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Jünger Ernst Sämtliche Werke Erste Abteilung Tagebücher II Band 2 Strahlungen I Vorwort Gärten von Paris Das erste Pariser Tagebuch Kaukasische Aufzeichnungen Klett-Cotta Stuttgart 1979 Jünger Ernst Sämtliche Werke Erste Abteilung Tagebücher II Band 2 Strahlungen I Vorwort Gärten von Paris Das erste Pariser Tagebuch Kaukasische Aufzeichnungen HC mit SU - 15 x 23 cm - Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart - 1979 - ISBN: 3129041214 - 492Seiten Zustand: GUT! Einband mit leichten Gebrauchsspuren, Notizen im hinteren Vorsatz, sonst innen sauber ISBN: 3129041214 Gut
[SW: war ein deutscher Schriftsteller und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegserlebnisbücher wie In Stahlgewittern, phantastische Romane und Erzählungen und verschiedene Essays bekannt. In seinem elitären, antibürgerlichen und nationalistischen Frühwerk, das der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet wird, bekämpfte Jünger die Weimarer Republik entschieden. Obwohl er der NSDAP nicht beitrat und deren rassistische Ideologie ablehnte, galt er nach 1945 als intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus und gehört zu den umstrittensten Autoren Deutschlands. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1918 den Pour le Mérite, 1959 das Große Bundesverdienstkreuz und 1982 den Goethepreis, dessen Verleihung für einen politischen Skandal sorgte. Die Gefechtspausen seines Frontalltags gegen Ende des Krieges verbrachte er vor allem damit, Werke von Nietzsche, Schopenhauer, Ariost und Kubin zu lesen. Außerdem ließ er sich aus der Heimat entomologische Zeitschriften schicken. Die 15 Kriegstagebücher wurden vor Jüngers Tod dem Deutschen Literaturarchiv Marbach übergeben. 2010 erschienen sie, herausgegeben und kommentiert von Helmuth Kiesel.7 Darin erscheine Ernst Jünger, so Benjamin Ziemann, weder als protofaschistische Kampfmaschine noch als Vordenker einer Amalgamierung von Mensch und Kriegstechnik, sondern als „sehr genauer Chronist“ der Gewaltpraxis im Ersten Weltkrieg.8 Die Notizen dienten Jünger als Rohmaterial für sein erstes Buch (In Stahlgewittern, Allgemein begrüßte Jünger die nationalsozialistische Bewegung von damals als eine der radikalsten und unbürgerlichsten.37 In ihr erblickte er 1925 in der Standarte „mehr Feuer und Blut, als die sogenannte Revolution in den ganzen Jahren aufzubringen imstande war“.38 Er sah in der „Gestalt des Gefreiten Hitler“ eine „Gestalt, die unzweifelhaft schon wie die Mussolinis die Vorahnung eines ganz neuen Führertypus“ erwecke.39 Hier deute sich bereits, Kai Köhler zufolge, eine Haltung der Überlegenheit an: Hitler sei aus Sicht dessen, der in die Zukunft blickte, eben nicht der Führer, sondern nur die Vorahnung eines kommenden Typus, dessen Merkmale der Betrachter besser zu erkennen beanspruche.40 Im Stahlhelm-Jahrbuch 1926 erklärte Jünger, im eigenen Denken gezwungen zu sein, außer dem Nationalismus noch „dem Sozialismus einen wichtigen Platz auf dem Felde unseres Denkens einzuräumen, und daß es sehr vielen so gegangen ist, das beweist die Gründung der Nationalsozialistischen Partei, die aus einem tiefen Bedürfnis heraus hervorgegangen ist.“41 Weiter kommentiert er den gescheiterten Hitler-Putsch und die Neugründung der NSDAP Im Juli 1927 übersiedelte Jünger mit seiner Familie von Leipzig nach Berlin, um das moderne Leben in seiner „Traumstärke“ zu erfassen.59 Zunächst wohnte er in der Nollendorfstraße 29/3 im Ortsteil Schöneberg, in der Nähe der Motzstraße, wo der Juniklub im sogenannten Schutzbundhaus seine Zusammenkünfte abhielt. Nach einem Jahr siedelte Jünger in die Stralauer Allee (36, 1. Stock) um, in eine Arbeitergegend, unweit des Osthafens.60 In Berlin intensivierte sich der Austausch mit konservativen Revolutionären wie Ludwig Alwens, Franz Schauwecker, Friedrich Hielscher, Albrecht Erich Günther, Bruno und Ernst von Salomon sowie Ernst Niekisch, aber auch mit Schriftstellern der Linken wie Bertolt Brecht, Ernst Toller und Erich Mühsam. Er unterhielt Beziehungen zu Arnolt Bronnen, zu den Malern A. Paul Weber und Rudolf Schlichter, zu den Verlegern Ernst Rowohlt und Benno Ziegler, zum Philosophen Ernst Hugo Fischer, den er bereits aus Leipzig kannte, und schloss neue Freundschaften mit Valeriu Marcu, Alfred Kubin und Carl Schmitt. In der Berliner Zeit machte er sich den Lebensstil der Bohème zu eigen und bestellte endlich mit Erfolg zwei Felder zugleich: Publizistik und Essayistik, Politik und Literatur. In seinem Tagebuch fragte sich Thomas Mann später, wie Jünger es in dieser Gesellschaft „aushalten“ konnte, eine Frage, die nur verständlich ist, wenn er bei ihm ein gewisses Niveau voraussetzte, das zu dem Umfeld der Störer nicht passte. Anders als sein Bruder Friedrich Georg, der sich süffisant über den Zauberberg und Manns Angriffe auf den