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Unser Mann bei Goebbels : Verbindungsoffizier des Oberkommandos der Wehrmacht beim Reichspropagandaminister 1940 - 1944.

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Joseph Goebbels, Josef ; Lebenserinnerungen, Nationalsozialismus, Oberkommando der Wehrmacht, Judent Martin, Hans-Leo: Unser Mann bei Goebbels : Verbindungsoffizier des Oberkommandos der Wehrmacht beim Reichspropagandaminister 1940 - 1944. Neckargemünd : Vowinckel, 1973. GUTES Exemplar der ERSTAUSGABE. - Enthält u.a.: Goebbels und sein Tagebuch. Gespräch über die Juden. Goebbels und die Russen. Goebbels und der Admiral Canaris. Goebbels und sein Tod... Originalpappband mit Original-Schutzumschlag. 163 Seiten. 22 cm. ERSTAUSGABE. GUTES Exemplar der ERSTAUSGABE. - Enthält u.a.: Goebbels und sein Tagebuch. Gespräch über die Juden. Goebbels und die Russen. Goebbels und der Admiral Canaris. Goebbels und sein Tod...
[SW: Joseph Goebbels, Josef ; Lebenserinnerungen, Nationalsozialismus, Oberkommando der Wehrmacht, Judentum, Drittes Reich]
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Bestell-Nr.: 231528 - gefunden im Sachgebiet: Nationalsozialismus / Drittes Reich / Faschismus
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Doktor Angelo : Drei Novellen.

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Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas gebräunt , sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6] Originalbroschur. 20 cm. 216 Seiten. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas gebräunt , sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Doktor Angelo : Drei Novellen.

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Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas stärker gebräunt sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (datiert 14.9 1970) - Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6] Originalbroschur. 20 cm. 216 Seiten. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas stärker gebräunt sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (datiert 14.9 1970) - Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Goebbels, Heiner und Alfred Harth  Vom Sprengen des Gartens

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Goebbels, Heiner und Alfred Harth Vom Sprengen des Gartens FMP (Free Music Productions) Records: SAJ - 20. 1979 Vinyl (Zustand: near mint) Hülle: VG). mit Textbeilage Heiner Goebbels (* 17. August 1952 in Neustadt an der Weinstraße) ist ein deutscher Musiker, Komponist, Hörspielautor, Regisseur und Professor für Angewandte Theaterwissenschaft. Goebbels studierte Soziologie und Musik in Freiburg im Breisgau und Frankfurt am Main, war Mitgründer des Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters und spielte 1975 bis 1988 als Musiker im Duo Goebbels/Harth und von 1982 bis 1992 in der experimentellen Rockgruppe Cassiber. Er veröffentlichte ca. 20 CDs /////// Alfred 23 Harth (* 28. September 1949 in Kronberg im Taunus als Alfred Harth) ist ein genreüberschreitender Musiker (Bassklarinette, Tenorsaxofon, Electronics), Komponist und Multimedia-Künstler. Angeregt von Dada integrierte er 1968 beim Konzert im Action-Center München Alltagsgegenstände; im Stadttheater Bremerhaven bezog er sein Publikum mit ein, veranstaltete Happenings und andere Aktionen im öffentlichen Raum. Mit dem Ensemble Just Music hatte er einen ersten Fernsehauftritt in einem TV-Feature über Franz Mon. Zurück in Frankfurt gründete Harth mit Heiner Goebbels das Duo Goebbels/Harth (1975-1988), das unter anderem durch seine Eisler- und Bachbearbeitungen bekannt wurde. Ein zweites Duo mit dem Schlagzeuger Uwe Schmitt wurde 1977 um den Bassisten Buschi Niebergall zum Trio erweitert. Von 1976 bis 1981 gehörte Harth mit Goebbels zum Kern des Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters, einer Großformation, die Aktionen der Frankfurter Spontiszene musikalisch begleitete. Joachim-Ernst Berendt bezeichnete die zweite Goebbels/Harth-LP Vom Sprengen des Gartens (1979) als den wichtigsten deutschen Jazz-Tonträger der 1970er Jahre und produzierte mit Goebbels/Harth 1981 die Jazz & Lyrik-LP Zeit wird knapp mit Texten von Bertolt Brecht.
