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Goedeke, Karl;  Goethes sämtliche Werke in sechsunddreißig Bänden Band 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, + 1 Band Supplement zu den Werken des Dichters

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Goedeke, Karl; Goethes sämtliche Werke in sechsunddreißig Bänden Band 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, + 1 Band Supplement zu den Werken des Dichters Stuttgart: Gotta´;sche Buchhandlung, Gebrüder Kröner Verlagsbuchhandlung, 1880. ca. 10.000 Seiten , 18 cm Pappeinband das Erscheinungsjahr ist eine geschätzte Angabe, altersbedingt gebräunt und fleckig, Namenseintrag, Einbandkanten teils bestoßen, Aus dem Inhalt: Band 1: Gedichte erster Teil - Band 3: Gedichte dritter Teil - Band 4: Sprüche in Reimen und Prosa, Ethisches, Theaterreden, Maskenzüge, Register zu Band I bis IV - Band 5: Hermann und Dorothea, Achilleis, Reineke Fuchs - Band 6: Lustspiele und Farcen, Dramatische Fragmente und Skizzen: Die Laune des Verliebten, Die Mitschuldigen, Puppenspiel, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilen, Das Neueste von Plunderweilern, Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey, Santyros, Prolog zu den neuesten Offenbarungen Gottes, Götter, Helden und Wieland, Prometheus, Künstlers Erdewallen, Künstlers Apotheose, Der Triumph der Empfindsamkeit, Die Vögel - Band 7: Singspiele: Claudine von Villa Bella, Erwin und Elmire, Jery und Bätely, Lila, Die Fischerin, Scherz List und Rache, Die ungleichen Hausgenossen, Der Zauberflöte zweiter Teil - Band 8: Zeitstücke und Dramatische Gelegenheitsdichtungen: Der Groß-Ropyta, Der Bürgergeneral, Die Aufgeregten, Das Epimenides, Erwachen, Palacophyron und Reoterpe, Vorspiel zu Eröffnung des Weimarischen Theaters, Was wir bringen, Einzelne Szenen zu festlichen Gelegenheiten - Band 9: Götz von Berlichingen, Clavigo, Egmont, Stella, Die Geschwister - Band 10: Faust ertser und zweiter Teil - Band 11: Iphigenie und Tauris, Torquato Tasso, Die natürliche Tochter - Band 12: Elenor, Pandora, Mahomet, Tankred, Die Wette - Band 13: Jugenddramen, Entwürfe, Fragmente, Anhang - Band 14: Götz von Berlichingen, Die Mitschuldigen, Theater und dramatische Poesie - Band 15: Die Leiden des jungen Werthers, Briefe aus der Schweiz, Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, Die guten Weiber, Novelle, Reise der Söhne Megaprazons, Der Hausball, Prosaischer Dialog zu Nicolais Freunden des jungen Werthers - Band 16: Wilhelm Meisters Lehrjahre erster Teil - Band 17: Wilhelm Meisters Lehrjahre zweiter Teil - Band 18: Wilhelm Meisters Wanderjahre - Band 19: Die Wahlverwandtschaften - Band 20: Aus meinem Leben, Dichtung und Wahrheit erster und zweiter Teil - Band 21: Aus meinem Leben, Dichtung und Wahrheit dritter und vierter Teil - Band 22: Italienische Reise - Band 23: Italien - Band 24: Kampagne in Frankreich, Die Belagerung von Mainz - Band 25: Schweizerreise 1797, Rheinreise - Band 26: Annalen oder Tag- und Jahreshefte, Biographische Einzelheiten - Band 27: Deutsche Literatur - Band 28: Auswärtige Literatur, Volkspoesie, Rameaus Neffe - Band 29: Benvennto Cellini - Band 30: Propyläen, Zur Kunst - Band 31: Winckelmann, Philipp Hackert, Diderots Versuch über die Malerei, Reden, Brie eines Pastors, Zwo biblische Fragen - Band 32: Morphologie - Band 33: Mineralogie und Geologie, Meteorologie, Zur Naturwissenschaft im allgemeinen, Naturwissenschaftliche Einzelheiten, Beiträge zur Optik - Band 34: Zur Farbenlehre I. Band (Didaktischer und polemischer Teil) - Band 35: Zur Farbenlehre II. Band (Materialien zur Geschichte der Farbenlehre), Nachträge - Band 36: Gedichte, Biographische Einzelheiten zur Kunst zur Literatur, Chronologie, Register zu Band V - XXXVI, Alphabetisches Inhaltsverzeichnis zu Band I - XXXVI 3g2b Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag. Goethes sämtliche Werke in sechsunddreißig Bänden; Karl Goedeke;Theater; Literaturwissenschaft; Drama; Goethe; 1
