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Es wurden insgesamt 116 Artikel gefunden. Artikel 106 bis 116 werden dargestellt.


Daríus, Barbara: Die sieben Leben der Katharina Blasberg : Roman Barbara Daríus [München ; Zürich] Diana-Verl.; [München], 1999. 413 S. 19 cm, Broschiert ISBN: 345315021X gute Erhaltung, Gebrauchsspuren, Schnitt etwas angeschmutzt Und während Katharina in ihrem siebten Leben mit Clemens ihre Kneipe in Himmelgeist am Rhein betreibt, die sich durch ihre besondere Spezialität, der knusprigen Köstlichkeit mit selbstgemachtem Apfelkompott, auszeichnet und durch die Hausmusik, die sie mit ihrer Stimme und er mit seiner Geige zum Besten geben, erinnert sie sich an ihre vergangenen sechs Leben. Ihre Kindheit in Himmelgeist und die große Katastrophe am Tage ihrer Erstkommunion. Ihre Jugendliebe Tillmann und der lebenslange Haß auf Studienräte, weil sie ihr erstes großes Liebesabenteuer verhinderten. Die bunten Kleider und Blumenkränze aus der Hippiezeit, die in einer schnellen Metamorphose zur Rebellin gegen überwiegend schwarze Kleidung ausgetauscht wurden. Das Zusammenleben mit ihrer jungfräulichen Freundin Pia in Xanadu, das irgenwann in einem mörderischen Desaster endet, weil Pia Katharinas nächtliche Vergnügungen durch die dünne Wand nicht mehr mit anhören kann, wo sie doch nie einen Typen findet. Katharina ist eine notorische Tabubrecherin und leidenschaftliche Bilderstürmerin. Aktiv beteiligt sie sich an der Studentenrevolte der 68er und fiebert in den Siebzigern mit Ulrike Meinhof und Andreas Baader mit, während sie sich nebenbei ihr Geld in einem Kindergarten verdient und auch dort versucht, revolutionäre Umwälzungen gleich bei den ganz Jungen, die man noch viel leichter verändern kann als die eingefahrenen Alten, durchzusetzen.
[SW: 68er bis 90er Jahre]
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Bestell-Nr.: 23453 - gefunden im Sachgebiet: Romane
Anbieter: Antiquariat Bäßler, DE-92648 Vohenstrauß
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Diabolus. Thriller 13. Aufl.

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Brown, Dan: Diabolus. Thriller 13. Aufl. Bastei Lübbe, 2007. 528 S. 18,5cm, Softcover/Paperback ISBN: 9783404157624 Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht.In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken - bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern ...Mit Diabolus schrieb Bestsellerautor Dan Brown einen spannenden Thriller, der in die Welt der Chiffren und Geheimcodes entführt.
[SW: dan brown neuestes buch, inferno dan brown audible, Robert Langdon, dan brown inferno hörbuch, The Da Vinci Code, dan brown diabolus, illuminati dan brown ebook, Polizei / Geheimdienste, Thriller, dan brown symbol, dan brown hörbuch download, Technothriller / Hightech-Thriller, Dan Brown, Technik / High-Tech / Technische Wissenschaft, inferno dan brown buch, dan brown illuminati, Vatikan, Verschwörung, inferno dan brown kindle, illuminati dan brown kindle, Politthriller, dan brown hörbuch, Sevilla, CIA, Supercomputer, USA, dan brown inferno, Gänsehaut, dan brown meteor, Spannung, dan brown sakrileg, dan brown das verlorene symbol, blutig, 20. - 21. Jahrhundert, Spionagethriller / Agententhriller]
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Bestell-Nr.: 16024 - gefunden im Sachgebiet: Diverses
Anbieter: RuachAntik, AT-9020 Klagenfurt

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Juelich, Dierk Die Shoah - ein men made desaster. Menschen machen Geschichte - wo sind sie? psychosozial 83 (2001), 99-105 Psychosozial-Verlag 2001 PDF-E-Book EINZELARTIKEL AUS: psychosozial 83 (2001), 99-105. Sie erhalten einen gehefteten Ausdruck dieses Fachartikels, keine PDF-Datei. Im Rahmen einer psychoanalytischen Interpretation wird die Shoah als ein verleugnetes, jedoch latent in der Bewusstseinsstruktur der deutschen Bevölkerung unvermindert fortwirkendes, historisch singuläres Verbrechen ausgewiesen. Es wird die Auffassung vertreten, dass die nationalsozialistische Ideologie im Wesentlichen ein narzisstisches Angebot der Kanalisierung darstellte, womit den nichtjüdischen Deutschen die Möglichkeit gegeben war, Ambivalenzen und Selbstzweifel abzuspalten und auf die Juden zu projezieren. Als Folge wird eine paranoid-schizoide Position erkannt, die die Bekämpfung der projezierten Anteile bei denjenigen beinhaltete, die zu Trägern dieser Anteile gemacht wurden. Das Scheitern der nationalsozialistischen Ideologie implizierte für die nichtjüdischen Deutschen das Trauma, dass die Erlösung von den abgespaltenen negativen Anteilen nicht eingetreten war und dass in der Umsetzung der Fantasie, die zur Befreiung führen sollte, eine ungeheuerliche archaische Destruktivität sichtbar wurde. Als Reaktion darauf erfolgten Affektverleugnung und Affektisolation, deren Auswirkungen bei den nichtjüdischen Deutschen und ihrer Folgegeneration aufgezeigt werden. Stichworte: Faschismus, Holocaust, Psychodynamik, Projektion (Abwehrmechanismus), Verleugnen (Abwehrmechanismus), Narzissmus, Deutschland, Juden, Kinder (Nachkommenschaft), Generationenbeziehungen, Psychoanalytische Interpretation Keywords: Fascism, Holocaust, Psychodynamics, Projection (Defense Mechanism), Denial, Narcissism, Germany, Jews, Offspring, Intergenerational Relations, Psychoanalytic Interpretation