deutschen Nationalismus geäußert hatte, hielt sich Ernst Jünger erstaunlich zurück.76 Erst später finden sich vereinzelte Äußerungen. So sagte er anlässlich der bevorstehenden Verleihung des Goethepreises in einem Spiegel-Gespräch, er habe sich stets geärgert, wenn „eine Stadt in Flammen aufging“ und Mann „seine Reden“ hielt, bewundere ihn allerdings als großen Stilisten. Mann sei „einer der wenigen, der Verantwortung für die deutsche Sprache“ zeig In Kreisen, die nicht dem nationalistischen Spektrum zuzuordnen sind, wurde man 1929 durch Jüngers Essay „Nationalismus“ und Nationalismus im linksliberalen Das Tage-Buch auf ihn aufmerksam. Leopold Schwarzschild replizierte unter dem Titel Heroismus aus Langeweile und kritisierte, dass der junge Nationalismus nicht konstruktiv sei.80 Im Jahr 1930 erschien die Abhandlung Die totale Mobilmachung, einer von Jüngers Versuchen, nach dem politischen Scheitern des neuen Nationalismus einen neuen Zugriff auf die Wirklichkeit zu erproben.81 Walter Benjamin nahm den Band Krieg und Krieger, in welchem dieser Aufsatz erschienen war, zum Anlass, um Jünger und seinen Mitautoren vorzuwerfen, ihr Horizont sei vom Krieg bestimmt. Vom Frieden wüßten sie nichts. „Unter der Maske erst des Freiwilligen im Weltkrieg, dann des Söldners im Nachkrieg“ stecke der „zuverlässige faschistische Klassenkrieger“.82 Klaus Mann diskutierte Jünger als Typus im Kontext der paneuropäischen Idee. Ein geeintes Europa sei die einzige Möglichkeit, einen neuen Krieg zu vermeiden. Dem stehe „die Sympathie der Jugend mit dem Terror“ gegenüber und Jünger verlocke „mit seinem pathetisch blutrünstigen Todhaß gegen die Zivilisation Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs meldete sich Jünger erneut zum Fronteinsatz. Er wurde im August 1939 zum Hauptmann befördert und zur Wehrmacht eingezogen; zunächst tat er als Kompaniechef am Westwall gegenüber der Maginot-Linie Dienst. 1940 fragte er in Erinnerung an seine Kriegslust aus dem Ersten Weltkrieg seinen vorgesetzten General: „Darf man hoffen, daß man noch ins Feuer kommt?“98 In dieser Zeit erhielt er für die Bergung eines Verwundeten die Spange zum Eisernen Kreuz II. Klasse. 1941 wurde seine Einheit nach Paris verlegt. Ernst Jünger kam im Sommer des Jahres gegen den Widerstand von Wilhelm Keitel in den Stab des Militärbefehlshabers von Frankreich (MBF) unter Otto von Stülpnagel, später Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B, wo er unter anderem für die Briefzensur in der Ic-Abteilung zuständig war. Der Stab befand sich zu der Zeit im Pariser Hôtel Majestic in der Avenue Kléber am Arc de Triomphe. Dort hatte Jünger bis zum Sommer 1944 sein Büro und wohnte daneben im Luxushotel „Raphael“. Als wichtiges Zeitdokument einer deutschen, nicht-nationalsozialistischen Sicht des Zweiten Weltkrieges entstanden die Pariser Tagebücher, die 1949 in das Buch Strahlungen Eingang fanden, nachdem das Tagebuch vom Frankreichfeldzug schon 1942 unter dem Titel Gärten und Straßen erschienen war. Jünger kam in Kontakt zu Widerstandskreisen innerhalb der Wehrmacht und erlebte die Auseinandersetzungen zwischen NSDAP-Stellen und der Wehrmacht im besetzten Frankreich mit. Er kannte zahlreiche Beteiligte des Attentats vom 20. Juli 1944 und hat möglicherweise etwas von den Vorbereitungen der Verschwörer geahnt.112 Nach dem Scheitern des Unternehmens Walküre notierte Jünger in seinem Zweiten Pariser Tagebuch kommentarlos eine in einem Gespräch mit ihm geäußerte Aussage von Max Hattingen, Hauptmann im Pariser Generalstab, der das Geschehen mit den Worten zusammenfasste: „Die Riesenschlange im Sack gehabt und wieder herausgelassen“. Hattingen bezeichnete damit den Tatbestand, dass es Stülpnagel zunächst gelungen war, in Paris die wichtigsten Funktionäre und Führer der SS, des SD und der Gestapo festnehmen zu lassen, um sie dann wieder in Freiheit zu setzen, nachdem das Scheitern des Attentats feststand Nach dem Krieg weigerte sich Jünger, den Fragebogen der Alliierten für die sogenannte Entnazifizierung auszufüllen, und erhielt daraufhin in der britischen Besatzungszone bis 1949 Publikationsverbot. Dass er als „belastet“ galt und als Wegbereiter des Nationalsozialismus gesehen wurde, nahm er hin und wollte auch darin eine Auszeichnung sehen. Dabei wartete er sehnlichst darauf, dass die „Friedensschrift“ in Deutschland erscheinen könnte, wo ab 1946 eine in Amsterdam gedruckte Ausgabe zirkulierte.117 Er übersiedelte 1948 nach Ravensburg in die französische Besatzungszone und wenig später auf persönliche Einladung von Friedrich von Stauffenberg nach Wilflingen, einem Ortsteil der Gemeinde Langenenslingen im Landkreis Biberach in Oberschwaben.118 Dort wohnte Jünger von 1951 an bis zu seinem Tode in dem 1727 vom Fürstbischof von Konstanz und Augsburg Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg erbauten Forsthaus der ehemaligen Oberförsterei der Schenken von Stauffenberg. 