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Erstausgabe - Ernst, Wiechert : Ernst Wiechert - "Eine Mauer um uns baue" : Erstauflage : Mainz : Werkstatt für Buchdruck und Verlag : 1937. o. Seitenanzahl : Gr 4 Octav, kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert Ernst Wiechert (geb. 18. Mai 1887 in Kleinort, Kreis Sensburg, Masuren; gest. 24. August 1950 in Uerikon im Kanton Zürich, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller und Lehrer. Von Anfang der 1930er bis weit in die 1950er Jahre hinein war er einer der meistgelesenen deutschen Autoren. Er zählt zu den Schriftstellern der Inneren Emigration im Nationalsozialismus. Ernst Wiechert wuchs als Sohn des Försters Emil Martin Wiechert und der Henriette Wiechert geb. Andreae im Forsthaus Kleinort (heute Pierslawek) bei Peitschendorf im ostpreußischen Kreis Sensburg in den masurischen Wäldern auf. Nach dem Studium an der Albertus-Universität Königsberg wirkte er ab 1911 als Studienrat am Königlichen Hufengymnasium in Königsberg. Bereits während des Ersten Weltkriegs begann er mit dem Schreiben von Romanen und Erzählungen. 1912 heiratete Wiechert seine Verlobte Meta Mittelstädt (1890–1929). Mit Kriegsausbruch 1914 meldete er sich als Freiwilliger, wurde jedoch wenig später wegen einer Nierenerkrankung entlassen. 1915 kam er schließlich an die Front und wurde im selben Jahr mit dem EK II ausgezeichnet. Später erhielt er auch das EK I. 1916 wurde er zum Offizier ausgebildet und später zweimal durch Granatsplitter verwundet. Während des Krieges wurde 1917 Wiecherts einziges Kind Ernst-Edgar geboren, das nur einen Tag alt wurde. Wie schon Wiecherts Mutter im Jahr 1912 nahm sich auch seine Ehefrau Meta 1929 das Leben. Im Jahr darauf übersiedelte Wiechert von Königsberg nach Berlin, wo er als Studienrat am Kaiserin-Augusta-Gymnasium tätig war. 1932 heiratete er Paula Marie „Lilje“ Junker geb. Schlenther (1889–1972). Im April 1933 gab er den Lehrerberuf auf, zog ins oberbayerische Ambach und arbeitete als freier Schriftsteller. 1938 erhielt er ein Ausreiseverbot. Nach einer Stellungnahme für den inhaftierten Pastor Martin Niemöller und der Weigerung, an den Wahlen zum Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich teilzunehmen, wurde er am 8. Mai 1938 verhaftet. Nach mehreren Wochen im Polizeigefängnis München wurde er am 4. Juli in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt, Ende August nach Protesten im In- und Ausland entlassen[4] und direkt nach Berlin zu Joseph Goebbels gebracht. Bei einem persönlichen Gespräch am 30. August 1938 soll der Minister gedroht haben. Wiechert wurde erlaubt, weiter zu veröffentlichen unter der Bedingung, dass seine Arbeiten strikt unpolitisch blieben. Bis zum Ende der Zeit des Nationalsozialismus wurde Wiechert von der Gestapo überwacht. Als unerwünschter Autor in einer der verschiedenen Literatur-Verbotslisten wurde er nicht registriert. Er durfte publizieren, doch war es dem Verlag verboten, seinen Namen im Verlagsprospekt zu erwähnen oder die Auflagenhöhe seiner Bücher anzugeben. Buchhandlungen durften seine Werke nicht im Schaufenster präsentieren. Ungeachtet dessen blieb er der meistgelesene deutsche Autor seiner Zeit. Im Juni 1948 übersiedelte Wiechert in die Schweiz, wo er sich auf dem Rütihof in Uerikon-Stäfa am Zürichsee niederließ; seine Ehefrau blieb in Deutschland. Am 24. August 1950 erlag der Schriftsteller im Alter von 63 Jahren einem Krebsleiden. In Stäfa fand er seine letzte Ruhestätte. Insgesamt hat er 13 Romane und etwa 50 Novellen und Erzählungen hinterlassen. - (Quelle:Wikipedia) - Der Einband ist stark bestoßen, altersgemäß berieben, Papier gering nachgedunkelt, Textblock ordentlich, ohne jegliche Anstreichungen! - gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : GUT BIS MITTELMÄSSIG - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
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Bestell-Nr.: 59920 - gefunden im Sachgebiet: Theologie allgemein
Anbieter: Theologica, DE-74582 Gerabronn

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Leipert, Karl: Sonnenstrahlen über Volk und Land; Merkworte volksbewusster Weltanschauung; Reihe: Band 3 (lt. Klappentext - Innen fälschlich Band 2) der Sonnenbücher; Verlag Bläschke / St. Michael; 1984. Auflage: EA; 120, (4) S.; Format: 15x21 Karl Leipert (1909 – [31.10.]1994), österreichischer Heimatdichter und Schriftsteller völkischer Ausprägung. (frei nach wikipedia); --- Inhalt: Karl Leipert — Rufer der Heimat; Wahlspruch; Was ich will; Sonnenstrahlen über Volk und Land; Im Zeichen des Sonnenrades; Wir tragen ein Licht; Meine Ehre heißt Treue; Was kann der Mensch den Menschen geben; Bekenntnis; Geheimnis des Lebens; Zukunftsglaube; Steigt zur Sonne wieder auf; Mahnruf an die Jugend; DEM DEUTSCHEN VOLKE; Deutschland wird und muß leben; Unser Volk stirbt nicht; Das kann doch unser Volk nicht sein; Dem deutschen Zukunftsglauben; Das Heldenkreuz am Blasenstein; Für dich mein Volk; Wer für sein Volk das Leben gab; Für das deutsche Lebensrecht; Rufet des Vaterlandes Notstand aus; Für das deutsche Lebensrecht; Schutz und Pflege des deutschen Volkstums in unserer Zeit; Einst leuchten wieder uns die Sterne; Bleibt stark und fest; DER HEIMAT: Mein Heimatland ist ganz Tirol; Der Heimatvertriebenen Lied; Der Heimatlosen Vaterland; Sudetendeutsche Schicksals Ballade; Der tausendjährige Auftrag; Ein Volk, das keinen Mut mehr hat; SÜDTIROL: Deutsches Grenzland Südtirol; Südtirol ruft zur rettenden Tat; Südtirol ist keine „verlorene Heimat!“; In der Volksgemeinschaft liegt die Kraft; Vergeßt nicht Südtirol; Helft uns und rettet Südtirol; Schirm dich Gott, mein Südtirol; Südtiroler Freiheitsruf; Es gibt nur Ein-Tirol; Menschenrecht auch für Südtirol; Nur EIN-Tirol wird wieder sein; Südtirol muaß hoam!; Opfergang für ein Tirol; Den Kämpfern für Südtirols Recht; Tirol bleibt wach; Lebensrecht für Südtirol; Kein Unrecht wird ein Friedenspfad; Für Freiheit und Menschenrecht; SOLDATENTUM: Der Frontsoldat; Tiroler Landsturm 1809; Soldatentreue; Der Krieg ischt aus; Waffengang der 118. Jäger-Division; GEFALLENENGEDENKEN: Mahnung der Gefallenen; Dank der Gefallenen; Den gefallenen Soldatendichtern; Vermächtnis der Gefallenen; Am Grabe des toten Kameraden; In unseren Taten leben wir Toten; Zum Kameradenabschied; Am Mahnmal Südtiroler Volkestreue; Des jungen Kriegers Opfertod; Kriegerdank dem Roten Kreuz; Was bleiben soll muß leben; Die Tragik unseres Jahrhunderts; Deutscher Zukunftstraum; Und ihr habt doch gesiegt; SONNENWENDE: Tiroler Sonnenwende; Ein Volk und Land, am Sonnwendbrand; Hütet der Sonnenwend heilige Glut; Sonnwend-Feuer; Sonnwendlicht der Freiheit; Sonnwendschwur für Ein-Tirol; Sonnwendzeit — Sonnwendglück; Sonnwendgebet; Wintersonnenwende; Das Weihnachtsglöcklein; Lichterglaube; Rauhnacht ist; Winternachtswunder; Gott sende uns das Friedenslicht; In der Weihnacht Lichterglanz; Mit der Kraft einer Weltanschauung in die Zukunft; Gedanken zu meinem 80. Geburtstag; GEDANKEN UND BEKENNTNIS: Schicksal; Frühling wird es werden; Ich ziehe durchs Tal; Der Dichterstein Offenhausen; Am Dichterstein; Der Dichterstein am Zammelsberg; Sonnenaufgang; Tirolergruß zum Sängerfest; Turnerruf zum Bundesturnfest; Kling auf mein deutsches Lied; VON LIEBE UND TREUE: Liebestraum und Liebeswünsch; Liebessehnsucht im Lenz; Ich liebe eine Birke; Was du mir bist, mein Kind; Sehnsucht; Am Neusiedler See; Seelenheimweh; Zwei dunkle Augen; Mög` die Lieb uns Gott erhalten; Abschied; Mein Hüttelein; Inhaltsübersicht; --- Zustand: 2+, original farbig illustrierter Umschlag mit Deckel- + Rückentitel weißes Leinen, mit zahlreichen Abbildungen + Zeichnungen. Kaum Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, insgesamt wohlerhalten, nahezu neuwertig. --- Mit handschriftlicher Widmung + original Unterschrift des Verfassers auf Vorsatz: "In treue fest für unser deutsches Volk und Vaterland, Karl Leipert, 1.3.1990" + Beilage: fotokopierte Todesanzeige
[SW: Varia; Dichtung; Südtirol; Heimat; Revisionismus; Zeitgeschichte; Vergangenheitsbewältigung; Signaturen; signierte Bücher; Autographen; Signatures; Autographs; Widmungsexemplare; Widmungen;]
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Bestell-Nr.: 65509 - gefunden im Sachgebiet: Autographen - signierte Bücher - Widmungsexemplare
Anbieter: Antiquariat German Historical Books, DE-09599 Freiberg / Sa.

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American Staffordshire-Terrier. von. Zsgest. von William W. Delinger und Annabel Rathmann. Ins Dt. übertr. von Dieter und Helga Fleig

