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Das Singerlein.

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Vieser, Dolores: Das Singerlein. Wien, Mayer, 1928. Die Geschichte einer jungen Seele. Einband mit leichten Gebrauchsspuren. Sonst gutes Exemplar der ERSTAUGABE. Zur Autorin vgl. WIKIPEDIA: Dolores Viesèr wurde 1904 in Hüttenberg als Maria Dolores Wilhelmine Wieser als Tochter des Uhrmachers und Juweliers Johann Wieser geboren, verlor aber 1914 den Vater und mit 16 Jahren auch die innig geliebte Mutter. Sie stand mit den beiden Brüdern Hans und Franz nach Krieg und Inflation praktisch vor dem Nichts. „Es waren schreckliche Notzeiten, ungeheure Wirtschaftskrise und arge Arbeitslosigkeit herrschten. Wir mussten von Hüttenberg weg. Dort hatte sich alles verändert, das Bergwerk war zeitweise stillgelegt, auch unter den Leuten herrschte furchtbare Not. Der jüngere Bruder ging als Elektrikerlehrling ins Stahlwerk nach Zeltweg, der ältere Bruder, selbst lungenkrank, hatte seine Stelle als Forstgehilfe verloren. Ich habe gearbeitet, was immer auf mich zukam, wir drei haben gemeinsam gehungert, haben fast von der Luft gelebt“ (Gespräch 1984). Wegen ihrer angegriffenen Gesundheit (Tuberkulose) hatte Dolores Viesèr ihre Arbeitsstelle im Verlag der Josefbruderschaft (heute Carintia) in Klagenfurt 1921 verloren. Da nach ein paar Monaten Rekonvaleszenz im Krankenhaus der Elisabethinen keine Arbeit in Kärnten für sie mehr zu finden war, ging sie auf Anraten und mit einem Empfehlungsschreiben eines geistlichen Herrn nach Hall in Tirol. Dort angekommen, vermittelte sie der Stadtpfarrer in eine Pension, welche als Exerzitienheim geführt war, als `Mädchen für alles`. Neben ihrer Arbeit, zum Schluss hauptsächlich als Köchin, schrieb sie zwischen 1922 und 1926 ihren ersten Roman „Das Singerlein“ (erschienen 1926), der sofort durchschlagenden Erfolg hatte. Sie war damals die jüngste Romanschriftstellerin im deutschen Sprachraum. Schon im Jahre 1926 übersiedelte sie, vor dem Erscheinen dieses Romans, auf Einladung des Verlagsleiters von Kösel & Pustet, Siebert, nach München. Dort schrieb sie ihren zweiten Roman "Märtyrer und Lilotte" (1929), mit dem sie sich später, obwohl er ein Erfolg wurde, am wenigsten identifizierte. Mit den Honoraren konnte sie sich 1931 in der Kinkstraße in Klagenfurt ein halbfertiges Haus kaufen und mit ihren Brüdern dorthin ziehen. Sie schrieb den Kurzgeschichtenband „An der Eisenwurzen“ (1948), sowie den Roman „Der Gurnitzer“ (1931), zu dem sie eine Erwähnung in der Geschichte Kärntens Gottlieb von Ankershofens angeregt hatte. Der hatte von einem Laienpropst berichtet, der so weltlich gesinnt war, dass er seinen Falken sogar in die Kirche mitnahm und trotz seines kirchlichen Amtes einer Geliebten schicksalhaft verbunden war. Dieses Werk handelt vor dem Hintergrund der zweisprachigen Besiedelung (deutsch – slowenisch) Kärntens und wird daher auch heute noch in slowenischer Sprache verlegt. Noch vor dem Erscheinen ihres Romans über die Heilige Hemma von Gurk wurde Österreich von den Truppen des Dritten Reiches besetzt. Dolores Viesèr wurde im Laufe des Jahres 1938 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und mit Schreibverbot belegt. Durch die Tausend-Mark-Sperre war sie schon vorher beruflich sehr gehindert, da die Verlage ihrer Bücher im Deutschen Reich waren. Das hat auch dazu geführt, dass die Honorarguthaben gleich nach dem sog. „Anschluss“ Österreichs beschlagnahmt worden sind. Vor allem die Werke „Hemma von Gurk“ und „Der Gurnitzer“ wurden als dem „deutschen Volks- und Geschichtsverständnis“ nicht konform bezeichnet und alle Bücher