1951 entstand Jüngers Essay Der Waldgang, eine Art Widerstandsfibel gegen Totalitarismus und Anpassung. Fortsetzung und Abschluss dieser Thematik sind in dem 1977 erschienenen Roman Eumeswil zu sehen, in dem Jünger „das Gebäude seiner Weltweisheit“ (Armin Mohler) errichtete. Er entwickelt darin die Gestalt des Waldgängers zu der des Anarchen weiter, wobei er sich hauptsächlich auf Max Stirner und dessen 1844 erschienenes Buch Der Einzige und sein Eigentum bezieht. Ernst Jünger galt vielen seiner Zeitgenossen der 1920er und 1930er Jahre als nationalsozialistischer oder „dem Nationalsozialismus gleichgestimmter“ Schriftsteller. So rechnete ihn Ernst Günther Gründel 1932 zum „orthodoxen Flügel der NSDAP“ und hielt ihn gemeinsam mit Niekisch, Schauwecker, Albrecht Erich Günther und Gregor Strasser für einen „Nationalkommunisten“.132 Jüngers Verhältnis zum Nationalsozialismus erschien widersprüchlich. Ernst Niekisch, der im offenen Gegensatz zum NS-Regime stand, warf ihm vor, als es um die Frage der Zugehörigkeit zur „bolschewistischen oder faschistischen Front“ gegangen sei, in die „Innerlichkeit“ ausgewichen zu sein. Arnolt Bronnen, der in dieser Frage auf der faschistischen Seite stand und gegen die Opposition des Jünger-Kreises gegen das Regime war, gab zu bedenken, der „Katechismus“ dieses Kreises habe „in einer an Nietzsche und George geschulten Form bereits die ganze Ideologie des Nationalsozialismus von Hitler bis Goebbels und Rosenberg“ enthalten.133 Seine Verehrung für Jünger sei der Grund für seine Hinwendung zur kommenden Nazi-Bewegung.134 Für die Nationalsozialisten war allerdings „Der Arbeiter“ ein skandalöses Buch schon allein deshalb, weil Jünger darin „die Grundfrage alles Daseins …, das Problem von Blut und Boden“ negierte, wie Thilo von Trotha im Völkischen Beobachter vom 22. Oktober 1932 kritisierte. Ernst Jünger nähere sich mit seinem literarischen Schaffen damit der „Zone der Kopfschüsse“, hieß es drohend.135 Andererseits wurde der „Arbeiter“ von einem Kommunistenführer wie Karl Radek gefeiert. Er versuchte seine KPD-Freunde sogar zu überzeugen, dass die Gewinnung des Ernst Jünger mehr wert sei als alle neuen Wählerstimmen zusammen]
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Bestell-Nr.: 036091 - gefunden im Sachgebiet: Biografien und Memoiren, sowie Biografische Romane
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Jünger Ernst Siebzig verweht I - V (1-5) komplett Klett Cotta Stuttgart 1982 Jünger Ernst Siebzig verweht I - V (1-5) komplett 5 x HC mit SU - 14 x 21 cm - Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart - 2. Auflage, 1982 - ISBN: 3608951458 (Band 1) - ca 2700 Seiten Erinnerungen / Tagebücher / Autobiographie Zustand: GUT, Einbände / SU mit leichten Gebrauchsspuren, innen sauber Auf Grund der Versandkostenvorgaben von ZVAB und Abebooks (der Preis richtet sich dort nicht nach Gewicht, sondern nach Artikelzahl), kann es bei schwereren oder mehrbändigen Werken zu höheren Portokosten kommen. Ich werde Sie im Vorfeld nach Ihrer Zustimmung fragen. ISBN: 3608951458 Gut
[SW: war ein deutscher Schriftsteller und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegserlebnisbücher wie In Stahlgewittern, phantastische Romane und Erzählungen und verschiedene Essays bekannt. In seinem elitären, antibürgerlichen und nationalistischen Frühwerk, das der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet wird, bekämpfte Jünger die Weimarer Republik entschieden. Obwohl er der NSDAP nicht beitrat und deren rassistische Ideologie ablehnte, galt er nach 1945 als intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus und gehört zu den umstrittensten Autoren Deutschlands. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1918 den Pour le Mérite, 1959 das Große Bundesverdienstkreuz und 1982 den Goethepreis, dessen Verleihung für einen politischen Skandal sorgte. Die Gefechtspausen seines Frontalltags gegen Ende des Krieges verbrachte er vor allem damit, Werke von Nietzsche, Schopenhauer, Ariost und Kubin zu lesen. Außerdem ließ er sich aus der Heimat entomologische Zeitschriften schicken. Die 15 Kriegstagebücher wurden vor Jüngers Tod dem Deutschen Literaturarchiv Marbach übergeben. 