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Bestell-Nr.: 40416 - gefunden im Sachgebiet: Tonträger - LP - JAZZ
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Schaumburg-Lippe, Friedrich Christian Prinz zu: Dr. Goebbels; Ein Porträt des Propagandaministers; ARNDT-Verlag / Kiel (Lizenzausgabe des Limes-Verlag / Berlin); 1990. 2; 288 S.; Format: 14x22 Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe (* 5. Januar 1906 in Bückeburg; † 20. September 1983 in Wasserburg am Inn), deutscher Adeliger, hochrangiger NS.-Funktionär und Publizist nationalsozialistischer Schriften. Vor der Machtübernahme diente er der entstehenden nationalsozialistischen Bewegung als einer ihrer ersten Reichsredner. Ab 1933 fungierte er als Adjutant von Joseph Goebbels und war dadurch einer seiner engsten Mitarbeiter im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er als Geschichtsrevisionist bekannt. (frei nach wikipedia); - - - "Im "Minister für Volksaufklärung und Propaganda" haben wir den wohl interessantesten Politiker des 3. Reiches vor uns. Verdammt als Teufel in Menschengestalt und professionellen Lügner, hat ihn sein ehemaliger Adjutant, ein Sproß aus königlichem Hause, ganz anders erlebt: er porträtiert einen arbeitsbesessenen Perfektionisten, hochsensibel, kultiviert, kreativ und - wiewohl ein Meister der Propaganda - von der Wahrheit und Richtigkeit seines Tuns zutiefst überzeugt. Ein erregendes Buch, das nicht ohne Widerspruch bleiben wird." (Deckeltext); - - - I n h a l t : Ich bekenne zuvor; Die erste Begegnung; Man kann Propaganda nicht verwalten; Denn sie haben völlig verspielt; Stichwort "Löwe"; Nimbus und Vorbild; Vor dem Forum der Welt; So erlebte er den König und Mussolini; Der Marschall ist unser Freund; Böse Vorzeichen; Begräbnis in Rheydt; Damals zerbrach die Revolution; Eine Zeitung wäre mir lieber; Exzellenz Phipps und Sir Ivon Kirkpatrick; Direktiven; Hitler - wie ihn Goebbels sah; Da machen wir nicht mit; Gezielte Witze; Seine Freundinnen; Ein Sonderling in der Partei; Ihn reizte das Risiko; Visionen; Denn sie kamen von unten; Eine Million deutscher Soldaten; Manieren für Rabauken; Die Presse; Die alte Garde ist schwierig; Goebbels und der Kommunismus; Propaganda ist mein Leben; Typische Antworten; Nicht Grundsätze sondern Soldaten; Der Propagandist mußte guten Glaubens sein; Zwei Kaiser als Vorbild; Zwei Fronten ist zuviel; Das war sein vielleicht glücklichster Tag; Unter Goebbels Kopfkissen; Les Preludes; Einer, dem er ähnlich war; Philosophie bei Mondschein und Bomben; Macht und Tod; Der Hausintendant; Die Abdankung; Hitlers Arzt; Niemals wieder; Inhaltsverzeichnis; Namenregister; - - - Z u s t a n d: 2, original illustrierte Broschur mit Deckel- + Rückentitel. Kaum Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, gering berieben, insgesamt wohlerhalten, nahezu neuwertig
[SW: Biographien; Lebensbeschreibungen; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda; Dr. Joseph Goebbels; Gauleiter; Berlin;]
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Bestell-Nr.: 61548 - gefunden im Sachgebiet: Biographien
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Hitler, Adolf: Adolf Hitler, Bilder aus dem Leben des Führers (unvollständig); Reihe: Sammelbilder-Album 15; Herausgeber: Reichsbildberichterstatter Heinrich Hoffmann; Cigaretten-Bilderdienst / Hamburg / Altona / -Bahrenfeld; um 1936. Auflage: 101. - 200. T.; 132 S.; Format: 24x31 Wie auch auf der Austellung "Dokumentation Obersalzberg" 2009 ausgestellt. --- 4 Aquarelle Hitlers + 1 farbiges Hitler-Bild; --- Inhalt: Geleitwort: Hermann Göring; Vorwort: Dr. Joseph Goebbels; SS-Brigadeführer Julius Schreck +: Der Führer auf Reisen; Rudolf Hess (Heß): Abschied der NSDAP von Julius Schreck; Reichspressechef Dr. Otto Dietrich: Der Führer und das deutsche Volk; Dr. Joseph Goebbels: Der Führer als Redner; Obergruppenführer Wilhelm Brückner: Der Führer in seinem Privatleben; Dr. Joseph Goebbels: Der Führer als Staatsmann; Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley: Der Führer und der deutsche Arbeiter; Dr. Joseph Goebbels: Der Führer und die Künste; Architekt Albert Speer: Die Bauten des Führers; Generalinspektor Dr.-Ing. Fritz Todt: Adolf Hitler und seine Straßen; Dr. Joseph Goebbels: Unser Hitler, Rundfunk-Ansprache an das deutsche Volk zum (47.) Geburtstage des Führers; Oberstlt. Foertsch: Der Führer und die Wehrmacht; Reichsjugendführer Baldur von Schirach: Der Führer und die deutsche Jugend; Reichsleiter Philipp Bouhler: Der Führer und die nationalsozialistische Bewegung; Inhaltsverzeichnis. --- Auswahl und künstlerische Bearbeitung der Bilder dieses Werkes lagen in den Händen der Reichs-Bildberichterstatters der NSDAP, Heinrich Hoffmann / München. Das ganzseitige Titelbild ist eine Wiedergabe eines Gemäldes von B. Jacobs. Entwurf für Einband + Titel von O. H. W. Hadank / Berlin. Graphische Gestaltung: Carl Ernst Poeschel / Leipzig; --- NSDAP.