wurden eingezogen und eingestampft. Besonders „Hemma von Gurk“ hat das getroffen, da die erste Auflage für den Weihnachtsmarkt gedruckt aber noch nicht ausgeliefert war. Erst nach dem Krieg konnten die Werke in der Bundesrepublik Deutschland beim Verlag Ehrenwirt wieder erscheinen. Dolores Viesèr lernte ihren späteren Mann Otto Aichbichler kennen, der in den Jahren vor 1933 – u. a. als Wetterwart am Sonnblick tätig – selbst einen Roman („Die Unfreien“) geschrieben hatte. Er hatte sie ersucht, ein Vorwort zu seinem Roman zu schreiben und einen Verlag zu suchen, was auch damals schon schwierig war. Aus dieser Ehe entstammten drei Kinder. Der älteste Sohn verunglückte im Februar 1953 auf einer Skitour tödlich in einer Lawine. Die Tochter Ute hatte die künstlerischen Anlagen ihrer Eltern geerbt und feierte als Opernsängerin Ute de Vargas von Italien aus große Erfolge, später wurde sie Modeschöpferin und ist heute als Weinbäuerin im Piemont tätig. Den Roman „Hemma von Gurk“ betrachtete Viesèr für sich als Wendemarke. „Mit dem Buch ,Hemma von Gurk‘ begann ein neuer Lebensabschnitt in meiner Schriftstellerei. Meine Ehe und die Pflichten, die an mich herangekommen waren, die Kinder, der Haushalt, der Gutshof, hatten mich erst richtig in das Frauenleben eingeführt. Ich wurde mit den Füßen auf den Boden gestellt. ( . . . ) Ich musste mich mit den allereinfachsten Gegebenheiten des Alltags abgeben und so vermochte ich, das Handwarme in die Darstellung zu bringen, konnte ich das Einfache mit dem Großen so verquicken, dass es über die Stufen des einfachen Lebens zu erreichen war. Das Einfache ist das Wahre“ (Gespräch 1984). Die Anregung zu dieser Riesenarbeit kam von Pater Dr. Löw, der als Kardinalrelator der päpstlichen Archive 1932 von Rom nach Kärnten geschickt worden war, um den Heiligsprechungsprozess für Hemma historisch zu untermauern. Er konnte ihr wichtige Unterlagen liefern und den Zutritt zu verschiedenen Archiven insbesondere zu den 600 Jahre alten Akten des Heiligsprechungsprozesses in Rom öffnen. Es war eine langwierige und mühsame Arbeit und erforderte auch größere Reisen – nach Rom, Bamberg, Regensburg, Untersteiermark und Krain – sowie das Erlernen des mittelalterlichen Latein, um die Urkunden in den Archiven studieren zu können. Die Absicht Dr. Löws war wohl von Anfang an, Dolores Viesèr auf die Fährte dieses Romans zu setzen, um die dann 1936 erfolgte Heiligsprechung und vor allem die historische Gestalt der hl. Hemma populär zu machen und im religiösen Volksbewusstsein zu verankern, was ja für den Status einer Heiligen sehr wichtig, ja fast eine Voraussetzung ist. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte einer Heiligen, sondern auch die Geschichte einer letztlich doch glücklichen Ehe. Es entstand ein Zeitgemälde des frühen Mittelalters, in dem Heimat und Glaube, Natur und Volkstum eine wichtige Rolle spielen. Die Gestalten der Hemma und deren Familie musste sie dichterisch nachempfinden, da über sie nicht viele Urkunden vorhanden sind. 1952 wurde „Aelia. Eine Frau aus Rom“ publiziert. Der umfang- und personenreiche Roman spielt zur Zeit Diokletians in Kärnten, und wieder steht eine Frau im Mittelpunkt, die in Virunum Zugang zum Christentum findet. Es folgten 1953 der Roman „Licht im Fenster“, 1954 „Die Trauermesse“, 1956 der Roman „Kleiner Bruder“ sowie die Novelle „Der Bänderhut“ und 1971 der letzte große Roman „Nachtquartier“. Dieser Roman aus der Franzosenzeit verarbeitet Vorfälle, die sich in der Familie ihres Mannes so ähnlich zugetragen haben. Es ist die Geschichte von Leopold und Gertraud Rabensteiner – Gertraud betrügt ihren Mann mit einem französischen