2010 erschienen sie, herausgegeben und kommentiert von Helmuth Kiesel.7 Darin erscheine Ernst Jünger, so Benjamin Ziemann, weder als protofaschistische Kampfmaschine noch als Vordenker einer Amalgamierung von Mensch und Kriegstechnik, sondern als „sehr genauer Chronist“ der Gewaltpraxis im Ersten Weltkrieg.8 Die Notizen dienten Jünger als Rohmaterial für sein erstes Buch (In Stahlgewittern, Allgemein begrüßte Jünger die nationalsozialistische Bewegung von damals als eine der radikalsten und unbürgerlichsten.37 In ihr erblickte er 1925 in der Standarte „mehr Feuer und Blut, als die sogenannte Revolution in den ganzen Jahren aufzubringen imstande war“.38 Er sah in der „Gestalt des Gefreiten Hitler“ eine „Gestalt, die unzweifelhaft schon wie die Mussolinis die Vorahnung eines ganz neuen Führertypus“ erwecke.39 Hier deute sich bereits, Kai Köhler zufolge, eine Haltung der Überlegenheit an: Hitler sei aus Sicht dessen, der in die Zukunft blickte, eben nicht der Führer, sondern nur die Vorahnung eines kommenden Typus, dessen Merkmale der Betrachter besser zu erkennen beanspruche.40 Im Stahlhelm-Jahrbuch 1926 erklärte Jünger, im eigenen Denken gezwungen zu sein, außer dem Nationalismus noch „dem Sozialismus einen wichtigen Platz auf dem Felde unseres Denkens einzuräumen, und daß es sehr vielen so gegangen ist, das beweist die Gründung der Nationalsozialistischen Partei, die aus einem tiefen Bedürfnis heraus hervorgegangen ist.“41 Weiter kommentiert er den gescheiterten Hitler-Putsch und die Neugründung der NSDAP Im Juli 1927 übersiedelte Jünger mit seiner Familie von Leipzig nach Berlin, um das moderne Leben in seiner „Traumstärke“ zu erfassen.59 Zunächst wohnte er in der Nollendorfstraße 29/3 im Ortsteil Schöneberg, in der Nähe der Motzstraße, wo der Juniklub im sogenannten Schutzbundhaus seine Zusammenkünfte abhielt. Nach einem Jahr siedelte Jünger in die Stralauer Allee (36, 1. Stock) um, in eine Arbeitergegend, unweit des Osthafens.60 In Berlin intensivierte sich der Austausch mit konservativen Revolutionären wie Ludwig Alwens, Franz Schauwecker, Friedrich Hielscher, Albrecht Erich Günther, Bruno und Ernst von Salomon sowie Ernst Niekisch, aber auch mit Schriftstellern der Linken wie Bertolt Brecht, Ernst Toller und Erich Mühsam. Er unterhielt Beziehungen zu Arnolt Bronnen, zu den Malern A. Paul Weber und Rudolf Schlichter, zu den Verlegern Ernst Rowohlt und Benno Ziegler, zum Philosophen Ernst Hugo Fischer, den er bereits aus Leipzig kannte, und schloss neue Freundschaften mit Valeriu Marcu, Alfred Kubin und Carl Schmitt. In der Berliner Zeit machte er sich den Lebensstil der Bohème zu eigen und bestellte endlich mit Erfolg zwei Felder zugleich: Publizistik und Essayistik, Politik und Literatur. In seinem Tagebuch fragte sich Thomas Mann später, wie Jünger es in dieser Gesellschaft „aushalten“ konnte, eine Frage, die nur verständlich ist, wenn er bei ihm ein gewisses Niveau voraussetzte, das zu dem Umfeld der Störer nicht passte. Anders als sein Bruder Friedrich Georg, der sich süffisant über den Zauberberg und Manns Angriffe auf den deutschen Nationalismus geäußert hatte, hielt sich Ernst Jünger erstaunlich zurück.76 Erst später finden sich vereinzelte Äußerungen. So sagte er anlässlich der bevorstehenden Verleihung des Goethepreises in einem Spiegel-Gespräch, er habe sich stets geärgert, wenn „eine Stadt in Flammen aufging“ und Mann „seine Reden“ hielt, bewundere ihn allerdings als großen Stilisten. Mann sei „einer der wenigen, der Verantwortung für die deutsche Sprache“ zeig In Kreisen, die nicht dem nationalistischen Spektrum zuzuordnen sind, wurde man 1929 durch Jüngers Essay „Nationalismus“ und Nationalismus im linksliberalen Das Tage-Buch auf ihn aufmerksam. Leopold Schwarzschild replizierte unter dem Titel Heroismus aus Langeweile und kritisierte, dass der junge Nationalismus nicht konstruktiv sei.80 Im Jahr 1930 erschien die Abhandlung Die totale Mobilmachung, einer von Jüngers Versuchen, nach dem politischen Scheitern des neuen Nationalismus einen neuen Zugriff auf die Wirklichkeit zu erproben.81 Walter Benjamin nahm den Band Krieg und Krieger, in welchem dieser Aufsatz erschienen war, zum Anlass, um Jünger und seinen Mitautoren vorzuwerfen, ihr Horizont sei vom Krieg bestimmt. Vom Frieden wüßten sie nichts. „Unter der Maske erst des Freiwilligen im Weltkrieg, dann des Söldners im Nachkrieg“ stecke der „zuverlässige faschistische Klassenkrieger“.82 Klaus Mann diskutierte Jünger als Typus im Kontext der paneuropäischen Idee. Ein geeintes Europa sei die einzige Möglichkeit, einen neuen Krieg zu vermeiden. Dem stehe „die Sympathie der Jugend mit dem Terror“ gegenüber und Jünger verlocke „mit seinem pathetisch blutrünstigen Todhaß gegen die Zivilisation Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs meldete sich Jünger erneut zum Fronteinsatz. Er wurde im August 1939 zum Hauptmann befördert und zur Wehrmacht eingezogen; zunächst tat er als Kompaniechef am Westwall gegenüber der Maginot-Linie Dienst. 1940 fragte er in Erinnerung an seine Kriegslust aus dem Ersten Weltkrieg seinen vorgesetzten General: „Darf man hoffen, daß man noch ins Feuer kommt?“98 In dieser Zeit erhielt er für die Bergung eines Verwundeten die Spange zum Eisernen Kreuz II. Klasse. 