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Fraser, Jacqueline: American Staffordshire-Terrier. von. Zsgest. von William W. Delinger und Annabel Rathmann. Ins Dt. übertr. von Dieter und Helga Fleig Mürlenbach/Eifel : Kynos-Verl., c 1990. geb., ill. HC., 144 S. : Ill. ; 29 cm; die Einbandecken sind geringfügig, kaum auffallend, angestossen. Auf der Titelseite hat sich ein kleines Kind möglicherweise mit ersten Malversuchen verewigt (Die halbe Seite ist voll gelkritzelt) ansonsten ist der Seitenteil sehr gut erhalten. Das Buch ist als Lese- bzw. Arbeitsexemplar geeignet. Die Lieferung erfolgt gegen Vorauskasse (registrierter Versand) ISBN: 9783924008642 Jacqueline Fraser ist Mitglied des Board of Govemors der Dog Writers Association of America. Autorin der populären Artikelserie »Getting Started« in der »American Kennet Gazette«. Im Jahre 1974 begann Jaqueline ihre »Fraja«-American Staffordshire Terrier zu züchten und auszustellen, sie selbst hat als Züchterin und Besitzerin über 30 Hunde zum Championat geführt. Pellet hierzu hat sie mit ihren Hunden 18 »Obedience Titlet« errungen. Hunde aus ihrer Zucht haben alle Spitzenauszeichnungen auf National Specialties in Schönheit wie Leistung errungen, Hunde mit »Fraja«-Abstammung stehen laufend auf den besten Plätzen jedes Bewertungssystems. Zur Zeit ist Jacqueline Fraser Delegierte des Staffordshire Terrier Clubof America beim American Kennel Club, Mitarbeiterin des Redaktionskomitees von »Perspectives«. Im Jahre 1978 begründete Jacqueline Fraser die Newsletter des Staffordshire Terrier Club of America, war erster Herausgeber dieses Magazins. Sie gewann zwei Wettbewerbe der Dog Writers Association of America für den besten Artikel in National Club Publication. Der Amerikanische Staffordshire Terrier Eine zuverlässige, intelligente und oft amüsante Hunderasse! Der American Staffordshire Terrier besticht als Familienhund, Beschützer und Ausstellungswettbewerber. Ganz gleich, ob man Fragen über Auswahl eines Welpen, Aufzucht. Wesen, Pflege. Gesundheitsvorsorge oder Interpretation des Rassestandards des American Kennel Clubs hat, dieses Buch beantwortet alles klar mit leicht verständlichen Worten. Die Kapitel über Zucht und Geburt sind hervorzuheben, ebenso das Kapitel über Gesundheitsvorsorge mit allerneuesten Informationen. All die, welche bereits dem American Staf verfallen sind. werden ihre Freude an den Kapiteln haben, welche die Geschichte des American Staffordshire Terrier aus den frühen Tagen des Bull Baitings bis zu den heutigen großen Siegen auf Schönheitsausstellungen und Leistungsprüfungen des AKC aufzeigen. Profilierte Einzeldarstellungen der ersten Züchter, welche die Zuchtlinien aufbauten, den Staffordshire Terrier Club of America begründeten. enthalten viele Erinnerungen an die Begründer der Rasse. bringen allen neuen Interessenten an der Rasse mannigfaltige Anregungen.(Deckeltext) // INHALTSVERZEICHNIS 7 Auswahl und Aufzucht eines American Staffordshire Terrier 13 Anatomie des ausgewachsenen Ainerican Staffordshire Terrier 23 Coupieren — Ja oder Nein? 25 Coupiertechnik 27 Die Persönlichkeit des American Staffordshire Terrier 33 Namenswirrwarr 37 »Unterkunft und Verpflegung« des Familienhundes 41 Gesundheitsfürsorge 49 Geschichte der Hunde (Genus Canis) 55 Geschichtliche Herkunft des American Staffordshire Terrier 55 Ursprung 59 Blutige Volksbelustigungen (Blood Sports) 65 Die Stellung der Hunde in den Vereinigten Staaten — 1600 bis heute 73 Gründer und Förderer der Rasse in der Vergangenheit 89 US-Kennels von heute 103 Der American Staffordshire Terrier in anderen Ländern 107 Die Erziehung des Familienhundes 113 Pflege des American Staffordshire Terrier 113 Regelmäßige Pflege des Familienhundes 115 Spezialpflege für Ausstellungstiere 119 Genetik 123 Zucht 127 Ausstellungen 139 Der American Staffordshire Terrier bei der Arbeit 139 Unterordnung 140 Schutzhund (von John E. Hanlon) 141 Fährtenhunde 143 Wettbewerbe in Gewichtsziehen 143 Der Stafford auf der Farm 144 Der Catch Dog V25108H8 ISBN 9783924008642 VERSANDKOSTENHINWEISE: Gewichtsangabe ab 1001 g (wie bisher = 5,90 € ) sowie Bücher die folgende Maße überschreiten: Länge: bis 35,3 cm / Breite: bis 25 cm / Höhe: bis 5 cm / Gewicht 1.000 g (Versandpauschale reg. Paket = 5,90 € Versandkosten ); GÜLTIG AB 01.01.2020 - bedingt u.a. durch deutliche Preiserhöhungen und neue Sendungsformen der DPAG . Vorkasse bei Lieferung außerhalb Deutschlands. *** Universitätsbibliotheken und / oder öffentliche Bibliotheken innerhalb Deutschlands werden auf Rechnung beliefert.
[SW: American Staffordshire Terrier, Landwirtschaft, Garten]
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Bestell-Nr.: 32178 - gefunden im Sachgebiet: Natur / Tiere / Tierhaltung / Ratgeber
Anbieter: Versandantiquariat Ottomar Köhler Einzelunternehmen, DE-63452 Hanau
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Münch, Ernst:  Toitenwinkel und Rostock. Zur Geschichte einer Haßliebe.

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Münch, Ernst: Toitenwinkel und Rostock. Zur Geschichte einer Haßliebe. Schwerin, Thomas Helms Verlag, 2002. 328 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Paperback , Sehr gutes Exemplar ISBN: 9783931185848 Mit zahlr. Abb.Antikbuch24-SchnellhilfeAbb. = Abbildung(en) ; Inhalt: I. Toitenwinkel - Moltkewinkel • Einleitung, II. Vorspiel im Mittelalter - Die Streiter formieren sich: Der Toitenwinkel wird zum Moltkewinkel, Die übermächtige Nachbarin Rostock - Konkurrentin um das Unterwarnowgebiet, Schwacher Landesherr und einflußreicher Ratgeber - Nikolaus das Kind von Rostock und Johann Moltke auf Toitenwinkel, Das kidige Geld- Toitenwinkler Schulden und Verpfändungen im Spätmittelalter, III. Der frühneuzeitliche Hauptkampf beginnt - Der Tragödie erster Teil: Ruhe vor dem Sturm - Die Wiedergewinnung des Gutes Toitenwinkel durch Johann Moltke, Der Anfang vom Ende - Carin Moltke wird erschlagen, Eine Moltkewitwe auf Abwegen - Elisabeth Halberstadt, Wilhelm Ulenoge und die größte Urkundenfälschung der mecklenburgischen Geschichte, Drei glücklose Moltkesöhne - Neue Todesfälle und erneute Verpfändung, IV. Nochmals wiedergewonnen und doch verloren? Die letzten Moltkes auf Toitenwinkel: Der Coup des Landrats Gebhard Moltke - Der Toitenwinkel bleibt Moltkewinkel, Wird aus dem Moltkewinkel ein Tottenwinkel? - Landfremde Besitzer im Toitenwinkel während des Dreißigjährigen Krieges, Im Schütze der schwedischen Krone - Die Rückkehr des Joachim Friedrich Moltke nach Toitenwinkel, Ausklang und Ende nach vier Jahrhunderten - Der Tod des letzten Moltke auf Toitenwinkel, V. Toitenwinkels letztes Jahrhundert als adliges Gut - Die Mandelslohs auf Moltkeschen Pfaden: Die Herzöge Gustav Adolf und Friedrich Wilhelm gegen die Mandelslohs - Der Kampf um das Moltkesche Erbe, Herzog Karl Leopold und Bartold Hans Zülow - Der Großvater von »Marschall Vorwärts« Blücher als Toitenwinkler Gutspächter, Unter den Herzögen Christian Ludwig II. und Friedrich dem Frommen - Rückkehr und Ausklang der Mandelslohs auf Toitenwinkel, VI. Domaniales und städtisches Nachspiel - Der Toitenwinkel in landesherrlicher und Rostocker Hand: Domanialamt, Pachtgut und Bestandteil des Großherzoglichen Haushalts, Rostocks alter Traum erfüllt sich - Der Toitenwinkel wird städtisch, Quellen- und Literaturverzeichnis, Ungedruckte Quellen, Gedruckte Quellen, Literatur, Bildteil, Orts- und Personenregister. ; "Eine der ältesten und bedeutendsten mecklenburgischen Adelsfamilien, die Moltkes, sowie ihr jahrhundertelanges Hauptgut Toitenwinkel, unmittelbar vor den Toren der größten mecklenburgischen Stadt, Rostock, gelegen, haben in der historischen Forschung unverdient wenig Beachtung gefunden. Die anzukündigende Arbeit ist daher der erste größere Versuch, sich der Geschichte des Gutes Toitenwinkel unter Einbeziehung der Moltkeschen Familien- und der Rostocker Stadtgeschichte vornehmlich auf der Grundlage eines sehr umfangreichen Bestandes ungedruckter und bislang gar nicht oder wenig genutzter Quellen für den Zeitraum vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu nähern. Die Geschichte Toitenwinkels erweist sich unter diesem Gesichtspunkt seit ihren Anfängen im Mittelalter rasch als in besonders enger Weise verknüpft mit der Geschichte nicht nur des alten mecklenburgischen Adels sowie der Stadt Rostock. sondern ebenso mit derjenigen des Landes Mecklenburg und seiner Nachbarn in Norddeutschland und Nordeuropa. Es konnte nicht ausbleiben, daß der Toitenwinkel, ein früh arrondierter und umfänglicher adliger Besitzkomplex von zwölf Ortschaften, gelegen an einem der strategisch wichtigsten Ostseezugänge Mecklenburgs, zum jahrhundertelangen Zankapfel zwischen Adelsgeschlechtern, der zeitweilig mächtigen Hansestadt Rostock und den Landesherren von Mecklenburg wurde. In deren Auseinandersetzungen schalteten sich auf den Höhepunkten dieser Kämpfe sowohl Kaiser und Reich als auch die schwedische Krone ein. Aufgrund der Besonderheiten seiner Struktur und der Verflechtung seiner Geschichte wird der Toitenwinkel zum oft aufregenden und aufgeregten Spiegelbild auch allgemeinerer Entwicklungslinien der Geschichte Mecklenburgs im Verlaufe des Mittelalters, der frühen Neuzeit und der Moderne. Die anzukündigende Darstellung geht daher über den Charakter einer bloßen Gutsgeschichte weit hinaus und berührt wiederholt - zum Teil noch heute strittige oder offene - Grundfragen mecklenburgischer Geschichte." 9783931185848
[SW: Mecklenburg-Vorpommern]
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Bestell-Nr.: 36980 - gefunden im Sachgebiet: Mecklenburg Vorpommern (Regionales)
Anbieter: Antiquariat Liberarius Frank Wechsler, DE-19230 Hagenow
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Hohlbein, Wolfgang / Hohlbein, Heike Die Bedrohung. Eine phantastische Geschichte.

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Hohlbein, Wolfgang / Hohlbein, Heike Die Bedrohung. Eine phantastische Geschichte. Wien Ueberreuter Carl 1994 Hardcover 509 S. ISBN: 9783800024087 Kurzbeschreibung Ein neuer fantastischer Abenteuerroman von Wolfgang und Heike Hohlbein. Sie erzählen von Anders, der seine Heimat im Tal verläßt, weil er den Haß seiner Landsleute gegenüber allem Fremden nicht mehr ertragen kann. Doch auf seiner Reise ins Land jenseits der Berge wird ihm klar, daß Flucht nicht der richtige Weg ist. Er kehrt um, bereit, den bösen Kräften mutig Widerstand zu leisten. (Ab 12 Jahre.) Autorenportrait Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motoradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein. Rezension: Für Hohlbein-Kenner ist klar: diese Worte passen nicht zusammen, zumindest nicht innerhalb seiner Bücher. Doch es passiert tatsächlich - der Hauptcharakter Anders verliebt sich in ein Mädchen, natürlich nicht in irgendeins, in ein Elbenmädchen. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst an. In Die Bedrohung behandelt Hohlbein nicht nur Rassenhass und Feindseligkeit Fremden gegenüber, sondern auch die Konflikte,die das für den einelznen aufwirft - und diese lehrreiche Geschichte spielt sich nicht in der Realität ab. Ein großes Plus gibt es dafür, dass nicht - wie es oft vorkommt bei Hohlbein - ein Mensch aus "unserer Welt" in eine andere schlittert, sonder dass sich eben gleich die ganze Handlung in dieser, uns zwar fremden, jedoch nicht so unähnlichen Welt, abspielt. Die Bedrohung ist auch besonders von der Sprache her recht gut gelungen. Wortwitze mit Anders` Namen schleichen sich immer wieder mal in die Handlung und lassen ein Lächeln auf dem Gesicht erscheinen. Eine kleine Kostprobe: "... natürlich wäre es anders geschehen, und es wäre nicht Anders geschehen..." Alles in allem ist Die Bedrohung ein Genuss, der zugleich eine zarte Liebesgeschichte enthält und uns wieder ins Gedächtnis ruft, was wichtig ist. Rezension: Mehr ist eigentlich nicht zu sagen, aber ich tue es trotzdem: diese Buch ist das beste, was ich je aus dem Hause Hohlbein gelesen habe, und es katapultierte mein damaliges Lieblingsbuch "Elfentanz" sofort auf Platz 2. Ich liebe Elben- und ich liebe diese wunderbare, auch für Kinder geeignete Buch! Fazit: Kaufen und nicht mehr merken, wie die Zeit vergeht! Rezension: Manche werden ja diese Reihe fetter, schwarzer Bücher aus dem Ueberreuter Verlag kennen, die Deutschlands Fantasy-Autor Nummer 1 Wolfgang Hohlbein zusammen mit seiner Frau Heike geschrieben hat. Ich hab die als "Kind" allesamt verschlungen, obwohl kaum eins davon unter tausend Seiten hat. Die Bedrohung hat mir dabei am besten von allen gefallen, denn es verbindet den fesselnden Schreibstil Hohlbeins mit einer spannenden und dennoch jugendfreundlichen Fantasy-Story um die Freundschaft eines Jungen Bauernsohns mit einer Elbenprinzessin. Die Elben fliehen vor einem Krieg in das Tal in dem das Dorf des jungen Anders liegt. Zunächst freundlich aufgenommen schlägt die Stimmung unter den Einwohnern mehr und mehr um, sodass es am Ende zu einem Beinahe-Krieg zwischen den Völkern kommt, den Anders nur verhindern kann wenn er Hilfe im Land jenseits der Berge findet. Und so macht sich der Junge auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg...
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Bestell-Nr.: BN4601 - gefunden im Sachgebiet: Comics/Sci-Fi/Fantasy / Fantasy
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Lindgren, Astrid;Berg, Björn Als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte

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Lindgren, Astrid;Berg, Björn Als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte Hamburg Oetinger Friedrich GmbH 1999 Hardcover n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 270x215x10 mm ISBN: 9783789168246 Es könnte so ruhig und friedlich sein auf Katthult in Lönneberga - wenn nur dieser Michel nicht wäre! Denn Michel hat mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge auf der Welt. Wie zum Beispiel an dem Tag, als er den Kopf in die Suppenschüssel steckt und anschließend nicht mehr heraus bekommt ... Eine der schönsten Michel-Geschichten als Bilderbuch mit farbigen Illustrationen von Björn Berg. Autorenportrait Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie. Rezension: Die Geschichten um Michel aus Lönneberga sind weltberühmt geworden. Dieser freche, an den „Unfällen", die ihm und den Menschen in seiner Umgebung immer wieder zustoßen, gänzlich unschuldige Junge ist einfach liebenswert. Auch die Geschichte, in der er seinen Kopf gleich zweimal in eine Suppenschüssel steckt ist meisterhaft erzählt. Doch leider hat der Verlag Oetinger sie mit den Bildern von Björn Berg versehen. Diese sind einfach nur schlecht. Die Gesichter haben furchtbar rote Wangen und die Erwachsenen sehen wie Karikaturen ihrer Selbst aus. Alles ist grob und hässlich gezeichnet und korrespondiert nicht mit der Geschichte. Das ist wirklich schade, denn die lustigen und unerwarteten Wendungen der Geschichte laden dazu ein, illustriert zu werden. So verwenden wir zu Hause dieses Buch immer nur als Vorlesebuch - und noch nie hat sich ein Kind darüber beschwert. Auch die Kinder können mit den Bildern nichts anfangen und lauschen lieber der Geschichte. Wenn man auf die Bilder verzichten kann und ein gutes Vorlesebuch sucht, kann man ohne Bedenken zugreifen - aber diese Geschichte gibt es natürlich in diversen anderen Veröffentlichungen, vielleicht ist eine davon ja mit schöneren Bildern versehen. Rezension: Die Geschichte von Michel ist von Anfang an lustig und unterhaltsam. Durch die guten Illustrationen, die sich auf jeder Seite befinden und den Text gut wiedergeben, eignet sich das Buch hervorragend zum Vorlesen. Meine 5 1/2 jährige Tochter kann kaum genug davon bekommen. Sehr empfehlenswert. Rezension: Die Geschichte von Michel in der Suppenschüssel ist die humorvoll geschriebene Auftaktgeschichte über Michel aus Lönneberga und seine liebenswerten Flausen. Die Bilder von B. B. passen ganz wunderbar dazu. Man kann machen, was man will - Michel aus Lönneberga gerät „hast du nicht gesehen" ständig in die unmöglichsten Situationen, obwohl er doch eigentlich ein ganz lieber Junge ist, der höchstens mal seine Schwester kneift, die Kaffeesahne verschüttet oder die Katze jagt. Eines Tages steckt Michel den Kopf in die Suppenschüssel, um den letzten Rest der köstlichen Rindfleischsuppe auszuschlürfen - und wie das Schicksal es so will, bekommt er den Kopf nicht mehr heraus, da können seine Leute noch so ziehen und zerren - die Schüssel sitzt fest ... und was ist das nicht für eine feine Schüssel! Es hilft nichts - Mutter und Vater müssen mit Michel zum Arzt in die Stadt fahren. Nachdem Michel sich - auch ohne Zutun des Arztes - der Schüssel entledigt hat, wird das Unternehmen Stadt noch richtig amüsant und alle fahren am Ende zufrieden nach Hause. Der Tag hätte gut enden können, hätte Michels Schwester Klein-Ida Michel bloß am Abend nicht gefragt, wie er das bloß geschafft habe, den Kopf in die Schüssel zu stecken.
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Bestell-Nr.: BN7106 - gefunden im Sachgebiet: Kinder/Jugendbücher / Bilderbücher
Anbieter: Antiquariat UPP, DE-93161 Sinzing

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Isabelle Allende Eva Luna

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Isabelle Allende Eva Luna Deutscher Bücherbund 1988 Leinen 391 S. Klappentext: »Ich heiße Eva, das bedeutet Leben, wie in einem Buch zu lesen war, in dem meine Mutter nach einem Namen für mich suchte. Ich wurde geboren im hintersten Zimmer eines düsteren Hauses und wuchs auf zwischen alten Möbeln, lateinischen Büchern und menschlichen Mumien, aber das alles konnte mich nicht schwermütig machen, denn ich kam zur Welt mit einem Hauch Urwald in der Erinnerung.« Ihre Mutter hat sie Eva genannt, damit sie Lust aufs Leben habe; und weil ihr Vater, ein Indio mit gelben Augen, zum Stamm der Söhne des Mondes gehörte, heißt sie Eva Luna. In Isabel Allendes jüngstem Roman erzählt Eva Luna uns ihre abenteuerliche Geschichte. Ihr Lebensweg führt sie aus dem Haus des exzentrischen Ausländers Professor Jones in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Turbulente Ereignisse katapultieren das Mädchen in ein entlegenes Nest in tropischer Stille, wo sie äußeren Frieden, bald aber auch sinnliche Unruhe erlebt. Sie muss zurück in die Stadt und gerät in eine Welt, worin bunte Gestalten und krause Ereignisse an ihr vorbeiwirbeln. Bemerkenswerte Frauen und Männer kreuzen ihren Weg, und obwohl sie sich, neben der Liebe, eigentlich nur zum Erzählen berufen fühlt, wird sie schließlich handelnd mitten in die Sphäre politischer Gewalt hineingezogen. Eva Luna ist vielleicht Isabel Allendes persönlichster Roman, denn so bewegt der Lebensweg der Eva Luna auch ist, er spiegelt deutlich Isabel Allendes Auseinandersetzung als Frau und Schriftstellerin mit ihrem eigenen Werdegang wider. Es ist die Geschichte einer Frau, die eine geborene Erzählerin ist und für die Geschichtenerzählen zum Überlebens- und Hoffnungsprinzip wird. Vor allem aber ist der Roman die farbig geschilderte Lebensgeschichte eines ungewöhnlichen, so eigensinnigen wie liebenswürdigen Menschenkindes. Kurzbeschreibung Aus dem Haus des exzentrischen Professor Jones führt der Lebensweg der Eva Luna in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Turbulente Ereignisse katapultieren das junge Mädchen in ein entlegenes Nest in tropischer Stille, wo es endlich Frieden, bald aber auch sinnliche Unruhe erlebt. Eigentlich fühlt sich Eva, neben der Liebe zu den drei Männern ihres Lebens, nur zum Erzählen von Geschichten berufen. Doch zurück in der Stadt, wird sie hineingezogen mitten in die Sphäre politischer Gewalt. Autorenportrait Isabel Allende wurde 1942 in Lima/Peru geboren. Ihr erster Roman "Das Geisterhaus" wurde weltweit zu einem fast einzigartigen Erfolg. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Rezension: Isabel Allende hat mit ihrer „Eva Luna" eine Romanfigur geschaffen, deren Namensgebung ansich so sagenumwoben und märchenhaft ist wie die Geschichten, von denen sie erzählt. Jede Episode ihres turbulenten Lebens erscheint schon für sich allein genug Zündstoff für einen ganzen Roman zu beinhalten, aber Eva Luna versteht es, ihre zum Teil sehr skurrilen Begegnungen mit Menschen und Geistern in so selbstverständlicher Weise zu erzählen, als wäre ihr Mysterium etwas ganz Alltägliches. Man gewinnt sie augenblicklich lieb, die Kleine, findet sich schnell in ihre poetische Sprache und in ihre Vorstellungswelt ein, bestehend aus Erinnerungen, Figuren und der Menschheit längst bekannten Romanzen. Ihr Selbstbewusstsein, ihre Unbekümmertheit, die sich aus dem Vertrauen auf erwünschte Zufälligkeiten nährt, ihre Hingabe an ihr liebgewordene Wesen - und handele es sich dabei um einen einbalsamierten Tiger - verleihen Eva Luna ihr unverwechselbares Profil. In diesem Buch wird die chilenische Geschichte, welche sich aus einem Mosaik aus unterschiedlichsten Perspektiven und Erfahrungswelten zusammensetzt, so einzigartig mit Orten und Seelen verbunden, fernab von jeglichem politischen Geschehen existierend, dass man sich als LeserIn in einen Strudel von Makro- und Mikrokosmos, Realität und Phantasie, Normalität und Außergewöhnlichkeit gerissen sieht. Mit Rafinesse führt Allende diese Pole am Ende zu einer Verbindung zusammen, die sich trotz ihrer Vorhersehbarkeit nicht mit Unabänderlichkeiten zufrieden geben wird. Der Roman wirkt wie ein Aphrodisiakum, keine Leidenschaft und keine Wehmut wird ausgelassen, bis das letzte Wort seinen Bestimmungsort gefunden hat. Was bleibt, ist ein Durst nach mehr Geschichten wie aus Tausendundeiner Nacht! Rezension: Das vorliegende Buch präsentiert auf den ersten Blick eine herrlich eingängige Geschichte, so anschaulich und kurzweilig erzählt, so leicht zu verstehen, dass alle jene literarischen Flagellanten unruhig werden, die ein Buch nur dann zu würdigen wissen, wenn sie vorher von ihm auch poetologisch gehörig gegeißelt wurden. Weil man diese Geißelung in keinem der Bücher von Isabel Allende finden wird, gilt sie der Literaturkritik als eine Art gehobener Unterhaltungsschriftstellerin, deren Bücher sich zwar in der ganzen Welt hervorragend verkaufen, literarisch aber ohne sonderlichen Wert sein sollen. Stimmt das? Nach den ersten hundert Seiten geht die Geschichte der "Eva Luna" weiter wie sie begann - neue Figuren tauchen auf, plastisch beschriebene Szenen und Schauplätze wechseln in kunterbunter Folge, leidlich Erschröckliches würzt die Handlung - man hat eigentlich keinen rechten Grund zu meckern, und doch entwickelt sich ab etwa aber der Hälfte des Buches ein gewisses Unbehagen. Denn so meisterhaft es der Autorin auch gelingt, Atmosphären zu erzeugen und Stimmungen darzustellen, so behaglich die Sprache auch wie ein begradigter Strom seiner voraussehbaren Mündung entgegenplätschert - es passiert eigentlich nichts in dem vorliegenden Buch. So oft die kleine Eva auch aus bürgerlichen Haushalten herausfliegt, so oft finden sich immer schnell barmherzige Männer und Frauen, die das Kind aufnehmen und hüten. So wechseln sich die Mutter, die Patin, die Köchin Elviria, die Transvestitin Mimi, die gütige Puffmutter, der kessen Huberto Naranjo und der liebenswürdige Araber Riad Halabi einander ab wie die Varianten einer einzigen Kunstfigur, deren Zweck nur in der Hege und Pflege einer lateinamerikanischen Waisen zu bestehen scheint. Alles vollzieht sich auf der nicht näher beschriebenen Bühne eines karibischen Staates, in dem die Studenten selbstverständlich demonstrieren, Geheimpolizisten natürlich foltern, Diktatoren mauscheln und die anständigen Leute mehr schlecht als recht über die Tage kommen. Es ist eine eindimensionale Welt ohne Tiefe, die sich wie ein Kreisel nur um sich selber dreht, ohne dass sich auch nur ein Jota verändert. Noch nicht einmal die kleine Eva wird eine andere. Sie, die schon von Jugend an ihre Umgebung durch Geschichtenerzählen zu unterhalten wusste, wird am Ende des Buches, nach allerlei Wirrungen und einem politischen Aufstand zur Schriftstellerin und damit entgültig zur Herrin ihrer eigenen Geschichte. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schreibt sie noch heute für eine dankbare Lesergemeinde. PS: Einwand von meiner Partnerin zu dieser Rezension: "Das ist ein Frauenbuch, deshalb verstehst du das nicht!" (Matka Hagen) Rezension: "Eva Luna" ist die Lebensgeschichte eines Mädchens und einer Frau in Chile, das einen starken politischen und gesellschaftlichen Wechsel erfährt. Schon die Umstände ihrer Zeugung - ihre Mutter schläft mit einem Indio, der im Sterben liegt - lassen eine ungewöhnliche Biographie mit viel südamerikanischer Mystik erahnen. Eva Luna ist ein armes Kind, die Mutter stirbt früh, sie wird Hausmädchen, ihr einziger Besitz sind ihre reichen Geschichten, mit denen sie alle Menschen zu fesseln vermag. Die einzelnen Stationen ihrer Lebensgeschichte stellen jede für sich eine eigene Welt dar, die Isabel Allende wunderbar zu beschreiben versteht. Neben dem Leben der Eva Luna wird die Geschichte von Chile erzählt, aber aus der Sichtweise der Figuren des Romans. Dieser Roman ist - wie alle Bücher von Isabel Allende - fesselnd, so daß man nicht aufhören möchte, bis man die ganze Geschichte von Eva Luna erfahren hat.
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Schmidt, Hanns H. F. (Hrsg.):  Magdeburg und die Börde. Ein Haus- und Lesebuch. Hinstorff-Bökerie 30. Niederdeutsche Literatur.