[SW: Faschismus, Holocaust, Psychodynamik, Projektion (Abwehrmechanismus), Verleugnen (Abwehrmechanismus), Narzissmus, Deutschland, Juden, Kinder (Nachkommenschaft), Generationenbeziehungen, Psychoanalytische Interpretation]
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Bestell-Nr.: 25814neu - gefunden im Sachgebiet: Varia
Anbieter: Bücherdienst Buchkultur Psychosozial , DE-35390 Gießen

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Lehmann, Jens; Siemes, Christof  Der Wahnsinn liegt auf dem Platz

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Lehmann, Jens; Siemes, Christof Der Wahnsinn liegt auf dem Platz Köln: Kiepenheuer & Witsch. 2010 22x14 cm. 286 Seiten. Gebundene Ausgabe, 2. Auflage ISBN: 9783462041101 SEHR GUTES EXEMPLAR. Jens Lehmann zieht Bilanz Jens Lehmann schreibt über seine Karriere in der Bundesliga, in der Nationalmannschaft und im internationalen Spitzenfußball. Über seine Erfahrungen, Desaster, Siege und Triumphe. Über seine Clubs, Mitspieler und Trainer, über Erfolgsstrategien im Spitzensport. Zweimal wird er zum besten Torwart Europas gewählt. Er ist deutscher und englischer Meister, Vize-Europameister und hat den UEFA-Pokal gewonnen. In einer Champions-League-Saison bleibt er sagenhafte 852 Minuten ohne Gegentor. Jens Lehmann ist einer der erfolgreichsten Torhüter der letzten Jahrzehnte - und einer der eigenwilligsten. Nie ist er den einfachsten oder naheliegendsten Weg gegangen, immer hat er Herausforderungen gesucht, die nicht nur den Fußballer, sondern den Menschen Jens Lehmann fordern und weiterbringen, weit über den Fußballplatz hinaus. Nun zieht dieser außergewöhnliche Sportler Bilanz und schreibt über seine Karriere in der Bundesliga, der Nationalmannschaft, in der italienischen Seria A und der englischen Premier League. Offen, vorbehaltlos und mit dem ihm eigenen trockenen Humor erzählt Jens Lehmann nicht nur von seinen großen Erfolgen, sondern auch von prägenden Niederlagen und den Sackgassen, in die ihn bisweilen seine Risikofreude und das Festhalten an seinen Überzeugungen geführt haben. Er lässt die Stationen einer Karriere Revue passieren, die ihn von Schalke über Dortmund nach Mailand, London und schließlich nach Stuttgart führt. Er schreibt über das Innenleben europäischer Großklubs, über seine Mitspieler, Trainer und Rivalen wie Oliver Kahn, den er mit tollen Leistungen und Beharrlichkeit aus dem Tor der Nationalmannschaft verdrängt. Auf Anfrage per E-Mail können Sie die bei uns bestellten Artikel auch in unserer Buchscheune, 01796 Struppen (Mo.-Fr. 9-16 Uhr) oder im Antiquariat Schloss Pillnitz, 01326 Dresden (Mo.-So. 10-18 Uhr) abholen.
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Bestell-Nr.: N49868 - gefunden im Sachgebiet: Hobby & Freizeit
Anbieter: kastanienhof, DE-01796 Struppen
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Boehme, Julia Meine Freundin Conni 10: Conni und das ganz spezielle Weihnachtsfest

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Boehme, Julia Meine Freundin Conni 10: Conni und das ganz spezielle Weihnachtsfest Carlsen Verlag GmbH 2007 Hardcover 95 S. 220x150x15 mm ISBN: 9783551552907 wie neu! Advent und Weihnachten sind für Kinder eine aufregende Zeit im Jahr. Conni geht es da nicht anders, wie Julia Boehme im zehnten Band der erfolgreichen Reihe "Meine Freundin Conni" erzählt. Doch in diesem Jahr hängt der Weihnachtssegen bei Connis Familie ziemlich schief und alles läuft anders als geplant. Es fängt damit an, dass Connis Bruder Jakob ihren Adventskalender plündert, Mama und Papa sich wegen Onkel Alberts Besuch streiten und Conni ständig auf den nervigen Jakob aufpassen muss. Dann geht Connis unerwarteter Auftritt beim Krippenspiel total schief und Papa bricht den Haustürschlüssel im Schloss ab -- ein einziges Desaster und Conni möchte nur noch Heulen. Doch dann wird Heiligabend doch noch zu einem ganz besonderen Fest .... Auch diese Geschichte erzählt Julia Boehme auf ihre realistische, ansprechende, überaus kindgerechte Art und Weise. Der Autorin gelingt es, die Gefühle von Conni überzeugend und altersgerecht darzustellen, ohne dabei zu langweilig oder moralisch zu werden. Die Geschichte und Sprache spiegelt die Lebenswirklichkeit von Kindern realistisch wieder und macht Conni zur perfekten Identifikationsfigur. Denn dass Weihnachten bei vielen Familien nicht immer ganz so harmonisch und glatt abläuft, wie man sich das wünscht, dürfte vielen Lesern aus eigener Erfahrung bekannt sein. Dieser Conni-Erzählband ist für Kinder ab sieben Jahre geschrieben. Leseanfänger haben mit den kurzen, in sich schlüssigen Kapiteln, der großen Schrift und den kleinen Abbildungen, die den Text auf jeder Seite auflockern, keine Probleme. Aber auch zum Vorlesen für Vorschulkinder ist Conni und das ganz spezielle Weihnachtsfest bestens geeignet.