-Unbedenklichkeitsvermerk, LaLit 179; --- Zustand: 3+, original roter Pappband mit goldenem Deckel- + Rückentitel, heller Rücken mit goldenem HK., mit Abbildungen, 170 (von 200) montierten Fotos + Zeichnungen. Fehlende Bilder im hinteren Bereich (ab # 130 aufwärts), Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, Einband leicht berieben, Klammerrost, etwas wellig, insgesamt jedoch noch ordentlich
[SW: Fotografie; Fotographie; Photographie; Fotos; Lichtbilder; NSDAP.; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Adolf Hitler;]
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Bestell-Nr.: 51557 - gefunden im Sachgebiet: Sammelbilder - Raumbild-Alben
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Goebbels, Joseph (Dr.): Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Sämtliche Fragmente. Teil I: Aufzeichnungen 1924 - 1941. Interimsregister; Herausgeben von Elke Fröhlich im Auftrag des Institut für Zeitgeschichte und in Verbindung mit dem Bundesarchiv; K.G. Saur / München, New York, London, Paris; 1987. Auflage: EA; 351, (1) S.; Format: 17x24 Elke Fröhlich (geb. 30. Januar 1944 in Ottmachau, Schlesien), deutsche Historikerin. Sie ist die Herausgeberin der 32-bändigen Edition der gesamten Tagebücher von Joseph Goebbels. (frei nach wikipedia); --- (LaLit 139), --- Zustand: 2, original weisse Leinenbroschur mit Deckel- + Rückentitel
[SW: Politik; Zeitgeschichte; Geschichte; History; Reichminister für Volksaufklärung und Propaganda; Dr. Joseph Goebbels; Gauleiter; Berlin; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Kampfzeit; 1919 - 1933; Weimarer Republik; 1919 - 1933; Systemzeit; Tagebücher; Biographien;]
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Fraenkel, Heinrich + Manvell, Roger: Goebbels (Zusätzlicher Umschlagtext: Kindheit und Jugend. " Kinder der Geschichte". Berlin. Der Kampf um die Macht. Minister für Propaganda und Volksaufklärung. Triumph. Totaler Krieg. Die letzten Monate. Tod im Bunker); Eine Biographie; Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH / Herrsching (Lizenz Verlag Kiepenheuer & Witsch / Köln - Berlin); um 1965. Auflage: Lizenz; 391 S.; Format: 13x21 Heinrich Fraenkel (* 28. September 1897 in Lissa; † 25. Mai 1986 in London), britischer Schriftsteller und Schachkomponist deutscher Herkunft. Er trat bei seiner schachlichen Tätigkeit unter dem Pseudonym Assiac auf, dem Ananym des Namens der fiktiven Schachgöttin Caissa. Besondere Bekanntheit erfuhr Fraenkel in seinen späten Lebensjahren durch seine Biografien über führende Nationalsozialisten; --- Arnold Roger Manvell (10. Oktober 1909 - 30. November 1987), der erste Direktor der British Film Academy (ein Posten, den er seit mehr als einem Jahrzehnt gefüllt), Autor zahlreicher Bücher über Filme und Filmherstellung, und Autor und Co -Autor (mit Heinrich Fraenkel) viele Bücher über Nazi-Deutschland, darunter Biographien von Adolf Hitler, Rudolf Hess, Heinrich Himmler, Joseph Goebbels und Hermann Göring. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er im Ministerium für Information, die Schaffung Propagandafilme für die britische Regierung. In seiner Karriere lehrte er auch an Universitäten in nicht weniger als vierzig Ländern auf drei Kontinenten (Amerika, Europa und dem Nahen Osten), und machte sich einen Namen als Broadcaster und Drehbuchautor . Er schloss sich der Boston University Fakultät 1975 Lehrfilmgeschichte Klassen an der Hochschule für Kommunikation. Manvell wurde 1982 zum Universitätsprofessor ernannt. (frei nach wikipedia); --- Englische Ausgabe unter dem Titel: Doctor Goebbels; --- Zustand: 2+, original illustrierter weißer Umschlag mit Deckel- + Rückentitel rotbraunes Leinen mit weißem Rückentitel, + 16 Abbildungen auf Kunstdruck-Tafeln, Inhaltsverzeichnis + Register. Kaum Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, wohlerhalten, nahezu neuwertig
[SW: Biographien; Lebensbeschreibungen; Reichminister für Volksaufklärung und Propaganda; Joseph Goebbels; Gauleiter; Berlin; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Kampfzeit;]
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Bestell-Nr.: 61547 - gefunden im Sachgebiet: Biographien
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Freedom in Struggle.