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Schmidt, Hanns H. F. (Hrsg.): Magdeburg und die Börde. Ein Haus- und Lesebuch. Hinstorff-Bökerie 30. Niederdeutsche Literatur. Rostock, Hinstorff Verlag, 1992. 1. Aufl. 247 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Pappeinband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar ISBN: 3356004794 Inhalt: UNSERE BÖRDE: Dora Höpner: Unsere Börde, Hedwig Gorges: De Heimat, Immer wat to`m Spotten! DIE BÖRDE UND IHRE BEWOHNER: Eduard Stegmann: Die Börde, Heinrich Müller: Landwirtschaft und Industrie, Friedrich II.: Getreidehandel, Selbstgespräch eines Magdeburger Kornmaklers, Bördebauern im Gespräch, Eduard Beurmann: Anfänge der Agrarindustrie, Johann Friedrich Weitze: Kloster Hadmersleben, Willy Kluge: Grotspänner Klaus, Ferdinand Knauer: Rübenverziehen, Anordnung zum Rübenverziehen, Ratschlag, Samuel Benedikt Carstedt: Von den Einwohnern, Spottverse aus den Dörfern, Samuel Benedikt Carstedt: Atzendorfer Lebensläufe, Lüe in Warsieben, Philipp Wegener: Vom vergrabenen Schatz, Dora Höpner: Ne wahre Jeschichte, Hedwig Gorges: De Mutter geiht nah`t Feld, Waldemar Uhde: De Laternen von Ixdarp, Waldemar Uhde: Unse Fest, AUS GRAUER VORZEIT: Otmar: Das Hünenblut, Heinricht Pröhle: Die Heidenkrippe, J.D.H. Temme: Wolmirstedt, Entdeckung der Staßfurter Salzquellen, IM MITTELALTERLICHEN MAGDEBURG: Johannes Sommer: Magdeburger Wappen, Johannes Pomarius: Magdeburgs erste Erbauung, Eberhard Happel: Die Venus zu Magdeburg, Johannes Pomarius: Von der Tempelzerstörung, Friedrich Eberh. Boysen: Medailleninschrift, Jakob und Wilh. Grimm: Von den Elbnixen, J.G.Th. Grässe: Magdeburger Wasserwelt, Jakob und Wilh. Grimm: Der Hirsch zu Magdeburg, Johannes Block: Der gülden Hirsch, Erdmann Uhse: Otto I., J.G.Th. Grässe: Der Heilige Mauritius, Beschreibung der Domkirche 1671, J.G.Th. Grässe: Das Kaiserbild im Dom, Tod und Begräbnis Otto des Großen, J.G.Th.Grässe: Krieg wird angekündigt, Eiserne Köpfe an der Jakobskirche, Das eingemauerte Kind, Heinrich Abel: Magdeburger Reichstag 1199, Walther von der Vogelweide: Weihnachtsfeier, Heinrich von Herford: Mord am Erzbischof, J.C. Rauschnick: Die Fastnacht zu Calbe, Von der Hinrichtung eines Bischofs, Johannes Sommer: Redensart, Der Mönch auf dem Turm, Mechthild von Magdeburg: Spruchweisheit, F.W. Barthold: Das Gralsfest in Magdeburg, Brnn von Schonebeck: Der hungernde Fuchs, Die Propheten-Sprüche am Rathaus, Kinderlied: Die Magdeburger Brücke, Hartmann Schedel: Magdeburg, Hermann Bote: Eulenspiegel in Magdeburg, Weinkeller-Wandsprüche, Wein für die Domherren, Hans Wilh. Kirchhof: Von einem Dompfaffen, J.G.Th. Grässe: Der zum Himmel fahrende Zauberer, Augustin Lerchheimer: Faust frißt einen Kellner, Historia von Faust: Von den Sternen, Otto von Guericke: Von den Kometen, J.D.H. Temme: Erzbischof Ernst, Julius Wilh. Zincgref: Bischof Ernst, Martin Luther: Wider den Bischof zu Magdeburg, Christian August Vulpius: Spiel auf das Interim, Der Interims wahrhaftige Figur, J.G.Th. Grässe: Der Warner vor der Schlacht, Michael Ignaz Schmidt: Vom umkämpften Magdeburg, J.G.Th. Grässe: Die Magdeburger Taufe, Michael Ignaz Schmidt: Magdeburg wird belagert, Michael Ignaz Schmidt: Der Sieg über Magdeburg, Loblied auf Magdeburg, Melchior Neukirch: Aus »Stephanus« , Georg Rollenhagen: Aus »Spiel vom reichen Mann« , Johannes Sommer: Vom Schlemmen, Johannes Sommer: Über die Herrschaft der Frauen, Erhard Madurus: Hochzeitsgedicht 1619, Christian August Vulpius: Die silbernen Läuse, Valentin Voigt: Aus dem 91. Psalm, Christian August Vulpius: Der Geizhals, Wilhelm August Geißler: Die weiße Kutsche, Erdmann Uhse: Vorboten der Zerstörung, Wilhelm Raabe: Magdeburg 1631, Ricarda Huch: In der gestürmten Stadt, Magdeburger Lauge 1631, Gottfried Finckelthaus: Lobspruch, Heinrich Andreas Prahle: Hornhäuser Gesundbrunnen, DER LAUF DES LEBENS: Aus der Kindheit, Wiegenlieder, Lied und Tanz, Lieselotte Rönnecke: Slaaplied for mien Enkel, Abzählreime, Für den Spielverderber, Rätsel, Zum Schnellsprechen, Gedächtnisübung, Eduard Stegmann: Bastlösen, Johann Wilhelm Ludwig Gleim: Erinnerung, Philipp Wegener: Spiele aus dem Magdeburger Land, Instruktion für Schulbediente 1700, A.C. Model: Von der Stadtschule zu Hadmersleben, Christian Karl Plato: Über die Landschulen, Waldemar Uhde: De nie Schaule, Von Liebe, Hochzeit und Ehe, Lieder, Liebeslied, Ratschlag, Johannes Sommer: Jugendliche Liebeslust, Spruchweisheit, J.G.Th. Grässe: Der Kroppenstedter Vorrat, Lied vom Freien, Johannes Sommer: Spruch, Warum heiratet man? Philipp Wegener: Spuk holt den Bräutigam, Eduard Stegmann: Hochzeit in der Börde, Johann Dünnehaupt: Tanzlied, Halberstädter Hochzeitsgedicht 1678, Haldensleber Hochzeitsgedicht 1684, Rezept vor alle Liebeskrankheiten, Spruchweisheiten, Liedchen, Vom Essen und Trinken, Johannes Sommer: Spruch, Eduard Stegmann: Gastfreundschaft, Richard Hecht: Von der Tischordnung, Johannes Sommer: Von der Tischzucht, De Magdeborger Heringswiewer, Christian Karl Plato: Lebensart in Halberstadt, Johann Christian Gerhard Knoll: Halberstädter Breihan, Christian Karl Plato: Halberstädter Flußwasser, Erich Neubert: Der Happenpappen, Eduard Stegmann: Ländliche Kochkunst, Richard Hecht: Bratgenmus - Grünkohl - Bratgen mit Klump, Maria Sophia Schellhammer: Weißer Kohl, Saurer Kohl 1803, Samuel Benedikt Carstedt: Mästen und Schlachten, Johannes Sommer: Martini-Lieder, Dora Höpner: Maus-Kantate, Wilhelm Garke: Festliches Essen (Taufe, Hochzeit, Beerdigung) Eduard Stegmann: Brot und Kuchen, Maria Sophia Schellhammer: Spanisch Brot, Richard Hecht: Mohrrüben, Philipp Wegener: Kaukenspoik, Abendbrot, Richard Hecht: Getränke, Von Bier und Schnaps Johannes Sommer: Leberreime, Richard Hecht: Kaschaole, Johannes Sommer: Spruch, MAGDEBURG IN PREUSSEN. Christoph Riegel: Magdeburg 1686, Gottfried Gengenbach: Die Stadt Magdeburg, Wolfgang Heinrich Adelungk: Der verirrte Student, Johannes Pomarius: Die Heer- oder Herrenmesse, Georg Philipp Telemann: Jugenderinnerungen, Ehrenreime für Elisabeth Christine 1733, Friedrich von Matthisson: Friedrich der Große und Klopstock, Johann Wolfgang von Goethe: Wieland in Magdeburg, J.F.E. Fabricius: Kantate für Steinmetz, Friedrich II: Randbemerkung, Friedrich von Matthisson: Schüler in Kloster Berge, Joachim Chr. Fr. Schulz: Spaziergang nach Kloster Berge, Carl Friedrich Bahrdt: Als Gefangener in Magdeburg, Friedrich von der Trenck: Im Magdeburger Kerker, Magdeburg um 1800, Louis Spohr: Gast bei Louis Ferdinand, Carl Leberecht Immermann: Im Sommer 1805, Die französische Belagerung 1806, Heinrich von Treitschke: Magdeburg wird Provinzhauptstadt, Johannes Werner: Die Schwestern Bardua, Leopold von Ranke: Notizen in Magdeburg, Carl Leberecht Immermann: Brief an Varnhagen, Karl Julius Weber: Über Magdeburg, Edwin Redslob: Siemens in der Festung, Anekdote von 1849, Helmuth von Moltke: Briefnotizen, Ernst Gruson: Über Hermann Gruson, Paul v. Beneckendorf und Hindenburg: Erinnerungen, Ilja Ehrenburg: 1922 in Magdeburg, Erich Neubert: Wo wohnt der Magdeburger? Georg Kaiser: Rückblicke, Der Mißvergnügte in Thale, DAS UNHEIMLICHE UND DER TOD: Hexen, Spuk und Aberglauben, Christian Karl Plato: Aberglauben, Wilhelm Garke: Behexen von Kindern, Philipp Wegener: Der Kobold, Philipp Wegener: Der Zauberer, Philipp Wegener: Der Wilddieb, Philipp Wegener: Der Werwolf, Otmar: Der Werwolfstein, J.G.Th. Grässe: Die Hexe zu Egeln, Waldemar Uhde: De Hakelhexe, Eine Tafel aus dem Kloster Wolmirstedt, Unser aller Gevatter, H. Hille: De Dod un dat Kind, Wilhelm Garke: Todesorakel, Michael Christfried Vogel: Madrigal 1735, Conrad Heinrich Viebing: Roschenschrein 1682, Eduard Stegmann: Die letzte Ehre, Leich-Prozession für Gebhard von Alvensleben, Grabschrift für Welsleber Pastor 1728, Philipp Wegener: Spuk mit dem Pastor, DURCH DIE JAHRESZEITEN: Von den veer Deelen des Jahrs, Willy Kluge: Siehst, Mudder! Hedwig Gorges: Freuhjahr, Dora Höpner: Tauflucht, Ein Lied aus Egeln, Dora Höpner: Mien Drömenest, Wilhelm Hörn: De Sommerregen, Wilhelm Rauch: Da hülpt kein Beten un kein Singen! Waldemar Uhde: Harwstgedanken, Eduard Stegmann: Erntezeit, Waldemar Uhde: Tau Ährendankfest, Einfältiges Gespräch 1689, Waldemar Uhde: Dorch Ies un Schnei, Hedwig Gorges: Wiehnachtslü(t)en, Neujahrswunsch, EIN NACHWORT, WORTERKLÄRUNGEN, QUELLEN UND ANMERKUNGEN. 3356004794
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Heilenergetik : die eigene Aura stärken, das Leben bewusst gestalten ; mit mentalen und energetischen Aufbau-Übungen. Stefanie Menzel 1. Aufl.

