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Sammelband mit 14 Schriften: [Band 1: Borzsák, István: Die Tacitus-Handschriften der Bibliotheca Corviniana, Budapest 1962.Seiten 141 - 156], [Band 2: Borsák, Stefan: Das Germanicusbild des Tacitus, in: Latomus 28, 1969. Seiten 588 - 600], [Band 3: Borsák, I.: Zum Verständnis der Darstellungskunst des Tacitus, Die Veränderungen des Germanicus-Bildes, in: Acta Ant. Hungaria 18, 1970. Seiten 280 - 292], [Band 4: Borsák, Stefan: Tacitus - ein Manierist ?, in: Actes Eirene, Amsterdam 1975. Seiten 39 - 41], [Band 5: Bringmann, Klaus: Aufbau und Absicht des taciteischen Dialogus de oratoribus, in: Sonderabdruck aus Museum Helveticum, Volumen 27, Fasculum 3, 1970. Seiten 164 - 178], [Band 6: Bringmann, Klaus: Ammianus Marcellinus als spätantiker römischer Historiker, in:Antike und Abendland 19, 1973. Seiten 44 - 60], ]Band 6: Delz, Josef: Der Namenssatz und weitere korrupte Stellen in den kleinen Schriften des Tacitus, in: Sonderabdruck aus Museum Heleticum, Volumen 27, Fasculum 4, 1970. Seiten 224 - 241], [Band 7: Drexsler, Hans: Die Praefatio der Historien des Tacitus, Helikon 5, 1965. Seiten 148 - 156], [Band 8: Flach, Dieter: Von Tacitus zu Ammian, in: Historia 21, 1972. Seiten 333 -350], [Band 9: Fuchs, Harald: Tacitus in der Editio Helvetica, in: Sonderdruck aus Museum Helveticum , Volumen 20, Fasculum 4, 1963. Seiten 205 - 229], [Band 10: Hohl, Ernst: Der Prätorianeraufstand unter Otho, in: Klio 32, 1939. 18 Seiten], [Band 11: Köhnken, Adolf: Das Problem der Ironie bei Tacitus, in: Museum Helveticum 30, 1973. Seiten 32 - 50], [Band 12: Korzeniewski, Dietmar:Néron et la Sibylle, in: Latomus 33, 1974. Seiten 921 - 925], [Band 13: Till, Rudolf: Die Kaiserproklamation des Usurpators Procopius (Ein Beitrag zu Ammian 26, 6, 15), in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 34/ 35, 1974/ 75. Seiten 75 - 83], [Band 14: Wülfing, Peter: Prägnante Wortverbindungen bei Tacitus - Interpretationen zu Agricola - Capitel 4-9 -, in: Sonderdruck aus Dialogos, Festschrift Patzer, 1976. Seiten 233 - 242],

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Tacitus - Borzsák, István, Hans Drexsler Klaus Bringmann u. a.: Sammelband mit 14 Schriften: [Band 1: Borzsák, István: Die Tacitus-Handschriften der Bibliotheca Corviniana, Budapest 1962.Seiten 141 - 156], [Band 2: Borsák, Stefan: Das Germanicusbild des Tacitus, in: Latomus 28, 1969. Seiten 588 - 600], [Band 3: Borsák, I.: Zum Verständnis der Darstellungskunst des Tacitus, Die Veränderungen des Germanicus-Bildes, in: Acta Ant. Hungaria 18, 1970. Seiten 280 - 292], [Band 4: Borsák, Stefan: Tacitus - ein Manierist ?, in: Actes Eirene, Amsterdam 1975. Seiten 39 - 41], [Band 5: Bringmann, Klaus: Aufbau und Absicht des taciteischen Dialogus de oratoribus, in: Sonderabdruck aus Museum Helveticum, Volumen 27, Fasculum 3, 1970. Seiten 164 - 178], [Band 6: Bringmann, Klaus: Ammianus Marcellinus als spätantiker römischer Historiker, in:Antike und Abendland 19, 1973. Seiten 44 - 60], ]Band 6: Delz, Josef: Der Namenssatz und weitere korrupte Stellen in den kleinen Schriften des Tacitus, in: Sonderabdruck aus Museum Heleticum, Volumen 27, Fasculum 4, 1970. Seiten 224 - 241], [Band 7: Drexsler, Hans: Die Praefatio der Historien des Tacitus, Helikon 5, 1965. Seiten 148 - 156], [Band 8: Flach, Dieter: Von Tacitus zu Ammian, in: Historia 21, 1972. Seiten 333 -350], [Band 9: Fuchs, Harald: Tacitus in der Editio Helvetica, in: Sonderdruck aus Museum Helveticum , Volumen 20, Fasculum 4, 1963. Seiten 205 - 229], [Band 10: Hohl, Ernst: Der Prätorianeraufstand unter Otho, in: Klio 32, 1939. 18 Seiten], [Band 11: Köhnken, Adolf: Das Problem der Ironie bei Tacitus, in: Museum Helveticum 30, 1973. Seiten 32 - 50], [Band 12: Korzeniewski, Dietmar:Néron et la Sibylle, in: Latomus 33, 1974. Seiten 921 - 925], [Band 13: Till, Rudolf: Die Kaiserproklamation des Usurpators Procopius (Ein Beitrag zu Ammian 26, 6, 15), in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 34/ 35, 1974/ 75. Seiten 75 - 83], [Band 14: Wülfing, Peter: Prägnante Wortverbindungen bei Tacitus - Interpretationen zu Agricola - Capitel 4-9 -, in: Sonderdruck aus Dialogos, Festschrift Patzer, 1976. Seiten 233 - 242], 1962, 1969, 1970, 1975, 1970, 1973, 1965, 1972, 1963, 1939, 1974, 1976. Gr. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm (23,5 x 16 cm), Priv.-Halbleineneinband der Zeit. Band in gutem Zustand.
[SW: Klassische Philologie, Latein, Griechisch, altgriechisch lateinisch, Classical Philology Altphilologie, Tacitus - Borzsák, István, Hans Drexsler Klaus Bringmann u. a.: Sammelband mit 14 Schriften: [Band 1: Borzsák, István: Die Tacitus-Handschriften der Bibliotheca Corviniana, Budapest 1962.Seiten 141 - 156], [Band 2: Borsák, Stefan: Das Germanicusbild des Tacitus, in: Latomus 28, 1969. Seiten 588 - 600], [Band 3: Borsák, I.: Zum Verständnis der Darstellungskunst des Tacitus, Die Veränderungen des Germanicus-Bildes, in: Acta Ant. Hungaria 18, 1970. Seiten 280 - 292], [Band 4: Borsák, Stefan: Tacitus - ein Manierist ?, in: Actes Eirene, Amsterdam 1975. Seiten 39 - 41], [Band 5: Bringmann, Klaus: Aufbau und Absicht des taciteischen Dialogus de oratoribus, in: Sonderabdruck aus Museum Helveticum, Volumen 27, Fasculum 3, 1970. Seiten 164 - 178], [Band 6: Bringmann, Klaus: Ammianus Marcellinus als spätantiker römischer Historiker, in:Antike und Abendland 19, 1973. Seiten 44 - 60], ]Band 6: Delz, Josef: Der Namenssatz und weitere korrupte Stellen in den kleinen Schriften des Tacitus, in: Sonderabdruck aus Museum Heleticum, Volumen 27, Fasculum 4, 1970. Seiten 224 - 241], [Band 7: Drexsler, Hans: Die Praefatio der Historien des Tacitus, Helikon 5, 1965. Seiten 148 - 156], [Band 8: Flach, Dieter: Von Tacitus zu Ammian, in: Historia 21, 1972. Seiten 333 -350], [Band 9: Fuchs, Harald: Tacitus in der Editio Helvetica, in: Sonderdruck aus Museum Helveticum , Volumen 20, Fasculum 4, 1963. Seiten 205 - 229], [Band 10: Hohl, Ernst: Der Prätorianeraufstand unter Otho, in: Klio 32, 1939. 18 Seiten], [Band 11: Köhnken, Adolf: Das Problem der Ironie bei Tacitus, in: Museum Helveticum 30, 1973. Seiten 32 - 50], [Band 12: Korzeniewski, Dietmar:Néron et la Sibylle, in: Latomus 33, 1974. Seiten 921 - 925], [Band 13: Till, Rudolf: Die Kaiserproklamation des Usurpators Procopius (Ein Beitrag zu Ammian 26, 6, 15), in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 34/ 35, 1974/ 75. Seiten 75 - 83], [Band 14: Wülfing, Peter: Prägnante Wortverbindungen bei Tacitus - Interpretationen zu Agricola - Capitel 4-9 -, in: Sonderdruck aus Dialogos, Festschrift Patzer, 1976. Seiten 233 - 242],]
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Bestell-Nr.: 4884 - gefunden im Sachgebiet: Klassische Philologie / Classical Philology
Anbieter: Antiquariat Kretzer - Bibliotheca Theologica de, DE-35274 Kirchhain

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Tralow, Johannes;  Malchatun - Kepler und der Kaiser - Königin Neuhoff - Cromwell - Boykott 4 Bücher - Ausgewählte Werke in Einzelausgabe

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Tralow, Johannes; Malchatun - Kepler und der Kaiser - Königin Neuhoff - Cromwell - Boykott 4 Bücher - Ausgewählte Werke in Einzelausgabe Berlin: Verlag der Nation, 1963, 1964, 1965, 1966. 394, 403, 413, 479, Seiten , Pappeinband mit Schutzumschlag 21 cm die Seiten sind altersbedingt gebräunt, die Einbände sind teils leicht fleckig, MALCHATU: Viele Jahrhunderte hatte Kleinasien unter der Hand Ostroms geblüht, unter der Herrschaft griechisch-byzantinischer Kaiser in der Welthauptstadt Konstantinopel. Dieses Kleinasien, das weite und hohe Land zwischen den Meeren - dem Schwarzen oder dem Pontus im Norden, dem Mittelländischen im Süden und der Propontis mit dem Bosporus im Westen -, dieses Anatolien hatte stets einer festen Hand bedurft. ... KEPLER UND DER KAISER: In der Mathematik ist der Plan für das Sein und Werden des Weltalls von aller Ewigkeit bis in alle Ewigkeit im voraus beschlossen ... ein anspruchsvoller Satz, und der ihn sagte, war ein hagerer junger Mann, eher unter Mittelmaß als darüber. Eine schöne Stirn erhob sich freilich über dem blassen Gesicht milden dunklen Augen und dem kleinen bartumrandeten Mund - aber Worte wie soeben gesprochenen hätte man sich kaum von ihm versehen. ... KÖNIGIN NEUHOFF: Paris. Wir schreiben nun glücklich bereits den Monat November des Jahres 1715! Ein Jahr seit dem Frieden zu Utrecht. Wer kann sehen und fühlen? Klar ist zu erkennen, daß die Geschichte Frankreich zur Führung der Völker berief und Paris ihnen zur Leuchte. Vom Rande des Abgrunds, der Niederlage, durch einen Zufall zurückgerissen - durch eines einzigen Menschen Tod dem Glanz wiedergegeben, mit dem es sich seit mehr als einem Menschenalter umab, durch das Hinscheiden jenes deutschen Kaisers, mit dem die ganze Völkerverschwörung des spanischen Erbfolgekrieges gegen Seine allerchristlichste Majestät von Frankreich auseinanderfiel, wieder in seine gegebene Stellung als Schiedsrichter Europas eingerückt nicht mehr afe gewonnene Schlachten, Beweis, daß die Geschichte Frankreichs Sendung bestätigt? ... CROMWELL: Am fünfundzwanzigsten Mai sechzehnhundertundsechzig setzt Karl Stuart, der Sohn, in Dover unter Jubel und Prangen wiederum seinen Fuß auf die enghsche Erde und übernimmt einer Erbreiche Regierung in Gnaden. Am dreißigsten Januar sechzehnhunderteinundsechzig wird die Leiche Cromwells aus ihrem Grabe gerissen, nach Tybume geschleift und dort an die drei Ecken des Galgens gehängt. Abends ird das Haupt auf hoher Stange vor die Westminster Halle geeilt. Vor die Halle und auf hoher Stange: Denn des Kopfes Gestank ist nicht gering. ... BOYKOTT, Das Mädchen von der grünen Insel: „Sehen Sie doch das Mädchen dort oben, Neverson!" ruft der junge Mann aus guter Familie. „Wie ein Märchen!" Neverson ist aber durchaus nicht geneigt, in einem Mädchen, das auf unordentlichem Steinhaufen steht, irgend etwas Märchenhaftes zu erblicken. Denn ob die Steinblöcke nun, wie der Kutscher behauptet, ein Hünengrab oder, wie der junge Herr meint, eine alte druidische Kultstätte sind - das ist Neverson vollkomimen gleichgültig. Er lehnt Irland und damit auch diese irische Landschaft ohne jegliche Einschränkung ab. Und das um so mehr, als er von ;einer Landung im Hafen von Kenmare an fortwährend etwas bewundern soll. ... (aus den Büchern) 3f1a Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag. Tralow, Johannes; Cromwell; Roman; Erzählungen; spannend; 1
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Bestell-Nr.: 38007 - gefunden im Sachgebiet: Romane & Erzählungen
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Putzger, Friedrich Wilhelm;  Geschichtskarten aus Putzgers Historischem Schulatlas - Für Lehrer bestimmte Behelfsausgabe

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Putzger, Friedrich Wilhelm; Geschichtskarten aus Putzgers Historischem Schulatlas - Für Lehrer bestimmte Behelfsausgabe Berlin, Leipzig, Volk und Wissen Verlag, 1950. 1--25. Tausend 21 doppelseitige Karten in Einsteckhülle , 26 cm, kartoniert altersbedingt gebräunt, die Einsteckhülle ist gebräunt, mit starken Kantenbestoßungen, Die vorliegenden Karten sind aus Restbeständen der letzten (62.) Auflage von „Putzgers Historischem Schulatlas", Verlag von Velhogen & Klosmg, Bielefeld und Leipzig, zusammengestellt worden. Sie sind nicht für den Schüler, sondern für den Lehrer bestimmt, der sie am besten in Verbindung mit den Geschichtshandkarten verwendet, die den im Volk und Wissen Verlag 1949 erschienenen Werken „Geschichte des Altertums" von A. W. Mischulin, „Geschichte des Mittelilters" von E. A. Kosminski}, „Geschichte der Neuzeit (1789 bis 1870)" von A.W. Jefimow und „Geschichte der Neuzeit (1870 bis 1918)" von W.M.Chwostow und LI.Subok beigegeben sind. Die Herausgabe dieser behelfsmäßigen Kartensammlung - der Behelfsmäßigkeit ist sich der Verlag voll bewußt - ist nur gerechtfertigt, weil auf dem Gebiet der geschichtlichen Unterrichtsmittel ein Mangel besteht, dessen Behebung durch die Entwicklung eines neuen, den heutigen Bedürfnissen entsprechenden Kartenwerkes lange Zeit in Anspruch nimmt. Während dieser Zeit als Behelfsmittel benutzt zu werden, ist die vorliegende Veröffentlichung bestimmt. (Der Verlag ) Folgende Karten: Frühgeschichtliche Stadtanlagen - Griechische Wanderungen - Die Alte Welt. Westlicher Teil - Die Alte Welt, östlicher Teil, Niebuhrs Versuch einer Herodoteischen, Welttafel - Griechenland im 8. Jahrhundert, Attica - Perserkriege, Athens höchste Machtentfaltung - Peloponnesischer Krieg - Zerfall Griechenlands, Makedonien - Griechenland. Nördlicher Teil - Griechenland. Südlicher Teil - Athen. Akropolis. Höfen von Athen - Griechische Welt. Kolonisations- und Ku/turkarte - Wirtschaftskarte des griechisch-orientalischen Kulturkreises - Reich Alexanders des Großen - Reiche der Diadochen - Italien, Lage und Bewohner, Bedeutung der Samniterkriege, Karthago, sein Besitz und seine Handelswege - Rom und der italische Bund, Entwicklung von Roms Herrschaft bis 272 v.Chr. - Rom Herrin des Westens, Hannibais Alpenübergang, Kompanien - Italien. Nördlicher Teil - Italien. Südlicher Teil - Nordwestafrika, Ptolemaeuskarte, Peutingersche Tafeln - Wirtschaftskarte des Römischen Weltreichs - Rom, Römische Stadt- und Hausanlagen - Europäische Provinzen des Römischen Reichs, Umgebung von Rom - Deutschland z. Z. der sächsischen und fränkischen Könige (Kaiser) - Typen von Dorfanlagen - Zur Geschichte der deutschen Landschaft - Zur Entwicklung der deutschen Stadt - Dänemark im 11. und 13. Jahrhundert, Oströmisches Reich zur Zeit seiner Blüte - Der deutsche Seeverkehr im frühen Mittelalter, Italien im 10. und 11. Jahrhundert - Mittelmeerländer z. Z. der Kreuzzüge, Aufblühen der oberitalienischen Städte - Religionen um 1000, Kirchliche Einteilung Mitteleuropas zur Zeit der Reformation - Mongolenreiche - Mittel- und Westeuropa zur Zeit der Staufer - Die Askanier, Brandenburg von 1134 bis 1415 - Italien um 1500 - Deutschland im 14. Jahrhundert, Die Häuser Luxemburg und Habsburg, Entwicklung der Eidgenossenschaft 1315 bis 1797, Reich Ottokars II. von Böhmen - Mittelalterliche Handelswege in Europa - Mitteleuropa im 15. Jahrhundert (1477), Osmanisches Reich - Wirtschaftskarte von Mitteleuropa um 1500 - Religionen im 16. und 17. Jahrhundert - Deutschland zur Zelt der Reformation (1547) - Europa im 18.Jahrhundert (1559) - Deutschlands Kreiseinteilung 1512 bis 1806, Niederlande 1559 bis 1600 - Deutschland im 17. Jahrhundert (1648), Prag und Weißer Berg - Europa im 17. und 18. Jahrhundert (1740) - Deutschland im 18. Jahrhundert (1786) - Schweden, Polen - Deutschland im Jahre 1812, Europa 1812 - Umgestaltung Europas 1815 - Europa 1815, Italien seit 1815 - Entwicklung der Post in Mitteleuropa - Deutschland 1815 bis 1866 - Entwicklung der Eisenbahnen in Mitteleuropa bis 1866 - Kolonialkarte bis 1790 - Zur Entdeckungsgeschichte - Großer Ozean, Australien und Polynesien - Ostküste Nordamerikas bis 1763, Nordoststaaten, Alaska, Vereinigte Staaten, Mexico und Mittelfamerika seit 1776, Panama-Kanal 1905 (1881) bis 1914 4n6b Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag. Geschichtskarten aus Putzgers Historischem Schulatlas; Für Lehrer bestimmte Behelfsausgabe; Georgafie; Landeskunde; Geschichte; Friedrich Wilhelm Putzger; 1
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Bestell-Nr.: 34945 - gefunden im Sachgebiet: Geografie
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Literatur - Flavii IosephiJosephus Flavius und Erasmo Roterodamo : FLAVII IOSEPHI OVERUM TOMVS TERTIVS : De Bello Iudaico contines feptema Contra Apionem libros duos : ex Grecorum codicum cottatione per Sigismundu Geleniu caftigator : De Machabzis fiue de Imperio rationis libru vnum, a D. Erasmo Roterodamo recognitum : Indicem per aterea materiarum in toto opere contentarum Iocupletem : 755 durchnummerierte Seiten Fl. Iosephi de Bello Ivdaico Libri VII. interprete Rufino Aquileiensi ad Graecum collati & emendati per Sigismundum Gelenium : ca. 150 Seiten Rervm Omnivm in Iosephi Operibvs memorabilivm index : keine Angabe zur Auflage : Lvgdvni (Lyon) Apud Antonium Vincentium : 1557. 755 Seiten Fl. Iosephi de Bello Ivdaico : ca. 100 Seiten Index : 16 Octav, Ledereinband : sehr schönes Exemplar mit Anmerkungen von alter Hand : Einband in sehr gutem Zustand : feste Bindung : gut lesbarer Bleidruck : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Flavius Josephus (geb. 37 oder 38 als Joseph ben Mathitjahu ha Kohen, in Jerusalem; gest. um 100 vermutlich in Rom) war ein römisch-jüdischer Historiker des 1. Jahrhunderts, der seine Werke auf Griechisch verfasste (zum Teil zunächst aber in seiner aramäischen Muttersprache). Er ist neben Philon von Alexandria der wichtigste Autor des hellenistischen Judentums und hatte sich, obwohl seiner Herkunft nach den Sadduzäern nahestehend, früh den Pharisäern angeschlossen ::::: Belletristik - Lion Feuchtwanger hat Flavius Josephus zur Hauptfigur in seiner Josephus-Trilogie gemacht (Der jüdische Krieg, 1932; Die Söhne, 1935; Der Tag wird kommen, 1945). Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 2002. ISBN 3-7466-5601-X Mireille Hadas-Lebel: Flavius Josèphe. Le Juif de Rome. Fayard, Paris 1989. ISBN 2-213-02307-7 Lucien Poznanski: La Chute du Temple de Jérusalem. Complexe, Brüssel 1997. ISBN 2-87027-397-5 ::: Literatur/Belletristik, Menschheitsgeschichte, Geschichtsschreibung, Vergangenheit, Historie, Althistoriker, Mediävisten, Neuzeithistoriker, Zeitgeschichtler, Diplomatik, Paläografie, Chronologie, Heraldik, Numismatik, Epigraphik, Leopold von Ranke, Dutschak: Josephus und die Tradition. Wien 1864. Berwald: Josephus in Galiläa. Breslau 1877. Heinrich Bloch, Die Quellen des Josephus Flavius in seiner Archäologie, 1879 Gustav Boettger: Topographisch-historisches Lexicon zu den Schriften des Flavius Josephus. L. Fernau, Leipzig 1879 Destinon, Die Quellen des Josephus in den Jüdischen Altertümern, Buch XII-XVII, 1882 Grünbaum, Die Priestergesetze bei Flavius Josephus, 1887 Poznanski, Über die religionsphilosophischen Anschauungen des Flavius Josephus, Berlin 1887 Metz, Die Bibel des Josephus, Basel 1895 N. Bentwich, Josephus, 1914 Richard Laqueur, Der jüdische Historiker Flavius Josephus, Giessen 1920 W. Weber, Josephus und Vespasian, 1921 H. Guttmann, Die Darstellung der jüdischen Religion bei Flavius Josephus, Breslau 1928 H. St. J. Thackeray, Josephus, the Man and the Historian, New York 1929 A. Schlatter, Die Theologie des Judentums nach dem Bericht des Josephus, 1932 Emanuel bin Gorion, Das Leben des Flavius Josephus, 1934 W. Bienert, Der älteste nichtchristliche Jesusbericht, 1936 W. Whiston, The life and work of Flavius Josephus, Philadelphia 1954 W. R. Farmer, Maccabees, Zelotes and Josephus, New York, 2. Aufl. 1958 G. A. Williamson, The world of Josephus, London 1964 A. Momigliano, Die Juden in der Alten Welt, 1988 Bruce, Außerbiblische Zeugnisse über Jesus und das frühe Christentum, Brunnen-Verlag, Gießen 1991 Adolf Lumpe: Josephus, Flavius. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 3, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2, Sp. 710–713. Steve Mason, Flavius Josephus und das Neue Testament, A. Francke Verlag, Tübingen-Basel 2000 Flavius Josephus: Geschichtsschreiber zur Zeit Jesu (Welt und Umwelt der Bibel 32), Stuttgart 2004 O. Gussmann, Das Priesterverständnis des Flavius Josephus, Mohr Siebeck Tübingen 2008 Valerie von Tharau: Bericht meiner Seele. Entwurf des Flavius Josephus über seine Gottsuche. Bruchhausen-Vilsen 2010.]