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Bestell-Nr.: BN13512 - gefunden im Sachgebiet: Kinder/Jugendbücher / Mädchenromane
Anbieter: Antiquariat UPP, DE-93161 Sinzing

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Verrückte Forschung 111 kuriose Hypothesen, Theorien und Experimente - Von wiederbelebten Leichen bis Elefanten auf LSD

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Golluch, Norbert: Verrückte Forschung 111 kuriose Hypothesen, Theorien und Experimente - Von wiederbelebten Leichen bis Elefanten auf LSD riva, 2016. 240 S. 19cm, Broschiert, Softcover/Paperback ISBN: 9783868836745 Die Wissenschaft hat der Menschheit den Fortschritt gebracht, das steht außer Frage - doch das heißt nicht, dass sie nicht auch einige Irrwege eingeschlagen hat. Von ausgeflippten Entdeckungenund Fehlschlägen bis hin zu Katastrophen von Männern und Frauen mit und ohne weißen Kittel bringt dieses Buch die übelsten Desaster der Wissenschaftsgeschichte ans Tageslicht. Missglückte Experimente, technische Flops, explodierende Versuchsaufbauten, Institute im Alarmzustand, schwachsinnige Studien, rauchende Laboratorien, wertlose Patente und total überflüssige Erfindungen vom Um-die-Ecke-Gewehr bis zum batteriebetriebenen Gummibusen geben sich hier ein fröhliches Stelldichein./Einband mit Gebrauchsspuren. (Buchrücken)
[SW: die größten erfindungen, bedeutende erfindungen, neuste erfindungen, lustige sprüche, hebelgesetz, wissenschaftsforschung, berühmte wissenschaftler, sinnlose sachen, die wichtigsten erfindungen, erfinder und entdecker, sinnlose dinge, bahnbrechende erfindungen, deutscher erfinder des telefons, astrophysik, deutsche entdecker, deutsche erfindungen, unnötige dinge, neue erfindungen, die besten erfindungen, menschen die die welt positiv veränderten, neon unnützes wissen, Norbert Golluch, wissenschaftssendung, wissen magazin, berühmte erfinder, gadget deutsch, kinematik, wissenschaft magazin, ich weiß was du denkst, magnetismus, wunderwelt wissen, kurioses wissen, unnötige produkte, erfindungen die es noch nicht gibt, erfindungen die die welt noch braucht, dinge die keiner braucht, patentamt deutschland, unnütz, biologie, nutzlose dinge, spektrum, informatik, unnützes wissen buch, man tut was man kann, berühmte erfinder liste, wichtige erfindungen liste, welt der wissenschaft, nonseum, forschung und wissen, lustige seiten, die wichtigsten erfindungen der menschheit, erfindungen deutschland, erfindungen die die welt veränderten, erfindungen aus deutschland, sachen die man braucht, erfindungen 2017, wissenschaftszeitschriften, wissenssendungen, Experiment, wärmelehre, lustige erfindungen, quantenphysik, erfindungen, unnützes wissen lustig, deutscher erfinder, wichtige erfindungen, sinnlose produkte, nonsens museum, dinge die die welt nicht braucht, dumme erfindungen, Experimente, physik, unglaubliche fakten, Unnützes Wissen, unnütze fakten, wunder welt, unnötige erfindungen, tchibo, nutzloses wissen, isaac newton erfindungen, Humor, wissenschaftsmagazin, mechanik, Wissenschaft, unnütze dinge, dinge die man braucht, menschen die die welt veränderten, Unterhaltung, tchibo artikel, wissenschaft nachrichten, unnütze erfindungen, was braucht die welt, lachen bis zur gesichtslähmung, dinge die die welt nicht braucht shop, geniale erfindungen die es noch nicht gibt, wissenschaftliche zeitschriften, allgemein, wissenschaftler, erwachsenenbildung, sinnloses wissen, beste erfindungen, forschung, unnützes wissen fragen, unnütze sachen, große erfinder, unnötige sachen, verrückte erfindungen, dinge die man nicht braucht, kinetische energie, formel, lange nacht der wissenschaften, coole erfindungen]
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Bestell-Nr.: 19687 - gefunden im Sachgebiet: Diverses
Anbieter: RuachAntik, AT-9020 Klagenfurt

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Der Club der Weihnachtshasser : Roman. dtv 24198 : Premium = The league against Christmas. 3423241985

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Weihnachten - Curtin, Michael: Der Club der Weihnachtshasser : Roman. dtv 24198 : Premium = The league against Christmas. 3423241985 München : Dt. Taschenbuch-Verl., 2001. Ein praller, lebensfrustiger und verdammt komischer Roman, der trotz seiner 380 Seiten wie ein gutes Guinness ganz locker weggezogen werden kann."Subway" Die Achtziger Jahre waren ein trauriges Jahrzehnt - jedenfalls in England. Die eiserne Lady ließ nicht gerade Träume wahr werden, und so blieb vielen im Vereinigten Königreich nichts anderes übrig, als im Pub um die Ecke in die gutgemischten Karten zu schauen. Auch die Solorunde trifft sich in jenen Jahren an jedem Mittwochabend im The King's Arms im Londoner Stadtteil Sheperd's Bush zum Kartenspiel: Percy Bateman, irischer Außenseiter und Herumtreiber, der in seiner Jugend ein spektakuläres Desaster auf dem Rugby-Feld zu verantworten hatte; Kenneth Foster, ein Buchhalter, der sich gern in Frauenkleider hüllt; Arthur Ellis, ehemals Londoner Gebietsleiter der NatWest Bank, der die Welt davon überzeugen will, sich Linoleumböden anzuschaffen und der zu diesem Zweck immer ein Stück dieses nicht gerade populären Materials mit sich herumträgt; Ernie Gosling, Hilfskellner im The King's Arms, der nie so recht weiß, ob er eher für sich oder seine Frau den Totoschein ausfüllt; und Diana Hayhurst, die Schulterpolster tragende Herausgeberin von Unipolitan, der Zeitschrift für die moderne Frau. Keiner von ihnen führt ein leichtes Leben, soviel ist klar, aber das schlimmste daran, so stellen sie eines Tages fest, ist in jedem Fall Weihnachten - die Besuche bei den Verwandten, die teuren Geschenke, die jeder erwartet, die schrecklichen Papierhüte, in denen man aussieht wie auf einem Kindergeburtstag, und überhaupt, für wen soll Weihnachten gut sein? Und so macht sich der Club der Weihnachtshasser auf nach Irland, um mit den Ersparnissen ehrenwerter irischer Bürger ein Exempel gegen Weihnachten zu statuieren, wobei es zu folgenreichen Verwechslungen kommt. Michael Curtin ist einer von Irlands nationalen Kostbarkeiten - ein unglaublich komischer Autor. Sunday ExpressMichael Curtin erzählt so lebendig, dass man sich fast fragt, ob man nicht auch in diesem Pub gesessen hat."Mannheimer Morgen" Michael Curtin ist der irische Julian Barnes - zum Schreien komische Dialoge. Daily Mail Michael Curtin, geboren 1942, lebt mit seiner Familie in Limerick, Irland. 