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Menzel, Stefanie (Verfasser): Heilenergetik : die eigene Aura stärken, das Leben bewusst gestalten ; mit mentalen und energetischen Aufbau-Übungen. Stefanie Menzel 1. Aufl. Darmstadt : Schirner, 2012. kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert, 360 S. : Ill., graph. Darst. ; 19 cm; im Fußschnitt mit Filzschreiberstrich; guter / sehr guter Zustand. Die Lieferung erfolgt gegen Vorauskasse ISBN: 9783843430296 Die Aura, das den Körper umgebende Energiefeld, versorgt den Menschen mit Leben und Bewusstsein und verbindet ihn mit seiner Umwelt. Die Stellung eines Menschen im Leben, seine Ausstrahlung, sein Erfolg, sind maßgeblich von Funktion und Leistung der Aura abhängig. Negativ beeinflusst wird dieser Prozess dadurch, dass sämtliche Verletzungen und negativen Emotionen, die ein Mensch bisher in seinem Leben erfahren hat, in seiner Aura gespeichert werden - was schließlich zu emotionaler Leere, Blockaden und körperlichen Krankheiten führen kann. Anschaulich beschreibt die Autorin, wie Aura-Arbeit funktioniert, wie negative Emotionen überwunden und mithilfe von Atemübungen, Chakren- und Aufstellungsarbeit das Energieniveau erhöht und somit das komplettes Leben verändert werden kann (Verlagsinfo) // Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Einleitung 13 1 . Das Energiefeld als Grundlage der menschlichen Existenz 17 Alles ist Energie 17 Darstellung und Funktionsweise der Aura 21 Stärkung der Aura 29 2. Das Energiebarometer 33 Entscheidung 36 Entwicklung 39 »Hüter der Schwelle« und Prüfung 40 Wachstum und Entfaltung 45 Ohnmacht 47 Überblick und Nutzen 51 Energiebarometer im täglichen Leben 56 Positive Veränderung durch das Energiebarometer 59 3. Die Chakren als Organe des Energiefeldes 63 Bedeutung der Chakren 72 Wirkung geöffneter Chakren 75 4.Gefühle - Berührungspunkte von Geist und Materie 105 Gefühle und Emotionen 113 Entwicklung von Gefühl und Emotion 115 Klassifizierung der Gefühle 122 Basisgefühle 122 Primärgefühle 127 Sekundärgefühle 129 Energetische Sicht der Gefühle 137 Emotionen als Lebensgestalter 138 5. Strukturen in der Aura 143 Energetische Ohnmacht 145 Ohnmacht aus energetischer Sicht 154 Trotz 162 Wut 166 Trauer 170 Scham 173 Moral 175 Glaubenssätze 178 Loch und Kabel 185 Angst 203 Angst aus energetischer Sicht 208 Lüge 214 Lüge aus energetischer Sicht 219 Sucht 222 Sucht aus energetischer Sicht 226 Dünkel und Selbstmitleid 231 Energetische Sicht zu Dünkel und Selbstmitleid 236 Neid und Eifersucht 240 Energetische Sicht zu Neid und Eifersucht 241 6.Rolle n 249 7. Bedeutung von Ego und Wesen 261 Integration von Wesen und Ego 262 8. Es gibt uns nur im Spiegel 271 Partner als Spiegel 273 Kinder als Spiegel 275 Tiere als Spiegel 282 Auto als Spiegel 284 Geld als Spiegel 284 Aspekte der Persönlichkeit 285 Direkter und verdeckter Spiegel 289 9.Bewertunge n 293 Sinn und Zweck von Bewertungen 293 Bewertungen im persönlichen Leben 296 Energetische Wirkung von Bewertungen 304 10. Wahrheitsausschnitt 305 11. Entstehung von Realität 307 12. Ein Symptom ist die Heilung eines energetischen Problems 311 Übergeordnete Energiefelder 311 Persönliche Auswirkungen 319 13. Sinnanalytische Aufstellungen 327 Sinnanalytische Aufstellungen sind prozessorientiert 329 Funktion der sinnanalytischen Aufstellung 330 Möglichkeiten der sinnanalytischen Aufstellung 336 Aufstellungen mit Gegenständen 336 Die Wie-Aufstellung 337 Die Warum-Aufstellung 340 Einsatz von sinnanalytischen Aufstellungen 344 14. Werden Sie zum bewussten Gestalter Ihres Lebens 347 15. Das Gesamtbild 353 Nachwort 355 Übungen 1. Übung-Bewusst atmen 30 2. Übung - Den Hüter der Schwelle erlösen 43 3. Übung - Entscheidung treffen 55 4. Übung-Mudras 100 5. Übung-Tönen 141 6. Übung - Ohnmacht lösen 159 7. Übung-Trotz lösen 165 8. Übung-Wut lösen 169 9. Übung-Trauer lösen 172 10. Übung - Scham lösen 174 11. Übung - Moral lösen 177 12. Übung-Glaubenssätze lösen 183 13. Übung-Kabel trennen 199 14. Übung-Löcher schließen 201 15. Übung-Scheinriese erlösen 207 16. Übung - Angst auflösen 212 17. Übung-Lüge auflösen 221 18. Übung - Sucht auflösen 1 227 19. Übung-Sucht auflösen 2 230 20. Übung - Vierfaches Verzeihen 239 21. Übung - Neid klären 245 22. Übung - Eifersucht klären 246 23. Übung - Rollen auflösen 258 24. Übung - Wesen und Ego in Einklang bringen 268 25. Übung - Kind als Spiegel erlösen 281 26. Übung - Spiegel annehmen 292 27. Übung-Bewertung loslassen 302 28. Übung - Aura ausdehnen 309 29. Übung- Herz-zu-Herz-Übung 325 30.Übung Gedankenkraft bewusst erleben V26745F3 ISBN 9783843430296 VERSANDKOSTENHINWEISE: Gewichtsangabe ab 1001 g (wie bisher = 5,90 € ) sowie Bücher die folgende Maße überschreiten: Länge: bis 35,3 cm / Breite: bis 25 cm / Höhe: bis 5 cm / Gewicht 1.000 g (Versandpauschale reg. Paket = 5,90 € Versandkosten ); GÜLTIG AB 01.01.2020 - bedingt u.a. durch deutliche Preiserhöhungen und neue Sendungsformen der DPAG . Vorkasse bei Lieferung außerhalb Deutschlands. *** Universitätsbibliotheken und / oder öffentliche Bibliotheken innerhalb Deutschlands werden auf Rechnung beliefert.
[SW: Aura ; Psychoenergetik ; Chakra ; Ratgeber, Medizin, Gesundheit]
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Budnitz, Judith Das Echo meiner Schritte.

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Budnitz, Judith Das Echo meiner Schritte. Frankfurt Insel Verlag 2001 Hardcover 365 S. ISBN: 9783458170556 Aus dem Amerikanischen von Heinrich, Brigitte (Originaltitel: If I Told You Once). neu - noch verschweißt! Entstellte Leben Judy Budnitz: «Das Echo meiner Schritte» Die vier Frauen – Urahne, Ahne, Tante und Kind –, die in Judy Budnitz` erstem Roman, «Das Echo meiner Schritte», ihre Geschichten erzählen, sind auch die Protagonistinnen einer Familiensaga, die sich von der Zeit des Ersten Weltkriegs in der Alten bis zur jüngsten Gegenwart in der Neuen Welt erstreckt. Das Weltgeschehen wird mit berichtet. Aber es werden weder die Pogrome noch der Mann mit dem Schnurrbart, der den Arm ausstreckt, noch die Vernichtungslager beim Namen genannt. Es hat keinen Sinn, in die Geschichten, die von drüben kommen, Ordnung bringen zu wollen. «Wie kann ich es euch klar machen?», sagt Ilana, die Älteste, einmal. «Es gibt dort drüben keine Logik. Natürliche Gesetze gelten nicht. Bäume gehen auf menschlichen Beinen, Häuser gehen auf Hühnerbeinen, Dörfer und Meere verschwinden spurlos.» Für Ilana, die in jungen Jahren in das gelobte Land Amerika ausgewandert ist, ist Osteuropa Erinnerung und als solche wahr. Mythen, Legenden, Märchen liegen dort auf der gleichen Ebene wie der Alltag. Man kann nicht immer sicher wissen, ob ein Lebewesen ein Tier ist oder ein Mensch. Vor einer Haustür eines verwüsteten Dorfs stehen zwei abgehauene Füsse ordentlich nebeneinander wie ein Paar Schuhe. Die drei alten Frauen, die auf einer Bank sitzen und Geschichten erzählen von allem, was seit Anbeginn der Zeiten geschah, sind strickend, die Lippen leckend auch die Parzen, die den Lebensfaden abwickeln, messen und durchschneiden. Wer wird sich darüber wundern, dass Ilana den drei Frauen auch in der neuen Heimat wieder begegnet – im Waschsalon und bei der Bushaltestelle – und dass sie um ihre Söhne trauert, bevor sie noch gestorben sind? Die Zeit ist ein Raum, und man kann in ihr hin und her gehen. Auch hinüber in das, was noch nicht war. In der Neuen Welt gelten andere Gesetze. Ilanas Tochter möchte sich anpassen und statt Sashie Shirley heissen. Was ihre verhasste Mutter als Wirklichkeit erlebt, erscheint ihr, die nicht eine «Naturgewalt», sondern eine «Lady» sein will, im Traum. Wenn auch die Psychoanalyse zur Erfindung der Träume ihren Segen gegeben haben mag: In der Handlung kommt sie nicht zum Zug. In ahnungsloser Unnatur lebt die Frau der zweiten Generation an Mann und Kindern vorbei ein Leben, das keins ist. Leben kommt dann – wenn man einer solchen altjüngferlichen Bestialität diesen Namen geben will – in Sashies Tochter, der Krankenschwester Mara, wieder zum Durchbruch. Wenn sie es fertigbringt, in inzestuöser Eifersucht Chloe, die Geliebte ihres Bruders, in ihrem Bad in Brand zu stecken, denkt man an das vergiftete Brautgewand der Medea und möchte sich ins Gelächter retten. Aber: Alles ist möglich, sagt Ilana in ihrer irrwitzigen Vernunft. Auch was niemand glaubt. Das Kind Nomie, das noch vor dem Tod der zum gesichtslosen Schuppentier entstellten Chloe zur Welt kommt, gehört zu Judy Budnitz` eigener Generation: zu der der schwarz gekleideten Kids mit Ringen in der Lippe, unter denen sich Nomie zu Hause fühlt wie in einem dunklen Wald. Die Wälder, zu denen sie von ihrem Fenster hinüberblickt, bestehen allerdings aus Fernsehantennen. Der süsse Rauch, in dem die Kinder des Asphaltdschungels in ihren Himmel entschweben, kommt von einem Kraut, das Ilana in ihrer Heimat als Heilmittel gedient hat. Kein Sinn, kein Zweck: Die Substanz scheint sich verflüchtigt zu haben. Nicht mehr verankert sind wir, sagt Nomie, nachdem Ilana die Familie verlassen hat, um sich – irgendwo – neben ihrem längst verstorbenen Mann, dem Schauspieler Shmuel, in den Schnee zu legen. «Zwei schwarze Zeichen auf einem weissen Blatt.» Womit an seinem Schluss das Buch zu sich selber gekommen wäre: zum bedruckten Papier, aus dem wild und ungebärdig die Erzählung herauswächst. Nicht ohne Sinn und Zweck. «Ohne Geschichten sind wir nichts», wissen die vier Frauen, wissen die, die eine Wahrheit brauchen, die ihrer Erfahrung entspricht. Vier Generationen, vier verschiedene Menschen, vier Gesichtspunkte. Wer den aus verschieden langen, verschieden gefärbten und zusammengesetzten Strängen geflochtenen Roman liest, sieht ein und dasselbe Ereignis bald im Spiegel, bald als Gemälde, bald – verklärt – im Theater, bald in der russigen Luft der Slums. Judy Budnitz` energische Prosa ist eine Schule des Sehens, die immer wieder beim Kinderblick ansetzt: «Ich muss dem Kapitän sagen, dass wir nicht vom Fleck kommen», sagt Ilana auf hoher See, wo nichts da ist, was der Bewegung ein Mass gibt. «Das Schiff sitzt fest.» So ist es, und so ist es nicht. So zeigt sich im Konflikt wechselnder Ansichten die Welt. Nichts steht fest in der Erzählung, zu der die einzelnen Erzählungen zusammenfliessen. Auch das Handgreifliche nicht. Wie wäre es sonst möglich, dass ein und dasselbe Dokument je nachdem auf Betrug oder auf Inzest schliessen lässt und dass ein Gegenstand wie das Zauber-Ei, das Ilana ein Leben lang in der Tasche trägt, auf die Stadt ihrer Träume, auf einen Banditen oder auf königliche Abkunft verweist. Weder ist Briefen zu trauen, noch kann man sich auf das verlassen, was in der Zeitung steht: «Gedruckte Worte sind schlüpfrig. Sie können Dinge verbergen, sie können lügen», sagt Ilana; und wenn sich ihr dann doch einmal etwas als Wirklichkeit aufdrängt – die zu Haufen geschichteten Leichen im Krieg oder die Nummer auf dem Arm des weisshaarigen Mädchens, das sich nach seiner Flucht aus dem Lager erhängt hat –, ist es «beinahe zu viel»: Wie baut aus diesen ständig sich entziehenden Dingen die Autorin ihr Buch? Indem sie das Unverlässliche als solches zur Geltung bringt und ihm – paradox – in diesem Prozess seine Wahrheit abgewinnt. Sie tut das, indem sie den Zeitraum, in den sich die Erzählungen bis tief ins mythisch Ursprüngliche hinein erstrecken, zu einer Bühne macht, auf der sich Hier und Dort, Damals und Jetzt gestalthaft in Form von Wiederholungen und Leitmotiven auf derselben Ebene begegnen und kreuzen, vervielfachen und sich gegenseitig beleuchten oder in den Schatten stellen. Solange die Erzählung am Leben ist, ist sie wahr. Immer nur jetzt und hier, aber so, dass alles, was beim Lesen assoziiert wird, in ihrer Gegenwart aufgeht. Kafka zum Beispiel. Auf Schritt und Tritt Chagall und chassidische Geschichten oder Comicstrips oder Leuchtreklamen oder die Skyline von New York: des Guten zu viel? Die eine oder andere Geschichte würde vielleicht zugunsten des Ganzen besser wegbleiben. Aber Überfluss ist ein besserer Anfang als Dürftigkeit. Ich freue mich auf Judy Budnitz` nächstes Buch. Eleonore Frey Perlentaucher.de Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 07.06.2001 Vier Frauen erzählen in Judy Budnitz erstem Roman ihre Geschichte. Es handelt sich also um eine Art Familiensaga, die die Weltgeschichte vom ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart mit einbezieht, ohne die Dinge direkt beim Namen zu nennen. Denn in die Geschichten von Europa, erklärt die Älteste ihren Nachfahren - alle gemeinsam sind in die USA ausgewandert - sei keine Ordnung zu bringen. Dies scheint auch für den Roman zu gelten. Eleonore Frey zeigt, wie sich hier alles überlappt: die Alte und die Neue Welt mit ihren anderen Gesetzen, aber auch die zeitlichen Ebenen. "Wild und unbändig" wachse da eine Erzählung, die vier verschiedene Generationen, vier verschiedene Menschen und vier verschiedene Gesichtspunkte vorstelle. Eine "Schule des Sehens" sei das, die immer wieder beim Kinderblick ansetze und die Welt im Konflikt wechselnder Ansichten zeige. Damals und Jetzt kreuzen sich in Form von Leitmotiven und Wiederholungen, erklärt Frey. Die Welt werde zu einer Art Bühne, auf der sich alles abspielt. Auch wenn Frey einräumt, dass die ein oder andere Geschichte zugunsten des Ganzen hätte wegbleiben können, freut sie sich jetzt schon auf Judy Budnitz` nächstes Buch.
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Mark Twain & Ana Maria Brock (deutsch. Übersetzung) Reise um die Welt 1. Aufl.