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Bestell-Nr.: 17747 - gefunden im Sachgebiet: Literaturwissenschaft
Anbieter: Antiquariat Ardelt, DE-01983 Großräschen

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Beland, Hermann Die Angst vor Denken und Tun Psychoanalytische Aufsätze I zu Theorie, Klinik und Gesellschaft Psychosozial-Verlag 2014 Broschur 148 x 210 mm ISBN: 3837923406 Das Buch stellt die Psychoanalyse der Gegenwart mit zahlreichen klinischen Beispielen und gesellschaftlichen Analysen aus der Feder eines ihrer bedeutendsten Vertreter dar. Hermann Beland schafft eine Synthese der klassischen psychoanalytischen Theorien mit denen des englischen Psychoanalytikers Wilfred R. Bion. »Es ist Belands Kunst, gleichzeitig in Bewegung und Balance zu bleiben, im Wechsel zwischen seinem klinisch empirischen Standbein und seinem intellektuellen Spielbein, das mit Leichtigkeit und weitem theoretischem Überblick auszuschreiten scheint, auch in `wissenschaftliches Neuland`, sowohl klinisch wie gesellschaftlich und ideologiekritisch.« Helmut Hinz, Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis Hermann Beland ist eine der international bekanntesten Persönlichkeiten der Psychoanalyse in Deutschland. Beeinflusst von der Theorie Wilfred Bions will sein eigener theoretischer Beitrag ein zentrales klinisches Problem lösen: das der Fixierung, der Einsetzung und der Aufhebung wahnhafter Überzeugungen. Das Spektrum der von ihm untersuchten Themen ist breit und reicht von den psychoanalytischen Grundsätzen der Ethik bis zur Ersetzung des destruktiv allwissenden Über-Ichs; von der Übertragung als sozialem Grundmuster bis zur Verifizierung psychoanalytischer Erkenntnisse; von der Klärung des Allmachtsbegriffs bis zur Rolle der Projektion bei individueller und kollektiver Gewalt. Anschaulich berichtet er auch von den von deutschen und israelischen Analytikern veranstalteten »Nazareth-Konferenzen«, die Beland mitbegründete und die die kollektiven Identitätsstörungen nach dem größten Trauma durch die Gegenwart der anderen Gruppe erfahrbar machen. Inhalt I Zur Theorieentwicklung 1 Psychische Strukturen als herrschende Bedeutungen Begriff, Genese, Stabilität, Veränderbarkeit, Realitätstreue, Realitätsverleugnung 2 Validierung des klinischen Prozesses Vier Objektivierungsmöglichkeiten für die Subjektivität von Verstehen, geprüft in einer kritischen Behandlungsphase 3 Die Sorge für Wahrheit und Leben Psychoanalytische Beiträge zur Ethik (Freud, Klein, Bion) 4 Der Allmachtsbegriff ideengeschichtlich Von der Allmacht des Gedankens (Freud) zur Allmacht über das Denken (Klein) 5 Neun Thesen zur psychoanalytischen Methode Wissenschaftstheoretischer Ort, Subjektivität, Objektivität, Verifizierung, Wahrheitskriterien II Zur Klinik 6 Theorie der Therapie: Aufhebung struktureller Bedeutungen Eine Auseinandersetzung mit Freuds »Die endliche und die unendliche Analyse« 7 Bion zur analytischen Haltung - ein Überblick 8 Übertragung als soziales Grundmuster Vom »Erraten der Übertragung« (Freud) zur »Vorahnung« (Bion). Eine Fallgeschichte 9 Das Verlangen nach völliger Übereinstimmung und die Angst vor Denken und Tun Oblomows Retreat (Gontscharow) als Paradigma des psychosozialen Mechanismus 10 Das destruktiv-allwissende Überich und der melancholische Mechanismus 11 Psychoanalytische Gewaltforschung Die Rolle der Projektion bei individueller und kollektiver Gewalt III Zur Gesellschaft 12 Umwälzungen gebären alte Geister neu - Die Wiederkehr des Verdrängten in Mittel- und Osteuropa nach 