1999 wurde er mit dem Irish Arts Council Grant ausgezeichnet. "Der Club der Weihnachtshasser" ist sein fünfter Roman. 376 S. Softcover/Paperback diverse Aufl. ,2001, gut erhalten, leicht gebraucht, eventuell Preisetikett auf Rückseite
[SW: Englische Literatur, B Belletristik, Curtin, Michael: Der Club der Weihnachtshasser : Roman. dtv 24198 : Premium = The league against Christmas. 3423241985 Weihnachten]
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Bestell-Nr.: 210632 - gefunden im Sachgebiet: Literatur A - Z I
Anbieter: Papierplanet, Einzelunternehmen, DE-47798 Krefeld
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Kollektive Traumata Konzepte, Argumente, Perspektiven

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Kühner, Angela Kollektive Traumata Konzepte, Argumente, Perspektiven Psychosozial-Verlag 2007 Broschur 148 x 210 mm ISBN: 3898067939 Angela Kühner diskutiert Grundlagen, Chancen und Grenzen des Begriffs des kollektiven Traumas und wendet die Theorie anschaulich auf bekannte historische Fälle an (z.B. 11. September, Vietnam, Apartheid, Holocaust). Es ist intuitiv einleuchtend und plausibel, dass es Ereignisse gibt, die als »kollektive Traumata« wirken. Bei genauerem Hinsehen ist das Phänomen jedoch schwer zu fassen, und der inflationäre Gebrauch von individuellem wie kollektivem Traumabegriff erweist sich als wissenschaftliches und ethisches Problem, v.a. durch seine implizite Parallelisierung extremer und weniger extremer (kollektiver) Verletzungen. Von der ausführlichen Darstellung typischer Traumaphänomene ausgehend, werden Interdependenzen zwischen individuellem Trauma und Gesellschaft und trauma-analoge Prozesse auf gesellschaftlicher Ebene diskutiert. Im zweiten Teil werden diese Überlegungen auf konkrete Fälle von man-made-desaster angewandt: z.B. den 11. September 2001, die Friedensbewegung der Vietnamveteranen und Wahrheitskommissionen als kollektive »Heilungsversuche«. Inhalt Vorwort Geleitwort Danksagung Einführung I. »Wie kann man sich ein `kollektives Trauma` vorstellen?« - Zugänge über individuelles Trauma und Kollektives Gedächtnis 1. Individuelles Trauma und Gesellschaft 1.1 Traumabegriff und Trauma-Kritik 1.2 Der Begriff des Trauma-Bewusstseins als Kompromiss 1.3 Grundlegende Trauma-Phänomene 2. Indirekte Traumatisierungen und transgenerationelle Weitergabe von Traumata 2.1 Formen indirekter Traumatisierung: ein Überblick 2.2 Transgenerationelle Weitergabe des Holocaust-Traumas 2.3 Auswirkungen von NS und Holocaust auf der Täterseite 2.4 Die Debatte zur »Täter-Opfer-Parallelisierung« und Differenzierungsversuche 2.5 Zusammenfassende Einschätzung zu transgenerationeller Weitergabe 3. Interdependenzen zwischen individuellem Trauma und Gesellschaft 3.1 Der Traumatisierte als ambivalentes Symbol 3.2 Umgang mit der Schuld 3.3 Rehabilitation der Überlebenden - Gedenken an die Toten 4. Mögliche trauma-analoge Prozesse auf gesellschaftlicher Ebene 4.1 Dialektik von Auseinandersetzung und Abwehr (Latenz) 4.2 Stabilität und Erschütterung 4.3 Re-Inszenierung, Aggression und Rache 5. Kollektives Gedächtnis, kollektives Erinnern und Trauma 5.1 Kollektives Gedächtnis bei Halbwachs und Assmann 5.2 Soziales Gedächtnis und Erinnerungspraxen - psychologische Beiträge zum Kollektiven Gedächtnis 5.3 Kollektives Gedächtnis, Genozid, Trauma 6. »Kollektives Trauma«: Konzeptionalisierungsversuche 6.1 Vamik Volkans Konzept des »gewählten Traumas« 6.2 »Cultural Trauma« bei Jeffrey Alexander 6.3 Die »Negative Symbiose« von Deutschen und Juden nach Auschwitz (Dan Diner) II. Was kann man tun? - Perspektiven konstruktiver Bearbeitung »kollektiver Traumata« 1. Trauma-Arbeit im engeren Sinne: Von der psychosozialen zur gesellschaftlichen »Intervention« 1.1 Das »Vietnamtrauma« in den USA: Heilung durch »rap groups« und Protest? 1.2 Guatemala: Trauma-Arbeit durch Exhumierung und Beerdigung 1.3 Trauma-Arbeit in Krisenregionen (David Becker) 2. Trauma-Arbeit im weiteren Sinne: Gesellschaftliche Bearbeitungsversuche 2.1 Wahrheitskommissionen aus der Traumaperspektive 2.2 Herausforderungen an eine »konstruktive« Auseinandersetzung mit dem Holocaust 3. Ausblick: Traumasensible Konfliktbearbeitung 3.1 Gesichtspunkte für eine traumasensible Konfliktbearbeitung 3.2 Wie kann das Wissen über Traumadynamiken zur Prävention beitragen? III. Der 11. September 2001: Zwischen Traumatisierung und Instrumentalisierung 1. New York: »Disaster Mental Health« 2. 9/11 als »National Trauma« 2.1 Unmittelbare Auswirkungen 2.2 Muster kollektiver Abwehr? 3. Mögliche langfristige Folgen des 11. September 4. Konstruktive Bearbeitungsversuche eines ungewöhnlichen Traumas 5. Fazit Literatur
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Bestell-Nr.: 793neu - gefunden im Sachgebiet: Varia