1941 wurde seine Einheit nach Paris verlegt. Ernst Jünger kam im Sommer des Jahres gegen den Widerstand von Wilhelm Keitel in den Stab des Militärbefehlshabers von Frankreich (MBF) unter Otto von Stülpnagel, später Chef des Generalstabes der Heeresgruppe B, wo er unter anderem für die Briefzensur in der Ic-Abteilung zuständig war. Der Stab befand sich zu der Zeit im Pariser Hôtel Majestic in der Avenue Kléber am Arc de Triomphe. Dort hatte Jünger bis zum Sommer 1944 sein Büro und wohnte daneben im Luxushotel „Raphael“. Als wichtiges Zeitdokument einer deutschen, nicht-nationalsozialistischen Sicht des Zweiten Weltkrieges entstanden die Pariser Tagebücher, die 1949 in das Buch Strahlungen Eingang fanden, nachdem das Tagebuch vom Frankreichfeldzug schon 1942 unter dem Titel Gärten und Straßen erschienen war. Jünger kam in Kontakt zu Widerstandskreisen innerhalb der Wehrmacht und erlebte die Auseinandersetzungen zwischen NSDAP-Stellen und der Wehrmacht im besetzten Frankreich mit. Er kannte zahlreiche Beteiligte des Attentats vom 20. Juli 1944 und hat möglicherweise etwas von den Vorbereitungen der Verschwörer geahnt.112 Nach dem Scheitern des Unternehmens Walküre notierte Jünger in seinem Zweiten Pariser Tagebuch kommentarlos eine in einem Gespräch mit ihm geäußerte Aussage von Max Hattingen, Hauptmann im Pariser Generalstab, der das Geschehen mit den Worten zusammenfasste: „Die Riesenschlange im Sack gehabt und wieder herausgelassen“. Hattingen bezeichnete damit den Tatbestand, dass es Stülpnagel zunächst gelungen war, in Paris die wichtigsten Funktionäre und Führer der SS, des SD und der Gestapo festnehmen zu lassen, um sie dann wieder in Freiheit zu setzen, nachdem das Scheitern des Attentats feststand Nach dem Krieg weigerte sich Jünger, den Fragebogen der Alliierten für die sogenannte Entnazifizierung auszufüllen, und erhielt daraufhin in der britischen Besatzungszone bis 1949 Publikationsverbot. Dass er als „belastet“ galt und als Wegbereiter des Nationalsozialismus gesehen wurde, nahm er hin und wollte auch darin eine Auszeichnung sehen. Dabei wartete er sehnlichst darauf, dass die „Friedensschrift“ in Deutschland erscheinen könnte, wo ab 1946 eine in Amsterdam gedruckte Ausgabe zirkulierte.117 Er übersiedelte 1948 nach Ravensburg in die französische Besatzungszone und wenig später auf persönliche Einladung von Friedrich von Stauffenberg nach Wilflingen, einem Ortsteil der Gemeinde Langenenslingen im Landkreis Biberach in Oberschwaben.118 Dort wohnte Jünger von 1951 an bis zu seinem Tode in dem 1727 vom Fürstbischof von Konstanz und Augsburg Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg erbauten Forsthaus der ehemaligen Oberförsterei der Schenken von Stauffenberg. 1951 entstand Jüngers Essay Der Waldgang, eine Art Widerstandsfibel gegen Totalitarismus und Anpassung. Fortsetzung und Abschluss dieser Thematik sind in dem 1977 erschienenen Roman Eumeswil zu sehen, in dem Jünger „das Gebäude seiner Weltweisheit“ (Armin Mohler) errichtete. Er entwickelt darin die Gestalt des Waldgängers zu der des Anarchen weiter, wobei er sich hauptsächlich auf Max Stirner und dessen 1844 erschienenes Buch Der Einzige und sein Eigentum bezieht. Ernst Jünger galt vielen seiner Zeitgenossen der 1920er und 1930er Jahre als nationalsozialistischer oder „dem Nationalsozialismus gleichgestimmter“ Schriftsteller. So rechnete ihn Ernst Günther Gründel 1932 zum „orthodoxen Flügel der NSDAP“ und hielt ihn gemeinsam mit Niekisch, Schauwecker, Albrecht Erich Günther und Gregor Strasser für einen „Nationalkommunisten“.132 Jüngers Verhältnis zum Nationalsozialismus erschien widersprüchlich. Ernst Niekisch, der im offenen Gegensatz zum NS-Regime stand, warf ihm vor, als es um die Frage der Zugehörigkeit zur „bolschewistischen oder faschistischen Front“ gegangen sei, in die „Innerlichkeit“ ausgewichen zu sein. Arnolt Bronnen, der in dieser Frage auf der faschistischen Seite stand und gegen die Opposition des Jünger-Kreises gegen das Regime war, gab zu bedenken, der „Katechismus“ dieses Kreises habe „in einer an Nietzsche und George geschulten Form bereits die ganze Ideologie des Nationalsozialismus von Hitler bis Goebbels und Rosenberg“ enthalten.133 Seine Verehrung für Jünger sei der Grund für seine Hinwendung zur kommenden Nazi-Bewegung.134 Für die Nationalsozialisten war allerdings „Der Arbeiter“ ein skandalöses Buch schon allein deshalb, weil Jünger darin „die Grundfrage alles Daseins …, das Problem von Blut und Boden“ negierte, wie Thilo von Trotha im Völkischen Beobachter vom 22. Oktober 1932 kritisierte. Ernst Jünger nähere sich mit seinem literarischen Schaffen damit der „Zone der Kopfschüsse“, hieß es drohend.135 Andererseits wurde der „Arbeiter“ von einem Kommunistenführer wie Karl Radek gefeiert. Er versuchte seine KPD-Freunde sogar zu überzeugen, dass die Gewinnung des Ernst Jünger mehr wert sei als alle neuen Wählerstimmen zusammen]
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Stoll, Heinrich Alexander:  Der Traum von Troja. Lebensroman Heinrich Schliemanns.