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Bestell-Nr.: 58270 - gefunden im Sachgebiet: Judaica
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Raich, Johann Michael:  Der Katholik. Zeitschrift für katholische Wissenschaft und kirchliches Leben. 79. Jahrgang 1899. Erste Hälfte und Zweite Hälfte. Dritte Folge 19.-20. Band.

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Raich, Johann Michael: Der Katholik. Zeitschrift für katholische Wissenschaft und kirchliches Leben. 79. Jahrgang 1899. Erste Hälfte und Zweite Hälfte. Dritte Folge 19.-20. Band. Mainz, Verlag Franz Kirchheim, 1899. IV, 581, IV, 576 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Halbleinen , Gute Bibliotheksexemplare Inhalt: Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : I., Kaufmann, Carl Maria: Die monumenta ordinis fratrum praedicatorum historica, Der große Aufstand im Collegium Germanicum zu Rom i. J. 1554 nach dem neuesten Biographen des heiligen Ignatius von Loyola, Weber, Valentin: Neue Erklärung von Gal. 2,1 ff., Franz, Adolph: König Friedrich II. von Preußen und die religiöse Toleranz, Naegele, Anton: Zu den Acten des heiligen Philipp von Zell, Paulus, N.: Die Bewilligung des Portiuncula-Ablasses : ein kritische Untersuchung, Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : II., Bellesheim, Alfons: Don Luigi Tosti, Benedictiner auf Monte-Cassino (1811-1897) , Gothein`s Heiligencarrikaturen, Brüll, Andreas: Jesus vor Annas : ein Beitrag zur Erklärung der Leidensgeschichte des Herrn, van Bebber: Zur Frage nach der Dauer des öffentlichen Lehramtes Jesu, Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : III., Baumgarten, Paul Maria: Die heilige Congregation zur Verbreitung des Glaubens und ihr Gebiet, Künstle: Zur Geschichte des Athanasianischen Symbolums, Stiglmayr, Jos.: Zu Johannes 2,4, Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : IV., Weber, Anton: Zur Streitfrage über Dürer`s religiöses Bekenntniß : I., Falk, F.: Die Mainzer Bibeldrucke, Fischer-Colbrie, August: Das Problem der Cultur, Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : V., Weber, Anton: Zur Streitfrage über Dürer`s religiöses Bekenntniß : II., Bellesheim, Alfons: Fünfzigjähriges Jubiläum der Civiltà cattolica in Rom, Paulus, N.: Conrad Treger, ein Augustiner des 16. Jahrhunderts : I., Falk, F.: Der Mainzer Vulgata-Druck von 1609,3 Die griechische, griechisch-römische und altchristlich-lateinische Musik, Seydl, Ernst: Alttestamentliche Parallele zu Apg. 12,17, Paulus, Nikolaus: Tetzel und Oldecop, Paulus, N.: Conrad Treger, ein Augustiner des 16. Jahrhunderts : II., Franz, Adolph: Beiträge zur Geschichte der Messe im deutschen Mittelalter : VI., Bellesheim, Alfons: Bourdalone-Literatur, Hillebrand: Katholische und protestantische Wahrheitsliebe : Untersuchung gewisser Lehren Liguori`s und Gury`s über Wahrheitsmittheilung und Eidespflicht : I., Becker: Altes und neues Recht bezüglich der Absolution von päpstlichen Reservatfällen : I., Plenkers, H.: Neuere Forschungen zur Geschichte des alten Mönchthums : I., Kleinschmidt, Beda: Ursprung und Entwicklung des Palliums : eine schwierige Frage und ihre jüngsten Lösungen : I., Selbst: Desiderium collium aeternorum,7 Der Rigorismus und die Zahl der Auserwählten, Hillebrand: Katholische und protestantische Wahrheitsliebe : Untersuchung gewisser Lehren Liguori`s und Gury`s über Wahrheitsmittheilung und Eidespflicht : II., Becker: Altes und neues Recht bezüglich der Absolution von päpstlichen Reservatfällen : II., Plenkers, H.: Neuere Forschungen zur Geschichte des alten Mönchthums : II., Kleinschmidt, Beda: Ursprung und Entwicklung des Palliums : eine schwierige Frage und ihre jüngsten Lösungen : II., Sachs: Streiflichter über die "freiere" Bibelforschung, Peters, Norbert: Das Gottesgericht über Bethsames : 1 Sam 6,19, Kleinschmidt, Beda: Ursprung und Entwicklung des Palliums: eine schwierige Frage und ihre jüngsten Lösungen : III., Plenkers, H.: Neuere Forschungen zur Geschichte des alten Mönchthums : III., Hillebrand: Katholische und protestantische Wahrheitsliebe : Untersuchung gewisser Lehren Liguori`s und Gury`s über Wahrheitsmittheilung und Eidespflicht : III., Lepar, Bohus: Zur Frage der internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels, Miaskowski, Casimir von: Eine Wendung der protestantischen Geschichtsauffassung über den Reformator Johannes Laski, Bellesheim, Alfons: Thomas Bridgett, Convertit, Redemptorist und Schriftsteller (1829-1899) , Stock, Fr.: Das Cömeterium des heiligen Hermes, Holzhey, Carl: Die koptische Elias- und Sophonias-Apokalypse, Deppe, Bern.: Der Rigorismus und die Zahl der Auserwählten, Morawski, Marianus: Einleitung zu einer Studie über "die Gemeinschaft der Heiligen" , Kienle, Ambrosius: Die neueste Literatur über liturgische Gewandung, Braun, Jos.: Rochett und Superpelliceum : I., Wie sollen in großen Städten die Volksmissionen abgehalten werden? Paulus, N.: Der Ablaßprediger Bernhardin Sanson, Zurbonsen: Die Rosen der heiligen Elisabeth, Paulus, N.: Luther über das schlimme Ende seiner Gegner, Braun, Jos.: Rochett und Superpelliceum : II., Falk, F.: Pfarrer K. Hensel zu Frankfurt a. M. (gest. 1505) , Huhn, A.: Der Kampf des heiligen Franz Xaver gegen die Colonialbeamten seiner Zeit : ein Vortrag, Rezensionen, Miscelle.
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Hupp, Otto: Runen und Hakenkreuz; Archäologische Studie mit heraldischen Schlußfolgerungen; Max Kellerers Verlag / München; 159 S.; Format: 15x24 Hermann Joseph Otto Hubert August Constantin Hupp (* 21. Mai 1859 in Düsseldorf; † 31. Januar 1949 in Oberschleißheim), deutscher Heraldiker, Schriftgrafiker, Kunstmaler, Sammler und Ziseleur. (frei nach wikipedia); --- Inhalt: Vorbemerkungen: Der Runenwahn; Tacitus und Ammianus Marcellinus über die Schilde der Germanen; Guido Lifts Lehre; Die hl. Hildegard; "Supernationalisten"; Lifts Nachfolger Dr. Koerner; Das kgl. Heroldsamt und feine Beamten; Goethes Genius aus Koernerschem Blut?; Glauben und Wissen; Auf einem Bein;"Endlich Aufklärung"; Bon den Rnnen: Lesung und Deutung der Runeninschriften;. Der Goldring von Pietroassa; Abbildung des Steins von Helnaes; Die Nordendorfer Spange; Die Spange von Charnay, mit Abbildung; Schwierigkeit der Runenlesung schon in alter Zeit; Der "Erfassungsblitz"; Gebrauch der Runen: Wulfilas gotische Schrift; Es gab keine Literatur in Runenschrift; Die ga-Rune im Wessobrunner Gebet; Alphabetreihen; Otfried von Weißenburg; Das germanische Priesteramt; Der Gebrauch der Runen erlischt in Deutschland schon mit dem 7. Jahrhundert; Die Runen des Taeitus: Los-Runen; Im ersten Jahrh, nach Chr. haben die Germanen noch keine Schrift; Die Hallstattfunde zeigen keine Buchstaben; Die Rnnendenkmäler: Runen auf Schmuck und Waffen; Der Runenstein von Großhabersdorf; Abbildung des Ortbandes von Thorsberg; Wimmers, Brenners und Hennings Urteil über das Alter der Runeninschriften; Runendenkmäler in England und Skandinavien; Das Fnthark: Ludv. Wimmers Beweis vom höhern Alter des gemeingermanischen, 24stelligen guthart; Dessen Entstehung aus dem römischen Alphabet; Andere Meinungen darüber; Das Gesetz der Technik; Der epigraphische Charakter der Runen; Abbildung des Speerschafts aus dem Kragehuler Moor; Die Schlange von Lindholm; Punktierte Runen, Zweigrunen, Binderunen, Hälsinger Runen, Ogham; Olaus Worms Runentypen; Die Namen der Runen; Die Herkunft der Runen: Salins Untersuchungen; v. Friesens Kursivthevrie; Entstanden die Runen am Schwarzen Meer oder am Rhein?; Zauberrunen: Ableitung des Wortes Rune; Einzelne Runenbuchstaben haben keine magische Bedeutung; v. Liliencrons Meinung; Das Runenrätsel Dr. Wilsers: Cäsar und Tacitus verwechseln Runen mit Griechisch; "Uralte* Runen; Im 3. Jhdt. nach Chr. befruchtet ein Kulturstrom von der Ostsee aus den Süden; Die heitere Seite der nordischen Felsenbilder; Wilsers Runen-Hieroglyphen; Rhodus; Wilsers Kritiken; Frhr. v. Lichtenbergs Meinung; Schirmeisens Meinung; F. X. Schusters Meinung; Grund dieser Meinungen; Vom Hakenkreuz: Heutige Bedeutung; Entstehung nach Wilser und Montelius; Das Hakenkreuz war ursprünglich weder ein Sinnbild der Sonne, noch ein Symbol des Lebens, noch ein heiliges Zeichen, noch ein viermaliges gamma, weder ein Werkzeug zur Entzündung des heiligen Feuers, noch der Hammer Thors, noch das Linearbild eines Vogels oder Menschen; sondern ein Töpserzeichen das das Drehen ausdrücken sollte; Bald wurde es als Symbol der Auferstehung, schließlich als Amulett und bloße Schmuckform benutzt; Irrige Deutung des christlichen Kreuzes; Goldbrakteaten; Theobald Binders Meinung; "Der Wissende": Wappenschilde mit Blutrunen; Ein gesunder Jurist; Gerichtliches Vorgehen; Das aufgeklärte Schwein im Wappen von Berlin;Ein merkwürdiges Monogramm; "Wahrheitswidrige Angaben": "Sophistische Haarspalterei"; Die Brosche "Sibia";. Der "wissende* Grünenberg; Unfaßbarer Selbstbetrug; Rechenpfennige; Urteile von Archivaren; (Dazu bringen die Hefte 5 und 6, der Familiengesch. Blätter, 1921, noch die scharfe Absage der Archivare und Genealogen Dr. Wecken, Fr. v. Klocke, Peter von Gebhardt, Dr. Wentscher und Staatsbibliothekar Dr. Pfeiffer, an ihren frühern Mitarbeiter Dr. Koerner.) Der "Wissende" meistert Wilhelm Grimm, Kossinna und Ludv. Wimmer; Prof. Dr. Stuhl schüttelt ihn ab; Falsche Eideshelfer; Die Geistesverwandten Guido List und Reg. R. Rehnitzsch; überraschende Wappendeutungen: schwarze Spickel - das Grün der Birke, die ng-Rune - das Wappen der Oberg, der Forsthaken - die sig-Rune, das "Haupt" der Pappenheim - die Sonnenjungfrau, die Sterne von Halle - eine skandinavische Rune, der Mohrenkopf der Moroltinger-ein Gespenst; Spanisches; Endsumme; Inhaltsverzeichnis; --- Zustand: 3, original illustrierte Broschur mit Deckel- + Rückentitel, mit einigen Abbildungen. Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, Einband etwas lädiert, kleine Fehlstellen, Rücken angeplatzt, Papier gebräunt, innen gut, insgesamt ordentlich
[SW: Runen; Schriftzeichen; Germanen; Vor- und Frühgeschichte; Altertum; HK; Hakenkreuz; Swastica;]
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Bestell-Nr.: 58116 - gefunden im Sachgebiet: Vor- und Frühgeschichte
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7-er Set CHRISTLICHE COMPUTER CD-ROMs 2000. 7-er Set CHRISTLICHE COMPUTER CD-ROMs Verwendungsideen: · Für Ihre Computertätigkeit · als Weiterbildungsinstrument · zum Weiterverleih · für Ihre Internet Inhalte / Publikationen · als passendes und preiswertes Geschenk (Erstkommunion, Firmung, Trauung, Taufe usw.) · zum Auflegen am Schriftenstand / Büchertisch (z.B. als leere Box zwecks Diebstahlsvermeidung) · zum Publizieren Ihrer eigenen CD-Roms für Weiterbildungszwecke – wobei sie Teile unserer Cdrom integrieren können (wir machen Ihnen CD-ROM KOPIEN als Kleinauflage bereits ab € 3- pro Stück incl. Aufdruck. Box und Umschlag) · Kopieren und Weiterschenken (private Kopierrechte sind im Kaufpreis inbegriffen – im Sinne der Glaubensverbreitung. Eine kommerzielle, gewinnorientierte Kopierung ist jedoch nicht erlaubt bzw. mit unserem Verlag vorher abzusprechen) Auf jeder CD-Rom sind als „Extras“ neben dem „Kernprogramm“: · Tausend oder mehr Dokumente (geordnet in etwa 20 oder mehr Untergruppen) · Etwa 100 Lieder / Melodien / Vorträge / Wortbeiträge (meist MP3 Dateien) · 1000 oder mehr Bilddateien mit meist religiösen Motiven · Diverse Programme · Viele Suchmöglichkeiten- speziell über umfangreichen Stichwortindex für alle Dokumente. Schneller finden als in jedem herkömmlichen Archiv. 1) MULTI LINGUA BIBEL CD-ROM in ca. 15 Sprachen – das komplette Alte und Neue Testament. blitzschnelle Suche nach jedem Wort in der Bibel inclus. Suche nach Sprachpaaren = 2 oder mehr Worte müssen im gleichen Vers vorkommen. Exegetische Hinweise zur Bibel (Erklärungen in Deutsch) Diverse Themenindices, viel Erklärungen -Einführungen usw. Umfangreiche Bibelkommentare (meist in Englisch), Große Indexlisten = Ortsindex, Sachindex, Personenindex.. Durch Bibellesung Sprachen üben – 2 Sprachen nebeneinander am Bildschirm (Man erspart sich das nervende Nachschlagen im Wörterbuch – ich habe die Übersetzung gleich gegenüber). Karten / Fotos zum Hl. Land Dokumente in 5 Sprachen. Konzilstexte, Morallexikon, Weltkatechismus, Bibellexikon, Biblische Sachinformation (Zeittafeln u.v.a.) Einführung zu allen Bibelbüchern, Bibel-Pfadfinder = viele Stichworte und passende Bibelstellen als Kurztext dazu. Religiöse Spiele, Vorleseprogramm für beliebige deutsche Texte, Gebete - Heiligenleben (in eigenem Programm in englisch = „prayer book“ u.v.a.), Wörterbuch in 5 Sprachen u.v.a. Vorhandene Sprachen (immer komplett Altes und Neues Testament – ausser bei Griechisch = dort nur NT) – bei der Installation anhaken, welche sie wünschen Deutsch (kath. Pattloch = Hamp / Stenzel / Kürzinger Übersetzung. 2 x Luther = l545 und l912 Version. Alte Elberfelder, Vulgata = Latein, Englisch (King James u.a.) Italienisch, Französisch, Spanisch, Holländisch, Russisch, Griechisch, Hebräisch in westlicher Schreibweise, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Norwegisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Ukrainisch, Ungarisch, Albanisch Dokumente in 5 Sprachen. Zum Beispiel: Konzilstexte, Morallexikon, Weltkatechismus, Bibellexikon, Spiele, Vorleseprogramm für beliebige deutsche Texte u v a - einige Tausend Dokumente sind extra neben dem Multi - Lingua 2) Bibelquiz mit über 1000 Fragen 500 Fragen zum Alten Testament, 500 Fragen zum Neuen Testament bereits integriert – für Kinder und Erwachsene. Ausbaubar mit eigenen Quiz-Fragen und Bildern dazu. Flexibel. Viele graphische Elemente / Bilder und Sound sind bereits integriert Sie können Fragen umformulieren, löschen und gezielt ansteuern (Sie schreiben z.B. auf ein Blatt 15 Nummern von Fragen. Die Kinder steuern dann nur diese 15 Fragen an. Ansonsten Auswahl nach dem Zufallsprinzip. Anwendungsmöglichkeiten : Schule, Familienkreis (Z.B. Wettbewerb: Wer in 30 Min mehr Fragen richtig beantwortet hat gewonnen ) Firmunterricht, Firmung, Erstkommunion, Erwachsene - Spielend Lernen bzw. Wiederholen. Eigene Quiz spielend leicht und schnell hinzufügen. Ausführliche Hilfe ist dabei. 