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Mark Twain & Ana Maria Brock (deutsch. Übersetzung) Reise um die Welt 1. Aufl. Aufbau-Verlag 1984 Paperback 384 S. Im D-Zug durch Nordamerika; Wiedersehen mit Hawaii; Cholera in Honolulu; Ein Baby ohne Geburtstag; Verbrecherkolonie Sydney; Der Ornithorhynchus; Rum als Währung; Haifischangeln; Die Leiche stand auf und tanzte; Der große Goldfund; Mehr Zollhäuser als Katzen; Tigerbesprecher, Hagelbeschwörer; Die Türme des Schweigens; Bengalische Beleuchtung; Autogramm eines lebenden Gottes; Witwenverbrennung; Ein Gemälde auf dem Wasser; Tyrannei des Straßenkehrers; Die Betten der Arche Noah; Die Affen von Mauritius; Zulus, Buren, Briten; Cecil Rhodes: Verbrecher, Held?; Englische Verluststrategie; Wo die Diamanten liegen. Heiter und bitter, kritisch und satirisch beschreibt Mark Twain die Erlebnisse seiner Reise durch Australien, Indien und Südafrika. Der Autor: Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens wurde am 30. November 1835 in Florida, Missouri, geboren und verstarb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut, er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er war ein Vertreter des amerikanischen Realismus und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen und aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus, seine „Helden" durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den „American Way of Life" scharfzüngig kritisierte, strebte sein ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und Anerkennung in den höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der selbst vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg nach Westen floh, erlebte seinen größten Erfolg als Geschäftsmann mit der Biographie des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Der Chronist des amerikanischen Westens verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Ostküste und in Europa. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Konsistenz. Privat firmierte er mal als Samuel Clemens, mal als Mark Twain; die literarische Figur des Mark Twain weist, analog dazu, von Buch zu Buch erhebliche charakterliche Unterschiede auf. Samuel wurde durch eine Frühgeburt im Winter 1835 als fünftes Kind von Jane Lampton Clemens und John Marshall Clemens geboren. Seine Familie versuchte sich in den Vereinigten Staaten eine wohlhabende Existenz aufzubauen, rutschte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter sozial ab. Ihre einzige Sklavin, Jenny, verkaufte die Familie im Jahr 1842. Schließlich musste die Familie 1846 bei einem Apotheker einziehen, dem sie im Ausgleich für die Miete das Haus richteten. Als Samuel 13 Jahre alt war, starb sein Vater. Der Junge fing eine Ausbildung als Schriftsetzer bei der Zeitung Missouri Courier an. Sein Bruder Orion kaufte das Hannibal Journal, in dem Samuel erste kurze Artikel veröffentlichen konnte. 1852 veröffentlichte er „The Dandy Frightening the Squatter" unter seinem ersten Pseudonym W. Epaminondas Adrastus Perkins. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte Samuel Clemens mit seiner Familie in Hannibal, Missouri, einer kleinen Gemeinde am Mississippi River. 1851 arbeitete er für die seinem Bruder gehörende Zeitung „Hannibal Journal" später in San Francisco für „Morning Call" „The Californian". Von 1852 an reiste er als wandernder Schriftsetzer durch den Osten und Mittleren Westen. Aus St. Louis, Philadelphia, New York und Washington D. C. schrieb er Reiseberichte für die Zeitung seines Bruders, in New York City verbrachte er viele Abende in der dortigen öffentlichen Bibliothek. Ab 1855 lebte Clemens in St. Louis und versuchte erstmals, Lotse auf einem Mississippidampfer zu werden. 1857 begann er eine Ausbildung zu diesem Beruf, 1859 erhielt er eine Lotsenlizenz und arbeitete vollzeitig in diesem Beruf. In der dortigen Freimaurerloge „Polar Star" wurde er 1861 aufgenommen, wo er auch zum Meister erhoben wurde. Der Ausbruch des Sezessionskriegs 1861 brachte die Flussschifffahrt zum Erliegen und Clemens wurde arbeitslos. Nach zweiwöchiger Militärzeit bei der Missouri State Guard setzte er sich mit seinem Bruder Orion nach Westen ab. Sie betätigten sich als Goldgräber in Nevada. Da dies erfolglos blieb, sattelte er 1862 wieder auf den Journalismus um, diesmal als Reporter für den Virginia City Territorial Enterprise in Nevada. Am 3. Februar 1863 nutzte er erstmals das Pseudonym „Mark Twain" und begann seine schriftstellerische Karriere. Mark Twain ist ein Ausdruck aus der Seemannsprache, der Zwei Faden (Wassertiefe) bedeutete und der möglicherweise ein Überbleibsel aus seinem Lebensabschnitt als Lotse ist. Ab 1864 zog Twain nach San Francisco, später wieder nach Nevada, zurück nach Kalifornien, nach Hawaii und wieder nach Nevada. Zwischenzeitlich arbeitete er ebenfalls kurzfristig als Reisekorrespondent aus Europa und dem Nahen Osten. Die 1865 veröffentliche Geschichte „Jim Smiley and His Jumping Frog" brachte Twain erstmals in das Rampenlicht der US-amerikanischen Öffentlichkeit. Danach hielt er erstmals Reden auf professioneller Basis und begann für Zeitschriften aus New York zu schreiben. Sein erstes Reisebuch, „The Innocents Abroad" (1869), basierte auf einer fünfeinhalb-monatigen Schiffsreise nach Europa, die er 1867 unternahm. In diesem Buch veröffentlichte er im Anhang auch den berühmten Aufsatz „The awful German Language" (dt. „Die schreckliche deutsche Sprache"). Auch in „A Tramp Abroad" (1879) verarbeitete Twain Erlebnisse und Erfahrungen seiner Europa-Reise. 1870 heiratete Twain Olivia Langdon. Im selben Jahr starb sein Schwiegervater. Samuels und Olivias erstes Kind, Langdon Clemens, kommt als Frühgeburt zur Welt. 1872 wird ihre Tochter Susy Clemens geboren, Langdon stirbt im selben Jahr. 1871 ließ er sich in Hartford nieder, wo er 17 Jahre lang als erfolgreicher und bekannter Autor lebte. Er wohnte dort in der unmittelbaren Nachbarschaft von Harriet Beecher Stowe, die seine Meinung zur Sklaverei zweifelsohne stark beeinflusste. In dieser Zeit schrieb er einige seiner besten Werke: „Roughing It" (1871), „The Adventures of Tom Sawyer" (1876), „Life on the Mississippi" (1883) und sein Meisterwerk „The Adventures of Huckleberry Finn" (1884). 1874 erstand Mark Twain in Boston eine Remington-Schreibmaschine und lieferte mit „Tom Sawyers Abenteuer" als erster Autor seinem Verlag ein maschinengeschriebenes Buchmanuskript ab. Seine schriftstellerischen Aktivitäten verband er mit ausgiebigen Reisen. 1891 kehrte er nach Europa zurück, wo er neun Jahre blieb. Als Wohnsitz wählte er anfangs für einige Monate Berlin, das ihm gut gefiel (luminous centre of intelligence. .. a wonderful city.). Twain unternahm seine ersten größeren geschäftlichen Versuche ab 1869, als er einen Anteil an der Zeitung Buffalo Express kaufte. Erfolgreichstes Geschäft von Twain war neben seinen eigenen Büchern der Verlag Charles L. Webster & Co. Insbesondere die Biographie des Bürgerkriegsgenerals und späteren Präsidenten Ulysses S. Grant. 1894 wurde Mark Twain seine Beteiligung an einer Druckerei und einem Verlagshaus zum finanziellen Verhängnis. Deren Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine trieb auch ihn in den Bankrott. Um seine Finanzen zu ordnen, begann er eine weltweite Promotion-Tour mit Lesungen seiner Werke. Während dieser Reise starb Twains Tochter Suzy an Meningitis. Zu Twains Glück erklärte sich der Vizepräsident von Standard Oil, Henry Huttleston Rogers, bereit, Twain in seinen finanziellen Problemen auszuhelfen. Von seinen vier Kindern starben drei vorzeitig. Und auch seine Frau Olivia überlebte er. In seinen späteren Werken verarbeitete er diese Schicksalsschläge mit zunehmender Ironie und Sarkasmus. Mark Twain starb 1910 als gefeierte Persönlichkeit. Nach einem Master of Arts Titel ehrenhalber (1888) verlieh ihm die Yale University 1901 einen Ehrendoktortitel. Sein Werk hat viele amerikanische Autoren beeinflusst.
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Mark Twain Der berühmte Springfrosch von Calaveras 1. Aufl.