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Pechel, Rudolf: Freedom in Struggle. Toronto, Ryerson Press, 1957. VERY good copy of the first edition. Zu PECHEL vgl ausführlich WIKIPEDIA, u.a. : KZ-Haft 1942–1945 Im Januar 1942 veröffentlichte Pechel in der „Deutschen Rundschau“ einen kritischen Artikel über die deutsche Nachrichtenpolitik unter Goebbels. Darin heißt es: „Reichsminister Dr. Goebbels stellte fest, daß die gegenwärtige deutsche Nachrichten-Politik im In- und Ausland einen solchen Kredit hat, dass sie sich ein zeitweiliges Verstummen ruhig leisten kann.“ Dieser Artikel wurde nicht nur in einer Auslandssendung der BBC verlesen, sondern auch in einer schweizerischen Zeitung nachgedruckt. Dieser „Landesverrat“ führte zum Zugriff durch die NS-Organe: Pechel wurde am 8. April 1942 verhaftet und zunächst ins Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes eingeliefert. Die „Deutsche Rundschau“ wurde wenig später verboten. Am 28. Mai 1942 kam Pechel als Häftling in das Konzentrationslager Sachsenhausen, wo er ab August mehr als zwei Monate innerhalb des Zellenbaus in Einzel- und Dunkelhaft gehalten wurde, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führte. Im Juni 1944 kam Pechel in den Zellenbau des KZ Ravensbrück. Diese Verlegung hatte der Leiter einer Sonderkommission der Gestapo Herbert Lange veranlasst, um in der benachbarten Sicherheitspolizeischule Drögen in Fürstenberg/Havel belastende Aussagen gegen Ludwig Beck und Carl Goerdeler zu erpressen. Lange erhoffte sich auch eine Aufdeckung von Pechels Kontakten zur Opposition. Nach dem gescheiterten Attentat und Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 verschärfte man die Haftbedingungen Pechels. Inzwischen war auch seine Frau ins Visier der Gestapo geraten, da sie mit dem illegal in Berlin lebenden untergetauchten KPD-Funktionär und ehemaligen Sachsenhausen-Häftling Franz Jacob in unterstützender Verbindung stand. Sie wurde festgenommen und am 12. Oktober 1944 vom 1. Senat des Volksgerichtshofs wegen Unterstützung eines kommunistischen Funktionärs zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie kam in das Zuchthaus Waldheim, aus dem sie erst durch den Zusammenbruch des NS-Regimes befreit wurde. Rudolf Pechel wurde am 24. September 1944 aus Ravensbrück in das Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes zurücküberstellt und von dort vier Tage später in das Gefängnis Tegel gebracht, das kurz darauf bei einem Luftangriff schwer getroffen wurde, so dass Pechel bereits am 2. Oktober 1944 in die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Berlin-Moabit verlegt werden musste. Ende Dezember erhielt er die Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof wegen Landesverrats und Feindbegünstigung. Sie bezog sich auf Pechels Kontakte zu Carl Goerdeler in allgemeinen und auf eine Besprechung über die Möglichkeiten eines Friedensschlusses mit England, die im Januar 1942 im Hause des wenig später verstorbenen Generalobersten Kurt von Hammerstein-Equord stattgefunden hatte. An ihr hatten neben dem Hausherrn und Carl Goerdeler auch Ludwig Beck und Werner von Alvensleben teilgenommen. Wider Erwarten aber wurde Rudolf Pechel In der Verhandlung vor dem 1. Senat des Volksgerichtshofs unter Vorsitz Roland Freislers am 1. Februar 1945 wegen Mangels an Beweisen freigesprochen, da man ihm eine Kenntnis der umstürzlerischen Pläne Goerdelers nicht nachweisen konnte. Dennoch wurde er in das Zellengefängnis Moabit zurückgebracht und von dort mit einem Sammeltransport in das KZ Sachsenhausen überstellt. Er erhielt eine neue Häftlingsnummer und musste Dienst in der Häftlingspoststelle tun. Sein älterer Sohn Eberhard (Peter) setzte alles daran, den Vater freizubekommen, besonders als er nach harten Fronteinsätzen mit dem Rang eines Hauptmanns in das Oberkommando des Heeres nach Berlin versetzt worden war. Er erreichte schließlich durch persönliche Vorsprache beim Chef der Gestapo Heinrich Müller am 11. April 1945, dass sein Vater freikam und nach Güstrow entlassen wurde. Nur zwei Wochen später wurde die Stadt von der Rote Armee eingenommen. In Güstrow leitete Rudolf Pechel einige Wochen lang eine Betreuungsstelle für politische Häftlinge und kehrte dann in das zerstörte Berlin zurück. Original cloth with dust jacket. 18 cm 46 Seiten. First printing. VERY good copy of the first edition. Zu PECHEL vgl ausführlich WIKIPEDIA, u.a. : KZ-Haft 1942–1945 Im Januar 1942 veröffentlichte Pechel in der „Deutschen Rundschau“ einen kritischen Artikel über die deutsche Nachrichtenpolitik unter Goebbels. Darin heißt es: „Reichsminister Dr. Goebbels stellte fest, daß die gegenwärtige deutsche Nachrichten-Politik im In- und Ausland einen solchen Kredit hat, dass sie sich ein zeitweiliges Verstummen ruhig leisten kann.