3) Multimedia - Glaubensquiz (Für Firmung, Erstkommunion, Konfirmation Erwachsene – viel Quiz rund um katechetische Inhalte für div. Altersstufen. Spielend Lernen bzw. Wiederholen. Eigene Quiz spielend leicht und schnell hinzufügen. Vorhandene Fragen können durch andere ersetzt bzw.gelöscht werden usw. (Viel Flexibilität) Alles ist ausdruckbar, so dass sie ihre mit unserem Multimedia-Quizprogramm erstellten Dateien in der Schule, in Gruppen usw. auf Papier bearbeiten bzw. auflösen können. Viele Quiz-Stil-Varianten (etwa 10) - z.B. Satz aufdecken, statt Buchstaben nur Sterne. Wortpuzzle / Bildpuzzle = Bilder oder Spruchgrafik in mehr Teile zerlegen und mit Maus wieder zusammensetzen. Satzpuzzle (falsche Wortreihenfolge in einem Satz). Musik / Töne / Bilder sind integrierbar. Unsere fertigen Quizdateien können als Beispiel für die eígene Quizerstellung dienen. Die hier in dem CD-Rom Paket Nr. 1 enthalten Quiz Programme bieten etwa 1700 Fragen an für die Glaubensvertiefung Unsere CD-Roms können sie auch für Zwecke der Glaubensverbreitung (ohne kommerzielle Gewinnabsicht allerdings) gratis kopieren bzw. weitergeben. 4) Kreuzworträtsel CDRom Nr. 1 (mit religiös /biblisch / katechetischen Inhalten – 17 versch. Kreuzworträtsel = ca. 350 Fragen) Ausgezeichnetes Wiederholungsinstrument f. die Glaubensbildung. Ausdruckbar. Schnell eigene Kreuzworträtsel erstellen. Fragen umformulieren oder löschen. Auch reine Textversion (Tabelle) ist für alle Fragen vorhanden – auf Papier ausdrucken. Damit muss nicht immer ein Computer für den Einsatz bereitstehen. Niveau für Kinder und für Erwachsene. Ausgezeichnetes Wiederholungsinstrument für die Glaubensbildung. Spielend Lernen. Ausführliche Hilfe. Gute Verwendbarkeit privat und in Schulen, da verschiedenste Fächer damit schnell ihre eigenen Kreuzworträtsel als Wiederholungsinstrument erstellen können. 5) Breites MaterialAngebot für Kinder und Jugendarbeit Um die 18000 Dateien sind auf dieser „Scheibe“ allein im Bereich „Dokumente-Texte“ – aufgeteilt in etwa 40 Kategorien (z.B. Bibel, Heiligenleben, Mission/3. Welt, Literatur, Predigt, Kirchengeschichte, Humor, Marianisches, Religionspädagogik, Philosophie, Sakramente, Sekten, Theologie u.v.a.. Weiters: 6900 Dateien im Bereich „Bilder-Graphik-Fotos“. Weiters: 194 Dateien im Hauptverzeichnis „Musik“ (Vorträge, Lieder Midi oder MP3, Liedtexte u a) sowie 25 MB an diversen Programmen. Viel aufbereitetes Material – leicht zu finden über ein ausführliches Hauptmenue bzw. einen Gesamtstichwort – Index der alle Dokumente / Texte gelistet hat. Dort ein Stichwort anklicken und schon haben sie eine direkte Verbindung zum Inhalt des ausgewählten Dokumentes. Summa summarum: Man kann schneller finden wie in einer Zettelablage oder in Büchern, vor allem weil ich den Computer nicht nur nach Dateinamen suchen lassen kann, sondern auch nach Inhalten in allen Dokumenten. Die Suche erfolgt im Hintergrund, während ich anderen Informationen auf der Cd-Rom nachgehe. Alles ist dann ausführlich erklärt in einer Hilfedatei. 6) Über 4200 Zitate CD-Rom mit religiös – Moralischen Themen - Von Heiligen, Kirchenvätern, Dichtern, Volksweisheiten u.a. Quellen. Schnelle Suche, für Plakate, Predigt, Unterricht. Eigene Zitate u.a. Sammlungen hinzufügbar. 4.200 Zitate mit religiös-moralischem Inhalt. Schnelle Suche Verwendungsanregungen: Für Plakate, Predigt / Reden, Unterricht, Schaukasten, Publikationen, Gesprächseinstieg usw. Eigene Zitate und andere Sammlungen hinzufügen möglich. Speziell interessant auf dieser CD-Rom ist eine Tabelle (Word Dateiformat) in der für alle Sonntage (Lesejahr A B C) und Festtage ein Zitat (zur Lesung oder zum Evangelium passend) vorgeschlagen wird (für Predigt, Pfarrblatt, Unterricht u s w). Auch kombinierte Suche möglich – die sie in keinem Buch vornehmen können. (nach 2 Begriffen - es müssen z.B. die Wort Licht und Dunkel, Gut und Böse, Tod und Leben usw. im gleichen Zitat vorkommen). Keine Installation nötig, stabiles Programm, läuft auf allen Windows Betriebssystemen. Ausführliche Hilfe (wird jedoch kaum benötigt, da einfache Bedienung). Auch von der CD-Rom lesbar. Empfohlen wird jedoch (z.B. schnellere Suche) das ganze Verzeichnis „Zitate“ auf Ihre Festplatte zu kopieren (ca. 15 MB). Aus welchem Buch haben sie zu einem Suchbegriff in 2 Sekunden 50 und mehr Zitate zur Auswahl? Schlägt also in der einfachen und schnellen Handhabung jede Buch-Unterlage. 7) 100 Sakrale KunstgemÄlde von bekannten Malern aus verschiedenen Kunstepochen (Nr. 1 von 7 – auch einzeln beziehbar) Serie von 7 CD-ROMs (auch einzeln beziehbar) – Zusatzinfo zu Malern, Kunstepochen, Bibelstellenvorschläge mit ausführlichem Index. Für Schule, Liturgie, Schaukasten, Meditationsanlässe, Gruppenarbeit, Quizerstellung usw * CDRom 1 = 100 Gemälde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts
[SW: cdrom cd-rom computer pc software religion katholisch christlich christentum verlag katechese glaubensvertiefung moral Bibel unterricht religionsunterricht, , lexika nachschlagewerke enzyklopädie theologie, moral gewissen ethisches verhalten unmoral gebote, Familie gesellschaft verwandtschaft erziehung gemeinschaft pädagogik, mystiker heiligkeit Gottverbundenheit Gottseligkeit glaubensfreude, schule unterrricht religionsunterricht seelsorge pastoral pastoraltheologie religionspädagogik pfarren praxis einsatz seelsorge, evangelisch, religionswissenschaft,]
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Der Staatsnotstand im modernen Friedensvölkerrecht : e. Beitr. zur Diskussion über d. Grenzen d. Verbindlichkeit völkerrechtl. Normen. Völkerrecht und Außenpolitik ; Bd. 39 1. Aufl.

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Radke, Klaus: Der Staatsnotstand im modernen Friedensvölkerrecht : e. Beitr. zur Diskussion über d. Grenzen d. Verbindlichkeit völkerrechtl. Normen. Völkerrecht und Außenpolitik ; Bd. 39 1. Aufl. Baden-Baden : Nomos-Verl.-Ges., 1988. kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert, 235 S. ; 23 cm; sehr guter Zustand. ISBN: 3789015679 Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis 13 Vorwort 19 1. Kapitel Einleitung 21 1. Problemstellung 21 11. Zur Behandlung der Noutandsfrage im wissenschaftli- chen Schrifttum 22 Aktualität des Themas 24 IV. Theoretische Aspekte 29 ERSTER TEIL 2. Kapitel Eingrenzung des Diskussionszusammenhangs 31 1. Das Notstandsrecht als Rechtfertigungsgrund im Recht der Staatenverantwortlichkeit 31 I. Das völkerrechtliche Delikt und seine Folgen 31 2. Der Ausschluß der Verantwortlichkeit 34 3. Unrechtsausschluß, Erlaubnis oder Anspruch? 37 11. Abgrenzung zu anderen Rechtfertigungsgründen 39 1. Keine Unrechtsabwehr - Selbstverteidigung, Selbsthilfe im engeren Sinne und Repressalie 40 2. Notstand und Entscheidungsfreiheit - forte majeure 44 III. Der Notstand in Friedenszeiten und die Kriegsnotwendigkeit 48 3. Kapitel Der völkerrechtliche Notstand im Spiegel von Forschung und Staatenpraxis 49 Überblick über die bisher vorgelegten Forschungsergebnisse 49 I. Die Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts 50 2. Die Zeit von 1949 bis 1987 52 Notstandsklauseln in internationalen Verträgen 54 I. Auswahlkriterien und Gliederungsgesichtspunkte 55 2. Vertragstechnische Gestaltungsmöglichkeiten 57 3. Übersicht über die in internationalen Abkommen verwendeten Begriffe zur Beschreibung der Ausnahmesituation 58 3.1. Die clausula rebus sic stantibus 59 3.2. Der allgemeine Landesrechtsvorbehalt 62 3.3. Sicherheitsklauseln im weiteren Sinne 64 3.4. Der echte Sicherheitsvorbehalt 65 3.5. Der Notstand im engeren Sinne 68 4. Bestimmungen über die Einleitung von Gefahrenab- wehrmaßnahmen im Notstand 68 5. Bewertung der Vertragspraxis 70 Das allgemeine Notstandsrecht als Norm des Gewohnheitsvölkerrechts 71 1. Die Notstandsvoraussetzungen 72 1.1. Einleitung: Gemeinwohl und öffentliche Sicherheit und Ordnung als Schutzgüter 72 1.2. Fallgruppen des Notstands 74 1.2.1. Das Schutzgut der Gesundheit und des Lebens der Staatsangehörigen 74 1.2.1.1. Caroline-Fall (1837) 74 1.2.1.2. Kongo-Fall (1960) und Entebbe-Fall (1976) 75 1.2.1.3. Neptune-Fall (1795) 77 1.2.2. Das Schutzgut des ökologischen Gleichgewichts 79 1.2.2.1. Robbenfang-Fall (1893) 79 1.2.2.2. Kanadischer Gewässerschutz-Fall (1970) und Torrey Canyon-Fall (1967) 79 1.2.3. Das Schutzgut der Zahlungsfähigkeit des Staates 80 1.2.3.1. Griechisch-belgischer Schuldenstreit (1939) 81 1.2.3.2. Russischer Indemnitäts-Fall (1912) 81 4 1.2.4. Die Existenzbedrohung: Gefahr für die äußere Sicher- heit des Staates 83 1.2.4.1. Venezolanisch-französischer Streit um die »Company General of the Orinoco« (1903) 83 1.2.4.2. Suez-Krise (1956) 84 1.2.4.3. Kuba-Krise (1961) 85 1.2.4.4. Atomreaktor-Fall (1981) 86 1.3. Das Merkmal der Gefahr 87 2. Die Notstandshandlung 88 2.1. Die Aggression im Sinne von Art. 2 Ziff. 4 UN-Charta 88 2.2. Subsidiarität 90 t 2.3. Proportionalität 90 2.4. Der Zeitfaktor 90 3. Bewertung der Staatenpraxis 91 t IV. Exkurs: Das Legitimitätsprinzip in den Einflußzonen der Supermächte 95 1. Hegemonialbereich der Vereinigten Staaten 96 2. Sowjetischer Hegemonialbereich 99 V. Das Noutandsrecht als Allgemeiner Rechtsgrundsatz: Einige Anmerkungen 101 4. Kapitel Kodifikationsbestrebungen 104 I. Die Position der International Law Commission 104 I. Die International Law Commission 104 2. Die Arbeiten an einem Konventionsentwurf zum Recht der Staatenverantwortlichkeit 105 3. Roberto Agos Bericht und Normentwurf für Art. 33 106 4. Die Diskussion innerhalb der International Law Com- mission 109 5. Entwurf und Kommentar des Redaktionsausschusses 111 6. Annex: Stellungnahme von Mitgliedsstaaten 112 Ungelöste Probleme des völkerrechtlichen Notstands 114ZWEITER TEIL 5. Kapitel Der Staatsnotstand im Spannungsfeld von Macht und Recht 115 1. Politik. Macht. Gewalt. Herrschaft - Das Faktische 116 1. Zum Begriff des Politischen 116 2. Die Macht zwischen Gewalt und Herrschaft 119 3. Zur Bedeutung der Macht in den internationalen Bezie- hungen 121 Recht und Völkerrecht - Das Normative 124 I. Der Rechtsbegriff des Positivismus 124 2. Völkerrecht als Rechtsordnung 127 Macht und Recht in der Staatengesellschaft 133 I. Die Verrechtlichung der Macht 133 2. Macht als Ergänzung des Rechts 135 6. Kapitel Der Charakter des Notstandsrechts 138 1. Die Dichotomie von Sein und Sollen und der Begriff 138 der Rechtsgeltung 142 Das Notstandsrecht als Effektivitätsproblem - ein Recht der Macht? 147 Das Notstandsrecht als Verbindlichkeitsproblem 149 7. Kapitel 149 Die herkömmliche Begründung des Notstandsrechts 149 1. Das Recht des Staates auf Selbsterhaltung 152 1. Das natürliche Selbsterhaltungsrecht als Grundrecht 153 2. Inhalt des Rechts 156 3. Konsequenzen der naturrechtlichen Konzeption. Positivierungsversuche 156 11. Die Ableitung des natürlichen Selbsterhaltungsrechts 157 aus dem Wesen des Staates I. Logische Prämissen 2. Der Staat als stoffliches und geistiges Sein 3. Selbsterhaltung als philosophisches Erfordernis: der objektive Geist im Staat 160 4. Selbsterhaltung als anthropologisch-biologische Not- wendigkeit: der Trieb des Staates 163 15 5. Kritik an der Lehre von der Seins- und Wertautonomie des Staates 166 16 6. Der Mensch als höchster Wert 169 16 8. Kapitel Eigene Konzeption: Das Notstandsrecht als Ausprä- gung der staatlichen Pflicht zum Schutz seiner Bürger 172 1:1 1. Zur Reziprozität des Staat-Bürger-Verhältnisses: Treue- und Schutzpflicht aus historischer Sicht 173 Positivierung des Reziprozitätsgedankens und der staatlichen Schutzpflicht in den Verfassungen des 19. und 20. Jahrhunderts 180 Die Schutzpflicht des Staates in völkerrechtlichen Ab- kommen 185 IV. Das Notstandsrecht als besondere Form des Landes- rechtsvorbehalts 187 9. Kapitel Anmerkungen zu Normentwürfen und Kodifikationsbestrebungen 190 I. Empfiehlt sich eine Kodifikation des Notstandsrechts? 190 II. Die Notstandsvoraussetzungen: Generalklausel oder Spezialtatbestände? 192 III. Die Rechtsfolge: Enumeration zulässiger bzw. unzuläs- siger Notstandshandlungen? 195 1. Die Instrumente zur Bewältigung der Notlage 195 2. Ausschluß bestimmter Normen aus dem Kreis der »notstandsfähigen« Völkerrechtssätze? 196 2. 1 . Zum Verhältnis von Notstandsrecht und ius cogens 196 2.1.1. Zwingendes Recht im Völkerrecht 196 2.1.2. Der Gedanke der Normenhierarchie 199 2.1.3. Völkerrechtssätze iuris cogentis und Rechtfertigungs- gründe 201 2.2. Die Güter- und Interessenabwägung 204 2.3. Ausschluß in internationalen Abkommen 205 3. Sonstige Grenzen der Ausübung des Notstandsrechts 205 IV. Eigener Normvorschlag 206 Schlußbemerkung 207 Literaturverzeichnis 209 V20910H3 ISBN 3789015679 WICHTIGER HINWEIS zu den Versandpauschalen: Bücher mit einer Gewichtsangabe ab 1001 g kosten 5,90 €. (Versandpauschale reg. Paket) ***** Lieferungen außerhalb Deutschlands nur gegen Vorkasse * TÄGLICHER VERSAND (Montag-Freitag; Pakete Dienstag-Freitag) *** Universitätsbibliotheken oder öffentliche Bibliotheken innerhalb Deutschlands müssen bei Vorkasseartikeln KEINE Vorauskasse leisten. Die Bestellung wird in diesem Fall auf Rechnung versandt.
[SW: Selbsthilfe ; Völkerrecht, Recht, Politik]
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Stoll, Heinrich Alexander:  Der Traum von Troja. Lebensroman Heinrich Schliemanns.