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Highsmith, Patricia Das Zittern des Fälschers

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Highsmith, Patricia Das Zittern des Fälschers Zürich Diogenes Verlag AG 1976 Kartoniert / Broschiert 386 S. 183x116x22 mm ISBN: 9783257203448 abgesehen von einem kleinen Loch im Vorsatzblatt (durch Entfernung eines Etiketts entstanden!) in gutem Zustand! In der Reihe der Neuübersetzungen für die neue Highsmith- Werkausgabe ist als einer der ersten nun jener Roman erschienen, den die Autorin selbst für ihren besten hielt. Im Zentrum steht der Schriftsteller Howard Ingham, der in Tunesien sitzt und auf einen Freund wartet. Als er erfährt, dass dieser gestorben ist, kehrt er jedoch nicht nach New York zurück, sondern bleibt, unerklärlicherweise, in Tunesien. Dies ist, meint der Rezensent Alex Rühle, das Bezeichnende bei Highsmith: die Beschreibungen von "Tagesabläufen, Gesprächen, Überlegungen" sind überaus genau, und doch bleibt eine nicht aufzuklärende "wolkige Stelle" im Text und im Verhalten der Figur, von der aus die vertrauten "moralischen Kategorien" ins Schwanken geraten. Kurzbeschreibung Ein kleiner Ort an der tunesischen Küste. Ein Hotel-Bungalow. Ein amerikanischer Schriftsteller, der an einem Drehbuch arbeitet und ungeduldig auf Nachricht von seiner Geliebten wartet. Ein schemenhafter, nächtlicher Besucher. Eine zerbeulte Schreibmaschine. Ein spurlos verschwundener Tagedieb. Ist der identisch mit dem verscheuchten Besucher? Rezension: Mit diesem Buch hat Patricia Highsmith wohl ihre Kunst des packenden Psychothrills auf die Spitze getrieben. Im Grunde geschieht in diesem Buch wenig, aber gerade dieser Umstand, die stickige Atmosphäre, in der sich das bißchen Handlung abspielt und ein wahrhaftiger Strudel aus für den Protagonisten verwirrenden Gefühlen um homoerotische Liebe, Hoffnung und die Allgegenwart des Todes machen das Buch zu etwas ganz besonderem nicht nur im Thrillergenre allgemein, sondern auch im eigenen Highsmith-Kosmos. Denn auch in ihren Büchern waren selten die Schauplätze (hier ist es im Grunde nur ein einziger) so stilisiert, die Charaktere so ausführlich gezeichnet, die Spannung so ungreifbar und unverständlich. Bereits von der ersten Seite an spürt der Leser, daß ihn mit diesem Buch etwas erwartet, daß er seinerseits nicht erwartet, und bis zu den letzten Zeilen glaubt man, man warte immer noch auf die Highsmith-typischen emotionale Explosion - doch diese bleibt aus. Daß Buch muß man in jedem Fall zweimal lesen, da man erst nach dem ersten Mal verstanden hat, daß hier wie im klassischen Roadmovie - und der Klassenunterschied könnte aufgrund der schieren Bewegungslosigkeit in diesem Buch nicht größer sein - der Weg das Ziel ist - brilliant! Rezension: Ein Schriftsteller u. Drehbuchautor, der im hochsommerlich heissen Tunesien auf einen Regiseur wartet, wird durch Umstände, die so nicht vorhersehbar waren, in ein emotionales Chaos gestürzt, dass durch die (freiwillige) Isolation in einem fremden Kulturkreis noch verstärkt wird und auf eine unausweichliche Entscheidung hinführt. Einfühlsame Charakterstudie von P.Highsmith, die sich auf das Zusammenwirken weniger, einprägsamer Charaktere beschränkt und im typisch puristischen Stil der Autorin, das Desaster eines Menschen beschreibt, dessen Leben plötzlich in seinen Grundfesten erschüttert wird und der dadurch sein bisheriges Leben und Umfeld aus einer völlig neuen Perspektive betrachtet. Empfehlenswert, wenn auch nicht die klassische Kriminalstory.
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Bestell-Nr.: BN6137 - gefunden im Sachgebiet: Krimis/Thriller / Sonstiges - Krimi/Thriller
Anbieter: Antiquariat UPP, DE-93161 Sinzing

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BENEDIKT, Michael - KNOLL, Reinhold - ZEHETNER, Cornelius (Hrg): Verdrängter Humanismus - verzögerte Aufklärung. Band V: Im Schatten der Totalitarismen. Vom philosophischen Empirismus zur kritischen Anthroplogie. Philosophie in Österreich 1920-1951. Wien WUV Verl. 2005. 1215 S. Groß-Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm. Orig. Pappband mit illustriertem Schutzumschlag. Bestens erhalten. E.A. Inhalt - Vorwort der Herausgeber / Benedikt, Knoll, Zehetner - Prolegomena - Aufklärung, Philosophischer Empirismus, Nihilismus, dessen Dechiffrierung / Benedikt, Zehetner, Knoll - Zum Philosophischen Empirismus / Michael Benedikt, Wien - Gustav Ratzenhofer (1842-1904). Prolegomenon zum Desaster des Bürgerlichen / Florian Oberhuber, Wien - Was sich aus Leibniz? Lösung des Leib-Seele-Problems lernen lässt / Hans Poser, Berlin - Onno Klopp und Karl von Vogelsang / Justin Stagl, Salzburg - Karl Leonhard Reinhold und die Freimaurerei: Der lange Weg zur Aufklärung / Lâszlô Molndr, Budapest - Die Wirkung des Kantianismus, insbesondere des Jenaer Kantanismus, in Oberungam / Janos Rathmann, Budapest - Das Theresianum - und Wien: Zwei Gesichter der Wahrheit / Tamds Staller, Budapest - Der Begriff der Kultur und Kulturkritik bei Kant / Attila Farkas, Gödöllö - Spezifische Lösungsansätze bei Brentano / Michael Benedikt, Wien - Sezessionen der Philosophie. Die Übernahme der Voraussetzungsfrage durch Psychologie - Von Brentano zu Bühler / Franz Schwediauer, Wien - Gnostischer Nihilismus bei Otto Weininger und Carlo Michelstaedter / Romolo Perrotta, Cosenza - Nihilismus in der Aufklärung. Eine Skizze / Helmut Kohlenberger, Freilassing - Widerstand statt Nihilismus. Hugo Balls Kritik deutscher Ideologie - Cornelius Zehetner, Wien - Wissen, Technik, Anpassung. Karl R. Poppers misslungener Übergang von der Logik der Forschung zur evolutionären