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Mark Twain Der berühmte Springfrosch von Calaveras 1. Aufl. Berlin Aufbau-Verlag 1984 Paperback 324 S. Mit dieser Sammlung grotesk-witziger Skizzen begründete Mark Twain seinen literarischen Ruhm als einer der grössten humoristischen Erzähler der amerikanischen Literatur. Inhalt: Burleske Autobiographie - Der berühmte Springfrosch von Calaveras - Nationalökonomie - Die McWilliamses und die Alarmanlage - Lukretia Smiths Soldat - Die Geschichte des Invaliden - Die Ermordung Julius Cäsars in der Lokalpresse - Mein berühmtes "blutiges Massaker" - Einige gelehrte Fabeln für gute alte Knaben und Mädchen - Die Geschichte eines Pferdes - Die Geschichte vom bösen Knaben - Die Geschichte vom guten Knaben Diese Sammlung früher Erzählungen Mark Twains enthält mannigfaltigste Formen seines Humors, von der grotesken Anekdote bis zum feinsinnigen Belächeln menschlicher Schwächen und zur scharfzüngigen Verspottung der Übel unserer Zeit. Der Autor: Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens wurde am 30. November 1835 in Florida, Missouri, geboren und verstarb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut, er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er war ein Vertreter des amerikanischen Realismus und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen und aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus, seine „Helden" durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den „American Way of Life" scharfzüngig kritisierte, strebte sein ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und Anerkennung in den höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der selbst vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg nach Westen floh, erlebte seinen größten Erfolg als Geschäftsmann mit der Biographie des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Der Chronist des amerikanischen Westens verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Ostküste und in Europa. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Konsistenz. Privat firmierte er mal als Samuel Clemens, mal als Mark Twain; die literarische Figur des Mark Twain weist, analog dazu, von Buch zu Buch erhebliche charakterliche Unterschiede auf. Samuel wurde durch eine Frühgeburt im Winter 1835 als fünftes Kind von Jane Lampton Clemens und John Marshall Clemens geboren. Seine Familie versuchte sich in den Vereinigten Staaten eine wohlhabende Existenz aufzubauen, rutschte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter sozial ab. Ihre einzige Sklavin, Jenny, verkaufte die Familie im Jahr 1842. Schließlich musste die Familie 1846 bei einem Apotheker einziehen, dem sie im Ausgleich für die Miete das Haus richteten. Als Samuel 13 Jahre alt war, starb sein Vater. Der Junge fing eine Ausbildung als Schriftsetzer bei der Zeitung Missouri Courier an. Sein Bruder Orion kaufte das Hannibal Journal, in dem Samuel erste kurze Artikel veröffentlichen konnte. 1852 veröffentlichte er „The Dandy Frightening the Squatter" unter seinem ersten Pseudonym W. Epaminondas Adrastus Perkins. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte Samuel Clemens mit seiner Familie in Hannibal, Missouri, einer kleinen Gemeinde am Mississippi River. 1851 arbeitete er für die seinem Bruder gehörende Zeitung „Hannibal Journal" später in San Francisco für „Morning Call" „The Californian". Von 1852 an reiste er als wandernder Schriftsetzer durch den Osten und Mittleren Westen. Aus St. Louis, Philadelphia, New York und Washington D. C. schrieb er Reiseberichte für die Zeitung seines Bruders, in New York City verbrachte er viele Abende in der dortigen öffentlichen Bibliothek. Ab 1855 lebte Clemens in St. Louis und versuchte erstmals, Lotse auf einem Mississippidampfer zu werden. 1857 begann er eine Ausbildung zu diesem Beruf, 1859 erhielt er eine Lotsenlizenz und arbeitete vollzeitig in diesem Beruf. In der dortigen Freimaurerloge „Polar Star" wurde er 1861 aufgenommen, wo er auch zum Meister erhoben wurde. Der Ausbruch des Sezessionskriegs 1861 brachte die Flussschifffahrt zum Erliegen und Clemens wurde arbeitslos. Nach zweiwöchiger Militärzeit bei der Missouri State Guard setzte er sich mit seinem Bruder Orion nach Westen ab. Sie betätigten sich als Goldgräber in Nevada. Da dies erfolglos blieb, sattelte er 1862 wieder auf den Journalismus um, diesmal als Reporter für den Virginia City Territorial Enterprise in Nevada. Am 3. Februar 1863 nutzte er erstmals das Pseudonym „Mark Twain" und begann seine schriftstellerische Karriere. Mark Twain ist ein Ausdruck aus der Seemannsprache, der Zwei Faden (Wassertiefe) bedeutete und der möglicherweise ein Überbleibsel aus seinem Lebensabschnitt als Lotse ist. Ab 1864 zog Twain nach San Francisco, später wieder nach Nevada, zurück nach Kalifornien, nach Hawaii und wieder nach Nevada. Zwischenzeitlich arbeitete er ebenfalls kurzfristig als Reisekorrespondent aus Europa und dem Nahen Osten. Die 1865 veröffentliche Geschichte „Jim Smiley and His Jumping Frog" brachte Twain erstmals in das Rampenlicht der US-amerikanischen Öffentlichkeit. Danach hielt er erstmals Reden auf professioneller Basis und begann für Zeitschriften aus New York zu schreiben. Sein erstes Reisebuch, „The Innocents Abroad" (1869), basierte auf einer fünfeinhalb-monatigen Schiffsreise nach Europa, die er 1867 unternahm. In diesem Buch veröffentlichte er im Anhang auch den berühmten Aufsatz „The awful German Language" (dt. „Die schreckliche deutsche Sprache"). Auch in „A Tramp Abroad" (1879) verarbeitete Twain Erlebnisse und Erfahrungen seiner Europa-Reise. 1870 heiratete Twain Olivia Langdon. Im selben Jahr starb sein Schwiegervater. Samuels und Olivias erstes Kind, Langdon Clemens, kommt als Frühgeburt zur Welt. 1872 wird ihre Tochter Susy Clemens geboren, Langdon stirbt im selben Jahr. 1871 ließ er sich in Hartford nieder, wo er 17 Jahre lang als erfolgreicher und bekannter Autor lebte. Er wohnte dort in der unmittelbaren Nachbarschaft von Harriet Beecher Stowe, die seine Meinung zur Sklaverei zweifelsohne stark beeinflusste. In dieser Zeit schrieb er einige seiner besten Werke: „Roughing It" (1871), „The Adventures of Tom Sawyer" (1876), „Life on the Mississippi" (1883) und sein Meisterwerk „The Adventures of Huckleberry Finn" (1884). 1874 erstand Mark Twain in Boston eine Remington-Schreibmaschine und lieferte mit „Tom Sawyers Abenteuer" als erster Autor seinem Verlag ein maschinengeschriebenes Buchmanuskript ab. Seine schriftstellerischen Aktivitäten verband er mit ausgiebigen Reisen. 1891 kehrte er nach Europa zurück, wo er neun Jahre blieb. Als Wohnsitz wählte er anfangs für einige Monate Berlin, das ihm gut gefiel (luminous centre of intelligence. .. a wonderful city.). Twain unternahm seine ersten größeren geschäftlichen Versuche ab 1869, als er einen Anteil an der Zeitung Buffalo Express kaufte. Erfolgreichstes Geschäft von Twain war neben seinen eigenen Büchern der Verlag Charles L. Webster & Co. Insbesondere die Biographie des Bürgerkriegsgenerals und späteren Präsidenten Ulysses S. Grant. 1894 wurde Mark Twain seine Beteiligung an einer Druckerei und einem Verlagshaus zum finanziellen Verhängnis. Deren Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine trieb auch ihn in den Bankrott. Um seine Finanzen zu ordnen, begann er eine weltweite Promotion-Tour mit Lesungen seiner Werke. Während dieser Reise starb Twains Tochter Suzy an Meningitis. Zu Twains Glück erklärte sich der Vizepräsident von Standard Oil, Henry Huttleston Rogers, bereit, Twain in seinen finanziellen Problemen auszuhelfen. Von seinen vier Kindern starben drei vorzeitig. Und auch seine Frau Olivia überlebte er. In seinen späteren Werken verarbeitete er diese Schicksalsschläge mit zunehmender Ironie und Sarkasmus. Mark Twain starb 1910 als gefeierte Persönlichkeit. Nach einem Master of Arts Titel ehrenhalber (1888) verlieh ihm die Yale University 1901 einen Ehrendoktortitel. Sein Werk hat viele amerikanische Autoren beeinflusst.
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Rutkowsky, Heinz und Max Repschläger; Der Haus Jurist - Das große Handbuch für alle Rechtsfragen des Alltags

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Rutkowsky, Heinz und Max Repschläger; Der Haus Jurist - Das große Handbuch für alle Rechtsfragen des Alltags Weinheim, Zweiburgen Verlag GmbH, 1986. 992 Seiten , 25 cm, Hardcover/Pappeinband der Seitenschnitt ist fleckig, die Seiten sind gebräunt, aus dem Inhalt: Karl Jedermann und seine Mitbürger: Der Wohnsitz - Die Wohnung - Die Pacht - Darlehen und Sicherungsübereignung - Werkverträge - Der Prozeß - Der Reisevertrag - Kleine Gefälligkeiten - Die Auslobung - Der ehrliche Finder - Der Auftrag und die Vollmacht - Geschäftsführung ohne Auftrag - Menschen im Hotel - Wir fahren mit der Eisenbahn - Wir gründen den Verein - Die Gesellschaft nach BGB - Gemeinschaft - Verwahrung - Spiel, Wette - Bürgschaft - Vertrag zugunsten Dritter - Aufrechnung - Abtretung (Zession) - Inhaberpapiere und -zeichen - Verträge und ihre Erfüllung - Ungerechtfertigte Bereicherung - Unerlaubte Handlung - Die Verjährung - Die Vollmacht - Karl Jedermann besitzt Sachwerte und Rechte: Besitz - Der Rechtserwerb an Grundstücken - Die Zwangsversteigerung eines Grundstückes - Die Zwangsverwaltung - Zusammenfassende Betrachtung über Rechte an beweglichen Sachen - Nachbarrechte - Verpfändung als Sicherheit - Karl Jedermann und seine Familie: Die Verlobung - Wir wollen heiraten - Auswirkungen der Hochzeit - Die ehelichen Güterstände - Eheverträge - Karl und Ottilies Kinder - Das nichteheliche Kind - Kinder und Eltern - Die Ehescheidung und ihre Folgen - Wie ein Betrieb gut funktioniert: Die Firma - Verträge mit Handelsvertretern - Gesetzliche Grundlage für den Betrieb - Die Handwerksordnung - Die kaufmännische Seite des Betriebes - Der Wechsel - Wie man sich vor Verlusten schützt - Der Scheck - Vertragshilfe, Vergleichsverfahren, Konkurs - Teilhaberverträge - Die Aktiengesellschaft - -Die Genossenschaft Markenartikel - Die Gaststätte und ihr Recht - Errichtung eines Cafebetriebes mit Alkoholausschank - Unlauterer Wettbewerb und seine Folgen - Das Recht der Arbeit - -Die Arbeitszeit -Die Berufsausbildung Das Verfahren vor dem Jugendgericht - Schwerbehinderte im Betrieb - Einstellung von kaufmännischen Angestellten - Die Privatversicherungen: Der Einbruch und Brillanten-Karl - Tante Minchen und der Stubenbrand - Veronikas Fall auf der Straße - Grad der Arbeitsunfähigkeit - Der Zusammenstoß und seine Folgen - Das Straßenverkehrsgesetz - Urheberrecht: Gebrauchsmuster, Erfindungen und Patente - Diensterfindungen - Der Handelskauf: Bestellungen durch den Prokuristen - Gewinnung neuer Geschäftsfreunde - Wie man zu seinem Geld kommt: Erfolgreiches Mahnen - Vollstreckungsverfahren - Der Konkurs: OHG und GmbH -Kein Gewerbe ohne Ärger - Die Sozialversicherung - Die Industrie- und Handelskammer - Verträge mit Behörden - Gewerbe- und Sondergesetze - Der Handel mit Lebens- und Genußmitteln - Das Verkehrsgewerbe - Das Geschäft und die Straße - Karl Jedermann und seine Erben: Die gesetzliche Regelung - Verschuldeter Nachlaß und die Sanierung - Das Testament - Erbvertrag - Erbschaftskauf - Epilog - Karl Jedermann und das Strafgesetzbuch: Strafen und Bußen - Das Hauptverfahren vor dem Amtsgericht - Der Diebstahl - Unterschlagung und Untreue - Beleidigung und Privatklage - Die Beleidigung und der Verstorbene - Trunkenheit am Steuer und die Polizei - Der Strafprozeß - Die Plädoyers - Bewährung und Gnadenrecht - Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung - Ausblick zum Sexualstrafrecht - Der erpresserische Freund - Der § 218 - Die Unsittlichkeit und ihre Folgen hoffe am Schwurgericht - Tötungsdelikte - Die gestörte Nachtruhe - Urkundenfälschung und Bestechung - Falsche Zeugen, Begünstigung und Hehlerei - Auch andere Gesetze kennen Strafen - [ar Jedermann und die Behörden: Karl Jedermann und die Wasserpumpe - Die Straße - Die Amtspflichtverletzung - Das Bundesleistungsgesetz - Rund um das Auto: Die Formlosigkeit eines Autokaufs 823 - Der Versicherungsschutz und seine Grenzen - Unfälle müssen keine bösen Folgen haben - Der Deckungsprozeß - Kredit durch Kraftfahrzeuge - Führerschein und hohes Alter - Mißbräuchliche Benutzung eines Kraftwagens - Haftung für Mitfahrer - Unfälle mit Ausländern - Die Pfändung eines Kraftfahrzeuges - Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Kraftfahrzeugverkehr - ührung eines Fahrtenbuches - Entschädigung für eine ungerechtfertigte vorläufige FührersrheinmaRna - Vorstrafen und Zentralregister - Kosten des Anwalts und des Notars: waltskosten - e Kosten des Notars - Karl Jedermann und die Waffe - Unser Grundgesetz - Anhang: Die Bedeutung der Aktenzeichen der deutschen Justizbehörden - Die gebräuchlichsten Abkürzungen der Gesetze und Verordnungen - Häufig vorkommende Rechtsbegriffe - Verjährungsfristen und ihre Grundlagen 4b3b Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag.
[SW: Der Haus Jurist; Das große Handbuch für alle Rechtsfragen des Alltags; Heinz Rutkowsky; Max Repschläger; Recht; Gesetz;]
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Lionni, Leo Frédéric Sonderausgabe in französischer Sprache