1989 13 Psychoanalytische Antisemitismustheorien im Vergleich: Kollektiv-ideologische Projektion von Schuld und Neid 14 Religiöse Wurzeln des Antisemitismus 15 »Und doch läßt sich die Gegenwart ihr ungeheures Recht nicht rauben« Die Herrschaft psychotischer Symbole in der Gesellschaft der Wahlverwandtschaften Goethes 16 Wie verstehen sie sich selbst? Zur Geschichte der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit in der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung 17 Erfahrungen auf einer Tavistock-Gruppenkonferenz in Israel OFEK, Sichron Jakov 1992 18 Kollektivsymptome unter verändernden Erfahrungen Bericht der fünf »Nazareth-Konferenzen« 1994-2006: Von »The Past in the Present« (Nazareth 1994) bis »Shaping the Future by Confronting the Past« (Zypern 2006) Literatur Nachweis Personenregister Sachregister
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Bestell-Nr.: 2340neu - gefunden im Sachgebiet: Varia
Anbieter: Bücherdienst Buchkultur Psychosozial , DE-35390 Gießen
Der Bücherdienst Psychosozial macht Winterpause bis zum 2. Januar 2017.

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Dichtung und Wahrheit : Johann Wolfgang von Goethe. Hrsg. von Walter Hettche : Durchges. und bibliogr. erg. Ausgabe :

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Goethe, Johann Wolfgang von : Dichtung und Wahrheit : Johann Wolfgang von Goethe. Hrsg.Antikbuch24-SchnellhilfeHrsg. = Herausgeber von Walter Hettche : Durchges. und bibliogr. erg. Ausgabe : Stuttgart : Reclam : 2012. über 300 Seiten : Kl.-8 Octav : Softcover : ISBN: 9783150189399 Eine der bedeutendsten Autobiographien der Weltliteratur in einer mustergültig kommentierten Ausgabe mit über 300 Seiten Einzelstellenkommentar, Literaturhinweisen, Nachwort und Registern. Inhaltsverzeichnis Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit Anhang Zu dieser Ausgabe Kommentar Literaturhinweise Nachwort Register Personen Zeitschriften und anonyme Werke der Literatur und bildenden Kunst Orte Werke Goethes Ausgaben der Werke Goethes Autorinformation Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von), 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar. G.s Eltern waren der 1742 zum Kaiserlichen Rat ernannte Jurist Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Goethe, geb. Textor. Er wurde zu Hause unterrichtet; neben den Naturwissenschaften und Mathematik standen alte und neue Sprachen und Zeichnen auf dem Erziehungsprogramm. 1765 nahm G. das Studium der Rechte in Leipzig auf, widmete sich aber bald seinen literarischen und künstlerischen Interessen (Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser). Nach einem Blutsturz mit einem blutigen Husten kehrte er 1768 nach Frankfurt zurück. Nach einer längeren Genesungszeit, die er u. a. zum Verkehr mit dem pietistischen Kreis um Susanna Katharina v. Klettenberg und zur Lektüre pansophischer Schriften nutzte, setzte er 1770 sein Studium in Straßburg fort (Promotion zum Lizentiaten der Rechte im August 1771). Hier kam es im Herbst 1770 zur folgenreichen Begegnung mit J. G. Herder, der ihn mit seiner neuen Auffassung des Schöpferischen, seinem Konzept von Volkspoesie und seinem Entwicklungsdenken bekannt machte und auf Homer, Pindar, Shakespeare und Ossian als die Vorbilder einer aus unmittelbarem Erlebnisausdruck entsprungenen Dichtung hinwies. Zur gleichen Zeit lernte er die Pfarrerstochter Friederike Brion in Sesenheim kennen. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt wurde er im September 1771 als Advokat am Schöffengericht zugelassen; es blieb ihm genug Zeit für seine literarischen Arbeiten und zur P?ege persönlicher Beziehungen, v. a. mit J. H. Merck und seinem Kreis am Darmstädter Hof. Von Mai bis September 1772 hielt er sich als Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar auf; hier lernte er Charlotte Buff und ihren Bräutigam Johann Christian Kestner kennen. Über Ehrenbreitstein – Besuch bei Sophie von La Roche und ihrer Familie – kehrte G. nach Frankfurt zurück; der 1774 erschienene Werther machte ihn zur europäischen Berühmtheit. Nach einer bald wieder aufgelösten Verlobung mit der Bankierstochter Elisabeth (Lili) Schönemann und einer Reise in die Schweiz im Sommer 1776 folgte G. der Einladung Herzog Karl Augusts von Sachsen-Weimar nach Weimar (1786 Geheimer Legationsrat, verantwortlich für Bergwerksangelegenheiten; 1779 Leiter der Kriegskommission und der Direktion des Wegebaus, Ernennung zum Geheimen Rat; 1782 Erhebung in den Adelsstand durch Kaiser Joseph II.; Bezug des Hauses am Frauenplan). Von Karlsbad aus, wo er sich mit dem Herzog, der Familie Herder und Charlotte von Stein aufhielt, brach er am 3. September 1786 ohne Abschied nach Italien auf. Über Verona, Vicenza, Padua, Venedig, Ferrara und Bologna erreichte er – als Johann Philipp Möller, von Beruf Maler oder auch Kaufmann – am 29. Oktober Rom und quartierte sich bei dem Maler Wilhelm Tischbein ein. Ende Februar 1787 reiste er über Neapel nach Sizilien. Anfang Juni kehrte er nach Rom zurück(Aufenthalt bis April 1788). Über Florenz, Mailand und die Schweiz erreichte er Weimar wieder am 18. Juni 1788. In Italien war – nach intensiven Studien bei dortigen dt. Künstlern – die Entscheidung gefallen, in Zukunft »auf das Ausüben der bildenden Kunst« zu verzichten und seiner dichterischen Begabung zu leben. Nach seiner Rückkehr wurde er nun von Regierungsgeschäften entlastet; zugleich begann die Lebensgemeinschaft mit Christiane Vulpius (Trauung am 19. 10. 1806). Ziel einer enttäuschenden zweiten Italienreise (März–Juni 1790) war Venedig. 1791 wurde er mit der Leitung des Weimarer Hoftheaters (bis 1817) betraut. Während der Revolutionskriege nahm er als Begleiter des Herzogs 1792–93 an der ›Campagne in Frankreich‹ und der Belagerung von Mainz teil. 1794 begann die Annäherung an Schiller, die bald zur produktiven Zusammenarbeit und Freundschaft führte. Eine weitere Reise in die Schweiz (1797) und auf schwere Krankheiten folgende Kuraufenthalte in Bad Pyrmont (1801) und Lauchstädt (1805) unterbrachen G.s Tätigkeit in Weimar (Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat 1804) und Jena (Oberaufsicht über die naturwissenschaftlichen Institute der Universität seit 1803). Von 1806 an hielt er sich im Sommer regelmäßig zu Kuraufenthalten in böhmischen Badeorten auf: Karlsbad, Franzensbad, Teplitz (mehrere Treffen mit Beethoven 1812) und später auch Marienbad (Begegnung mit Ulrike v. Levetzow 1821, Marienbader Elegie 1823). 1806 wurde Weimar von frz. Truppen besetzt, 1808 kam es zu mehreren Begegnungen mit Napoleon. 1807 machte Bettine Brentano (später: Arnim) ihren ersten Besuch. 1814 und 1815 unternahm G. Reisen in die Rhein-Main-Gegend (Wiesbaden, Bingen, Frankfurt, Heidelberg, Köln); 1814 lernte er Marianne v. Willemer in Wiesbaden kennen. Im Dezember 1815 wurde G. zum Staatsminister ernannt. Am 6. Juni 1816 starb seine Frau Christiane, am 14. Juni 1828 Herzog Karl August, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbunden hatte, am 26. Oktober 1830 in Rom sein einziger Sohn August. Obwohl G.s Schaffenszeit mehr als 60 Jahre umfasst und sein Werk eine entsprechende Entwicklung durchmacht, zieht sich die Beschäftigung mit manchen Themen und Stoffen – z. B. Faust, Wilhelm Meister – durch viele Jahrzehnte oder selbst sein ganzes schöpferisches Leben hin; außerdem liegt gelegentlich – wie etwa bei der Italienischen Reise – ein langer Zeitraum zwischen Anlass und Ausführung. Nach Anfängen in anakreontischem Stil brachte die Straßburger