“ Dieser Artikel wurde nicht nur in einer Auslandssendung der BBC verlesen, sondern auch in einer schweizerischen Zeitung nachgedruckt. Dieser „Landesverrat“ führte zum Zugriff durch die NS-Organe: Pechel wurde am 8. April 1942 verhaftet und zunächst ins Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes eingeliefert. Die „Deutsche Rundschau“ wurde wenig später verboten. Am 28. Mai 1942 kam Pechel als Häftling in das Konzentrationslager Sachsenhausen, wo er ab August mehr als zwei Monate innerhalb des Zellenbaus in Einzel- und Dunkelhaft gehalten wurde, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führte. Im Juni 1944 kam Pechel in den Zellenbau des KZ Ravensbrück. Diese Verlegung hatte der Leiter einer Sonderkommission der Gestapo Herbert Lange veranlasst, um in der benachbarten Sicherheitspolizeischule Drögen in Fürstenberg/Havel belastende Aussagen gegen Ludwig Beck und Carl Goerdeler zu erpressen. Lange erhoffte sich auch eine Aufdeckung von Pechels Kontakten zur Opposition. Nach dem gescheiterten Attentat und Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 verschärfte man die Haftbedingungen Pechels. Inzwischen war auch seine Frau ins Visier der Gestapo geraten, da sie mit dem illegal in Berlin lebenden untergetauchten KPD-Funktionär und ehemaligen Sachsenhausen-Häftling Franz Jacob in unterstützender Verbindung stand. Sie wurde festgenommen und am 12. Oktober 1944 vom 1. Senat des Volksgerichtshofs wegen Unterstützung eines kommunistischen Funktionärs zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie kam in das Zuchthaus Waldheim, aus dem sie erst durch den Zusammenbruch des NS-Regimes befreit wurde. Rudolf Pechel wurde am 24. September 1944 aus Ravensbrück in das Hausgefängnis des Reichssicherheitshauptamtes zurücküberstellt und von dort vier Tage später in das Gefängnis Tegel gebracht, das kurz darauf bei einem Luftangriff schwer getroffen wurde, so dass Pechel bereits am 2. Oktober 1944 in die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Berlin-Moabit verlegt werden musste. Ende Dezember erhielt er die Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof wegen Landesverrats und Feindbegünstigung. Sie bezog sich auf Pechels Kontakte zu Carl Goerdeler in allgemeinen und auf eine Besprechung über die Möglichkeiten eines Friedensschlusses mit England, die im Januar 1942 im Hause des wenig später verstorbenen Generalobersten Kurt von Hammerstein-Equord stattgefunden hatte. An ihr hatten neben dem Hausherrn und Carl Goerdeler auch Ludwig Beck und Werner von Alvensleben teilgenommen. Wider Erwarten aber wurde Rudolf Pechel In der Verhandlung vor dem 1. Senat des Volksgerichtshofs unter Vorsitz Roland Freislers am 1. Februar 1945 wegen Mangels an Beweisen freigesprochen, da man ihm eine Kenntnis der umstürzlerischen Pläne Goerdelers nicht nachweisen konnte. Dennoch wurde er in das Zellengefängnis Moabit zurückgebracht und von dort mit einem Sammeltransport in das KZ Sachsenhausen überstellt. Er erhielt eine neue Häftlingsnummer und musste Dienst in der Häftlingspoststelle tun. Sein älterer Sohn Eberhard (Peter) setzte alles daran, den Vater freizubekommen, besonders als er nach harten Fronteinsätzen mit dem Rang eines Hauptmanns in das Oberkommando des Heeres nach Berlin versetzt worden war. Er erreichte schließlich durch persönliche Vorsprache beim Chef der Gestapo Heinrich Müller am 11. April 1945, dass sein Vater freikam und nach Güstrow entlassen wurde. Nur zwei Wochen später wurde die Stadt von der Rote Armee eingenommen. In Güstrow leitete Rudolf Pechel einige Wochen lang eine Betreuungsstelle für politische Häftlinge und kehrte dann in das zerstörte Berlin zurück.
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Goebbels, Joseph und Magda/ Klabunde, Anja/ Irving, David/ Hochhuth, Rolf Magda Goebbels. Annäherung an ein Leben/ Der unbekannte Dr. Goebbels. Die geheimen Tagebücher 1938/ Joseph Goebbels Tagebücher 1945. Die letzten Aufzeichnungen. 3 Bände C. Bertelsmann/ Focal Point/ Hoffmann und Campe, München/ London/ Hamburg, 1977/ 1995/ 1999. 335/ 435/ 607 S., ein Leineneinband mit Schutzumschlag/ ein Pappeinband/ ein kartonierter Einband, (ein Band leicht berieben/ ein Band bestoßen)
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Die Lösung des Rätsel`s Adolf Hitler - Der Versuch einer Deutung der geheimnisvollsten Erscheinung der Weltgeschichte - Die geheimnisvollen Hintergründe um Aufstieg, Glanz und Untergang des Führers.