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Stoll, Heinrich Alexander: Der Traum von Troja. Lebensroman Heinrich Schliemanns. Leipzig, Paul List Verlag, 1958. 4. Aufl. 582 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Leinen , Gutes Exemplar Inhalt: Propylaion: Archäologie, eine unpopuläre Wissenschaft — der Parthenon und die Rindviehzüchter — Tut-ench-Amun und der Pharaonenrummel — der Schreibfehler des Seekadetten — Troja, das Thema Nummer Eins — die Gründe für Schliemanns Berühmtheit — Schliemanns Begräbnis — der Heros — die Schliemannstätten in Mecklenburg — Kolumbus — der Mann, der Troja fand, ERSTES BUCH. DER TRAUM EINES DORFJUNGEN: Erstes Kapitel: Paradies und Höllenfahrt: Sommertag in Ankershagen — die Mutter — Küster Pranges Erzählung von Henning Bradenkirl — das Silberschälchen — das Hünengrab und die goldene Wiege — der Vater — Weihnachten 1829 — das Bild von Trojas Untergang — »Wenn ich groß bin, will ich Troja ausgraben« — Tanzstunde und Minna Meincke — Peter Hüppert und das Sankt-Johannes-Land — Kinderspiele — Minna will mit in die Welt gehen — Fieken Behnke — der Tod der Mutter, Zweites Kapitel: Zu neuen Ufern: Kalkhorst — der Kandidat Andreß — der lateinische Weihnachtsaufsatz über den Trojanischen Krieg — Gymnasium in Neustrelitz — Amtsentlassung des Vaters — Armut und Realschule — die Freunde und der Freund, Wilhelm Rust — im Schlosse des Großherzogs stehen altgriechische Vasen — noch einmal Minna Meincke — der große Entschluß, Drittes Kapitel: Purgatorium: Kaufmannslehrling in Fürstenberg — die Kartoffelmühle — E. L. Holtz stirbt — § 7 des Kaufvertrags — Theodor Hückstaedt — die Buttertermine — Mäßigkeit, Ehrlichkeit, Reichtum — fünf Jahre sind vertan — der verhinderte Auswanderer — der betrunkene Müller und Homer — Gebet um die Zukunft — ein Faß stürzt — Abschied von Fürstenberg, ZWEITES BUCH DER SCHIFFBRÜCHIGE ODYSSEUS: Erstes Kapitel: Auf der Suche nach dem Glück: Jemand singt in Malchin — »Dort, wo du nicht bist.. « — Rostocks sieben Türme — Saniter & Weber — das Haus in Gehlsdorf — doppelte Buchführung — das mütterliche Erbteil — mit neunundzwanzig Talern in die Welt — Kalkhorst und ein Kuß unter der Linde — »Bis Nienhagen!« , Zweites Kapitel: Dort, wo du nicht bist: Nacht am Fenster — Hamburg ist eine Weltstadt — der Anfang ist das Ende — Kampf gegen Krankheit und Not — »Nie etwas leihen« — der Schiffsmakler Wendt — eine Stellung winkt: La Guaira, Venezuela — die Brigg »Dorothea« , Drittes Kapitel: Ein Sturm und ein Licht: Kajütenjunge oder Passagier? — elf Tage Sturm — Schiffbruch — von einundzwanzig neun — »Du bist der zweite Jonas« — ein Bettler kommt nach Amsterdam — Mevrouw Graalman — im Krankenhaus — ein Brief aus Hamburg — Kontorbote bei F. C. Quien — lernen, lernen, lernen — Entlassung — B. H. Schröder & Co. — Reichtum wofür? — mit drei-undzwanzig Jahren Prokurist — »Das Russische hat noch keiner gelernt« — Sprachenlernen und Wohnungswechsel — Indigoauktion mit den Brüdern Malutin aus Moskau — Agent der Schröders in St. Petersburg, DRITTES BUCH. DIE GOLDENEN STUFEN: Erstes Kapitel: Sturm über der Steppe: Ankunft in St. Petersburg — Reise nach Moskau — der Sturm aus dem Westen — statt Agent Großhändler I. Gilde — das Grabkreuz für die Mutter — der Brief an C. E. Laue — Minna Meincke ist verheiratet — Europareise: die Technik, das Grand Hotel, die Oper, das Museum — Schliemann fährt an der Heimat vorüber — Erfolge, Erfolge — eine gelöste Verlobung — ist Katharina die Richtige? — »Ich fahre morgen nach Amerika!« , Zweites Kapitel: Amerikanisches Abenteuer: Und wieder Schiffbruch — der Nachlaß des Bruders — Besuch bei dem Präsidenten der USA — Reise mit offenen Augen — San Francisco — ein Gedanke in der Goldgräberkneipe — der Untergang einer Stadt - Goldgräberbank in Sacramento — Fidber und Typhus — verdoppeltes Vermögen — amerikanisches Bürgerrecht, Drittes Kapitel: Die Luftschaukel: Der große Schenker — Befehle an den Vater — Katharina Petrowna Lyshina — der Diener als Direktor — das neue Gesetzbuch — die Docks von Kronstadt — neue Sprache — das Unglück einer Ehe — Krimkrieg — Vultus fortunae variatur — im abgebrannten Memel — Geschäft oder Spektulation — endlich Griechisch! — Bekenntnisse der Übungssätze — die Verwirklichung des Traumes rückt näher — Versuch eines neuen Lebens, VIERTES BUCH. Bilanz eines Kaufmanns: Erstes Kapitel: Umweg zum Montsalvatsch: Beatus ille qui procul negotiis — Schweden, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Italien — Madrid, Puerta del Sol — Ägypten — Karawane nach Jerusalem und den heiligen Stätten — ein Stück von Madame Lot — das Bad im Jordan — die Tempel von Baalbek — »Fragt euren Pastor« — Pilgerfahrt nach Mekka — Zaudern an der Schwelle Griechenlands — der