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Lionni, Leo Frédéric Sonderausgabe in französischer Sprache München Middelhauve Verlags Gmbh 1987 Taschenbuch 26 S. 11,5 x 18 cm ISBN: 9783787692286 Pressestimmen "Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen." (Die Welt) "Ein bezauberndes Gleichnis für den Sieg der Kunst über das platte Leben." (Süddeutsche Zeitung) Kurzbeschreibung Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen. Rezension: Das Buch "Frederick" von Leo Lionni zählt zurecht zu den absoluten Kinderbuch-Klassikern und darf in keiner Kindheit fehlen. Mir hat sich der Text als Kind so sehr eingeprägt, dass ich ihn heute noch auswendig weiß. Die Bilder sind in Collagentechnik gehalten. Die Einfachheit der Bilder ist wohltuend gegenüber der Überfrachtetheit mancher aktuellen Kinderbücher. Die Geschichte handelt von einer Familie "schwatzhafter Feldmäuse", die allesamt Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen- nur nicht Frederick! Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. "Denn der Winter ist grau". Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mir seinen Vorräten. Als er sogar ein Gedicht erfindet, sind die Mäuse voller Achtung für Frederick. Diese Geschichte ist eine wunderbare Parabel dafür, ob es denn wirklich Sinn macht, ein Leben lang irdischen Dingen wie Geld, Auto, Haus,... nachzujagen. Das Buch lädt ein zum Verweilen und zum Nachdenken darüber, was denn die wahren Schätze im Leben sind, die nach aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben. Auch kleine Kinder spüren schon die Poesie und die Gefühle, die Lionni mit dieser Geschichte weckt. Das Buch muss einfach jeder lieben! Rezension: Die Maus Frederick ist ein Aussenseiter: Während alle anderen Mäuse fleißig Vorräte für den Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar tatenlos und faul in der Sonne. Im Winter, als die Nahrung der Mäuse aufgebraucht ist, und die Mäuse ihn vorwurfsvoll nach seinen gesammelten Vorräten fragen, packt Frederick seine "Vorräte" aus: Mit Sonnenstrahlen, bunten Farben und Worten, die er im Sommer eingefangen hat, kann er jetzt im kalten, dunklen Winter den Mitbewohnern Wärme und Freude vermitteln. Als Frederick den Mäusen ein selbst verfasstes Gedicht über die Schöpfung und den Jahreszeitenwechsel vorträgt, rufen die Mäuse erstaunt aus: "Aber Frederick, Du bist ja ein Dichter". Und er antwortet, wobei eine feine Röte seine grauen Mäusewangen überzieht: "Ich weiß es, Ihr lieben Mäusegesichter". So findet der Sonderling Frederick wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten nachträglich Anerkennung. Ein Muß für alle Vorleser und Kinder. Ein weltberühmter Klassiker seit 1967, wie überhaupt alle Bücher von Leo Lionni nur zu empfehlen sind. Rezension: Leo Lionni ist mit seiner kurzen Geschichte eine wundervolle Erzählung gelungen, für die andere viel mehr Seiten und noch mehr Wörter benötigen. Mit einfachen, jedoch ausdrucksstarken Bildern und leicht verständlichen kurzen Texten schildert er einen Ausschnitt aus dem Leben der schwatzhaften Feldmäuse-Familie, die im Sommer rechtzeitig Vorsorge trifft, um für den kommenden Winter genügend Nahrung zu haben. Nur Frederick schließt sich der allgemeinen Betriebsamkeit nicht an, sondern starrt aufs Feld, in die Sonne und überhaupt so in die Gegend. Wer kennt sie nicht, die ewig träumenden Kinder, die scheinbar orientierungslos vor sich hinschauen und am Ende des Tages nichts Handfestes vorweisen können? Doch Frederick rettet seine Mäusefamilie, nachdem alle Vorräte aufgebraucht sind, mit seinen im Sommer eingefangenen Worten, Farben und dem Sonnenlicht. Alles hatte er in seinem Kopf aufbewahrt, wohl ahnend, dass er "seine Vorräte" zu passender Zeit und zum Wohle aller abrufen könnte. Eine wunderschöne Parabel über das Verhalten von Menschen, die, jeder nach seiner Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren. mit Stempeleintragung (überklebt!)
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Frankreich : - Mauriac, Francois : de Gaulle : Titel der Französischen Originalausgabe "de Gaulle" erschienen 1964 bei Bernard Grasset Editeur in Paris : erste Auflage : Propyläen Verlag, Berlin : 1965. 40 Bildtafel + 297 Seiten : Gr.-8 Octav, Leinen mit Schutzumschlag : François Mauriac (* 11. Oktober 1885 in Bordeaux; † 1. September 1970 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Der als achter französischer Autor 1952 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Mauriac gilt als einer der bedeutendsten Romanciers der Zeit zwischen den Weltkriegen und als wichtiger Vertreter des 'renouveau catholique', einer sich um 1890 herausbildenden linkskatholischen, d. h. sich an der katholischen Soziallehre orientierenden Bewegung. Jugendzeit und literarische Anfänge Mauriac wuchs als fünftes und jüngstes Kind einer gutsituierten Familie in Bordeaux auf und wurde nach dem frühen Tod seines Vaters von seiner frommen Mutter geprägt. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen. Der erste von ihm als Vorbild bewunderte Autor war der katholisch-konservativ-patriotische Romancier Maurice Barrès. Mit 18 jedoch sah er sich mit den sozialen Problemen seiner Zeit konfrontiert und entwickelte eine der Amtskirche reserviert gegenüberstehende Religiosität. Nach einem Literaturstudium in Bordeaux, das er mit der licence abschloss, wurde er 1908 an der traditionsreichen Pariser École des Chartes für ein Aufbaustudium zum Archivar zugelassen. Er brach dieses aber ab und widmete sich der Literatur und dem literarischen Journalismus. Er debütierte mit pathetisch-frommen Gedichten, deren Sammelausgabe Les mains jointes (Die gefalteten Hände, 1909) einen Achtungserfolg erzielte. 1911 folgte die Lyriksammlung Adieu à l'adolescence (Abschied von der Jugend). Hiernach wechselte er die Gattung und veröffentlichte 1913 seinen ersten Roman, L'Enfant chargé de chaînes (Das mit Ketten beladene Kind), dem schon 1914 der nächste folgte, La Robe prétexte (Die Vorwand-/Vorschub-Robe). 1913 heiratete er (und wurde in rascher Folge dreimal und später noch ein viertes Mal Vater). 1914-17 nahm er als Sanitäter am Ersten Weltkrieg teil, bis er sich beim Einsatz auf dem Balkan eine fiebrige Erkrankung (Malaria?) zuzog und ausgemustert wurde. Die Zeit des Erfolges Zurück in Paris, publizierte er eine ganze Reihe von Romanen, die seinen Ruhm begründeten und ihm 1933 die Aufnahme in die Académie française verschafften. Die bekanntesten dieser Romane waren (alle Titel sind hier wie schon oben wörtlich übersetzt und entsprechen nicht immer denen der unten aufgeführten deutschen Ausgaben): La Chair et le Sang (Das Fleisch und das Blut, 1920), Préséances (Gebührende Vortritte, 1921), Le Baiser au lépreux (Das Küssen des Aussätzigen, 1922), Génitrix (1923), Le Désert de l'amour (Die Wüste der Liebe, 1925), Thérèse Desqueyroux (1927), Nœud de vipères (Natternknoten, 1932), Le Mystère Frontenac (Das Geheimnis Frontenac, 1933). Die Handlungen spielen meist in einem dem Autor wohlbekannten Milieu gutbetuchter Grundbesitzer und Geschäftsleute in der südwestfranzösischen Provinz, d.h. einer Sozialkategorie, die nach dem Weltkrieg wirtschaftlich stagnierte oder gar von der Substanz zehrte und entsprechend auf sich selbst fixiert lebte. Ein zentrales Thema sind Ehekrisen, die sich daraus ergeben, dass nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer die Sexualität als unrein und lästig erleben. Ein anderes Thema ist der bis zum Psychoterror gehende Konformitätsdruck im engen Kreis der den Schein von Ehrbarkeit hütenden Familien. 1932 musste Mauriac an einem Kehlkopfkrebs operiert werden, was ihm die heisere Stimme eines "Erzengels" einbrachte, die eines seiner Markenzeichen als Radiokommentator wurde. 1937 versuchte er sich erfolgreich auch als Theaterautor mit Asmodée, konnte aber mit seinen weiteren Stücken Les mal aimées (Die Ungeliebten, 1945), Le Passage du Malin (Der Besuch des Teufels, 1947) und Le Feu sur la terre (Feuer auf der Erde, 1950) den Erfolg nicht wiederholen. Sein hauptsächliches Genre blieb der Roman, wobei er nach den oben aufgeführten noch etwa 10 weitere verfasste, die jedoch keine große Resonanz mehr fanden in dem sich politisch und sozial rasant verändernden Frankreich der späten 30er und der 40er Jahre. Der Publizist Wenn Mauriac dennoch seine Position als bekannter und geachteter Intellektueller halten konnte, so vor allem, weil er zunehmend sein als Romancier gewonnenes Prestige auch publizistisch einsetzte und sich als linkskatholischer Antifaschist mit politischen Artikeln engagierte. Mitte der 30er Jahre nahm er z.B. Stellung gegen den Äthiopienfeldzug Mussolinis und den Putsch General Francos, was ihm nach der Machtübernahme Marschall Pétains 1940 Schwierigkeiten eintragen sollte. Folgerichtig schloss er sich der anti-pétainistischen und antideutschen Widerstandsbewegung an, die er unter dem Pseudonym "Forez" journalistisch unterstützte. Nach der Befreiung von der deutschen Besatzung wurde er zum Offizier der Ehrenlegion ernannt, ging aber bald auf Distanz zu den neuen Regierenden und betätigte sich als christlich-humanitärer Kämpfer gegen Unrecht jeder Art. So tadelte er 1944/45 die summarischen Gerichtsverfahren, in denen "collabos" (ehemalige Kollaborateure mit den deutschen Besatzern) abgeurteilt wurden, und rügte die grausame Repression und die Kriege, mit denen Frankreich nach 1945 seine Kolonialgebiete in Südostasien und in Afrika zu halten versuchte. Sicher war es auch in Anerkennung seines journalistischen Œuvres, dass ihm 1952 der Nobelpreis zuerkannt wurde. Während des Algerienkriegs (1954-62) machte Mauriac sich in seinen kritischen Kolumnen (Bloc-notes) im Figaro und im Express für die Unabhängigkeit Algeriens stark und verurteilte die Anwendung von Folter durch die französische Armee. In seinen späten Jahren verfasste er noch mehrbändige Memoiren und eine Biographie von Charles de Gaulle. Nobelpreis für Literatur 1952 Er hat den Nobelpreis für seine Romane erhalten. Sein Name wurde seit 1946 immer wieder auf der Liste der Kandidaten vorgefunden. Seine etwa zehn Romane und Abhandlungen waren damals bereits ins Schwedische übersetzt worden, so dass die Berichterstatter keinen Unbekannten vorstellen mussten. Einige Hauptwerke wie Le désert de l'amour (1925) (D 1927: Die Einöde der Liebe), Genitrix (1923) (D 1928: Der Tod der jungen Frau), Thérèse Desqueyroux (1927) (D 1928: Die Tat der Therese Desqueyroux), Le Nœud de Vipères (1932) (D 1936: Das Natterngezücht) und La Pharisienne (1941) (D 1946: Die Pharisäerinnen) werden als die Höhepunkte in Mauriacs Romanschaffen bezeichnet. Seine Werke sind in einer fest umrissenen Landschaft und einem unverwechselbaren Klima verankert: Seine Heimat Bordeaux bilden das Milieu und die Atmosphäre der Romane des Autors und "seine christlichen Frömmigkeit [ist mit dem] Pfeffer des Teuflischen" versetzt. "Seine ernste und durchdringende, aber nie eigentlich negative Analyse der menschlichen Seele hat etwas Wesentliches zu Literatur beigetragen." "Jeder weiß, dass er weniger schlecht sein könnte, als er von Natur aus ist", das ist der Schlüssel zum Werk Mauriacs. "Es ist mehr als die Frucht einer bis zur Virtuosität getriebenen Manie, wenn sich der Schriftsteller in die Schwächen und Laster der Menschen geradezu hineinstürzt. Selbst wo er die Wirklichkeit schonungslos zergliedert, bewahrt sich Mauriac die letzte Gewissheit einer Barmherzigkeit, die jedes Verstehen übersteigt." Er wurde als Literat des französischen Geistes, aber auch als tief im christlichen Glauben Verwurzelter ausgezeichnet, wie die Presse notierte als "den katholischen Moralisten". (quelle:wikipedia) : gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : SEHR GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
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