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2.WK, Militärgeschichte, Biographien, Rätsels Müllern-Schönhausen, Johannes von: Die Lösung des Rätsel`s Adolf Hitler - Der Versuch einer Deutung der geheimnisvollsten Erscheinung der Weltgeschichte - Die geheimnisvollen Hintergründe um Aufstieg, Glanz und Untergang des Führers. Wien, Verlag zur Förderung wissenschaftlicher Forschung o.J.Antikbuch24-Schnellhilfeo.J. = ohne Jahresangabe ca.1959. Schutzumschlag mit geringen Lagerspuren, ansonst sehr guter und sauberer Zustand - KOMPLETT MIT DEM ILLUSTRIERTEN SCHUTZUMSCHLAG. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Äußerst kuriose Abhandlung über Adolf Hitler u. seine angeblichen okkulten Neigungen. Es "wird sicherlich auch diese geheimnisvollste Erscheinung der Menschheitsgeschichte [= Adolf Hitler] überhaupt noch in fernsten Jahrhunderten Biographien mit immer neuen richtigen und falschen, möglichen und unmöglichen Behauptungen und Erkenntnissen auf den Plan rufen, wozu vorliegendes Buch einen vielversprechenden Anfang bilden soll." (Vorwort) - U.a. über Jan Erik Hanussen, der grossen Einfluss auf Hitler ausgeübt haben soll. Als Hitler auf seinem politischen Weg mit Hindernissen zu kämpfen hatte, schlug Hannussen ihm vor, er solle sich eine magische Alraune aus dem Schindanger seiner Heimatstadt ausgraben. Letztendlich besorgte Hannussen die Wurzel (mehrere Abb.Antikbuch24-SchnellhilfeAbb. = Abbildung(en) im Buch), die bei dem Anblick an Josef Goebbels (Klumpfuss) erinnert haben soll. Daher liess Goebbels den Hellseher Hanussen später ohne das Wissen Hitlers umbringen. Die Alraune soll der Grund für Hitlers anfängliches Kriegsglück gewesen sein, sie ging dann jedoch verloren... usw. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, OHLwd.Antikbuch24-SchnellhilfeLwd. = Leinwand mit Schutzumschlag 256 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 1. Aufl. Schutzumschlag mit geringen Lagerspuren, ansonst sehr guter und sauberer Zustand - KOMPLETT MIT DEM ILLUSTRIERTEN SCHUTZUMSCHLAG. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Äußerst kuriose Abhandlung über Adolf Hitler u. seine angeblichen okkulten Neigungen. Es "wird sicherlich auch diese geheimnisvollste Erscheinung der Menschheitsgeschichte [= Adolf Hitler] überhaupt noch in fernsten Jahrhunderten Biographien mit immer neuen richtigen und falschen, möglichen und unmöglichen Behauptungen und Erkenntnissen auf den Plan rufen, wozu vorliegendes Buch einen vielversprechenden Anfang bilden soll." (Vorwort) - U.a. über Jan Erik Hanussen, der grossen Einfluss auf Hitler ausgeübt haben soll. Als Hitler auf seinem politischen Weg mit Hindernissen zu kämpfen hatte, schlug Hannussen ihm vor, er solle sich eine magische Alraune aus dem Schindanger seiner Heimatstadt ausgraben. Letztendlich besorgte Hannussen die Wurzel (mehrere Abb.Antikbuch24-SchnellhilfeAbb. = Abbildung(en) im Buch), die bei dem Anblick an Josef Goebbels (Klumpfuss) erinnert haben soll. Daher liess Goebbels den Hellseher Hanussen später ohne das Wissen Hitlers umbringen. Die Alraune soll der Grund für Hitlers anfängliches Kriegsglück gewesen sein, sie ging dann jedoch verloren... usw.
[SW: 2.WK, Militärgeschichte, Biographien, Rätsels]
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Bestell-Nr.: 69690 - gefunden im Sachgebiet: Geschichte, 2.WK
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Berkholz, Stefan: Goebbels` Waldhof am Bogensee; Vom Liebesnest zur DDR-Propagandastätte; Weltbild GmbH / Augsburg (Lizenz des Christoph Links Verlag / Berlin); 2010. Auflage: Lizenz; 175 S.; Format: 21x26 Stefan Berkholz, Jahrgang 1955; Publizist, Autor von Hörfunkfeatures, Kulturberichterstattung und Rezensionen für den ARD-Hörfunk, Beiträge für "Die Zeit" und "Tagesspiegel"; --- "Rund 40 Kilometer nördlich von Berlin, verborgen im Wald am malerischen Bogensee, ließ sich Joseph Goebbels ab 1936 einen Landsitz errichten, den der Propagandaminister als Amtssitz, Erholungsstätte und Liebesnest nutzte. Nach 1945 gründete die Freie Deutsche Jugend hier eine Jugendhochschule, die in den fünfziger Jahren zu einer monumentalen Anlage ausgebaut wurde. Dieser entlegene Ort war über Jahrzehnte von der Außenwelt abgeschirmt. Hier schrieb Goebbels seine Reden, empfing Künstler, zensierte Filme und ruhte vom Krieg aus. Später traten Wilhelm Pieck, Erich Honecker und Egon Krenz vor ausgewählten Jugendlichen in der Kaderschmiede auf. Als Bundeskanzler Helmut Schmidt 1981 die DDR besuchte, fand die Pressekonferenz am Bogensee statt. Bis heute halten sich hartnäckig Gerüchte