Zeit den entscheidenden dichterischen Durchbruch, mit dem die ›Genieperiode‹ des Sturm und Drang recht eigentlich begann: programmatisch mit der Rede Zum Schäkespears Tag und der von Herder herausgegebenen Sammlung Von Deutscher Art und Kunst (mit Herders Ossian- und Shakespeareaufsätzen und G.s Von Deutscher Baukunst), dichterisch mit den von der Liebe zu Friederike Brion inspirierten ›Sesenheimer Liedern‹ (Es schlug mein Herz, Maifest), den großen freirhythmischen Sturm-und-Drang-Hymnen (Mahomets-Gesang, Prometheus, Ganymed usw.) und dem Drama Götz von Berlichingen. Mit dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers brachte er dann nicht nur die eigene Krise zum Ausdruck, sondern die einer ganzen Generation, die sich »in einem schleppenden, geistlosen, bürgerlichen Leben« (G.) gefangen sah. In die Phase des Sturm und Drang gehören auch die ersten Szenen der Faustdichtung (Gelehrten-, Gretchentragödie, Universitätssatire), der so genannte Urfaust (etwa 1773–75). Diese Anfänge blieben trotz späterer Rundungs- und Überformungsversuche erhalten und kontrastieren im vollendeten Faust I mit den Symbolisierungstendenzen des ›klassischen‹ Goethe. Die Überwindung »aller nordischer Barbarei«, die der klassische G. in seiner Faustkomposition sah, brachte der Faust II, an dem er schon vor der Vollendung des ersten Teils arbeitete (und 1831 abschloss): ein enzyklopädisches, scheinbar disparates Werk, dessen innere Einheit in einem System metaphorischer, allegorischer und symbolischer Zusammenhänge, in einer vielfältigen und wechselseitigen Spiegelung von Themen und Motiven besteht. Gegenüber der Herausforderung, die der Faust für das Theater bedeutete, ist sein übriges dramatischen Schaffen durchaus theatergerecht; dabei stehen neben den großen Texten wie Egmont, Iphigenie oder Tasso, die erst in Italien ihre endgültige Form fanden, kleinere Dramen, Singspiele und Festspiele für die hö?sche Gesellschaft. Zu G.s Erzählwerk gehören neben den rein ?ktiven Texten auch die Autobiographie Dichtung und Wahrheit, in der sich die Darstellung der inneren Entwicklung mit der der Welt verbindet, die Beschreibung seiner italienischen Reise mit dem zentralen Motiv der Überwindung der privaten und künstlerischen Krise und die Erinnerungen an die Revolutionskriege. Sein Romanschaffen gipfelt, nimmt man die Rezeption als Maßstab, in Wilhelm Meisters Lehrjahren, dem Prototyp des Bildungsromans, entstanden aus einem Romanprojekt der voritalienischen Zeit (Wilhelm Meisters theatralische Sendung). Wie bei Faust folgte auch hier ein zweiter Teil, der die Gattungskonventionen negierte und, statt auf individuelle Ausbildung und Vervollkommnung zu zielen, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen re?ektiert, mit Begriffen wie Entsagung und Ehrfurcht auf ethische Verp?ichtungen verweist und mit dem Projekt einer Auswanderung nach Amerika Perspektiven einer neuen Ordnung zu eröffnen sucht. Auch die von den Zeitgenossen kontrovers diskutierte Ehegeschichte der Wahlverwandtschaften hat symbolischen, exemplarischen Charakter und verknüpft in ihrem symbolischen Beziehungsge?echt die unausweichliche Tragik der Liebesgeschichte mit der Darstellung des geschichtlichen Wandels, der die alte Ordnung zersetzt. Die Kunst der Novelle p?egte G. nach romanischem Vorbild bereits in den Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten mit dem symbolischen Märchen am Ende. Auch der zweite Teil des Wilhelm Meister war ursprünglich als novellistische Rahmenerzählung geplant. G. illustrierte seine Auffassung der Novelle – »eine sich ereignete unerhörte Begebenheit« – noch einmal in seinem Spätwerk (Novelle). In der Zeit der Zusammenarbeit mit Schiller und der Auseinandersetzung mit der Antike und Problemen der