Besatzungsoffizier und bekommt von ihm ein Mädchen. Das traurige Ende hat ein Maler auf dem Altarsockel einer Wegkapelle verewigt, die von der Nachfolgegeneration zum Gedächtnis erbaut wurde, wobei das familiäre Ereignis etwa 80 Jahre vor der im Roman geschilderten Geschichte stattgefunden hatte. Eine fromme Inschrift bezeugt das seltsame Geschehen. „Im ,Nachtquartier‘ habe ich es mit einer gewissen Demut vermieden, für die großen Geheimnisse eine zu leichte Antwort zu finden. Man kann auch als Dichter nicht alles sagen, es muss vieles ungesagt und ungeklärt bleiben“ (Gespräch 1984). "Man beendet ein Buch mit dem Wissen, es hat so sein müssen. Ich wollte damit sagen, dass auch der Schriftsteller nicht hinter die Geheimnisse dringen kann, die Gott in unser Schicksal verwoben hat. Der letzte Satz des Buches, ,Ich seh` nicht weit genug. Das singen die Engel‘, sagt alles aus. Es wird daher keine Fortsetzung geben, der nachdenkliche Leser wird die Wege erkennen, die den Personen im ,Nachtquartier‘ vorbestimmt sind". In Wirklichkeit waren noch zwei Folgeromane als Trilogie geplant und vom zweiten war schon etwa ein Drittel geschrieben. Der Titel sollte "Die schöne Amai" (Amai, die Tochter einer Figur des ersten Teiles) heißen. „Ich habe immer sehr schwer und langsam geschrieben. Ich habe die Worte nicht vorher niedergeschrieben, bevor ich sie nicht durchschauen konnte, aber wenn ich sie geschrieben hatte, so durften sie nicht mehr geändert werden“. An dem Roman "Hemma von Gurk" hat Dolores Viesèr z. B. 6 Jahre gearbeitet und an "Aelia" mehr als vier Jahre. (Gespräch 1992). Sie war das älteste Mitglied des renommierten Kärntner Schriftstellerverbandes, mied ansonsten den Literaturbetrieb aber bewusst und pflegte kaum Kontakt zu anderen Künstlern. Ihr lagen Konflikte nicht, denn das Gefühl des Friedens mit sich selbst war ihr wichtiger als alle Publicity. Originalleinen. 18 cm 338 Seiten. Einband mit leichten Gebrauchsspuren. Sonst gutes Exemplar der ERSTAUGABE. Zur Autorin vgl. WIKIPEDIA: Dolores Viesèr wurde 1904 in Hüttenberg als Maria Dolores Wilhelmine Wieser als Tochter des Uhrmachers und Juweliers Johann Wieser geboren, verlor aber 1914 den Vater und mit 16 Jahren auch die innig geliebte Mutter. Sie stand mit den beiden Brüdern Hans und Franz nach Krieg und Inflation praktisch vor dem Nichts. „Es waren schreckliche Notzeiten, ungeheure Wirtschaftskrise und arge Arbeitslosigkeit herrschten. Wir mussten von Hüttenberg weg. Dort hatte sich alles verändert, das Bergwerk war zeitweise stillgelegt, auch unter den Leuten herrschte furchtbare Not. Der jüngere Bruder ging als Elektrikerlehrling ins Stahlwerk nach Zeltweg, der ältere Bruder, selbst lungenkrank, hatte seine Stelle als Forstgehilfe verloren. Ich habe gearbeitet, was immer auf mich zukam, wir drei haben gemeinsam gehungert, haben fast von der Luft gelebt“ (Gespräch 1984). Wegen ihrer angegriffenen Gesundheit (Tuberkulose) hatte Dolores Viesèr ihre Arbeitsstelle im Verlag der Josefbruderschaft (heute Carintia) in Klagenfurt 1921 verloren. Da nach ein paar Monaten Rekonvaleszenz im Krankenhaus der Elisabethinen keine Arbeit in Kärnten für sie mehr zu finden war, ging sie auf Anraten und mit einem Empfehlungsschreiben eines geistlichen Herrn nach Hall in Tirol. Dort angekommen, vermittelte sie der Stadtpfarrer in eine Pension, welche als Exerzitienheim geführt war, als `Mädchen für alles`. Neben ihrer Arbeit, zum Schluss hauptsächlich als Köchin, schrieb sie zwischen 1922 und 1926 ihren ersten Roman „Das Singerlein“ (erschienen 1926), der sofort durchschlagenden Erfolg hatte. Sie war damals die jüngste Romanschriftstellerin