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Stoll, Heinrich Alexander: Der Traum von Troja. Lebensroman Heinrich Schliemanns. Leipzig, Paul List Verlag, 1958. 4. Aufl. 582 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Leinen , Gutes Exemplar Inhalt: Propylaion: Archäologie, eine unpopuläre Wissenschaft — der Parthenon und die Rindviehzüchter — Tut-ench-Amun und der Pharaonenrummel — der Schreibfehler des Seekadetten — Troja, das Thema Nummer Eins — die Gründe für Schliemanns Berühmtheit — Schliemanns Begräbnis — der Heros — die Schliemannstätten in Mecklenburg — Kolumbus — der Mann, der Troja fand, ERSTES BUCH. DER TRAUM EINES DORFJUNGEN: Erstes Kapitel: Paradies und Höllenfahrt: Sommertag in Ankershagen — die Mutter — Küster Pranges Erzählung von Henning Bradenkirl — das Silberschälchen — das Hünengrab und die goldene Wiege — der Vater — Weihnachten 1829 — das Bild von Trojas Untergang — »Wenn ich groß bin, will ich Troja ausgraben« — Tanzstunde und Minna Meincke — Peter Hüppert und das Sankt-Johannes-Land — Kinderspiele — Minna will mit in die Welt gehen — Fieken Behnke — der Tod der Mutter, Zweites Kapitel: Zu neuen Ufern: Kalkhorst — der Kandidat Andreß — der lateinische Weihnachtsaufsatz über den Trojanischen Krieg — Gymnasium in Neustrelitz — Amtsentlassung des Vaters — Armut und Realschule — die Freunde und der Freund, Wilhelm Rust — im Schlosse des Großherzogs stehen altgriechische Vasen — noch einmal Minna Meincke — der große Entschluß, Drittes Kapitel: Purgatorium: Kaufmannslehrling in Fürstenberg — die Kartoffelmühle — E. L. Holtz stirbt — § 7 des Kaufvertrags — Theodor Hückstaedt — die Buttertermine — Mäßigkeit, Ehrlichkeit, Reichtum — fünf Jahre sind vertan — der verhinderte Auswanderer — der betrunkene Müller und Homer — Gebet um die Zukunft — ein Faß stürzt — Abschied von Fürstenberg, ZWEITES BUCH DER SCHIFFBRÜCHIGE ODYSSEUS: Erstes Kapitel: Auf der Suche nach dem Glück: Jemand singt in Malchin — »Dort, wo du nicht bist.. « — Rostocks sieben Türme — Saniter & Weber — das Haus in Gehlsdorf — doppelte Buchführung — das mütterliche Erbteil — mit neunundzwanzig Talern in die Welt — Kalkhorst und ein Kuß unter der Linde — »Bis Nienhagen!« , Zweites Kapitel: Dort, wo du nicht bist: Nacht am Fenster — Hamburg ist eine Weltstadt — der Anfang ist das Ende — Kampf gegen Krankheit und Not — »Nie etwas leihen« — der Schiffsmakler Wendt — eine Stellung winkt: La Guaira, Venezuela — die Brigg »Dorothea« , Drittes Kapitel: Ein Sturm und ein Licht: Kajütenjunge oder Passagier? — elf Tage Sturm — Schiffbruch — von einundzwanzig neun — »Du bist der zweite Jonas« — ein Bettler kommt nach Amsterdam — Mevrouw Graalman — im Krankenhaus — ein Brief aus Hamburg — Kontorbote bei F. C. Quien — lernen, lernen, lernen — Entlassung — B. H. Schröder & Co. — Reichtum wofür? — mit drei-undzwanzig Jahren Prokurist — »Das Russische hat noch keiner gelernt« — Sprachenlernen und Wohnungswechsel — Indigoauktion mit den Brüdern Malutin aus Moskau — Agent der Schröders in St. Petersburg, DRITTES BUCH. DIE GOLDENEN STUFEN: Erstes Kapitel: Sturm über der Steppe: Ankunft in St. Petersburg — Reise nach Moskau — der Sturm aus dem Westen — statt Agent Großhändler I. Gilde — das Grabkreuz für die Mutter — der Brief an C. E. Laue — Minna Meincke ist verheiratet — Europareise: die Technik, das Grand Hotel, die Oper, das Museum — Schliemann fährt an der Heimat vorüber — Erfolge, Erfolge — eine gelöste Verlobung — ist Katharina die Richtige? — »Ich fahre morgen nach Amerika!« , Zweites Kapitel: Amerikanisches Abenteuer: Und wieder Schiffbruch — der Nachlaß des Bruders — Besuch bei dem Präsidenten der USA — Reise mit offenen Augen — San Francisco — ein Gedanke in der Goldgräberkneipe — der Untergang einer Stadt - Goldgräberbank in Sacramento — Fidber und Typhus — verdoppeltes Vermögen — amerikanisches Bürgerrecht, Drittes Kapitel: Die Luftschaukel: Der große Schenker — Befehle an den Vater — Katharina Petrowna Lyshina — der Diener als Direktor — das neue Gesetzbuch — die Docks von Kronstadt — neue Sprache — das Unglück einer Ehe — Krimkrieg — Vultus fortunae variatur — im abgebrannten Memel — Geschäft oder Spektulation — endlich Griechisch! — Bekenntnisse der Übungssätze — die Verwirklichung des Traumes rückt näher — Versuch eines neuen Lebens, VIERTES BUCH. Bilanz eines Kaufmanns: Erstes Kapitel: Umweg zum Montsalvatsch: Beatus ille qui procul negotiis — Schweden, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Italien — Madrid, Puerta del Sol — Ägypten — Karawane nach Jerusalem und den heiligen Stätten — ein Stück von Madame Lot — das Bad im Jordan — die Tempel von Baalbek — »Fragt euren Pastor« — Pilgerfahrt nach Mekka — Zaudern an der Schwelle Griechenlands — der eiserne Vorhang, Zweites Kapitel: Prozeß um die Ehre: Der Prozeß wird gewonnen und geht in die nächste Instanz — Jahre des Wartens — wieder lockt das Geschäft — Professor Grote und die griechische Geschichte — hat Homer gelebt? — Millionen für den Traum von Troja — der Senat entscheidet zugunsten Schliemanns — Beruf und Berufung Drittes Kapitel: Ritardando: Die Ruinen von Karthago — Verwirrung der Steine und Zeiten — Klärung im Fernen Osten — mit dem Wagen nach Peking — ein tief gesunkenes Volk von Sklaven — auf der Großen Mauer — der schönste Punkt der Welt — Japan — der emsig notierende Stift — Glück der Bescheidenheit — Besuchsreise des Kaisers — der Seidendistrikt — in Yedo, der verbotenen Stadt — das tägliche Leben des kleinen Mannes — Bücher, Spielzeug und Artisten — Fürsten, Sklaven und Kurtisanen — Glaube oder Aberglaube — Spione und Denunzianten — Queen of the Avon — sieben Wochen Seereise — »Ich bin kein Schriftsteller« — das erste Buch — Student in Paris — Seine Exzellenz, der Herr Gesandte — Kusine Sophie — arbeiten, arbeiten, arbeiten, FÜNFTES BUCH. DER TRAUM WIRD WAHRHEIT: Erstes Kapitel: Das Bett des Odysseus: Sind Homers geographische Angaben ernst zu nehmen? — die Höhle der Kyklopen — der Waschplatz der Prinzessin Nausikaa — Ithaka — der Müller, der die Odyssee erzählt — Pellkartoffeln, Salz und Brot — die Grotte der Nymphen — der Palast des Odysseus — die erste Grabung — die Wurzeln des Ölbaums — fünf kleine Urnen: die Asche des Odysseus — das Feld des Laertes — unter der Platane von Leuke — die Hunde des Eumaios — »Erzähle mir die Ilias!« — Mykene — das Schatzhaus des Atreus — wo liegt Troja? — die vierzig Augen — Rekonstruktion eines Tages der Ilias — Bunarbaschi kann es nicht sein — Hissarlik — Frank Calvert — »Im Frühjahr fange ich an« — »Ein Titel muß sie erst vertraulich machen« — Doktor der Philosophie — in Amerika kann man selbst eine Gesetzreform vertagen lassen — Die Scheidung — Ein Brief an Erzbischof Vimpos — Sophia Engastromenos — die Prüfung der Braut — »Warum wollen Sie mich heiraten?« — Hochzeits- oder Museumsreise — die Puppen der jungen Frau — »Wir werden Troja ausgraben« , Zweites Kapitel: Der Schatz des Priamos: Wird die Türkei die Grabung gestatten? — oder Griechenland die Ausgrabung von Mykene? — Troja: Beginn auf eigene Faust — die kostbare Schafweide — Paris in Gefahr — Postmeister Charles Klein aus Lagny — »Bitte sehr, Herr Oberst!« — am 11. Oktober 1871, zwölf Uhr, beginnt die Ausgrabung Trojas — Troja in der alten Geschichte — Karussels und Eulen — statt Priamos die Steinzeit — der Streik der Raucher — von der Mühseligkeit des Grabens — die eulenäugige Pallas Athene — Heilkunst mit drei Rezepten — Nikolaos muß heiraten — die Heliosmetope — das »Bollwerk des Lysimachos« — der Berg steckt voller Rätsel — Plinius oder die Dunkelheit — aus Stadtmauer und Turm: Pergamos von Troja! — eine Straße als Ariadnefaden — ein kalter Winter — auf dieser Straße zog Christus entlang, um König Priamos zu besuchen — das Skaiische Tor! — Zweifel und Sorgen — die Grabung muß beendet werden — der Schatz des Priamos — »Helena!« — der Schatz verschwindet wieder — die Welt hält den Atem an — die Gelehrten sind anderer Meinung — welches Land soll den Schatz bekommen? — Mykene lockt — die Verlegenheiten des Polizeidirektors — der griechische Staat in höchster Gefahr — Aussöhnung mit Konstantinopel — ein Brief an die »Times« , Drittes Kapitel: Agamemnon und die Seinen: »Dies ist der Weg des Todes, den wir treten« — am Löwentor von My-kene — die Bedingungen der Ausgrabung — wie ist Pausanias auszulegen? — Veli Pascha, der Grabräuber — die Kammer des Torhüters — Spiralen und bunte Scherben, eine neue Welt — die kuhäugige Hera — Stamatakis wacht — Telegramme und streitende Gelehrte — die Grabstelen und ihre gute Vorbedeutung — die Schatzhäuser sind Grabbauten — Goldblätter und Gemmen — Streit um das Löwentor — der Plattenkreis — Schliemanns Ultimatum — der Kaiser von Brasilien — das erste Schachtgrab — Mykene wird wieder Festung — drei goldbedeckte Gerippe — das Grab der gekrönten Frauen — Telegramme um einen Polizisten — das vierte Grab und die goldenen Masken — Nestors Taubenbecher — ein Kaiser gesteht seine Schäbigkeit — das fünfte Grab und wieder das erste — die Maske Agamemnons — »Ich habe die Gräber Aga-memnons und der Seinen gefunden« , SECHSTES BUCH. DER FADEN DER ARIADNE: Erstes Kapitel: Die Stadt: Pausenlos geht die Arbeit weiter — Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan — die deutschen Professoren — die Hütte von Ilios — Londoner Lorbeer — noch einmal in Ithaka — und wieder Troja — Schliemannopolis — statt König Priamos das Stadtoberhaupt — Priamos oder Homer — Burnouf und Virchow kommen als Helfer — ärztliche Praxis in der Troas — neue Schatzfunde — Ausflug in den Ida — Deutschland und die, Deutschen — Geduld bringt Rosen — der Thron des Zeus — ein Gruß aus Ankershagen — Gastgeschenke für Virchow — Troja ist wie die ler-naiische Schlange — Brücke zwischen Europa und Asien — die Grabung ist beendet, die Grabung geht weiter — Orchomenos und das Schatzhaus des Minyas — Besuch in Olympia — »Schliemann ist eben Nichtfachmann« — Schliemanns beste Entdeckung: Dörpfeld — die Bilder aus dem Witwenhaus von Ankershagen — Deutschland bekommt den Schatz des Priamos — das Kaiserliche Handschreiben — der steinerne Teppich von Orchomenos — Ehrenbürger von Berlin — hat Homer recht oder der Berg Hissarlik? — oder hat Schliemann sich geirrt? — »Wir müssen von oben anfangen«, sagt Dörpfeld — Troja ist nicht in der dritten Schicht, sondern in der zweiten — Bedar Eddin Effendi — der Großmeister des Artilleriewesens — Verbpte über Verbote — Pallas Athene wird Bismarck danken — wie lebten die alten Trojaner? — Bernstein aus der Ostsee — zu den Müttern muß man gehen Zweites Kapitel: Die Burg: Sind Gedichte oder Köpfe schön? — die Sagen von Tiryns — Grand Hotel des Etrangers — Schliemanns Tagesplan — die homerische Herrenburg steigt aus dem Schutt — Kyklopenmauern — Leid und Blut — der Altar im Hofe — der Herd im Saal — ein einziger Stein bildet den Fußboden des Bades — ein Blick in lachendes Land — die Schlangen des Paradieses — der Kümmelgrieche — ein Buchstabe zuviel, um Freund zu sein — Topfscherben sind das Füllhorn archäologischer Weisheit — »Sie müssen alles tun, was Schliemann will!« — die neue Welt der mykeni-schen Kunst — »gekrönt mit blauem Gesimse« — der Stier von Tiryns — die Goldene Medaille der Queen — alle Spuren weisen nach Kreta, Drittes Kapitel: Das Labyrinth: Kreta, die Insel der Geheimnisse — Akademien und Universitäten — aber die Gesundheit läßt nach — Zerwürfnis mit Virchow — Flucht nach Kuba — mit neuen Kräften nach Kreta — Dank dem idäischen Zeus! — Kephala Tschelebi — Penrose und der Times-Korrespondent — hunderttausend Francs für einen Hügel — erste Nilreise — Versöhnung mit Virchow nach homerischem Vorbild — die Krokodilskatakomben — alle Kreter sind Lügner und faule Bäuche, sagte der Apostel Paulus — ein Minus von 1612 Ölbäumen — warten, warten — Mondnacht auf dem ersehnten Hügel — Poseidons Dreizack: Aufstand in Kreta, SIEBENTES BUCH: DIE HEIMKEHR DES ODYSSEUS: Erstes Kapitel: Das Schiff der Phaiaken: Briefe und Kurszettel — Heimweh nach Ankershagen — Pastor Becker hat Angst — die Reise in die Heimat — Fürstenberg — Geschichte von der Förstersfrau, die einen anregenden Mann haben wollte — Neustre-litz — Tee beim Großherzog mit Bosheiten und faux pas — der Wagen fährt nach Ankershagen— »Hundertmal schöner als Mykene« — Um-. taufe im Pfarrhaus — am Grabe der Mutter — »Dick Grütt möst äten!« — Abende mit Fritz Reuter — die Gäste: die Schwestern, Andreß, Nie-derhöffer — »Willst du nicht die Glocken läuten lassen?« — Minna Meincke kommt zu Besuch — auf dem Hünengrab, wieder allein, Zweites Kapitel: Der freundliche Aiolos: Nilfahrt — Todesgedanken — die ägyptischen Eselchen — im Ramses-tempel — Grabsteine — »Wo wurden die Namenlosen begraben?« — über Geschichtsschreibung — Aufruhr in Nubien — Schüsse auf das Schiff — das Dorf am Nil — der Sand singt — die Spuren von dem Nachtstern — Gebet am Rande der Wüste und des Stromes — athenisehe Frühlingstage — »Wie süß ist es, vom festen Land auf das Meer zu blicken« , Drittes Kapitel: Melantheus, der Hirt: Schliemanns Melantheus heißt Bötticher — die Feuernekropole Troja— die Akropolis von Athen als Krematorium — der Vorwurf der Fälschung — »Hoch lebe Pallas Athene!« — »und dann der Herre Hauptmann . . .« — »Jawohl, Herr Major!« — Brisei`s aus Neubrandenburg — erste Hissarlikkonferenz — siebentausendzweihundert Mark Reisespesen — das Kapitel Troja ist noch nicht abgeschlossen — eine neue Mauer — »Unleugbar mykenisch!« — das homerische Troja — zwanzig Jahre Arbeit für einen Irrtum? Opisthodomos: In Neapel weht die Tramontana — beim Kastanienröster — Ettore und Paride oder Hektor und Paris — immer sind es die Ohren gewesen — Piazza Caritä: ein Mann fällt um — das Hospital nimmt keine Mittellosen auf — ein Brief in der Tasche — sofort einen Wagen! — ein Beutel voll Gold — Krankenlager im Hotel — die Fässer an Zeus` Schwelle — Gedanken und Gestalten — die" Operation — in Paris waren achtzehn Grad Kälte — Ausflug nach Pompeji — die Beratung der Ärzte — Sonntagmorgen im Mai — Schliemann ist tot — ein Telegraphenbeamter in St. Petersburg — breite Schlagzeilen — dai britische Weltreich wird nicht regiert — dieser Tag ist dunkel, sagen die Primaner — die" Glocken von Andershagen.