Gattungspoetik erhielt das Epos einen hohen Stellenwert. G.s Versuch eines epischen Gedichts Hermann und Dorothea nahm allerdings eher den Charakter einer Idylle an. Der Versuch eines großen homerischen Epos scheiterte; die Achilleis kam über das erste Buch nicht hinaus. Bereits vorher hatte G. mit klassischem Anspruch eine Hexameterbearbeitung des alten Tierepos von Reineke Fuchs unternommen. Die Vielfalt von G.s lyrischer Dichtung wird zum ersten Mal 1789 im 8. Band der Schriften deutlich. Hier stehen auch, den Sturm-und-Drang-Hymnen entgegengesetzt, die Hymnen Grenzen der Menschheit und Das Göttliche, die zur Klassik hinführen. G. verfügte als Lyriker wie kein anderer Dichter über die unterschiedlichsten Töne: von der volksliedhaften Einfachheit und stimmungsvollen Erlebnisdichtung zum erhabenen Gestus der Oden und Hymnen, von satirisch-epigrammatischem Witz zu tiefer Symbolik. Dazu kam eine Offenheit für die verschiedensten Anregungen und zugleich die Fähigkeit, sie sich anzuverwandeln. Ergebnis der Begegnung mit Italien und der klassischen Antike (sowie des Verhältnisses mit Christiane) waren die Römischen Elegien, G.s erster Gedichtzyklus; aus der Zusammenarbeit mit Schiller gingen die kritischen und polemischen Xenien hervor, gegenseitiger Anregung verdankt sich ihre fruchtbare Balladendichtung. Die Lektüre des Divan, der Liedersammlung des persischen Dichters Ha?s, verbunden mit einem Gefühl innerer Verjüngung durch eine Reise in die Landschaften seiner Jugend (1814, 1815) und neue Liebeserfahrungen, regte G. zu dem Zyklus West-östlicher Divan an, in dem sich – mit Beiträgen Marianne v. Willemers – in einer beziehungsreichen Vielfalt orientalische und westliche Bild- und Vorstellungswelten in einem souveränen Wechsel der Stil- und Sprachebenen miteinander verbinden. Bereits vorher hatte er auch seine Skepsis gegenüber dem bei den Romantikern so beliebten Sonett zurückgestellt und um 1808–09 einen Zyklus von Liebessonetten für Minna Herzlieb geschrieben. Auch seine letzten großen Gedichte, die Marienbader Trilogie der Leidenschaften, haben einen entsprechenden biographischen Anlass. Zu G.s Aufgaben in Weimar gehörte nach der Italienreise neben der Direktion des Hoftheaters auch die Aufsicht über die naturwissenschaftlichen Institute an der Universität Jena. Dies entsprach seinen tatsächlichen wissenschaftlichen Interessen, die sich in seinen eigenen Beiträgen zur Optik und zur Farbenlehre (mit ihrem unbeirrten und uneinsichtigen Kampf gegen Isaac Newton) und anderen Studien – v. a. zur Morphologie – niederschlugen. G.s Erkenntnisinteressen waren andere als die der zünftigen Naturwissenschaften; eine Wissenschaft, die von den Erscheinungen abstrahierte oder die Natur zergliederte, war nicht die seine. So sah er Farbe als ein nicht weiter ableitbares »elementares Naturphänomen für den Sinn des Auges« mit zugleich realer und symbolischer Bedeutung. Seine Vorstellungen von der Einheit des Organischen, von der Morphologie als »Lehre von der Gestalt, der Bildung und Umbildung der organischen Körper«, von der Metamorphose der P?anze oder des Tieres als einer allmählichen, kontinuierlichen Entwicklung aller Arten aus einem Urphänomen wie der Urp?anze, fanden ihren Niederschlag auch in der Dichtung (z. B. Faust II). Das Konzept, das Unruhe, Sprünge, gewaltsame Eingriffe ausschloss, hatte durchaus politische Implikationen und enthielt auch G.s Antwort auf die von ihm nie akzeptierte Französische Revolution. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) – © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart. 9783150189399 Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtig. Gebrauchte Bücher sind vom Umtausch ausgeschlossen.
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