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Überlebt und unterwegs : jüdische Displaced persons im Nachkriegsdeutschland. Fritz-Bauer-Institut (Hg.) / Jahrbuch ... zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ; 1997

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Fritz Bauer Institut [Hg]: Überlebt und unterwegs : jüdische Displaced persons im Nachkriegsdeutschland. Fritz-Bauer-Institut (Hrsg.Antikbuch24-SchnellhilfeHrsg. = Herausgeber) / Jahrbuch ... zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ; 1997 Frankfurt/Main ; New York : Campus-Verl., 1997. kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert, 381 S. : Ill. ; 21 cm; das Buch hat einen leichten Wasserschaden ( gut die Hälfte der Seiten sind im unteren Randbereich geringfügig wellig sonst ist das Buch sauber und gut erhalten. Die Lieferung erfolgt gegen Vorauskasse (registrierter Versand) ISBN: 9783593358437 Etwa 200.000 jüdische Überlebende des Holocaust, vor allem aus Polen, verbrachten die ersten Nachkriegsjahre als »displaced persons« auf deutschem und österreichischem Boden. Sie waren in Auffanglagern untergebracht, die den alliierten Militärbehörden unterstanden, und warteten auf die Möglichkeit, nach Palästina oder in die USA auszuwandern. Doch die internationale politische Situation hielt sie im Lande der Täter fest. Die Beiträge dieses Jahrbuches bieten, von verschiedenen Perspektiven aus, neue Einblicke in die politischen Kontexte, aufgrund derer ein »jüdisches DP-Problem« entstand und konfrontieren sie mit den Selbstdeutungen und Orientierungen der jüdischen Überlebenden. Die Geschichte von Menschen am Rande der deutschen Nachkriegswirklichkeit, als Spielball der Weltpolitik, zwischen Vernichtung und einer unsicheren Zukunft wird nachgezeichnet. Mit Beiträgen von Jacqueline Giere, Abraham J. Peck, Andreas Hofmann, Ewa Kozminska-Frejlak, Leonard Dinnerstein, Ronny Loewy, Anita Shapira, Idith Zertal, Angelika Eder, Angelika Königseder, Thomas Albrich, Dan Diner, Peter Honigmann, Lena lnowlocki, Irene Heidelberger-Leonard, Ole Frahm, Silke Wenk. // Inhalt: Editorial 9 Einleitung 13 Jacqueline Giere »Unsere Augen haben die Ewigkeit gesehen« 27 Erinnerung und Identität der She'erith Hapletah Abraham Peck Die polnischen Holocaust-Überlebenden 51 Zwischen Assimilation und Emigration Andreas Hofmann Polen als Heimat von Juden 71 Strategien des Heimischwerdens von Juden im Nachkriegspolen 1944-1949 Ewa Kozminska-Frejlak Britische und amerikanische DP-Politik 109 Leonard Dinnerstein THESE ARE THE PEOPLE 119 Zu Abraham J. Klausners Film über das Zentralkomitee der befreiten Juden in der amerikanischen Zone Ronny Loewy Die Begegnung zwischen dem Jischuw und den 129 Überlebenden des Holocaust Anita ShapiraSchicksalhafte Begegnung - Israel und die 145 Holocaust-Überlebenden Idith Zertal Jüdische Displaced Persons im deutschen Alltag 163 Eine Regionalstudie 1945 bis 1950 Angelika Eder Durchgangsstation Berlin 189 Jüdische Displaced Persons 1945-1948 Angelika Königseder Brichah: Fluchtwege durch Österreich 207 Thomas Albrieb Elemente der Subjektwerdung 229 Jüdische DPs in historischem Kontext Dan Diner Talmuddrucke im Nachkriegsdeutschland 249 Peter Honigmann Normalität als Kunstgriff 267 Zur Traditionsvermittlung jüdischer DP-Familien in Deutschland Lena Inowlocki Jean Amerys »Meisterliche Wanderjahre« 289 Irene Heidelberger-Leonard Das weiße M 303 Zur Genealogie von MAUS(CHWITZ) Ole Frahm Identifikation mit den Opfern und Sakralisierung des Mordes 341 Symptomatische Fehlleistungen des Berliner Denkmalsprojekts für die ermordeten Juden Silke Wenk Autorinnen und Autoren 377 V24382C2 ISBN 9783593358437 VERSANDKOSTENHINWEISE: Gewichtsangabe ab 1001 g (wie bisher = 5,90 € ) sowie Bücher die folgende Maße überschreiten: Länge: bis 35,3 cm / Breite: bis 25 cm / Höhe: bis 5 cm / Gewicht 1.000 g (Versandpauschale reg. Paket = 5,90 € Versandkosten ); GÜLTIG AB 01.01.2020 - bedingt u.a. durch deutliche Preiserhöhungen und neue Sendungsformen der DPAG . Vorkasse bei Lieferung außerhalb Deutschlands. *** Universitätsbibliotheken und / oder öffentliche Bibliotheken innerhalb Deutschlands werden auf Rechnung beliefert.