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Die Theologie der Apostel von D.A. Schlatter, Professor in Tübingen : zweite Auflage :

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Schlatter, Adolf : Die Theologie der Apostel von D.A. Schlatter, Professor in Tübingen : zweite Auflage : Stuttgart : Calwer Vereinsbuchhandlung : 1922. 576 Seiten : Gr.-8 Octav : Halbleinen mit Kartonage der Zeit : Adolf Schlatter Adolf Schlatter (* 16. August 1852 in St. Gallen; † 19. Mai 1938 in Tübingen) war ein Schweizer evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament und Systematik in Bern, Greifswald, Berlin und Tübingen. Er ist Autor von über 400 Publikationen für die Hand von Wissenschaftlern und einfachen Gemeindegliedern. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der Entwicklung einer "empirischen Theologie" sowie in der beobachtenden Auslegung des Neuen Testaments für Fachleute und Laien. Er gilt in Fachkreisen als theologisches Original abseits der Hauptströmungen seiner Zeit. Obwohl er keine Schulrichtung hervorbrachte, werden etliche seiner Werke in Theologie und Kirche bis heute rezipiert. Schlatter war Sohn des Kaufmannsehepaars Hektor Stephan und Wilhelmine Schlatter sowie Enkel der gesellschaftlich bedeutenden Pietistin und Ökumenikerin Anna Schlatter.[3] Er wuchs mit sieben Geschwistern in einem Elternhaus auf, das tief im christlichen Glauben verwurzelt war. Sein Vater hatte sich nach seiner Heirat von der reformierten Landeskirche losgesagt, die ihm theologisch als zu liberal galt, und mit anderen Gläubigen eine evangelische Freikirche gegründet. Seine Mutter war ihrer Kirche treu geblieben. Die damit gegebene Konfessionsverschiedenheit seiner Eltern war für Schlatter und seine Geschwister prägend: Am Gang zur Kirche trennten sich die Wege. Dennoch hielten seine Eltern auch in Glaubensdingen stets fest zusammen und vermittelten ihren Kindern, dass nicht die Kirchenzugehörigkeit und die Theologie, sondern die Person Jesu und der Glaube an ihn das Fundament des Christentums sei. Diese Unterscheidung galt seinen Eltern, aber mehr noch seiner Großmutter ausdrücklich auch für das Verhältnis zu katholischen Mitchristen. Dem jungen Schlatter war damit neben einer biblischen Frömmigkeit die Erfahrung einer für damalige Verhältnisse unüblichen konfessionellen Weite zuteil geworden.[4] Die Eltern führten ihre Kinder auf zahlreichen Wanderungen durch den Alpenraum an die Schönheit der Natur heran. Die hohe Wertschätzung der Schöpfung, die Schlatter als Theologe unermüdlich betonte, nahm hier ihren Anfang. In seiner Schulzeit (1858-1869) erwies sich der junge Schlatter als äußerst sprachbegabt und erhielt daher zum Teil privaten Unterricht, unter anderem in Griechisch, Latein und Hebräisch. Sein Lehrer Franz Misteli leitete ihn dabei zu derjenigen akribischen philologischen Beobachtung an, die später zur methodischen Grundlage seiner Theologie wurde. Hinzu kamen erste Berührungen mit der Philosophie Kants und Hegels sowie ein starkes Engagement in einem kirchlichen Vorläufer des Christlichen Vereins Junger Menschen. Entgegen der Hoffnung seiner Eltern lehnte er das Theologiestudium zunächst aus der Angst heraus, dass dieses seinen Glauben zerstören könne, ab. Als seine älteste Schwester Lydia diese Entscheidung in Frage stellte, wurde ihm schlagartig klar, "dass ich mir dann, wenn ich mich feig dem Studium entziehe, den Glauben nicht rette, sondern ihn eben damit preisgegeben habe". Daraufhin wagte er das Studium als Glaubensschritt: "Denen, die mich nach dem Tag meiner Bekehrung fragen, bin ich geneigt, zu antworten, daß mein Entschluß, Theologie zu studieren, meine Bekehrung war." Studium, Pfarramt, Familie Adolf Schlatter studierte ab 1871 zunächst in Basel Evangelische Theologie.[8] Hier durchlebte er eine vor allem durch die Beschäftigung mit Spinoza ausgelöste krisenhafte Zeit des Suchens, aber auch wesentliche Erkenntnisse durch die Vorlesungen im Fach Philosophie durch Karl Steffensen (1816-1888), der ihn darauf stieß, dass alle Gedanken (auch die "reine Vernunft") Produkte ihrer Geschichte seien.[9] Seine Tübinger Semester (1873-1874) standen unter dem Eindruck von Johann Tobias Beck, dessen Verbindung von persönlich-existentiellem Glauben und wissenschaftlicher Forschung bei Schlatter einen so tiefen Eindruck hinterließ, dass er sich später als "Nachfolger Becks" beschreiben konnte.[10] Sein Examen legte er 1875 in Basel mit der Bestnote ab. Einem kurzen Pfarrvikariat in Kilchberg (1875) folgte ein Diakonat in Neumünster/Zürichsee (1875-1876), dessen prägendstes Ereignis die intensive Beschäftigung mit dem katholischen Systematiker und Philosophen Franz von Baader war. Zu der Zeit, in der er in Kesswil ein Pfarramt innehielt (1877-1880), heiratete er Susanna Schoop. Seine Ehe war ausgesprochen glücklich.[11] Das Ehepaar bekam fünf Kinder. Die Publikation eines Aufsatzes über die "Christologie der Bergpredigt" (1879) machte die Evangelische Gesellschaft Bern auf den Kesswiler Pfarrer aufmerksam. Sie suchte gerade einen "positiv" (also nicht theologisch liberal) gesinnten Kandidaten für eine Lehrtätigkeit an der Berner theologischen Fakultät. Aufgrund ihrer Anfrage habilitierte sich Schlatter an der Universität Bern in nur vier Wochen mit einem 200 Druckseiten starken Werk über Johannes den Täufer.[12] Privatdozent in Bern Im Jahr 1880 wurde Adolf Schlatter Privatdozent an der Universität Bern. Er war zu Beginn der Lehrtätigkeit nahezu auf sich allein gestellt, da das Kollegium (mit Ausnahme des ihm gleichgesinnten Samuel Oettli) ihm, der auf Betreiben des zur Fakultät in Opposition stehenden "Kirchlichen Vereins" angestellt worden war, das Gespräch verweigerte. So suchte er - notgedrungen als Autodidakt - einen möglichst breit angelegten Zugang zur akademischen Theologie. Seine frühen Vorlesungen umfassen sowohl alt- als auch neutestamentliche Themen, Kirchen- und Dogmengeschichte, Systematische Theologie sowie Philosophie. Im Zuge seiner Forschung grenzte er sich sowohl gegenüber der "liberalen Theologie" als auch gegen den naiven Biblizismus ab, der sich mit einem rein wörtlichen, ungeschichtlichen Verständnis biblischer Texte begnügt. Diese Lehrjahre bildeten die kreativste Phase in Schlatters Leben, in der er den Grundstein sowohl für die später oft bewunderte Breite als auch für die Eigentümlichkeiten seines theologischen Schaffens legte. Anlässlich eines Preisausschreibens legte er 1885 ein ca. 600 Seiten starkes Werk mit dem Titel "Der Glaube im Neuen Testament" vor, das fast hundert Jahre lang in der theologischen Fachwelt hohes Ansehen genoss. Mit dieser Studie gelang ihm der wissenschaftliche Durchbruch, der 1888 zu seiner Ernennung zum außerordentlichen Professor durch die Universität Bern führte - die mit diesem Schachzug die Abwanderung ihres Kollegen aber nicht mehr verhindern konnte. Professor für Neues Testament in Greifswald 1888 folgte Schlatter einem Ruf an die Universität Greifswald auf den Lehrstuhl für Neues Testament.[20] Zum prägenden Element in dieser Zeit wurde seine Freundschaft mit Hermann Cremer und dem dortigen Luthertum, das er als Reformierter zwar schätzen lernte, mit dem er sich später allerdings auch kritisch auseinandersetzte.[21] Beide verstanden sich aufgrund des gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus als Schrifttheologen, die sich eine Erneuerung der Theologie von der Vertiefung in die biblischen Schriften (hier besonders in deren Begrifflichkeiten) erhofften. Mit Cremer gemeinsam kämpfte Schlatter um eine wissenschaftliche Alternative zur damals bestimmenden theologischen Schule Albrecht Ritschls. Hier erhielt er sowohl den wissenschaftlichen Austausch im Kollegenkreis als auch die Hörerzahlen, die er sich immer ersehnt hatte. Seine Aufgabe sah er darin, die Studenten anzuleiten, die ängstliche Traditions- und Lehrerbindung hinter sich zu lassen und selbständige Erkenntnis zu pflegen. Dem folgte auch seine "Einleitung in die Bibel" für die Laienhand, in der er nach seiner Ansicht berechtigte Beobachtungen der historisch-kritischen Theologie (z. B. zur Pseudepigraphie) aufnahm und sich dem Ansinnen des "frommen Lügens" zur Sicherung der eigenen Anschauung über die Bibel verweigerte. Eine dreimonatige Reise nach Palästina 1891 vermehrte nicht nur Schlatters Kenntnisse des Heiligen Landes,[ sondern hatte eine für damalige Zeiten außerordentlich positive Einstellung zum Judentum sowie eine Warnung an die Kirche vor Antisemitismus sowie das Eingeständnis christlicher Schuld zur Folge.[ Professor für Systematische Theologie in Berlin 1893 wurde Schlatter durch ministerialen Erlass auf eine neu eingerichtete Professur für Systematische Theologie in Berlin berufen. Den Anlass dazu bildete der sog. "Apostolikumsstreit" zwischen dem liberalen Ordinarius Adolf von Harnack und der kirchlichen Öffentlichkeit. Diese sollte Schlatter als Systematiker der "kirchlich-positiven" Richtung jetzt an der Fakultät repräsentieren.[ Trotz der konfliktären Ausgangsbedingungen (wobei sich die Kritik hauptsächlich auf die Einmischung durch das Berliner Kultusministerium bezog) wurde Schlatter im Kollegenkreis freundlich aufgenommen.[26] Namentlich mit seinem Antipoden Adolf von Harnack verband ihn ein intensiver und freundschaftlicher Austausch, bei dem die theologischen Gegensätze dennoch offen und kontrovers zur Sprache gebracht wurden. Diese Fähigkeit zur Trennung von Person und Sache war geradezu ein Persönlichkeitsmerkmal Schlatters.[ Er selbst beschrieb die Christologie als Kern ihrer Gegensätze: "Ob uns Jesus gezeigt wurde, wie er ist, ob wir sahen, was er uns verleiht, oder ob das Neue Testament hinter unserer ‚Wissenschaft' verschwand, das war die Frage, die zwischen mir und den Liberalen stand. Harnacks Dogma verlangte von ihm, daß er bei Jesus eine ‚Religion' suchte, die ‚die Seele' mit Gott verband. (…) Das Geschichtliche (dagegen) war das Vergangene, das Individualisierte und folgerichtig Beschränkte, die Rinde, ohne die kein Baum wächst, die aber unbrauchbar bleibt. Nur durch den ‚Mythus' erhielt die Geschichte die absolute Bedeutung der göttlichen Rede und Wirkung (…) Darum leitete uns Harnack an, hinter dem Christentum nach seinem ‚Wesen' zu suchen. Dieses ‚Wesen' besaß aber keinen in deutliche Begriffe faßbaren Inhalt. Als das zu begehrende Ziel erschien eine Verinnerlichung des Einzelnen, der nun mit der Geschichte unvermeidlich die Gemeinschaft verlor und die Kirche bloß als drückende Last empfand. Die Dogmengeschichte wurde so zu dem Nachweise, daß das Dogma sich selbst zerstört habe. So stand zwischen mir und ihm die Frage (…), was Jesus sei"[. Demgegenüber betonte Schlatter, dass sich Jesus gerade durch die Geschichtlichkeit der neutestamentlichen Botschaft und deren kirchliche Rezeption vermittelt: Er erblickte das "Wesen des Christentums" gerade in der Einigung mit der Urchristenheit in dem, was sie der Kirche durch die biblischen Schriften von Jesus vermittelt. In der Berliner Zeit knüpfte Schlatter freundschaftliche Kontakte mit Friedrich von Bodelschwingh, die in das gemeinsam initiierte Bildungsprojekt der "Betheler theologischen Wochen" mündete.[ Dies konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sich in seiner fachlich isolierten Stellung an der Berliner Fakultät zunehmend einsam fühlte. Professor für Neues Testament und Systematische Theologie in Tübingen um Schlatter. Er erkannte die Chance, dort das Erbe seines bedeutenden Lehrers Johann Tobias Beck fortsetzen zu können,[ und trat 1898 dort an. Entgegen seinen Hoffnungen blieb es um Schlatter anfänglich einsam: Kollegialen Austausch gab es kaum (die einzige rühmliche Ausnahme war die intensive Weggemeinschaft mit dem jungen Karl Holl). Seine Studentenschaft war zwar recht diskussionsfreudig (wofür er dankbar war), bestand aber nahezu ausschließlich aus Nicht-Württembergern. Zehn Jahre benötigte Schlatter, um in der Württembergischen Kirche wirklich Fuß zu fassen. Hinderungsgründe waren 1.) die durch die Religionsgeschichtliche Schule geweckten Hörerwartungen, die Schlatter dadurch konterkarierte, dass er das Neue Testament mit Hilfe des zwischentestamentlichen und rabbinischen Judentums erklärte (statt mit komplexen religionsgeschichtlichen Vergleichen), 2.) die doppelte Dominanz der Ritschl-Schule und einer auf Ausgleich zur konservativen Kirchlichkeit bemühten Vermittlungstheologie, die sich mit dem temperamentvollen und theologisch widerständigen Schlatter schwer tat, 3.) Schlatters vorschnelle Etikettierung als "orthodoxer Parteimann", der wiederum 4.) seitens des Württembergischen Pietismus aufgrund seines Wissenschaftsverständnisses, das auch vom Glaubenden die unvoreingenommene Wahrnehmung der Wirklichkeit (nach seiner Terminologie den "Sehakt") verlangte, kritisch beäugt wurde. Am Ende dieses schweren ersten Jahrzehnts starb 1907 völlig überraschend seine geliebte Frau Susanna und hinterließ einen tiefen Einschnitt in Schlatters Leben. Er verzichtete um seines Dienstes willen bewusst auf eine zweite Ehe, zog seine Kinder (von denen zwei noch zur Schule gingen) alleine groß und vertiefte sich dann derartig in die Theologie, dass die folgenden sieben Jahre zu seiner "produktivste(n) und zugleich theologisch fruchtbarste(n) Phase seiner akademischen Tätigkeit" wurden (Neuer). Im Bestreben, seine Lebensarbeit für die Nachwelt zusammenzufassen, veröffentlichte er ca. 4000 Seiten Literatur, darunter die exegetischen und systematischen Hauptwerke "Das Wort Jesu", "Die Lehre der Apostel", "Das christliche Dogma" und "Die christliche Ethik". In der württembergischen Studentenschaft und der Landeskirche war er jetzt fest etabliert und zum Teil hoch angesehen. Dies erkannte Schlatter inmitten einer recht skeptischen Bestandsaufnahme seiner bisherigen Tübinger Zeit, als im Jahr 1910 die theologische Fakultät der Universität Halle um ihn warb und sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Fakultät, Studentenschaft und Landeskirche nachdrücklich (und erfolgreich) für sein Bleiben einsetzten; in den folgenden Semestern hatten einige seiner Vorlesungen deutlich über hundert Hörer. Der Erste Weltkrieg kostete zu Schlatters Kummer seinen jüngsten Sohn Paul das Leben. Durch eine lange Zeit der Niedergeschlagenheit hindurchgehend hielt er noch 15 Semester über seine Emeritierung im Jahr 1922 hinaus Vorlesungen, in denen er sich über eine große Hörergemeinde freuen konnte.[ Zu seinen Hörern zählten spätere theologische Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer, Ernst Fuchs, Ernst Käsemann, Walther von Loewenich, Karl-Heinrich Rengstorf (1903-1992), Erich Seeberg u. a. Dabei riefen seine Thesen, die nicht mit (manchmal scharfer) Kritik an der zeitgenössischen Exegese sparten, aber bisweilen die direkte Auseinandersetzung mit deren konkreten Annahmen umgingen, nicht nur Zustimmung, sondern auch Ablehnung hervor; so fühlte sich der junge Karl Barth von Schlatter anfangs geradezu abgestoßen. Jedoch verstand sich Schlatter gegenüber seinen Studenten auch als Seelsorger, der viel Zeit und Kraft in Sprechstunden und "offene Abende" investierte, in denen er sich persönlich den individuellen Fragen und Problemen seiner Hörer widmete und sie im Sinne einer "sokratischen Methode" (Hans Brandenburg) durch Rückfragen zu eigenständigem Denken und Entscheiden anleitete. Einige seiner Studenten berichteten, dass sie dies als mutmachend, herausfordernd und aus einer gewissen frommen Enge befreiend erlebten. Ab 1930 ruhte Schlatters Lehrtätigkeit. Stattdessen widmete er sich nun erneut der literarischen Produktion, die trotz nachlassender Kräfte bis kurz vor seinem Tode am 19. Mai 1938 andauerte. In dieser Zeit entstanden bedeutende Alterswerke wie der Kommentar zum Johannes- und zum Lukasevangelium oder zum Jakobusbrief, aber auch eine Übersetzung des Neuen Testaments (1931 herausgegeben)[ und vor allem sein Kommentar zum Römerbrief unter dem Titel "Gottes Gerechtigkeit" (1934), der zum Klassiker avancierte. Er stellte bereits eine Reaktion auf die Römerbriefkommentare von Karl Barth und Paul Althaus dar und formulierte in Kritik und Erweiterung von Martin Luthers Römerbriefvorlesung von 1515/16, dass "nicht die individuelle Rechtfertigung des Sünders, sondern Gottes Heil schaffende, auf das Volk der Juden und die übrige Völkerwelt zielende, beim Einzelnen und in der Kirche Glauben und Ethos wirkende Gerechtigkeit (Gottes) das eigentliche Thema des Briefes sei" (Neuer) - ein Gedanke, der ihm von zahlreichen Lutheranern viel Kritik einbrachte, der sich aber in der wissenschaftlichen Römerbriefauslegung durchsetzte. (quelle : wikipedia) Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<< Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtig. Gebrauchte Bücher sind vom Umtausch ausgeschlossen.