um das Gelände, die vom Lustschloß bis zum Ausbildungscamp für PLO-Terroristen reichen. Stefan Berkholz ist der Geschichte der Anlage auf den Grund gegangen. Er befragte Zeitzeugen und wertete bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus. Nun legt er die erste umfassende Darstellung zur Geschichte des denkmalgeschützten Geländes vor." (Deckeltext); --- Mit Inhalts- + Literaturverzeichnis (S. 169 - 171) + Personenregister; --- Zustand: 2, original illustrierter Pappband mit farbigem Deckel- + Rückentitel, mit zahlreichen Abbildungen, Kunstdruckpapier. Kaum Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, Block leicht schief, insgesamt wohlerhalten, nahezu neuwertig ISBN: 9783828905962
[SW: Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Nazi-Regime; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Lanke; Waldhof am Bogensee; Reichminister für Volksaufklärung und Propaganda; Joseph Goebbels; Gauleiter; Berlin; Architektur; DDR; Deutsche Demokratische Republik; Sozialismus; SBZ.; Sowjetische Besatzungszone; GDR.; SED.; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands;]
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Bestell-Nr.: 61545 - gefunden im Sachgebiet: Orts- und Landeskunde
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Konvolut Zeitungsblätter zu Thema "Röhm-Putsch"; Reihe: Deutsche Allgemeine Zeitung (DAZ); Berlin; 1934. Auflage: EA; (6 Blatt); Format: 38x52 Seltenes, zeitgenössisches Material mit musealem Charakter zu diesen bis heute nicht vollständig geklärten Thema; --- Inhalt: 1. Blatt: Deckblatt (Seite 1): DAZ, Extrablatt, Reichs-Ausgabe, 1. Juli 1934 (Sonntag), 73. Jahrgang, Nr. 299 - 300: Befehl Adolf Hitlers: Röhm aus der SA und der Partei ausgestoßen. Obergruppenführer Lutze zum Stabschef ernannt. Unbarmherziger Ausrottung ungehorsamer und krankhafter Elemente. Die Gründe. Erklärung der Partei. Stabschef Lutze. Warum " soldatisch"? (mit Bild); RS. (Seite 2): " Admiral Graf Spee" vom Stapel gelaufen. Die Feier auf der Marinewerft in Wilhelmshaven - Weiherede des Admirals Raeder; Heute vor 20 Jahren. Zum Verbrechen in Sarajewo; Dr.-Ing. Puppe Rohstoffkommissar; Lord Hailsham in Paris: Englisch-französische Verhandlungen über ein Luftsicherungsabkommen. Der Gegenbesuch des britischen Kriegsministers Vorbereitung auf Barthous Londonreise; 2. Blatt (2.7.1934?): Die persönliche Aktion des Führers; Goebbels` Sonntagsansprache im Rundfunk. Als Begleiter bei der Aktion des Führers. Göring hat in Berlin nicht gefackelt. Die Lage im ganzen Reich vollkommen ruhig und geklärt. Dr. Goebbels dankt der deutschen Presse; Rückseite: Anzeigen und Werbung, Theater und Film, Bilanzen; 3. Blatt: Deckblatt (Seite 1): DAZ, Reichs-Ausgabe, 3. Juli 1934 (Dienstag), 73. Jahrgang, Nr. 301 - 302: Geradeaus; Hindenburg dankt Hitler und Göring. Die Aktion abgeschlossen - Der Eindruck im Ausland; Erlaß Dr. Fricks an die Beamten; Erlaß Blombergs an die Wehrmacht. Der Alarmzustand aufgehoben; Röhm erschossen; Sieben SA-Führer erschossen; Daluege reorganisiert die SA. In den Gruppen Berlin-Brandenburg, Pommern, Ostmark, Schlesien und Mitte; Hitler beim König von Siam; Rückseite: Die Stimmen des Auslandes (London, Paris, Rom, Wien, Warschau, Prag, Budapest, Schweiz, Holland, Kopenhagen, Sofia, Belgrad, Athen, Madrid, Amerika); Heute vor 20 Jahren: Proklamation des Kaisers Franz Joseph; Sonderbefehl an die fränkische SA (Die Ehrendolche mit der Widmung Röhms sind sofort abzulehnen usw.); Dr. Ley an Hitler. Zahllose Treuekundgebungen; Erlebnisse in der Stratosphäre; 4. Blatt: Deckblatt (Seite 1): DAZ, Reichs-Ausgabe, 11. Juli 1934 (Mittwoch), 73. Jahrgang, Nr. 315 - 316: Dr. Goebbels protestiert gegen die Greuelhetze der Auslandspresse. Schärfste Abrechnung mit der lügnerischen "Berichterstattung" über den 30. Juni. Warnung an die Auslandskorrespondenten; Das schrieb die Auslandspresse; Rückseite: Was will Barthou?; Dr. Goebbels` Rundfunkrede (Fortsetzung von Seite 1); Heute vor 20 Jahren: Oesterreichischer Schritt in Belgrad; Ergebnis des Barthou-Besuches: Keine Einwendungen Englands gegen Frankreichs Paktpläne. Amtliche Verlautbarung über die Besprechungen - Piétri bleibt in London; Die vorbereitende baltische Konferenz beendet; 5/6. Blatt: DAZ, 15. Juli 1934, 73. Jahrgang, Nr. 323 - 324, 2. Beiblatt (4 Seite): Wortlaut der Kanzlerrede: Hitler deckt den Verrat auf. Die Vorgeschichte des 30. Juni - Das Komplott Röhm-Schleicher - Warum der Führer handeln mußte - Die Zahl der Gerichteten; Die Entschließung des Reichstages; das Ergebnis der anderthalb Jahre nationalsozialistischer