[SW: Deutschland ; Displaced Person ; Juden ; Geschichte 1945-1950 ; Aufsatzsammlung, Sozialgeschichte, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften]
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Conrad Ferdinand Meyer Jürg Jenatsch. Eine Bündnergeschichte

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Conrad Ferdinand Meyer Jürg Jenatsch. Eine Bündnergeschichte Berlin Globus Verlag 1935? Leinen 252 S. SU leicht randrissig, Seiten altersbedingt nachgedunkelt! Meyer, Conrad Ferdinand deutschspr. Schweizer Schriftsteller *11.10.1825 Zürich †28.11.1898 Kilchberg bei Zürich Jürg Jenatsch, 1876 Die historischen Novellen von Conrad Ferdinand Meyer erfreuten sich im national-liberalen Bildungsbürgertum des Deutschen Reichs großer Beliebtheit, da sie im Gewand mittelalterlicher Sittengemälde zeitgenössische Kulturkampf-Reflexe und -Rhetorik aufzunehmen schienen. Die vielschichtig aufgebauten Rahmenhandlungen, die moralische Vieldeutigkeit seiner Figuren und die symbolreichen Spiegelungen seiner Texte kennzeichnen jedoch die wegweisende Modernität des Autors. Der Tod des Vaters führte bei dem 15-jährigen Meyer zu einer tief gehenden geistigen Verunsicherung. Die pietistisch-wahnhaft veranlagte Mutter sah in ihm, nachdem er sein Jurastudium abgebrochen und 1852 erstmals eine Nervenklinik aufgesucht hatte, einen gescheiterten Außenseiter. Nach ihrem Tod (1856) befreite Meyer sich allmählich von Schuldkomplexen und lebte symbiotisch mit seiner Schwester Betsy zusammen. Eine Erbschaft machte ihn finanziell unabhängig und ermöglichte zahlreiche Bildungsreisen. 1871 wurde Meyer mit dem Versepos Huttens letzte Tage schlagartig berühmt. In den folgenden 20 Jahren entstand ein reiches Werk an Novellen und Gedichten. Die späte Ehe (1875), die ihm gesellschaftliche Anerkennung und wirtschaftliche Sicherheit brachte, führte zu Spannungen zwischen Ehefrau und Schwester - ein Ereignis, das seine geistige Gesundheit endgültig zerstörte. Seine letzten Jahre verbrachte Meyer in geistiger Umnachtung. Graubünden zur Zeit des 30-jährigen Krieges: Das Land wird zum Spielball der europäischen Großmächte. Spanien-Österreich ebenso wie Frankreich-Venezien wollen die Bündner Alpenpässe erobern, die Landschaft Veltlin wird von den Spaniern besetzt. Volksheld Jürg Jenatsch, den Conrad Ferdinand Meyer zum Titelhelden seines Romans macht, versucht seiner vom Religionskrieg zerrissenen Heimat wieder zur Freiheit zu verhelfen - mit allen Mitteln. Meyer beschreibt den Lebensweg des Schweizers, der vom protestantischen Pfarrer zum Söldner und Freiheitskämpfer für Bünden wird. Dabei macht der Autor mit der Faszination dieser urwüchsigen Gestalt auch ihr Dilemma sichtbar: Jenatsch, der sich nach Frieden und Freiheit sehnt, kann seine politischen Ziele nur durchsetzen, indem er über Leichen geht. Am Ende verrät er sogar seine protestantischen Landsleute, indem er katholisch wird und sich mit den verhassten Spaniern verbündet. Die Geschichte um Jürg Jenatsch gehört zu den Gründungsmythen des Schweizer Kantons Graubünden. Conrad Ferdinand Meyer hat sie 1876 in diesem spannenden historischen Roman literarisch verewigt. Ein historischer Roman, der turmhoch über allem steht, was man heute in den Regalen mit der Überschrift "Historische Romane" findet. Georg (Jürg) Jenatsch war in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs im Graubündner Land eine historische Figur: anfänglich reformierter Pfarrer, durch die Gewalttätigkeit der Ereignisse zum Freiheitskämpfer mutiert - und um den Preis der Konversion zum Katholizismus, um den Preis des Paktierens mit den früheren Todfeinden aus Österreich und Spanien, um den Preis des Verrats an seinem Mentor, dem Herzog von Rohan, im bedingungslosen Kampf für die Unabhängigkeit seines Graubünden. Jürg Jenatsch ist, auch in C.F. Meyers überwiegend historisch abgesicherter Bearbeitung, einer der typisch schillernden Meyerschen Heldenfiguren, mit widersprechenden und problematischen Charakterzügen, und wieder ist es ein Kleriker, der fern von seinen christlichen Glaubensgrundsätzen handelt und dem sich hier am Ende ein gewaltsames Schicksal erfüllt.
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Bestell-Nr.: BN24955 - gefunden im Sachgebiet: Romane/Erzählungen / Historische Romane
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