[SW: Altes Testament, Kirche, Jesus Christus, Religion, Neues Testament]
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Geschichte : Literatur : - Quintus Horatius Flaccus und HORAZ : Quintus Horatius Flaccus. Deutsch in den Versweisen der Urschrift von Prof. Dr. Wilhelm Binder. Erster Band: Oden und Epoden : Zweiter Band: Satiren und Episteln Die künstlerische Entwicklung des Horaz kann in drei Stufen unterteilt werden: " das temperamentvolle und angriffslustige Frühwerk, mit den Satiren und Epoden (42 bis ca. 30 v. Chr.) " die klassische Reife, mit den Oden I-III und den Episteln I (ca. 31 v. Chr. bis Ende der 20er Jahre) " die Abgeklärtheit des späten Werkes, mit dem Carmen saeculare, den Oden IV und den Episteln II (18 bis 13 oder 10 v. Chr.) Besonders in den Anfangsjahren des Dichters überlagern sich die Entstehungszeiten der einzelnen Werke bis zur Herausgabe vollständiger Bücher. Die Darstellung von Eduard Fraenkel zum Werk der Epoden und Satiren hat versucht, die Satiren in der eigentlichen chronologischen Reihenfolge zu analysieren. Als ältestes Gedicht gilt dort wie allgemein die Satire 1, 2, die Fränkel mit der unselbständigen Themenwahl begründete. Die Themenwahl der Gedichte brachte ebenfalls den Altphilologen Eckardt Lefèvre zu der Annahme, dass zeitgleich mit der Satire 1, 2 früh zu datierende Epoden, u. a. die Gedichte 7, 10 und 16, vorgelegen haben müssen, von denen Horaz für seine Aufnahme bei Maecenas diejenigen mit brisanten politischen Inhalten benutzte.[84] Auch im Spätwerk des Dichters überlappen sich immer wieder produktive Phasen, wie der Beginn des ersten Epistelbuchs nach den Oden oder die Frage, ob sein letztes Werk die Ars Poetica oder das vierte Odenbuch war.[85] Zudem sollten die Charakterisierungen als Orientierung dienen. Horaz sprach zwar in seinen Oden selbst davon, dass sein Frühwerk schneller und angriffslustiger war,[86] doch bewahrte er sich auch im Brief mit Augustus eine Vertrautheit, die sich im zynischen Umgang miteinander äußerte, der an seine frühen Werke für Maecenas erinnert. In seinem Brief fragte ihn der Kaiser scherzhaft, ob es Horaz' späteres Bild beeinträchtigen würde, wenn er zugäbe, den Kaiser gekannt zu haben.[87] Außerdem nimmt er Bezug zu seinem Frühwerk, wenn er im vierten Odenbuch die Einfachheit seiner Dichtung betont. Gleich im ersten Gedicht lässt er die frühere Moralkritik der Römeroden und den Anspruch aus der 16. Epode, ein vates zu sein, beiseite und wird zu den leichten lyrischen Inhalten der ersten drei Odenbücher zurückgedrängt Satiren Die zwei Bücher der Satiren bestehen aus zehn beziehungsweise acht teilweise recht umfangreichen Einzelgedichten in Hexametern. Horaz selbst nannte sie Sermones ("Gespräche"). Er spricht darin mit Maecenas, mit dem Leser, mit sich selbst und führt die Personen im Dialog vor. Ziel dieser nicht unbedingt harmlosen Plaudereien ist, dem Leser mit Humor unangenehme Wahrheiten zu sagen. Vorbild war ihm der römische Satiriker Lucilius. Horaz war stets um das Wesentliche und Straffheit bemüht. So lautete sein Kunstprinzip: Vielfalt in der Beschränktheit. Zentrales Thema ist die rechte Lebensgestaltung. Die meisten Gedichte geißeln Laster, die sozialen Unfrieden stiften oder zumindest die menschlichen Beziehungen beeinträchtigen, wie zum Beispiel Habgier, Ehebruch, Aberglaube, Schlemmerei, … Im Gegensatz zu Lucilius, der hochgestellte Zeitgenossen schonungslos anprangerte, musste sich Horaz in dieser Beziehung zurückhalten. Seine Ausfälle beschränkten sich auf verstorbene Personen, einflusslose Leute und stadtbekannte Außenseiter. Nicht selten stellte er stellvertretend für den Normalbürger auch sich selbst und seine Schwächen dar. Epoden Gestaltungskriterien und Inhalte[Bearbeiten] Als Epoden (griechisch ?????? "epodós", Nachgesang, Refrain) werden die 17 Gedichte eines schmalen Buches bezeichnet, das um etwa 30 v. Chr. von Horaz herausgegeben wurde; Epoden deshalb, weil sich bei den einzelnen Versen der Gedichte jeweils ein jambischer Langvers (Trimeter) mit einem refrainartigen Kurzvers (Dimeter) abwechselt. Das Versmaß entsprach mehr den Regeln der griechischen Lyrik und stellte damit eine metrische Neuerung gegenüber dem Sprechvers der römischen Komödie, dem Senar, dar. Pionier in der Anwendung war vor Horaz der Dichter Catull. Horaz nannte sein Buch "Iambi", obwohl nur elf Gedichte im Jambischen und die übrigen sechs im daktylischen Versmaß, dem Versfuß des Hexameters geschrieben sind. Griechischer Urheber der Epodendichtung und Vorbild des Horaz war der Ionier Archilochos von Paros. Von ihm ist nicht mehr bekannt, als dass er während einer Sonnenfinsternis des Jahres 648 v. Chr. Lebte und sein Werk zwei bemerkenswerte Kennzeichen aufwies. Einmal galt er als Pionier und Meister jambischer Strophenformen, andererseits verwendete er die Form des Verses für extrem angriffslustige, persönlich verletzende und teils hetzerische Gedichte ohne Rücksicht auf den Stand der angegriffenen Personen. Im augusteischen Rom war eine Dichtung gleicher Prägung nicht denkbar. Horaz dichtete einerseits für seinen Gönner Maecenas sowie andererseits für einen unbekannten Leserkreis. Deshalb waren wie schon bei den "Satiren" auch hier Vorsicht und Rücksicht geboten. Selten nannte er Namen, und wenn, dann meist Decknamen. So führt er in der wohl bekanntesten Epode Beatus ille den Geldverleiher Alfius vor, der ausführlich das idyllische Landleben lobt, dann jedoch trotzdem bei seinen städtischen Finanzgeschäften bleibt (ep. 2). Weiterhin verspottet er einen schmähsüchtigen Dichter unter dem Namen Maevius, einen Emporkömmling im Militär (ep. 4), zwei gealterte Hetären, deren körperlicher Verfall mit derb-obszönen Vergleichen geschildert wird, die jedoch ohne Namen bleiben (ep. 8 und 12), und eine Hexe namens Canidia (ep. 5 und ep. 17), die bereits in seinen Satiren auftauchte und die Fantasie nachfolgender Generationen immer wieder anregte. Dass Horaz in den Epoden keine konkreten Namen nannte, heißt zwar, dass er die inhaltlichen Gestaltungsmaßstäbe seines Vorbilds Archilochos änderte. Es heißt jedoch nicht, dass keine konkreten Persönlichkeiten hinter den Angriffen gegen bestimmte Typen gestanden haben. Die Identifikation des Dichters Maevius aus der zehnten Epode mit dem Mevius, dessen schlechte Verse Vergil in seiner dritten Ekloge beklagt, ist von Altphilologen häufig hervorgehoben worden. Maevius' Bezeichnung als eindeutig sexuell konnotierter geiler Bock (libidinosus caper), den Horaz verdientermaßen opfern wollte, kann durchaus auf die Schmähung des Dichters Bezug nehmen, denn bereits bei Catull findet sich ein ähnlich gelagerter Fall, wo mit der Bezeichnung "Bock" die Strafwürdigkeit einer bekannten Person codiert wird.[92] Weiterhin versuchte der spätantike Horazkommentator Porphyrio Personen der Epoden zu identifizieren, wie den Militärtribun der vierten Epode mit Menas, dem freigelassenen Flottenführer des Sextus Pompeius. Solche Identifizierungen sind wenig klar und oft angezweifelt worden, zeigen jedoch, dass früh über einen Wirkungskontext der Epoden spekuliert wurde. Dieser Wirkungskontext schien zunächst von einem kleinen Hörerkreis abzuhängen, der mit den gezielten, aber verdeckten Angriffen etwas anzufangen wusste. Der Freiburger Altphilologe Eckard Lefèvre sah einen wichtigen Hinweis für die Zielgerichtetheit der Epoden in der häufigen Pointiertheit. So lobt Horaz in der zweiten Epode über 66 Verse hinweg das sittsame Landleben, und erst in den letzten zwei Strophen löst er auf, dass ein Wucherer dieses Lob ausspricht, der sich im Auge des Landmannes unsittlich verhält. Ähnliches findet sich in der vierten Epode, in der Horaz seine Verachtung für einen Neureichen kundtut, von dem er erst in der letzten Zeile berichtet, ihm obliege die Verantwortung eines Militärtribuns. Derartig gezielte Pointen wären kaum von einem gewöhnlichen Spottdichter gesetzt worden.[93] Weiterentwicklung zu den Oden Horaz nutzte die archilochische Dichtung formal, trotzdem war auch hier seine Bereitschaft nicht hoch, seine Nachfolge in der Iambendichtung in den Vordergrund zu stellen. Dies lässt sich am Eröffnungsgedicht Ibis Liburnis ablesen, das von der Sorge um Horaz' Schicksal nach der bevorstehenden Schlacht bei Actium geprägt ist (ep. 1). Ähnlich gelagert ist das Jubellied über den Sieg bei Actium (Quando repostum, ep. 9). Beide Gedichte entstanden vor dem politischen Hintergrund des Siegs der Bürgerkriegspartei Octavians, der jedoch nur als Vorlage dient, um Feiern und die Freundschaft und den Dank zum Gönner Maecenas auszudrücken. Die zwei Gedichte, die das römische Volk zum Adressaten haben (Quo, quo scelesti und Altera iam teritur, ep. 7 und 16), hatten hingegen noch das Elend der Bürgerkriege beklagt, aus dem nur noch eine Auswanderung nach den Inseln der Seligen Rettung gewähre. In den Programmgedichten 1 und 9 treten Kritik an Zeitzuständen oder Schmähungen von Kriegertugenden nun völlig zurück. Die direkte Verbindung besteht bereits zum Jubellied auf den Tod der Kleopatra im carmen 37 des ersten Odenbuchs (Nunc est bibendum), das die Züge eines Alkäischen Trinkliedes aufweist und wohl zur selben Zeit wie die beiden Epoden entstanden sein muss. Motive der Iamben werden nur noch am Rande genannt, z. B. die Aussage des Dichters, nicht wie Chremes werden zu wollen, der Topos des Geizhalses der plautinischen Komödie. Horaz war also spätestens seit 31 v. Chr. auf dem Weg zur Lyrik der Oden. Untypisch für griechische Iamben war überdies die Selbstironie des Dichters in den Invektiven. Dies war Horaz' persönliche Note für die Iambendichtung, ebenso wie seine Zustimmung und Fürsprache für den Freund Vergil in der Epode 10. Der von ihm geschmähte Neureiche in Epode 4 hatte als Militärtribun keine andere politische Laufbahn genommen als Horaz selbst. Die komische Klage Parentis siquis über Bauchschmerzen, die dem Dichter ein ländliches Gericht mit zu viel Knoblauch eingetragen habe (ep. 3), ist gleichzeitig ein Seitenhieb auf den schadenfrohen Maecenas, der sich darüber lustig macht, dass Horaz das gelobte einfache Essen vom Lande nicht bekommt. Daneben existieren eine Reihe von Themen, die sich iambenuntypisch durch das Buch ziehen und die Entwicklung des Dichters zur Odendichtung erkennen lassen. Mollis inertia, eine Entschuldigung für eine Pause im Dichten, die Horaz mit akutem Liebeskummer erklärt (ep. 14), der Trost im Wein (ep. 13) und die Liebe (ep. 11 und 15) sind Themen, die der Archilochischen Dichtung bereits völlig entgegenstanden. Teilweise setzte Horaz diese Antithetik von Form und Inhalt auch als komischen Effekt ein, z. B., wenn dem gelehrten Leser der Epode 2 klar wird, dass das langgezogene Loblied auf das Landleben in einer Gedichtform für Beleidigungen und Schmähungen steht. Mit der Entwicklung der Epoden- hin zur Odendichtung entwickelte Horaz seine politisch-philosophischen Einstellung als Dichter zum Staat. Eduard Fränkel wies darauf hin, dass es eine moderne Geisteshaltung sei, dem Dichter zu unterstellen, er hätte über die Wiederbelebung griechischer Kampflieder auf Leben und Gemeinwesen eine politische Geisteshaltung transportiert. Vielmehr entwickelte das Dichten selbst die Geisteshaltung des Dichters. Fränkel begriff daher Horaz' frühe Epode 16 auf den Bürgerkrieg als misslungenen Anfang, weil sie im Ton des freien griechischen Dichters nicht für die politische Situation des römischen Dichters niedrigen Standes taugten. Horaz' Form der Anrede passte nicht in die Verfassungswirklichkeit römischer Redner. Der Vorschlag aus dem Iambenvorbild des Archilochos, dass die sittlich Guten des Volkes auf eine Insel auswandern sollten, war bei Horaz lediglich eine literarische Anspielung. Dass er sich vor diesem Hintergrund noch als vates gab, hielt Fränkel für eine "kühne Konzeption". Neuere Darstellungen neigen dazu, Horaz' Ansprache an das römische Volk in Bezug auf das literarische Umfeld genauer zu deuten. Lefèvre schlussfolgerte entgegen Fränkel, dass Horaz nicht für einen großen politischen Zuschauerkreis dichtete, und hob das provokative Element der Aussagen und die literarischen Beziehungen zur vierten Ekloge Vergils hervor. Horaz bezog seine Berechtigung als vates durch den Bezug auf Vergil, der das goldene Zeitalter nach den Bürgerkriegen prophezeite. Ganz im Stile seiner Dichtung war Horaz' Sicht auf die Zukunft jedoch keine idealisierte, sondern eine realistische, die den klaren Bruch und die völlige Abkapselung von der Vergangenheit forderte, gleichwie dem Auswandern auf eine Insel. Chronologie und Aufbau Die pointierte Form der Epoden war ursprünglich für eine mündliche Rede ausgelegt. Dies lässt sich daran erkennen, dass manche Epoden zwischen Beschreibungen und Sprechparts wechseln oder wie die Epode 17 in der Dialogform Stoff für einen volkstümlichen Mimus bilden konnten. Weiterer Hinweis neben der Form ist die Verteidigung der Freunde, die ebenfalls auf die Wirkung in einem Rezitationskontext schließen lässt. Vor dem Hintergrund einer langen mündlichen Vorgeschichte der Epoden lassen sich auch die Abweichungen zwischen Entstehungszeit bzw. Datierung der einzelnen Gedichte und ihrer Zusammenstellung als Buch erkennen. Dahinter lief bereits die künstlerische Weiterentwicklung des Dichters zu den Alkäischen Oden und Trinkliedern ab. Es lässt sich daher eine grobe Chronologie des Epodenbuchs ausmachen. " Epoden 16 und 7, beide ca. 38. v. Chr. (die frühesten, politischen Gedichte mit unterschiedlich gedeutetem Bezug von ep. 16 auf Vergils vierte Ekloge) " Epode 10 (Maeviusepode), um 35 v. Chr. (wegen des Bezugs zu Vergils dritter Ekloge) " Epoden 2-8 sowie die 12 und 17 (erster Invektivenzyklus, der vor den 'Liebesepoden' zwischen 38 und 30 v. Chr. entstanden sein muss, kleinere Gedichte wie 3 und 6 könnten frühe Übungsformen des Versmaßes darstellen) " Epoden 11 und 13-15 über Trinken, Liebe und Gesang, nach den Invektiven (wobei nach Fränkel die Epode 14 als letzte die Schwierigkeiten darstellt, das Buch fertigzustellen) " Epoden 1 und 9 als Programmgedichte, ca. 30/31 v. Chr. nach der Schlacht bei Actium Der Aufbau des Epodenbuchs folgt nicht dieser Chronologie. Wie bei vielen Gedichtsbüchern der Augusteischen Zeit stand eine Architektur hinter der Anordnung, die eine Entwicklung markiert, wie sich unschwer am ersten Wort der Sammlung Ibis (Du wirst gehen) und dem letzten Satz (ep. 17,81) plorem artis in te nil agentis exitus ? (soll ich etwa das Ende meiner Kunst beweinen [nur], weil die nichts an dir bewirkt?) zeigt. Ein herausragendes Organisationsprinzip für das Buch ist die metrische Anordnung der Gedichte, wobei die ersten 10 Epoden der distichischen jambischen Strophe folgen, die weiteren sechs die daktylische Variation derselben darstellen, und ein Gedicht in stichischen Trimetern die Sammlung beendet. Der erste Teil aus zehn Gedichten hat Vorbilder in der Literatur, wie die Eklogen Vergils. Neben der metrischen lässt sich eine paarische Anordnung von inhaltlich ähnlichen Epoden erkennen, so z. B. die Epoden 3 und 14, die mit Widmung Horaz' Beziehungen zu Maecenas thematisieren. Hans Christian Günther verwies auf ein literarisches Vorbild in den Iambi des Hellenistischen Dichters Kallimachos Dieser schrieb 13 Gedichte, und ausgerechnet die 13. Epode hat keinen inhaltlichen Zwilling. Horaz hätte mit der Anordnung der restlichen Gedichte sein Möglichstes getan, die über Jahre versprengten Gedichte so in eine formal annehmbare Gestalt zu bringen. Eine weitere These ist die nach der Einheit des gesamten Epodenbuchs. So las Porter von der ersten bis zur letzten Epode ein Diminuendo von einer überschwenglichen Stimmung der ersten zu einer düsteren in der letzten Epode. Diese Ansichten haben sich nicht durchgesetzt, und es gibt keine Hinweise, dass es Horaz' Intention war, eine das Werk verbindende Gesamtstimmung zu kreieren. Die größte Einheit der Epoden bildet die Erkenntnis, dass sich der Dichter kontinuierlich zu den Oden weiterentwickelte, wie dies der Forscher Stephen Heyworth feststellte. In diesem Zusammenhang ist noch der von Kathryn Gutzwiller herausgearbeitete Begriff des "associative bridging" zu nennen, d. h. des Springens der Motive von einem Gedicht zum nächsten, sodass das Buch seine Motive wie eine Girlande aufzieht und schließlich am Ende generisch weiterzieht. Oden Nach seinem Erfolg mit den "Satiren" und "Epoden" widmete sich Horaz der frühgriechischen Lieddichtung, deren Blütezeit etwa von 670 bis 450 v. Chr. dauerte. Während sich die griechischen Lieddichter selbst Sänger oder Musendiener nannten, bürgerte sich später der Begriff Lyriker nach ihrem Hauptinstrument, der siebensaitigen Lyra, ein. Horaz schrieb vier Lyrikbücher, die "Carmina", die insgesamt 104 Gedichte enthalten. Die ersten drei publizierte er in einem Corpus um 23 v. Chr. und das vierte um 13 v. Chr. Im Gegensatz zu den nicht immer ganz ausgereiften "Epoden" stellen die "Oden" (Odé, Gesang) eine vollendete Meisterleistung dar. (quelle:wikipedia) : Zwei Bände in einem Band Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung, Berlin ca. 1890. 176 + 140 Seiten (Zehnte Auflage / Siebte Auflage) OHalbleinen Horaz 8. Dezember 65 v.Chr. - 27. November 8 n.Chr. Einer der bedeutendsten römischen Denker. Seine Dichtung und seine Philosophie fanden besonders in Deutschland große Beachtung. Das Buch ist tadellos erhalten, kleiner Namenseintrag des Vorbesitzers. : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
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Der Evangelist Matthäus - Seine Sprache, sein Ziel, seine Selbständigkeit : Ein Kommentar zum ersten Evangelium vom Professor D.Dr. A. Schlatter : 2. Auflage :