Erkenntnistheorie - Georg Wolfgang Cernoch, Oeynhausen - Sozialwissenschaften in den 20er- und 50er-Jahren /Reinhold Knoll, Wien - Alibi. Der Geist des Prager Cercle philosophique / Hans Rainer Sepp, Prag - Einleitende Thesen zum Verlust der Transzendentalphilosophie: Dialogische Wende, Linguistic Turn und die gebrochene Erfahrung / Michael Benedikt, Wien - Konzepte empirischen Philosophierens - Einleitung. Drei Richtungen des Philosophischen Empirismus und ihr Defizit an Spekulation / Michael Benedikt, Wien - Alois Dempf und die Erste Wiener philosophische Schule Cornelius Zehetner, Wien - Was ist der Wiener Kreis? - Methodische und historiografische Antworten / Friedrich Stadler, Wien - Das Grundproblem des Wiener Kreises / Kurt Walter Zeidler, Wien - Zur Verallgemeinerung des Aufklärungsbegriffs / Endre Kiss, Budapest - Franz Fischers reflexive Philosophie bis zur Dialogphilosophie der Proflexion und die Enthaltenheit der Proflexion in der reflexiven Phase / Anton Fischer, Norderstedt b. Hamburg - Kriegsphilosophie und die Folgen - Politik - Wissenschaft - Ästhetik / Reinhold Knoll, Wien - Freuds technisch-ökonomische Rationalisierung des Psychischen / Helmut Kohlenberger, Freilassing - Wirklichkeitsphilosophie und ihre metaphysischen Ränder. Walther Schmied-Kowarzik zwischen Friedrich Jodl und Friedrich Kainz / Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kassel - Sprachphilosophie, Neukantianismus, Gegenstandstheorie, Empiriokritizismus: Der philosophische und der logische Empirismus in Österreich 1919?1939 / Georg Wolfgang Cernoch, Oeynhausen - Karl Mannheims Rekonstruktion des Konservatismus / Endre Kiss, Budapest - Ein ideengeschichtliches Phänomen: Der Turanismus / Vilmos Heiszier, Budapest - Ludwig Gumplowicz: Soziologie als Naturgeschichte, Christopher Schiembach, Wien - Drei Generationen religiöser Sozialismus: Oskar Ewald (Friedländer) / Michael Benedikt, Wien - Schulphilosophische Dependenzen, Sezessionen und wissenschaftsabhängige Philosopheme - Elektron und Äther: Die ?deutsche" Physik von Philipp Lénârd / Gdbor Pallô, Budapest - Die Ordnung der Unmittelbarkeit. Zur Erkenntniskritik Hönigswalds an Mach / Michael Benedikt,Wien - Richard Hönigswalds transzendentalanalytische Philosophie in Abgrenzung von Cassirer, Heidegger und Hegel / Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kassel - Wilhelm Jerusalems Rezeption des Pragmati.
[SW: Lit - 20.Jh., Philosophie, Politik]
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Bestell-Nr.: [Bestell-Nr 35939] - gefunden im Sachgebiet: Lit - 20.Jh.
Anbieter: Antiquariat & Verlag Martin Klaußner, DE-90762 Fürth

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WARTMANN, Hermann (bearbeitet) : Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen Band I - V Auf Veranstaltung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich bearbeitet von Hermann Wartmann, Dr. Phil. in St. Gallen : In Commision bei S.Höhr in Zürich 1863 Jahr 700 - 1442 4 Bände in 5 Teilen S. Höhr, Zürich / Verlag der Fehr'sche Buchhandlung, St.Gallen 1863 / 1882 / 1899 / 1904. XVII 513 / XII 912 / IV 1266 / IV 1215 Seiten 30x24cm, Halbleder Lederecken 6bündig Die Fürstabtei St. Gallen (gegründet 719, aufgehoben 1805) war eine Benediktinerabtei in der heutigen Ostschweiz und nach dem Kloster Säckingen das zweitälteste Kloster auf dem Gebiet der Alamannen. Der Abt von St. Gallen war bis 1798 Reichsfürst mit Sitz und Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches; St. Gallen war gleichzeitig erster Zugewandter Ort der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Im Jahr 612 liess sich der irische Mönch Gallus, ein Gefährte des Columban von Luxeuil, an der Steinach nieder und gründete eine Einsiedlerzelle. Der eigentliche Gründer des Klosters St. Gallen war jedoch Otmar, der am rätischen Bischofssitz in Chur ausgebildet und geweiht worden war. Um 719 wurde er vom Arboner Tribun Waltram zum Vorsteher der Gallus-Zelle eingesetzt und mit der Einführung eines regulären Klosterlebens beauftragt. Die ersten Mönche waren zunächst Räter, später stammten sie immer häufiger aus alemannischen Adelsfamilien der Umgebung. Die zahlreichen Schenkungen begüterter Adliger an das Kloster Otmars scheinen zum Ziel gehabt zu haben, einheimischen Grundbesitz dem Zugriff der in der Region immer stärker werdenden Karolinger zu entziehen. Von der Auslöschung der alemannischen Führungsschicht 746 in Cannstatt wurde auch das Kloster betroffen, dem im folgenden Jahr vom fränkischen König Pippin dem Jüngeren die Benediktinerregel aufgedrängt wurde. Auch das Klostergut wurde von fränkischen Kommissaren in Mitleidenschaft gezogen. Als Otmar 759 vor dem König klagen wollte, wurde er verhaftet und auf eine Rheininsel bei Eschenz verbannt. Nunmehr dem Bistum Konstanz unterstellt, wurde es faktisch zum bischöflichen Eigenkloster. Das änderte sich erst unter Abt Gozbert, der 818 von Ludwig dem Frommen ein Immunitätsprivileg und damit die Erhebung zum reichsunmittelbaren Kloster zu erreichen vermochte. Das bisher eher königsferne Kloster wurde nunmehr zu einer Stütze der fränkischen Herrschaft in Alemannien. Ein Skriptorium wurde eingerichtet, wo biblische und wissenschaftliche Texte von hohem Rang angefertigt wurden. Hier entstanden 883 die Gesta Caroli Magni des Notker von St. Gallen. Während des "Goldenen" Zeitalters von 816 bis zum Ungarneinfall 926 war eine enge Zusammenarbeit mit kaiserlichem resp. königlichem Hof sowie eine neue Blüte des Skriptoriums dominierend. Die Stiftsbibliothek St. Gallen ist seit 820 indirekt über den St. Galler Klosterplan nachgewiesen. Dort