Regierung; Kampf gegen die Erwerbslosigkeit; Kleine Schicht internationaler Volkszersetzer; Die zwei Gruppen der Unzufriedenen; Eine dritte Gruppe destruktiver Elemente; 2. Seite: In den Reihen einiger höherer SA-Führer; Besprechungen, die von einzelnen höheren SA-Führern abgehalten worden waren; zahlreiche Anklagen über Verstöße höherer und mittlerer SA-Führer; Erste Aussprachen zwischen dem Stabschef und mir; Allmählich entwickelten sich aus der Führung der SA drei Gruppen; Vorschläge des Generals von Schleicher; die Armee als unpolitisches Instrument des Reiches zu bewahren; 3. Seite: Außenpolitische Vorbereitung der Aktion; Der erste Plan zum Umsturz; Feststellungen, die nun vom Ausland nach Deutschland kamen; entschloß sich mich, zu einer nach Wiessee angesetzten SA-Führer-Besprechung persönlich zu fahren; Meutereien bricht man nach ewig gleichen eisernen Gesetzen; Wer sich gegen Deutschland erhebt, treibt Landesverrat; Die Sühne für diese Verbrechen; mein Vertrauen zu Bewegung; In wenigen Wochen wird das Braune Hemd wieder die deutschen Straßen beherrschen; 4. Seite: Reichstagspräsident Göring; Das Auslandsecho der Kanzler-Rede (London, Paris, Wien, Warschau, Holland, Schweiz, Budapest, Belgrad, Washington, Kopenhagen); 50 Jahre Reichsversicherungsamt. Festsitzung in Preußenaus - Ansprache des Reichsarbeitsministers Seldte; --- Zustand: 2- bis 3, originale Zeitungsblätter teils mit Deckeltitel, mit Abbildungen. Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, 2x gefaltet, Blatt 1 + 4 im Knick angebrochen, teils mit aufgedruckter Abbonenten-Anschrift, insgesamt noch ordentlich und sammelwürdig
[SW: Geschichte; History; Revisionismus; Historiker-Streit; Zeitgeschichte; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; SA; Sturmabteilung; Militaria; NSDAP.; Stabschef; Ernst Röhm;]
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Bestell-Nr.: 53434 - gefunden im Sachgebiet: Zeitungen - Zeitschriften - Periodicals
Anbieter: Antiquariat German Historical Books, DE-09599 Freiberg / Sa.
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Goebbels, Joseph (Dr.): Das Gesetz des Krieges (Goebbels` letztes Buch) - Lederausgabe (Eins von 80 Exemplare); Ausgewählte Aufsätze aus den Kriegsjahren; (ursprünglich: Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf. GmbH. / Berlin) - Winkelberg-Verlag / Knüllwald; (1945) / 2002. Auflage: Reprint des einzig bekannten Originals; VIII, 181 S.; Format: 16x22 Goebbels` letztes Buch!!! Das Original ist von extremer Seltenheit! Es wird in keiner Bibliographie erwähnt, d. h. die wissenschaftlichen Biographien (H. Heiber, R. G. Reuth usw., auch nicht bei F. Genoud) kennen das Buch nicht!!! Möglicherweise haben sich nur wenige Exemplare den Krieg überstanden - mindestens jedoch EINES!!! --- Auch diesen Nachdruck hätte beinahe ein ähnliches Schicksal ereilt. Seine Fertigstellung war viele Jahre unbekannt. Die komplette Auflage (500 + 80) wurde erst Ende 2017 bei der Räumung eines Lagers des Winkelberg-Verlages aufgefunden!!!; --- Mit einer neuen Einführung, Goebbels` Bucheignerzeichen (Exlibris) + einem Vorwort von Wilfred von Oven vom 1. September 2001; Inhaltsverzeichnis + Vorwort von Generalfeldmarschall Walter Model am 30. Januar 1945 auf dem Gefechtsstand der Heeresgruppe; --- Einbandentwurf: Peter Kleinschmidt; --- (LaLit 139); --- Zustand: 1-, original gestaltetes graublaues Leder mit goldenem Deckel- + Rückentitel. Keine Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, wohlerhalten / neuwertig. --- "Zusätzliche 80 Exemplare in grauem Ledereinband, nummeriert von I bis LXXX, sind nicht für den Handel bestimmt."
[SW: Reprints; Faksimiles; Neudrucke; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung;]
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Bestell-Nr.: 63123 - gefunden im Sachgebiet: Reprints
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Goebbels, Joseph (Dr.): Der unbekannte Dr. Goebbels; Die geheimgehaltenen Tagebücher des Jahres 1938; Herausgeber: David Irving; Focal Point Publications / London; 1995. Auflage: EA; 435 S.; Format: 14x23 In Deutschland nicht vertrieben!!; --- Zustand: 2, original farbige Broschur mit Deckel- + Rückentitel, Personenverzeichnis
[SW: Biographien; Lebensbeschreibungen; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Reichsminister; Dr. Joseph Goebbels;]
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Bestell-Nr.: 49661 - gefunden im Sachgebiet: Biographien
Anbieter: Antiquariat German Historical Books, DE-09599 Freiberg / Sa.
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