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Religion - Schlatter, Adolf : Der Evangelist Matthäus - Seine Sprache, sein Ziel, seine Selbständigkeit : Ein Kommentar zum ersten Evangelium vom Professor D.Dr. A. Schlatter : 2. Auflage : Stuttgart : Calwer Verlag : 1933. 815 Gr.-8 Octav, Orig.-Leinen mit Schutzumschlag im Schuber, Adolf Schlatter Adolf Schlatter (geb. 16. August 1852 in St. Gallen; gest. 19. Mai 1938 in Tübingen) war ein Schweizer evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament und Systematik in Bern, Greifswald, Berlin und Tübingen. Er ist Autor von über 400 Publikationen für die Hand von Wissenschaftlern und einfachen Gemeindegliedern. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der Entwicklung einer "empirischen Theologie" sowie in der beobachtenden Auslegung des Neuen Testaments für Fachleute und Laien. Er gilt in Fachkreisen als theologisches Original abseits der Hauptströmungen seiner Zeit. Obwohl er keine Schulrichtung hervorbrachte, werden etliche seiner Werke in Theologie und Kirche bis heute rezipiert. (quelle:wikipedia) : Schlatter war Sohn des Kaufmannsehepaars Hektor Stephan und Wilhelmine Schlatter sowie Enkel der gesellschaftlich bedeutenden Pietistin und Ökumenikerin Anna Schlatter.[3] Er wuchs mit sieben Geschwistern in einem Elternhaus auf, das tief im christlichen Glauben verwurzelt war. Sein Vater hatte sich nach seiner Heirat von der reformierten Landeskirche losgesagt, die ihm theologisch als zu liberal galt, und mit anderen Gläubigen eine evangelische Freikirche gegründet. Seine Mutter war ihrer Kirche treu geblieben. Die damit gegebene Konfessionsverschiedenheit seiner Eltern war für Schlatter und seine Geschwister prägend: Am Gang zur Kirche trennten sich die Wege. Dennoch hielten seine Eltern auch in Glaubensdingen stets fest zusammen und vermittelten ihren Kindern, dass nicht die Kirchenzugehörigkeit und die Theologie, sondern die Person Jesu und der Glaube an ihn das Fundament des Christentums sei. Diese Unterscheidung galt seinen Eltern, aber mehr noch seiner Großmutter ausdrücklich auch für das Verhältnis zu katholischen Mitchristen. Dem jungen Schlatter war damit neben einer biblischen Frömmigkeit die Erfahrung einer für damalige Verhältnisse unüblichen konfessionellen Weite zuteil geworden.[4] Die Eltern führten ihre Kinder auf zahlreichen Wanderungen durch den Alpenraum an die Schönheit der Natur heran. Die hohe Wertschätzung der Schöpfung, die Schlatter als Theologe unermüdlich betonte, nahm hier ihren Anfang. In seiner Schulzeit (1858-1869) erwies sich der junge Schlatter als äußerst sprachbegabt und erhielt daher zum Teil privaten Unterricht, unter anderem in Griechisch, Latein und Hebräisch. Sein Lehrer Franz Misteli leitete ihn dabei zu derjenigen akribischen philologischen Beobachtung an, die später zur methodischen Grundlage seiner Theologie wurde. Hinzu kamen erste Berührungen mit der Philosophie Kants und Hegels sowie ein starkes Engagement in einem kirchlichen Vorläufer des Christlichen Vereins Junger Menschen. Entgegen der Hoffnung seiner Eltern lehnte er das Theologiestudium zunächst aus der Angst heraus, dass dieses seinen Glauben zerstören könne, ab. Als seine älteste Schwester Lydia diese Entscheidung in Frage stellte, wurde ihm schlagartig klar, "dass ich mir dann, wenn ich mich feig dem Studium entziehe, den Glauben nicht rette, sondern ihn eben damit preisgegeben habe". Daraufhin wagte er das Studium als Glaubensschritt: "Denen, die mich nach dem Tag meiner Bekehrung fragen, bin ich geneigt, zu antworten, daß mein Entschluß, Theologie zu studieren, meine Bekehrung war." Studium, Pfarramt, Familie Adolf Schlatter studierte ab 1871 zunächst in Basel Evangelische Theologie.[8] Hier durchlebte er eine vor allem durch die Beschäftigung mit Spinoza ausgelöste krisenhafte Zeit des Suchens, aber auch wesentliche Erkenntnisse durch die Vorlesungen im Fach Philosophie durch Karl Steffensen (1816-1888), der ihn darauf stieß, dass alle Gedanken (auch die "reine Vernunft") Produkte ihrer Geschichte seien.[9] Seine Tübinger Semester (1873-1874) standen unter dem Eindruck von Johann Tobias Beck, dessen Verbindung von persönlich-existentiellem Glauben und wissenschaftlicher Forschung bei Schlatter einen so tiefen Eindruck hinterließ, dass er sich später als "Nachfolger Becks" beschreiben konnte.[10] Sein Examen legte er 1875 in Basel mit der Bestnote ab. Einem kurzen Pfarrvikariat in Kilchberg (1875) folgte ein Diakonat in Neumünster/Zürichsee (1875-1876), dessen prägendstes Ereignis die intensive Beschäftigung mit dem katholischen Systematiker und Philosophen Franz von Baader war. Zu der Zeit, in der er in Kesswil ein Pfarramt innehielt (1877-1880), heiratete er Susanna Schoop. Seine Ehe war ausgesprochen glücklich.[11] Das Ehepaar bekam fünf Kinder. Die Publikation eines Aufsatzes über die "Christologie der Bergpredigt" (1879) machte die Evangelische Gesellschaft Bern auf den Kesswiler Pfarrer aufmerksam. Sie suchte gerade einen "positiv" (also nicht theologisch liberal) gesinnten Kandidaten für eine Lehrtätigkeit an der Berner theologischen Fakultät. Aufgrund ihrer Anfrage habilitierte sich Schlatter an der Universität Bern in nur vier Wochen mit einem 200 Druckseiten starken Werk über Johannes den Täufer.[12] Privatdozent in Bern Im Jahr 1880 wurde Adolf Schlatter Privatdozent an der Universität Bern. Er war zu Beginn der Lehrtätigkeit nahezu auf sich allein gestellt, da das Kollegium (mit Ausnahme des ihm gleichgesinnten Samuel Oettli) ihm, der auf Betreiben des zur Fakultät in Opposition stehenden "Kirchlichen Vereins" angestellt worden war, das Gespräch verweigerte. So suchte er - notgedrungen als Autodidakt - einen möglichst breit angelegten Zugang zur akademischen Theologie. Seine frühen Vorlesungen umfassen sowohl alt- als auch neutestamentliche Themen, Kirchen- und Dogmengeschichte, Systematische Theologie sowie Philosophie. Im Zuge seiner Forschung grenzte er sich sowohl gegenüber der "liberalen Theologie" als auch gegen den naiven Biblizismus ab, der sich mit einem rein wörtlichen, ungeschichtlichen Verständnis biblischer Texte begnügt. Diese Lehrjahre bildeten die kreativste Phase in Schlatters Leben, in der er den Grundstein sowohl für die später oft bewunderte Breite als auch für die Eigentümlichkeiten seines theologischen Schaffens legte. Anlässlich eines Preisausschreibens legte er 1885 ein ca. 600 Seiten starkes Werk mit dem Titel "Der Glaube im Neuen Testament" vor, das fast hundert Jahre lang in der theologischen Fachwelt hohes Ansehen genoss. Mit dieser Studie gelang ihm der wissenschaftliche Durchbruch, der 1888 zu seiner Ernennung zum außerordentlichen Professor durch die Universität Bern führte - die mit diesem Schachzug die Abwanderung ihres Kollegen aber nicht mehr verhindern konnte. Professor für Neues Testament in Greifswald 1888 folgte Schlatter einem Ruf an die Universität Greifswald auf den Lehrstuhl für Neues Testament.[20] Zum prägenden Element in dieser Zeit wurde seine Freundschaft mit Hermann Cremer und dem dortigen Luthertum, das er als Reformierter zwar schätzen lernte, mit dem er sich später allerdings auch kritisch auseinandersetzte.[21] Beide verstanden sich aufgrund des gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus als Schrifttheologen, die sich eine Erneuerung der Theologie von der Vertiefung in die biblischen Schriften (hier besonders in deren Begrifflichkeiten) erhofften. Mit Cremer gemeinsam kämpfte Schlatter um eine wissenschaftliche Alternative zur damals bestimmenden theologischen Schule Albrecht Ritschls. Hier erhielt er sowohl den wissenschaftlichen Austausch im Kollegenkreis als auch die Hörerzahlen, die er sich immer ersehnt hatte. Seine Aufgabe sah er darin, die Studenten anzuleiten, die ängstliche Traditions- und Lehrerbindung hinter sich zu lassen und selbständige Erkenntnis zu pflegen. Dem folgte auch seine "Einleitung in die Bibel" für die Laienhand, in der er nach seiner Ansicht berechtigte Beobachtungen der historisch-kritischen Theologie (z. B. zur Pseudepigraphie) aufnahm und sich dem Ansinnen des "frommen Lügens" zur Sicherung der eigenen Anschauung über die Bibel verweigerte. Eine dreimonatige Reise nach Palästina 1891 vermehrte nicht nur Schlatters Kenntnisse des Heiligen Landes,[ sondern hatte eine für damalige Zeiten außerordentlich positive Einstellung zum Judentum sowie eine Warnung an die Kirche vor Antisemitismus sowie das Eingeständnis christlicher Schuld zur Folge.[ Professor für Systematische Theologie in Berlin 1893 wurde Schlatter durch ministerialen Erlass auf eine neu eingerichtete Professur für Systematische Theologie in Berlin berufen. Den Anlass dazu bildete der sog. "Apostolikumsstreit" zwischen dem liberalen Ordinarius Adolf von Harnack und der kirchlichen Öffentlichkeit. Diese sollte Schlatter als Systematiker der "kirchlich-positiven" Richtung jetzt an der Fakultät repräsentieren.[ Trotz der konfliktären Ausgangsbedingungen (wobei sich die Kritik hauptsächlich auf die Einmischung durch das Berliner Kultusministerium bezog) wurde Schlatter im Kollegenkreis freundlich aufgenommen.[26] Namentlich mit seinem Antipoden Adolf von Harnack verband ihn ein intensiver und freundschaftlicher Austausch, bei dem die theologischen Gegensätze dennoch offen und kontrovers zur Sprache gebracht wurden. Diese Fähigkeit zur Trennung von Person und Sache war geradezu ein Persönlichkeitsmerkmal Schlatters.[ Er selbst beschrieb die Christologie als Kern ihrer Gegensätze: "Ob uns Jesus gezeigt wurde, wie er ist, ob wir sahen, was er uns verleiht, oder ob das Neue Testament hinter unserer ‚Wissenschaft' verschwand, das war die Frage, die zwischen mir und den Liberalen stand. Harnacks Dogma verlangte von ihm, daß er bei Jesus eine ‚Religion' suchte, die ‚die Seele' mit Gott verband. (…) Das Geschichtliche (dagegen) war das Vergangene, das Individualisierte und folgerichtig Beschränkte, die Rinde, ohne die kein Baum wächst, die aber unbrauchbar bleibt. Nur durch den ‚Mythus' erhielt die Geschichte die absolute Bedeutung der göttlichen Rede und Wirkung (…) Darum leitete uns Harnack an, hinter dem Christentum nach seinem ‚Wesen' zu suchen. Dieses ‚Wesen' besaß aber keinen in deutliche Begriffe faßbaren Inhalt. Als das zu begehrende Ziel erschien eine Verinnerlichung des Einzelnen, der nun mit der Geschichte unvermeidlich die Gemeinschaft verlor und die Kirche bloß als drückende Last empfand. Die Dogmengeschichte wurde so zu dem Nachweise, daß das Dogma sich selbst zerstört habe. So stand zwischen mir und ihm die Frage (…), was Jesus sei"[. Demgegenüber betonte Schlatter, dass sich Jesus gerade durch die Geschichtlichkeit der neutestamentlichen Botschaft und deren kirchliche Rezeption vermittelt: Er erblickte das "Wesen des Christentums" gerade in der Einigung mit der Urchristenheit in dem, was sie der Kirche durch die biblischen Schriften von Jesus vermittelt. In der Berliner Zeit knüpfte Schlatter freundschaftliche Kontakte mit Friedrich von Bodelschwingh, die in das gemeinsam initiierte Bildungsprojekt der "Betheler theologischen Wochen" mündete.[ Dies konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sich in seiner fachlich isolierten Stellung an der Berliner Fakultät zunehmend einsam fühlte. Professor für Neues Testament und Systematische Theologie in Tübingen um Schlatter. Er erkannte die Chance, dort das Erbe seines bedeutenden Lehrers Johann Tobias Beck fortsetzen zu können,[ und trat 1898 dort an. Entgegen seinen Hoffnungen blieb es um Schlatter anfänglich einsam: Kollegialen Austausch gab es kaum (die einzige rühmliche Ausnahme war die intensive Weggemeinschaft mit dem jungen Karl Holl). Seine Studentenschaft war zwar recht diskussionsfreudig (wofür er dankbar war), bestand aber nahezu ausschließlich aus Nicht-Württembergern. Zehn Jahre benötigte Schlatter, um in der Württembergischen Kirche wirklich Fuß zu fassen. Hinderungsgründe waren 1.) die durch die Religionsgeschichtliche Schule geweckten Hörerwartungen, die Schlatter dadurch konterkarierte, dass er das Neue Testament mit Hilfe des zwischentestamentlichen und rabbinischen Judentums erklärte (statt mit komplexen religionsgeschichtlichen Vergleichen), 2.) die doppelte Dominanz der Ritschl-Schule und einer auf Ausgleich zur konservativen Kirchlichkeit bemühten Vermittlungstheologie, die sich mit dem temperamentvollen und theologisch widerständigen Schlatter schwer tat, 3.) Schlatters vorschnelle Etikettierung als "orthodoxer Parteimann", der wiederum 4.) seitens des Württembergischen Pietismus aufgrund seines Wissenschaftsverständnisses, das auch vom Glaubenden die unvoreingenommene Wahrnehmung der Wirklichkeit (nach seiner Terminologie den "Sehakt") verlangte, kritisch beäugt wurde. Am Ende dieses schweren ersten Jahrzehnts starb 1907 völlig überraschend seine geliebte Frau Susanna und hinterließ einen tiefen Einschnitt in Schlatters Leben. Er verzichtete um seines Dienstes willen bewusst auf eine zweite Ehe, zog seine Kinder (von denen zwei noch zur Schule gingen) alleine groß und vertiefte sich dann derartig in die Theologie, dass die folgenden sieben Jahre zu seiner "produktivste(n) und zugleich theologisch fruchtbarste(n) Phase seiner akademischen Tätigkeit" wurden (Neuer). Im Bestreben, seine Lebensarbeit für die Nachwelt zusammenzufassen, veröffentlichte er ca. 4000 Seiten Literatur, darunter die exegetischen und systematischen Hauptwerke "Das Wort Jesu", "Die Lehre der Apostel", "Das christliche Dogma" und "Die christliche Ethik". In der württembergischen Studentenschaft und der Landeskirche war er jetzt fest etabliert und zum Teil hoch angesehen. Dies erkannte Schlatter inmitten einer recht skeptischen Bestandsaufnahme seiner bisherigen Tübinger Zeit, als im Jahr 1910 die theologische Fakultät der Universität Halle um ihn warb und sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Fakultät, Studentenschaft und Landeskirche nachdrücklich (und erfolgreich) für sein Bleiben einsetzten; in den folgenden Semestern hatten einige seiner Vorlesungen deutlich über hundert Hörer. Der Erste Weltkrieg kostete zu Schlatters Kummer seinen jüngsten Sohn Paul das Leben. Durch eine lange Zeit der Niedergeschlagenheit hindurchgehend hielt er noch 15 Semester über seine Emeritierung im Jahr 1922 hinaus Vorlesungen, in denen er sich über eine große Hörergemeinde freuen konnte.[ Zu seinen Hörern zählten spätere theologische Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer, Ernst Fuchs, Ernst Käsemann, Walther von Loewenich, Karl-Heinrich Rengstorf (1903-1992), Erich Seeberg u. a. Dabei riefen seine Thesen, die nicht mit (manchmal scharfer) Kritik an der zeitgenössischen Exegese sparten, aber bisweilen die direkte Auseinandersetzung mit deren konkreten Annahmen umgingen, nicht nur Zustimmung, sondern auch Ablehnung hervor; so fühlte sich der junge Karl Barth von Schlatter anfangs geradezu abgestoßen. Jedoch verstand sich Schlatter gegenüber seinen Studenten auch als Seelsorger, der viel Zeit und Kraft in Sprechstunden und "offene Abende" investierte, in denen er sich persönlich den individuellen Fragen und Problemen seiner Hörer widmete und sie im Sinne einer "sokratischen Methode" (Hans Brandenburg) durch Rückfragen zu eigenständigem Denken und Entscheiden anleitete. Einige seiner Studenten berichteten, dass sie dies als mutmachend, herausfordernd und aus einer gewissen frommen Enge befreiend erlebten. Ab 1930 ruhte Schlatters Lehrtätigkeit. Stattdessen widmete er sich nun erneut der literarischen Produktion, die trotz nachlassender Kräfte bis kurz vor seinem Tode am 19. Mai 1938 andauerte. In dieser Zeit entstanden bedeutende Alterswerke wie der Kommentar zum Johannes- und zum Lukasevangelium oder zum Jakobusbrief, aber auch eine Übersetzung des Neuen Testaments (1931 herausgegeben)[ und vor allem sein Kommentar zum Römerbrief unter dem Titel "Gottes Gerechtigkeit" (1934), der zum Klassiker avancierte. Er stellte bereits eine Reaktion auf die Römerbriefkommentare von Karl Barth und Paul Althaus dar und formulierte in Kritik und Erweiterung von Martin Luthers Römerbriefvorlesung von 1515/16, dass "nicht die individuelle Rechtfertigung des Sünders, sondern Gottes Heil schaffende, auf das Volk der Juden und die übrige Völkerwelt zielende, beim Einzelnen und in der Kirche Glauben und Ethos wirkende Gerechtigkeit (Gottes) das eigentliche Thema des Briefes sei" (Neuer) - ein Gedanke, der ihm von zahlreichen Lutheranern viel Kritik einbrachte, der sich aber in der wissenschaftlichen Römerbriefauslegung durchsetzte. (quelle : wikipedia) : Besitzvermerk im Vorsatz, tadelloser Textblock, gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : SEHR GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Theologie allgemein, Kirche, Evangelisch, Katholisch, methodisten, freie Christen, junge Christen, Religion, Gott, Reformation, Luther, Papst, Geschichte, Kirchengeschichte, Studium, Bibelkunde, Bibelstudium, Glaube, , Bibelauslegungen, Predigten, Schweizer evangelischer Theologe , Kirchenväter, Adolf Schlatter (geb. 16. August 1852 in St. Gallen; gest. 19. Mai 1938 in Tübingen) war ein Schweizer evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament und Systematik in Bern, Greifswald, Berlin und Tübingen. Er ist Autor von über 400 Publikationen für die Hand von Wissenschaftlern und einfachen Gemeindegliedern. Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der Entwicklung einer "empirischen Theologie" sowie in der beobachtenden Auslegung des Neuen Testaments für Fachleute und Laien. Er gilt in Fachkreisen als theologisches Original abseits der Hauptströmungen seiner Zeit. Obwohl er keine Schulrichtung hervorbrachte, werden etliche seiner Werke in Theologie und Kirche bis heute rezipiert. (quelle:wikipedia)]
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Huldrych Zwingli und seine Zeit : Leben und Werk des Zürcher Reformators Zwingli von Martin Haas : herausgegeben vom Kirchenrat des Kanton Zürich zum Anlass "450 Jahre Zürchre Reformation" : erste Auflage :