entstanden herausragende Werke der Buchmalerei wie der Folchart-Psalter, der St. Galler Psalter, das Psalterium Aureum und das Evangelium Longum. St. Gallen war während des Frühmittelalters eines der bedeutendsten Zentren abendländischer Kultur. Durch zahlreiche Schenkungen nahm die Grundherrschaft des Klosters St. Gallen im süddeutschen Raum einen bedeutenden Umfang an. Die Klostervogtei und die daraus abgeleitete hohe Gerichtsbarkeit fielen 1180 dem deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu, wodurch sie zur Reichsvogtei wurde. In der nachstaufischen Zeit wurde diese Reichsvogtei wiederum stückweise an Adlige aus dem Bodenseeraum verpfändet, von denen sie das Kloster seinerseits zurückkaufte. Das Kloster St. Gallen legte dadurch das Fundament für den Aufbau eines geschlossenen geistlichen Lehnsstaates. Der Klosterstaat verfügte schliesslich über viele verstreute Besitzungen und Herrschaftsrechte im ganzen süddeutschen Raum und ein relativ geschlossenes Herrschaftsgebiet im heutigen Fürstenland, Appenzell und dem Rheintal. Konflikte mit Appenzell und der Stadt St. Gallen Im 13. und 14. Jahrhundert war die Existenz des Klosters durch die wechselvollen Kämpfe im Rahmen der habsburgischen Expansion und Hausmachtpolitik im süddeutschen Raum mehrmals bedroht. Hier ist insbesondere der blutige Konflikt zu erwähnen zwischen Abt Wilhelm I. von Montfort und dem Klostervogt, dem Grafen und späteren deutschen König Rudolf von Habsburg, zwischen 1282 und 1291, in dessen Rahmen der König in der Nähe der äbtischen Stadt Wil Burg und Schloss Schwarzenbach als Gegenstadt gründete und einen Gegenabt für das Kloster einsetzte. Der Konflikt wurde von Rudolfs Nachfolger Albrecht fortgesetzt und konnte erst 1301 beigelegt werden. 1349 gab die Fürstabtei die direkte Herrschaft im Breisgau auf und vergab sie als Lehen an Adelsfamilien. In dieser Zeit gelang es der Stadt St. Gallen, sich von der Hoheit der Abtei zu befreien. Sie kämpfte auf der Seite der aufständischen Appenzeller, als sich diese 1400 erfolgreich gegen die Klosterherrschaft auflehnten. Bereits ein Jahr später gelang der Aufstieg der Stadt St. Gallen zur Reichsstadt. Die Appenzellerkriege (1400-1429) endeten für das Kloster in einem Desaster: Der grösste Teil der geschlossenen Grundherrschaft ging verloren, Appenzell wurde unabhängig. Bei Amtsantritt von Abt Eglolf Blarer 1427 war die Abtei in einem schlechten Zustand. Im Anschluss an den Alten Zürcherkrieg wurden Kloster (1451) und Stadt (1454) als Zugewandte Orte in die Eidgenossenschaft aufgenommen. Die aufstrebende Stadt St. Gallen schickte sich 1455 an, die gesamte verbliebene weltliche Herrschaft des Klosters zu übernehmen. Dieses Unterfangen scheiterte aber am entschlossenen Widerstand des damaligen Klosterpflegers Ulrich Rösch und der Gotteshausleute, wie die Untertanen des Klosters genannt wurden. Reformation und absolutistischer Klosterstaat An diesem Tiefpunkt der Klostergeschichte wurde Ulrich Rösch zum Abt gewählt. Ihm glückte es mit dem Rückhalt der eidgenössischen Schirmorte (Zürich, Luzern, Glarus und Schwyz), die Herrschaft des Klosters wieder zu festigen. Durch die Sammlung von neuen und alten Rechtstiteln sowie den Zukauf neuer Gebiete (1468 Erwerb der Grafschaft Toggenburg) wurde der Klosterstaat zu einem frühneuzeitlichen Territorialstaat. Nach der Erwerbung des Toggenburgs 1468 bürgerte sich im Sprachgebrauch für das zwischen Rorschach und Wil SG gelegene Kernland der Fürstabtei, das "Fürstenland", die Bezeichnung "Alte" Landschaft ein. 1486 musste die Abtei nach langen Rechtshändeln mit Appenzell die Vogtei über das St. Galler Rheintal an dieses abtreten. Als Ulrich Rösch in Rorschach das neue Kloster Mariaberg anlegen liess und plante, die Abtei dorthin zu verlegen, um sie von der Stadt St. Gallen loszulösen, vereinten sich die Stadt St. Gallen, Appenzell und die Gotteshausleute 1489 im Waldkircher Bund und zerstörten die Baustelle (Rorschacher Klosterbruch). Diese krasse Verletzung des Landfriedens provozierte eine Intervention der vier Schirmorte, die die Rechte des Klosters erfolgreich verteidigten. Auf eine Verlegung des Klosters wurde jedoch verzichtet. Ein wesentliches Element der territorialen Reorganisation war neben der Schaffung von neuen Niedergerichten und Ämtern auch die Vereinheitlichung des Rechts. Die alten Offnungen und Weistümer wurden gesammelt und einheitlich schriftlich fixiert. Gleichzeitig mit den lokalen Rechtsquellen entstand eine allgemeine, für alle Untertanen des Klosters geltende Ordnung: die Landsatzung von 1468. Somit wurden aus Grundherrschaft, hoher und niederer Gerichtsbarkeit eine Landeshoheit geschaffen und ein einheitlicher Stand der Gotteshausleute, der Untertanen des Klosters. Im Gegensatz zur Schweizerischen Eidgenossenschaft blieb die Fürstabtei St. Gallen auch nach dem Schwabenkrieg eng mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verbunden; die Äbte liessen sich ihre Regalien immer noch vom deutschen Kaiser übergeben, und die Rechtssätze des Reiches behielten ihre Gültigkeit. Die Fürstabtei St. Gallen war gleichzeitig rechtlich zwar Glied des Reiches, aber tatsächlich als Zugewandter Ort Teil der Eidgenossenschaft mit Sitz und beschränktem Stimmrecht in der Tagsatzung. Die Reformation fand mit Joachim von Watt (Vadian) 1525 in der Stadt St. Gallen Eingang. Schon 1527 wurde das Kloster aufgehoben, der Abt vertrieben, und die Stadt Zürich übernahm die Schirmhoheit über die nach Unabhängigkeit strebende Alte Landschaft, deren Bevölkerung überwiegend den neuen Glauben angenommen hatte. Die Niederlage der reformierten eidgenössischen Orte im Zweiten Kappelerkrieg 1531 ermöglichte jedoch die Wiederherstellung der Fürstabtei St. Gallen (1532). Neben den Offnungen und der Landsatzung, die seit 1525 von den eidgenössischen Schirmorten garantiert und kontrolliert wurden, reglementierten Land- oder Policeymandate das Leben der Untertanen. Damit wurde es dem Klosterstaat möglich, bis 1572 in der Alten Landschaft alle Untertanen zum katholischen Glauben zurück zu zwingen und die von Abt Ulrich Rösch begonnenen Reformen zu Ende zu bringen. Am Ende des 16. Jahrhunderts bildete die Fürstabtei St. Gallen einen starken, zentral organisierten und für damalige Zeiten modernen Territorialstaat. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts expandierte das Kloster auch wieder im Breisgau und erwarb neben Grundbesitz in verschiedenen Ortschaften 1621 auch die direkte Herrschaft über Ebringen und Norsingen zurück. Im 17. und 18. Jahrhundert betrieben die Äbte des Klosters zunehmend eine von der Schweizerischen Eidgenossenschaft unabhängige Politik, die zum Kreuzkrieg und schliesslich zum Toggenburgerkrieg von 1712-1718 führte, der sich am Gegensatz zwischen Abtei und den reformierten Einwohnern des Toggenburgs entzündet hatte. Dennoch blühte die Abtei im 18. Jahrhundert noch einmal auf - sichtbarstes Zeichen war der Neubau der Klosteranlage zwischen 1755 und 1767 im prunkvollen Barock durch Peter Thumb bis 1760 und Johann Michael Beer ab 1760. Das Pfalzgebäude sollte den regierenden Äbten eine standesgemässe Residenz bieten. Der spätbarocke Bibliothekssaal der Stiftsbibliothek zählt heute zu den repräsentativsten und schönsten Bibliotheksbauten der Welt. Die ganze Anlage ist seit 1983 UNESCO-Weltkulturerbe. Untergang 1798-1805 Nach der Französischen Revolution von 1789 forderten auch die Untertanen des Klosters mehr Rechte und Freiheiten. Mit dem "Gütlichen Vertrag" von Gossau von 1795 versuchte Abt Beda Angehrn (1767-1796) die Fürstabtei noch zu retten. Trotz dieser Reformen gründeten 1798 die Untertanen des Klosters im Fürstenland die Republik der Alten Landschaft St. Gallen, und die Toggenburger sagten sich ebenfalls los, womit die politische Herrschaft der Abtei endete. Dem Abt Pankraz Vorster (1796-1805, †1829) verblieben noch die exterritorialen Besitzungen Neuravensburg und Ebringen mit Norsingen als letzte Herrschaftsgebiete des Klosters. Die von Frankreich 1798 geschaffene Helvetische Republik umfasste auch die ehemaligen Gebiete der Fürstabtei. Das Fürstenland wurde Teil des Kantons Säntis. Im Mai 1799 kehrte Abt Pankraz Vorster noch einmal kurz mit österreichischer Unterstützung zurück, musste aber nach dem Sieg der Franzosen wieder weichen. 1803 übernahm der neu geschaffene Kanton St. Gallen die Landeshoheit. Von den Gebieten im Heiligen Römischen Reich ging Neuravensburg im Reichsdeputationshauptschluss verloren. Fürstabt Vorster residierte ab 1801 im Exil in Ebringen, dem nun mit dem benachbarten Norsingen letzten Herrschaftsgebiet der Fürstabtei. Am 8. Mai 1805 folgte die Aufhebung des Klosters durch den Grossen Rat des Kantons St. Gallen. Vorster verließ nach Ausbruch des Dritten Koalitionskriegs im September 1805 auch Ebringen, das der Kanton im folgenden Jahr mit der Absicht, es zu verkaufen, in Besitz nehmen konnte. Die noch während vieler Jahre fortgesetzten Bemühungen des ehemaligen Abtes Pankraz Vorster um die Wiederherstellung der Fürstabtei führten nicht zum Erfolg. Die persönliche Feindschaft zwischen Vorster und dem ersten Landammann des Kantons St. Gallen, Karl von Müller-Friedberg, spielte dabei eine wichtige Rolle. Karl von Müller-Friedbergs Vater war Premierminister der Fürstabtei gewesen und er selbst der letzte Landvogt der Abtei im Toggenburg. Als solcher hatte er 1798 eigenmächtig das Toggenburg in die Freiheit entlassen und bekleidete während der Helvetischen Republik hohe politische Ämter. Diesen Verrat konnte Vorster zeitlebens nicht verzeihen. Vorster starb verbittert 1829 im Exil im Kloster Muri - erst auf dem Totenbett liess er Müller-Friedberg, der mit einem Brief den todkranken "ehemaligen Abt von St. Gallen" um Verzeihung ersucht hatte, eine positive Antwort zukommen, verfasst durch den Sekretär des "Fürstabtes von St. Gallen". Die Gründung des Doppelbistums Chur-St. Gallen durch die Bulle Ecclesias quae antiquitate von Papst Pius VII. 1823 gilt als definitives Ende der Wiederherstellungsbemühungen auch von Seiten des Vatikans. Streng kirchenrechtlich gesehen wurde mit der Bulle das Kloster jedoch nicht aufgehoben. (wikipedia) : 612 errichtete der irische Mönch St. Gallus an der Steinach eine Einsiedelei. Der eigentliche Klostergründer ist der Heilige Otmar, der 719 der Galluszelle vorstand und ein regelgerechtes Klosterleben einführte. Otmars Reliquien sind in der Klosterkapelle der Franziskaner auf der Insel Werd in Eschenz. Die Stiftsbibliothek des Klosters ist weltberühmt und ins "Weltkulturerbe" aufgenommen worden. Die Zusammenarbeit mit dem Kloster Reichenau war sehr eng und fruchtbar. Die Bücher sind in einem ausgezeichneten Zustand, minimal berieben, sehr wenige Stockflecken. gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : SEHR GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Christentum, Benediktiner, Kloster, Stiftsbibliothek, St.Gallen, Historisches Territorium (Schweiz) Reichsabtei Benediktinerkloster in der Schweiz Ehemaliges Kloster im Kanton St. Gallen Kloster (7. Jahrhundert) Geschichte (St. Gallen) Bauwerk in St. Gallen Weltkulturerbe in der Schweiz Gegründet 612 Schwäbischer Reichskreis Geschichte des Alpenrheintals]
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