eiserne Vorhang, Zweites Kapitel: Prozeß um die Ehre: Der Prozeß wird gewonnen und geht in die nächste Instanz — Jahre des Wartens — wieder lockt das Geschäft — Professor Grote und die griechische Geschichte — hat Homer gelebt? — Millionen für den Traum von Troja — der Senat entscheidet zugunsten Schliemanns — Beruf und Berufung Drittes Kapitel: Ritardando: Die Ruinen von Karthago — Verwirrung der Steine und Zeiten — Klärung im Fernen Osten — mit dem Wagen nach Peking — ein tief gesunkenes Volk von Sklaven — auf der Großen Mauer — der schönste Punkt der Welt — Japan — der emsig notierende Stift — Glück der Bescheidenheit — Besuchsreise des Kaisers — der Seidendistrikt — in Yedo, der verbotenen Stadt — das tägliche Leben des kleinen Mannes — Bücher, Spielzeug und Artisten — Fürsten, Sklaven und Kurtisanen — Glaube oder Aberglaube — Spione und Denunzianten — Queen of the Avon — sieben Wochen Seereise — »Ich bin kein Schriftsteller« — das erste Buch — Student in Paris — Seine Exzellenz, der Herr Gesandte — Kusine Sophie — arbeiten, arbeiten, arbeiten, FÜNFTES BUCH. DER TRAUM WIRD WAHRHEIT: Erstes Kapitel: Das Bett des Odysseus: Sind Homers geographische Angaben ernst zu nehmen? — die Höhle der Kyklopen — der Waschplatz der Prinzessin Nausikaa — Ithaka — der Müller, der die Odyssee erzählt — Pellkartoffeln, Salz und Brot — die Grotte der Nymphen — der Palast des Odysseus — die erste Grabung — die Wurzeln des Ölbaums — fünf kleine Urnen: die Asche des Odysseus — das Feld des Laertes — unter der Platane von Leuke — die Hunde des Eumaios — »Erzähle mir die Ilias!« — Mykene — das Schatzhaus des Atreus — wo liegt Troja? — die vierzig Augen — Rekonstruktion eines Tages der Ilias — Bunarbaschi kann es nicht sein — Hissarlik — Frank Calvert — »Im Frühjahr fange ich an« — »Ein Titel muß sie erst vertraulich machen« — Doktor der Philosophie — in Amerika kann man selbst eine Gesetzreform vertagen lassen — Die Scheidung — Ein Brief an Erzbischof Vimpos — Sophia Engastromenos — die Prüfung der Braut — »Warum wollen Sie mich heiraten?« — Hochzeits- oder Museumsreise — die Puppen der jungen Frau — »Wir werden Troja ausgraben« , Zweites Kapitel: Der Schatz des Priamos: Wird die Türkei die Grabung gestatten? — oder Griechenland die Ausgrabung von Mykene? — Troja: Beginn auf eigene Faust — die kostbare Schafweide — Paris in Gefahr — Postmeister Charles Klein aus Lagny — »Bitte sehr, Herr Oberst!« — am 11. Oktober 1871, zwölf Uhr, beginnt die Ausgrabung Trojas — Troja in der alten Geschichte — Karussels und Eulen — statt Priamos die Steinzeit — der Streik der Raucher — von der Mühseligkeit des Grabens — die eulenäugige Pallas Athene — Heilkunst mit drei Rezepten — Nikolaos muß heiraten — die Heliosmetope — das »Bollwerk des Lysimachos« — der Berg steckt voller Rätsel — Plinius oder die Dunkelheit — aus Stadtmauer und Turm: Pergamos von Troja! — eine Straße als Ariadnefaden — ein kalter Winter — auf dieser Straße zog Christus entlang, um König Priamos zu besuchen — das Skaiische Tor! — Zweifel und Sorgen — die Grabung muß beendet werden — der Schatz des Priamos — »Helena!« — der Schatz verschwindet wieder — die Welt hält den Atem an — die Gelehrten sind anderer Meinung — welches Land soll den Schatz bekommen? — Mykene lockt — die Verlegenheiten des Polizeidirektors — der griechische Staat in höchster Gefahr — Aussöhnung mit Konstantinopel — ein Brief an die »Times« , Drittes Kapitel: Agamemnon und die Seinen: »Dies ist der Weg des Todes, den wir treten« — am Löwentor von My-kene — die Bedingungen der Ausgrabung — wie ist Pausanias auszulegen? — Veli Pascha, der Grabräuber — die Kammer des Torhüters — Spiralen und bunte Scherben, eine neue Welt — die kuhäugige Hera — Stamatakis wacht — Telegramme und streitende Gelehrte — die Grabstelen und ihre gute Vorbedeutung — die Schatzhäuser sind Grabbauten — Goldblätter und Gemmen — Streit um das Löwentor — der Plattenkreis — Schliemanns Ultimatum — der Kaiser von Brasilien — das erste Schachtgrab — Mykene wird wieder Festung — drei goldbedeckte Gerippe — das Grab der gekrönten Frauen — Telegramme um einen Polizisten — das vierte Grab und die goldenen Masken — Nestors Taubenbecher — ein Kaiser gesteht seine Schäbigkeit — das fünfte Grab und wieder das erste — die Maske Agamemnons — »Ich habe die Gräber Aga-memnons und der Seinen gefunden« , SECHSTES BUCH. DER FADEN DER ARIADNE: Erstes Kapitel: Die Stadt: Pausenlos geht die Arbeit weiter — Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan — die deutschen Professoren — die Hütte von Ilios — Londoner Lorbeer — noch einmal in Ithaka — und wieder Troja — Schliemannopolis — statt König Priamos das Stadtoberhaupt — Priamos oder Homer — Burnouf und Virchow kommen als Helfer — ärztliche Praxis