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Religion - Haas, Martin : Huldrych Zwingli und seine Zeit : Leben und Werk des Zürcher Reformators Zwingli von Martin Haas : herausgegeben vom Kirchenrat des Kanton Zürich zum Anlass "450 Jahre Zürchre Reformation" : erste Auflage : Zürich : Zwingli-Verlag : 1969. 286 Seiten : Gr.-8 Octav, gebundene Ausgabe, Leinen mit originalem Schutzumschlag : Ulrich Zwingli (auch Huldreych Zwingli, Huldrych Zwingli oder Huldreich Zwingli; * 1. Januar 1484 in Wildhaus; † 11. Oktober 1531 in Kappel am Albis) war ein Zürcher Reformator. Aus der Zürcher Reformation und der Genfer Reformation ging die reformierte Kirche hervor. Seine Theologie wurde in der zweiten Generation von Heinrich Bullinger und Johannes Calvin weitergetragen. Im Gegensatz zu manch volkstümlichen Annahmen lautet Zwinglis Taufname im Gedenken an den Heiligen Ulrich von Augsburg "Ulrich". Erst mit der Zeit begann Zwingli selbst, seinen Vornamen zu Huldrych ("Huldreich") zu verändern; dies wohl als humanistisch-volksetymologische Spielerei und entgegen der sprachwissenschaftlichen Etymologie, wonach Ulrich von althochdeutsch uodal "Erbbesitz" und rich "mächtig" kommt. Der Familienname leitet sich von "Twing" her. Twing bezeichnet ein umfriedetes Bauerngut.[1] Ulrich selbst dachte zuweilen an "Zwilling" und nannte sich daher in einigen Texten "Geminius". Martin Luther und andere Widersacher nannten ihn bisweilen "Zwingel", da er die Heilige Schrift in seinem Sinne zwinge. Ulrich Zwingli wurde als Sohn des Bauern und Ammanns Johann Ulrich Zwingli und der Maria Bruggmann, die in zweiter Ehe mit Zwingli verheiratet war, am 1. Januar 1484 in Wildhaus im Toggenburg als drittes Kind seiner Eltern geboren; er hatte mindestens neun Geschwister.[1] Bereits im Alter von sechs Jahren verliess Zwingli sein Heimatdorf und lebte während der nächsten vier Jahre als Schüler bei seinem Onkel, dem Dekan Bartholomäus Zwingli, in Weesen. 1494 wechselte er an die Lateinschule in Basel und später an die Lateinschule in Bern. Wegen seiner grossen Musikalität hätten ihn dort die Dominikaner gern in ihr Kloster aufgenommen, doch sein Vater war dagegen. So verliess Zwingli 1498 Bern und begann als Fünfzehnjähriger sein Studium an der Universität Wien; dort immatrikulierte er sich als "Udalricus Zwinglij de Glaris".[2] Von 1502 bis 1506 studierte er an der Universität Basel und schloss mit dem Titel Magister artium ab. Wie so viele seiner Zeitgenossen wechselte Zwingli bald nach dem Magisterexamen und ohne gründliches Theologiestudium in die kirchliche Praxis. Im September 1506 wurde Zwingli zum Priester geweiht. Im Spätsommer 1506 wurde Zwingli als Kirchherr zum leitenden Pfarrer in Glarus gewählt. Am 21. September 1506 erfolgte mit einem feierlichen Essen die Einführung in sein Amt. Warum die Glarner gerade den 22-jährigen Magister beriefen, ist unklar. Zum einen dürfte Zwingli ihnen empfohlen worden sein. Zum anderen wollten die Glarner ihren Priester selber wählen und nicht den Vorschlag des Bischofs von Konstanz übernehmen. Eigentlich sollte nämlich der einflussreiche Zürcher Heinrich Göldi die einträgliche Pfründe, d. h. die Einkünfte der Pfarrei, vom Bischof erhalten. Göldi hatte auch schon eine beträchtliche Summe nach Konstanz überwiesen. Göldi wäre damit Inhaber der Pfründe und formell Pfarrer von Glarus geworden, doch er wollte nicht nach Glarus umziehen, da er die Stelle und ihre Einkünfte als eine Geldanlage betrachtete. Die Glarner waren aber nicht an einem Pfründenjäger interessiert, weshalb sie dringend einen eigenen Kandidaten brauchten, den sie in Zwingli fanden. Nach der Wahl Zwinglis wurde es für Göldi schwierig, das Pfarramt gegen den Willen der Glarner zu übernehmen. Um nicht leer auszugehen, verlangte Göldi eine hohe Abfindung. Zwingli musste dazu bei den Glarnern Geld aufnehmen, und die Abzahlung des Kredits machte ihm noch lange zu schaffen. Bei der Kreditvergabe zeigten sich die Glarner durchaus grosszügig. Etwas weniger entgegenkommend scheinen sie beim Pfarrhaus gewesen zu sein; dessen Unzulänglichkeiten waren den Glarnern offenkundig bewusst. Als Zwingli 1516 um die Entlassung bat, versprachen sie ihm, wenn er bleiben würde, ein besseres Pfarrhaus zu bauen. Die Glarner Pfarrei umfasste mehrere Dörfer, neben Glarus Riedern, Netstal, Ennenda und Mitlödi. Der Hauptort umfasste mit Riedern zusammen rund 1.300 Einwohner. Für die geistliche Versorgung war Zwingli zusammen mit drei oder vier Kaplänen zuständig. Über die Tätigkeit Zwinglis in Glarus ist wenig bekannt. Die wenigen Zeugnisse lassen keine Kritik an der Kirche erkennen. Er las die Messe und erteilte die Absolution. 1512 schrieb er an Papst Julius II. und bat um Ablass für die Glarner. Zwingli war auch Feldprediger und nahm von 1512 bis 1515 an den Feldzügen (Italienische Kriege) der Glarner für den Papst gegen die Franzosen in der Lombardei teil. Der Bauernsohn Zwingli scheint sehr volksverbunden gewesen zu sein. Im Laufe der Zeit lernte er wohl alle seine Kirchgenossen kennen. Zu einzelnen Familien hatte Zwingli mehr als nur offiziellen Zugang gefunden. So übernahm der Geistliche die Patenschaft für verschiedene Kinder. Zwinglis ungebrochene Kirchlichkeit zeigt sich auch im Bestreben, einen angeblichen Splitter des Kreuzes Christi nach Glarus zu holen, was ihm gelang. Um den Splitter würdig aufzubewahren, musste die alte Glarner Pfarrkirche erweitert werden. Auch dafür setzte sich Zwingli mit Erfolg ein. 1510 wurde die Kreuzkapelle angebaut, die ihren Namen von diesem Kreuzsplitter erhielt. Die Glarner sprachen aber noch lange von der Zwinglikapelle und nicht von der Kreuzkapelle. In den Glarner Jahren bildete sich Zwingli intensiv fort. Mit grossem Eifer studierte er viele Werke der antiken Klassiker und die Kirchenväter. Ausserdem lernte er Griechisch und konnte so den Urtext des Neuen Testaments lesen, den Erasmus von Rotterdam 1516 in einer kritischen Edition veröffentlicht hatte. Durch den Humanisten Erasmus lernte Zwingli, einen anderen Sinn in den biblischen Texten zu suchen und zu erkennen. Dadurch fand er einen neuen, für ihn befreienden Zugang zur Heiligen Schrift. Trotz der Abgeschiedenheit des Bergtales Glarus stand Zwingli in regem Kontakt mit den Gelehrten seiner Zeit und war dadurch stets unterrichtet über das Erscheinen neuer Bücher. Zwingli besass am Ende seiner Glarner Zeit die damals bedeutende Zahl von über 100 Büchern. Zwingli wollte sein Wissen weitergeben. Auf seine Veranlassung stimmte die Landsgemeinde 1510 der Gründung einer Lateinschule zu. Auf dieser höheren Schule konnten die Knaben Grundkenntnisse in Latein erwerben und mussten nicht eine auswärtige Schule besuchen. Zwingli wurde zum Lehrer gewählt. Zu Zwinglis Schülern gehörten eine Reihe bedeutender Glarner: Valentin Tschudi, Zwinglis Nachfolger in Glarus, Aegidius Tschudi, Chronist und Politiker, und vermutlich auch Fridolin Brunner, der spätere Reformator des Landes Glarus. In der glarnerischen und eidgenössischen Politik Anfang des 16. Jahrhunderts wurde heftig gestritten, ob mit dem Papst, dem Kaiser oder mit den Franzosen zusammengearbeitet werden sollte. In Glarus ging es konkret vor allem darum, in wessen Dienste die jungen Glarner als Söldner treten sollten. Zwingli stellte sich stets auf die Seite des Papstes, worauf sich dieser mit einer stattlichen päpstlichen Pension von 50 Gulden erkenntlich zeigte. Im Oktober 1515, nach der Schlacht bei Marignano, endete die eidgenössische Grossmachtpolitik nach einer vernichtenden Niederlage gegen die Franzosen. Danach offerierten die Franzosen einen schnellen Friedensschluss, allerdings nicht zu vorteilhaften Bedingungen. Zwingli votierte dagegen und unterstützte weiterhin den Gegenspieler der Franzosen, den Papst. In Glarus wie auch in der Eidgenossenschaft schlug die Stimmung zugunsten der Franzosenpartei um. Die Stellung des päpstlichen Parteimanns und Propagandisten Zwingli wurde deshalb unhaltbar. Zwingli musste 1516 trotz grossen Rückhalts in der Bevölkerung weichen und wurde für drei Jahre beurlaubt. 1516 berief Diebold von Geroldseck Zwingli als Leutpriester und Prediger in das als Wallfahrtsort berühmte Kloster Maria-Einsiedeln, wo er am 14. April 1516 antrat. Angesichts der dortigen Missbräuche der Volksfrömmigkeit begann er, wider Wallfahrten und andre Missbräuche und wider den seit 1518 in der Schweiz wirkenden päpstlichen Ablassprediger Bernhardin Sanson zu predigen. Er forderte sogar die Bischöfe zu Sitten und Konstanz auf, die Kirche nach Anleitung des göttlichen Wortes zu verbessern. Zu gleicher Zeit trat er aber auch aufgrund seiner Erfahrungen beim Italienfeldzug gegen die Demoralisation des Volkes durch das so genannte Reislaufen an, wie die Kriegsdienste der Schweizer in fremdem Sold damals genannt wurden. Als Konsequenz seiner Beteiligung am Krieg in der Lombardei übernahm er Erasmus' Überzeugung: "Der Krieg erscheint den Unkundigen als süss" (Dulce bellum inexpertis). Nach Glättung der Wogen, wegen derer Zwingli Glarus hatte verlassen müssen, hätte er das dortige Pfarramt wieder übernehmen sollen; doch er entschloss sich 1519, stattdessen eine Berufung an das Zürcher Grossmünster anzunehmen. Die intensiven Studien und seine Erfahrungen in Glarus wie auch in Einsiedeln hatten den bis dahin sehr kirchentreuen Priester verändert. Die Entwicklung, die in Glarus begonnen hatte, führte Zwingli in neue Bahnen, und er wurde zu einem scharfen Kritiker der damaligen kirchlichen Zustände. Da die Zürcher Regierung wie Zwingli gegen das Söldnerwesen war, verschaffte ihm diese Haltung das einflussreiche Amt als Leutpriester am Grossmünsterstift in Zürich, das er am 1. Januar 1519 antrat. Das Grossmünsterstift war damals nach der Kathedrale das angesehenste geistliche Stift im Bistum Konstanz. In seinen kunstlosen, aber klaren, allgemein verständlichen Predigten legte er fortlaufend die Evangelien aus. Das Volk und der Rat von Zürich liessen sich davon überzeugen. Sämtliche Prediger in Stadt und Land wurden 1520 von der Obrigkeit angewiesen, das Evangelium gemäss Zwinglis Auslegung zu predigen. 1522 veröffentlichte Zwingli seine erste reformatorische Schrift gegen das Fasten der römischen Kirche: Von Erkiesen und Freiheit der Speisen. Dieses Werk schrieb er aus Anlass des Fastenbrechens bei Christoph Froschauer. Zwingli selbst war beim "Wurstessen" anwesend,[3] aber nicht beteiligt. Mit der Schrift rechtfertigte er das Handeln, da das Fastenhalten gegen den christlichen Glauben verstosse. An den Bischof von Konstanz sandte er ein ebenso bescheidenes wie nachdrückliches Bittschreiben, in welchem er und zehn seiner Genossen erklärten, dass sie "mit Gott fest entschlossen seien, das Evangelium ohne Unterlass zu predigen" und in dem sie um Aufhebung des Zölibats nachsuchten. Damals bemühte sich Papst Hadrian VI. noch, Zwingli durch einen die Frömmigkeit des Reformators anerkennenden Brief von weiteren Schritten gegen die katholische Kirche abzuhalten. Mit dem Land Glarus blieb Zwingli weiterhin intensiv verbunden. Mit verschiedenen Personen korrespondierte er auch weiterhin als Zürcher Pfarrer. Die Hauptschrift Auslegen und Gründe der Schlussreden von 1523 widmete er dem Landsgemeindekanton. Am 12. Oktober 1522 predigte Zwingli sogar noch einmal in der Pfarrkirche Glarus anlässlich der Primiz seines ehemaligen Schülers Valentin Tschudi. In dieser Predigt wurde die Veränderung Zwinglis deutlich. Was er früher den Glarnern gepredigt habe, so sagte er, sei nicht die Wahrheit gewesen. Die Glarner sollen davon Abstand nehmen. Zwingli distanzierte sich von seiner Verkündigung in den Glarner Jahren 1506 bis 1516. Als die Dominikaner in Zürich Zwingli Ketzerei vorwarfen, lud der Grosse Rat alle Theologen, die Zwingli der Ketzerei überführen könnten, auf den 29. Januar 1523 zu einer Disputation, der 1. Zürcher Disputation, über die von Zwingli aufgestellten Thesen nach Zürich ein. Etwa 600 geistliche und weltliche Personen fanden sich dazu in Zürich ein. Da die Abgeordneten des Bischofs von Konstanz, namentlich Johann Faber, gegen Zwinglis Thesen nur die Autorität der Tradition und der Konzilien geltend zu machen wussten, erkannte der Rat von Zürich Zwingli den Sieg zu. Auf einem zweiten, vom 26. bis 28. Oktober 1523 gehaltenen Religionsgespräch in Zürich wurde in Gegenwart von fast 900 Zeugen aus eidgenössischen Orten über "Bilderdienst und Messe" gestritten. Grund für die 2. Zürcher Disputation war die Predigt gegen Bilderverehrung und den daraus resultierenden Bildersturm. Es wurde beschlossen, dass die Bilder innerhalb eines halben Jahres entfernt werden sollten, damit das Volk durch weitere Predigten auf diesen Einschnitt vorbereitet werden könne. Der "Bildersturm", der also nicht an einem Tag und plötzlich erfolgte, führte auch zum "Ittingersturm". Ein drittes Gespräch 13. und 14. Januar 1524, die dritte Zürcher Disputation, beseitigte auch die Messe. Noch im selben Jahr, am 19. April 1524 verheiratete sich Zwingli mit der 33-jährigen Witwe Anna Reinhart, mit der er schon vorher unehelich zusammengelebt hatte. Die Reformation in Zürich betraf nicht nur die Religion. Der Rat, unter Beratung Zwinglis, ordnete Schul-, Kirchen- und Ehewesen neu und gab Sittengesetze heraus. Zwingli hatte kein politisches Amt, aber grossen Einfluss - der Rat wusste, dass das Volk auf Zwinglis Predigten hörte. 1525 gab Zwingli sein Glaubensbekenntnis "Von der wahren und falschen Religion" heraus, das er dem französischen König Franz I. schickte. Mit Luther und den anderen deutschen Reformatoren in vielen Punkten einig, verfuhr Zwingli doch in liturgischer Beziehung radikaler und verwarf die "leibliche Gegenwart" Christi im Abendmahl. Ab 1525 waren die Reformation und die Reform des Gottesdienstes in Zürich abgeschlossen. Es wurde das Abendmahl in beiderlei Gestalt in Gedächtnis gefeiert. Bilder, Messen und Zölibat waren abgeschafft, und es gab eine geregelte Armenfürsorge. Diese finanzierte sich aus Geldern, die durch die Säkularisation von Klöstern und geistlichen Stiftungen im Herrschaftsbereich der Stadt Zürich frei wurden. Ebenfalls 1525 wurde das bisherige Chorherrenstift Grossmünster in die Propstei am Grossmünster umgewandelt, um die Ausbildung weiterer reformierter Theologen sicherzustellen. Sie mussten Bibelexegese lernen und die gewonnenen Ergebnisse in deutschen Predigten dem Volk vortragen. Dadurch wurden die Theologen geschult und das Volk sollte in der Bibel verwurzelt werden. Zwingli war als Antistes der Leiter der Zürcher Kirche. In enger Zusammenarbeit mit Leo Jud übersetzte Zwingli zwischen 1524 und 1529 die Bibel neu in die Eidgenössische Kanzleisprache. Diese Übersetzung ist heute als die "Zürcher Bibel" bekannt. Demnach schlossen die Zürcher Theologen die komplette Neuübersetzung aus dem griechischen und hebräischen fünf Jahre vor Luthers Bibelübersetzung ab. Die Zürcher Bibel ist somit die älteste protestantische Übersetzung der gesamten Bibel. Das Werk wurde zwischen 1524 und 1529 von Christoph Froschauer gedruckt. 1531 druckte er eine reich illustrierte und aufwendig gestaltete Gesamtausgabe.[4] Diese Version war für lange Zeit die textlich und gestalterisch bedeutendste Ausgabe der Zürcher Bibel. Zwingli sah Kirche und Staat in enger Zusammenarbeit und darin für die Obrigkeiten eine ernste Verpflichtung. Er erklärte, dass "die Obrigkeit, welche ausser der Schnur Christi fahren", das heisst, die Vorschriften Christi sich nicht zum Massstab nehmen wolle, "mit Gott entsetzt werden möge". Der Landgraf von Hessen, Philipp der Grossmütige, welcher Zwinglis weittragende politische Ansichten teilte, organisierte im Oktober 1529 ein Streitgespräch zwischen Zwingli und Martin Luther in seinem Schloss in Marburg, den "Abendmahlsstreit zu Marburg". Luther wies Zwingli allerdings schroff zurück, womit der Plan eines gemeinsamen protestantischen Vorgehens gegen Kaiser und Papst an theologischen Differenzen scheiterte. Philipp der Grossmütige und Zwingli hatten ehrgeizige Pläne. 1530 wollten sie "durch einen Bund von der Adria bis zum Belt und zum Ozean die Welt aus der Umklammerung des Habsburgers retten". Damals hatte Zwingli schon im Januar 1528 bei einem Religionsgespräch zu Bern auch diesen Kanton für die Reformation gewonnen. Ausserdem schien durch den Ersten Kappeler Landfrieden 1529 die drohende Gefahr eines Glaubenskriegs zwischen Zürich und den fünf katholischen Urkantonen vorläufig beseitigt. Doch 1531 kam es zu einem Religionskrieg in der Eidgenossenschaft, dem Zweiten Kappelerkrieg zwischen Zürich und den katholischen Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug. Bereits vorher waren Altgläubige wie beispielsweise die Mönche vor allem der Bettelorden aus den Klöstern vertrieben worden. Zwingli war es auch, der den Rat von Zürich zum 2. Kappelerkrieg gegen die Waldstätte drängte, um die Reformation, wenn nicht mit Überzeugung möglich, dann mit Feuer und Schwert auch in der Innerschweiz zu verbreiten. Am 11. Oktober 1531 unterlagen die Zürcher, und Zwingli selbst geriet während der Schlacht bei Kappel am Albis in die Hände der katholischen Innerschweizer. Er wurde verhöhnt, indem man ihm anbot, noch einmal die Beichte abzulegen, und anschliessend getötet. Sein Leichnam wurde gevierteilt, anschliessend verbrannt und die Asche in den Wind gestreut. Erst 1838 wurde ihm in Kappel und 1885 in Zürich ein Denkmal errichtet. Heinrich Bullinger wurde Zwinglis Nachfolger in Zürich. Er konsolidierte den reformierten Glauben und gilt als eigentlicher Begründer der reformierten Kirche. Zwinglis Reformation ging von anderen Voraussetzungen aus als Luthers und hatte bei vielen Gemeinsamkeiten auch deutliche Unterschiede zu dieser. Während Luther den Ablasshandel und andere Missstände in der Kirche, die seinem Verständnis der Bibel widersprachen, entfernen wollte, akzeptierte Zwingli in der Kirche nur das, was ausdrücklich in der Bibel stand. Von daher sind die reformierten Kirchen, noch ausgeprägter als die lutherischen, Kirchen des Wortes: kein Kirchenschmuck ausser Bibelsprüchen, sogar auf Musik im Gottesdienst wurde eine Zeit lang verzichtet - obwohl Zwingli selbst sehr musikalisch war. Auswirkungen der Theologie Ulrich Zwinglis sind vor allem in der deutschsprachigen Schweiz sowie im Waadtland festzustellen. Der Erfolg der Reformation ist dabei nicht ohne weitere Persönlichkeiten wie Johannes Oekolampad und Oswald Myconius in Basel, Berchtold Haller in Bern, Sebastian Hofmeister und Erasmus Ritter in Schaffhausen, Joachim Vadian und Johann Kessler in St. Gallen und Johann Comander in Graubünden denkbar. In Deutschland gehen nur die reformierten Kirchen in Bad Grönenbach, Herbishofen und Theinselberg direkt auf Zwinglis Wirken zurück. Die übrigen reformierten Kirchen sind - wie sich am Heidelberger Katechismus ablesen lässt - stärker von Calvins Denken beeinflusst. Als Schattenseite seines Wirkens wird oftmals Zwinglis Verhältnis zur Täuferbewegung angesehen. Auf Zwinglis Drängen liess der Rat von Zürich alle Täufer der Stadt entweder vertreiben oder nach Gefangennahme und Folterung hinrichten. Eines der ersten Opfer unter den Schweizer Täufern war Felix Manz. Auch mit Balthasar Hubmaier, der im nahen vorderösterreichischen Waldshut wohnte, stand er auf schlechtem Fuss und wollte ihm kein Asyl geben, als dieser vor den Habsburgern flüchtete. Die Verfolgungen der Täufer hielten noch über Generationen an. Erst 2004 fand eine versöhnende Versammlung zwischen Zürcher Reformierten und Täufern statt. (quelle wikipedia) : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist >>> GEBRAUCHT : SEHR GUT <<< - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtig. Gebrauchte Bücher sind vom Umtausch ausgeschlossen.
[SW: Zwingli, Reformator, schweizer Reformation, Reformation, Biographien, Lebensbilder, Gemeindebewegungen]
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