in der Troas — neue Schatzfunde — Ausflug in den Ida — Deutschland und die, Deutschen — Geduld bringt Rosen — der Thron des Zeus — ein Gruß aus Ankershagen — Gastgeschenke für Virchow — Troja ist wie die ler-naiische Schlange — Brücke zwischen Europa und Asien — die Grabung ist beendet, die Grabung geht weiter — Orchomenos und das Schatzhaus des Minyas — Besuch in Olympia — »Schliemann ist eben Nichtfachmann« — Schliemanns beste Entdeckung: Dörpfeld — die Bilder aus dem Witwenhaus von Ankershagen — Deutschland bekommt den Schatz des Priamos — das Kaiserliche Handschreiben — der steinerne Teppich von Orchomenos — Ehrenbürger von Berlin — hat Homer recht oder der Berg Hissarlik? — oder hat Schliemann sich geirrt? — »Wir müssen von oben anfangen«, sagt Dörpfeld — Troja ist nicht in der dritten Schicht, sondern in der zweiten — Bedar Eddin Effendi — der Großmeister des Artilleriewesens — Verbpte über Verbote — Pallas Athene wird Bismarck danken — wie lebten die alten Trojaner? — Bernstein aus der Ostsee — zu den Müttern muß man gehen Zweites Kapitel: Die Burg: Sind Gedichte oder Köpfe schön? — die Sagen von Tiryns — Grand Hotel des Etrangers — Schliemanns Tagesplan — die homerische Herrenburg steigt aus dem Schutt — Kyklopenmauern — Leid und Blut — der Altar im Hofe — der Herd im Saal — ein einziger Stein bildet den Fußboden des Bades — ein Blick in lachendes Land — die Schlangen des Paradieses — der Kümmelgrieche — ein Buchstabe zuviel, um Freund zu sein — Topfscherben sind das Füllhorn archäologischer Weisheit — »Sie müssen alles tun, was Schliemann will!« — die neue Welt der mykeni-schen Kunst — »gekrönt mit blauem Gesimse« — der Stier von Tiryns — die Goldene Medaille der Queen — alle Spuren weisen nach Kreta, Drittes Kapitel: Das Labyrinth: Kreta, die Insel der Geheimnisse — Akademien und Universitäten — aber die Gesundheit läßt nach — Zerwürfnis mit Virchow — Flucht nach Kuba — mit neuen Kräften nach Kreta — Dank dem idäischen Zeus! — Kephala Tschelebi — Penrose und der Times-Korrespondent — hunderttausend Francs für einen Hügel — erste Nilreise — Versöhnung mit Virchow nach homerischem Vorbild — die Krokodilskatakomben — alle Kreter sind Lügner und faule Bäuche, sagte der Apostel Paulus — ein Minus von 1612 Ölbäumen — warten, warten — Mondnacht auf dem ersehnten Hügel — Poseidons Dreizack: Aufstand in Kreta, SIEBENTES BUCH: DIE HEIMKEHR DES ODYSSEUS: Erstes Kapitel: Das Schiff der Phaiaken: Briefe und Kurszettel — Heimweh nach Ankershagen — Pastor Becker hat Angst — die Reise in die Heimat — Fürstenberg — Geschichte von der Förstersfrau, die einen anregenden Mann haben wollte — Neustre-litz — Tee beim Großherzog mit Bosheiten und faux pas — der Wagen fährt nach Ankershagen— »Hundertmal schöner als Mykene« — Um-. taufe im Pfarrhaus — am Grabe der Mutter — »Dick Grütt möst äten!« — Abende mit Fritz Reuter — die Gäste: die Schwestern, Andreß, Nie-derhöffer — »Willst du nicht die Glocken läuten lassen?« — Minna Meincke kommt zu Besuch — auf dem Hünengrab, wieder allein, Zweites Kapitel: Der freundliche Aiolos: Nilfahrt — Todesgedanken — die ägyptischen Eselchen — im Ramses-tempel — Grabsteine — »Wo wurden die Namenlosen begraben?« — über Geschichtsschreibung — Aufruhr in Nubien — Schüsse auf das Schiff — das Dorf am Nil — der Sand singt — die Spuren von dem Nachtstern — Gebet am Rande der Wüste und des Stromes — athenisehe Frühlingstage — »Wie süß ist es, vom festen Land auf das Meer zu blicken« , Drittes Kapitel: Melantheus, der Hirt: Schliemanns Melantheus heißt Bötticher — die Feuernekropole Troja— die Akropolis von Athen als Krematorium — der Vorwurf der Fälschung — »Hoch lebe Pallas Athene!« — »und dann der Herre Hauptmann . . .« — »Jawohl, Herr Major!« — Brisei`s aus Neubrandenburg — erste Hissarlikkonferenz — siebentausendzweihundert Mark Reisespesen — das Kapitel Troja ist noch nicht abgeschlossen — eine neue Mauer — »Unleugbar mykenisch!« — das homerische Troja — zwanzig Jahre Arbeit für einen Irrtum? Opisthodomos: In Neapel weht die Tramontana — beim Kastanienröster — Ettore und Paride oder Hektor und Paris — immer sind es die Ohren gewesen — Piazza Caritä: ein Mann fällt um — das Hospital nimmt keine Mittellosen auf — ein Brief in der Tasche — sofort einen Wagen! — ein Beutel voll Gold — Krankenlager im Hotel — die Fässer an Zeus` Schwelle — Gedanken und Gestalten — die" Operation — in Paris waren achtzehn Grad Kälte — Ausflug nach Pompeji — die Beratung der Ärzte — Sonntagmorgen im Mai — Schliemann ist tot — ein Telegraphenbeamter in St. Petersburg — breite Schlagzeilen — dai britische Weltreich wird nicht regiert — dieser Tag ist dunkel, sagen die Primaner — die" Glocken von Andershagen.
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