im deutschen Sprachraum. Schon im Jahre 1926 übersiedelte sie, vor dem Erscheinen dieses Romans, auf Einladung des Verlagsleiters von Kösel & Pustet, Siebert, nach München. Dort schrieb sie ihren zweiten Roman "Märtyrer und Lilotte" (1929), mit dem sie sich später, obwohl er ein Erfolg wurde, am wenigsten identifizierte. Mit den Honoraren konnte sie sich 1931 in der Kinkstraße in Klagenfurt ein halbfertiges Haus kaufen und mit ihren Brüdern dorthin ziehen. Sie schrieb den Kurzgeschichtenband „An der Eisenwurzen“ (1948), sowie den Roman „Der Gurnitzer“ (1931), zu dem sie eine Erwähnung in der Geschichte Kärntens Gottlieb von Ankershofens angeregt hatte. Der hatte von einem Laienpropst berichtet, der so weltlich gesinnt war, dass er seinen Falken sogar in die Kirche mitnahm und trotz seines kirchlichen Amtes einer Geliebten schicksalhaft verbunden war. Dieses Werk handelt vor dem Hintergrund der zweisprachigen Besiedelung (deutsch – slowenisch) Kärntens und wird daher auch heute noch in slowenischer Sprache verlegt. Noch vor dem Erscheinen ihres Romans über die Heilige Hemma von Gurk wurde Österreich von den Truppen des Dritten Reiches besetzt. Dolores Viesèr wurde im Laufe des Jahres 1938 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und mit Schreibverbot belegt. Durch die Tausend-Mark-Sperre war sie schon vorher beruflich sehr gehindert, da die Verlage ihrer Bücher im Deutschen Reich waren. Das hat auch dazu geführt, dass die Honorarguthaben gleich nach dem sog. „Anschluss“ Österreichs beschlagnahmt worden sind. Vor allem die Werke „Hemma von Gurk“ und „Der Gurnitzer“ wurden als dem „deutschen Volks- und Geschichtsverständnis“ nicht konform bezeichnet und alle Bücher wurden eingezogen und eingestampft. Besonders „Hemma von Gurk“ hat das getroffen, da die erste Auflage für den Weihnachtsmarkt gedruckt aber noch nicht ausgeliefert war. Erst nach dem Krieg konnten die Werke in der Bundesrepublik Deutschland beim Verlag Ehrenwirt wieder erscheinen. Dolores Viesèr lernte ihren späteren Mann Otto Aichbichler kennen, der in den Jahren vor 1933 – u. a. als Wetterwart am Sonnblick tätig – selbst einen Roman („Die Unfreien“) geschrieben hatte. Er hatte sie ersucht, ein Vorwort zu seinem Roman zu schreiben und einen Verlag zu suchen, was auch damals schon schwierig war. Aus dieser Ehe entstammten drei Kinder. Der älteste Sohn verunglückte im Februar 1953 auf einer Skitour tödlich in einer Lawine. Die Tochter Ute hatte die künstlerischen Anlagen ihrer Eltern geerbt und feierte als Opernsängerin Ute de Vargas von Italien aus große Erfolge, später wurde sie Modeschöpferin und ist heute als Weinbäuerin im Piemont tätig. Den Roman „Hemma von Gurk“ betrachtete Viesèr für sich als Wendemarke. „Mit dem Buch ,Hemma von Gurk‘ begann ein neuer Lebensabschnitt in meiner Schriftstellerei. Meine Ehe und die Pflichten, die an mich herangekommen waren, die Kinder, der Haushalt, der Gutshof, hatten mich erst richtig in das Frauenleben eingeführt. Ich wurde mit den Füßen auf den Boden gestellt. ( . . . ) Ich musste mich mit den allereinfachsten Gegebenheiten des Alltags abgeben und so vermochte ich, das Handwarme in die Darstellung zu bringen, konnte ich das Einfache mit dem Großen so verquicken, dass es über die Stufen des einfachen Lebens zu erreichen war. Das Einfache ist das Wahre“ (Gespräch 1984). Die Anregung zu dieser Riesenarbeit kam von Pater Dr. Löw, der als Kardinalrelator der päpstlichen Archive 1932 von Rom nach Kärnten geschickt worden war, um den Heiligsprechungsprozess für Hemma historisch zu untermauern. Er konnte ihr wichtige Unterlagen liefern und den Zutritt zu verschiedenen Archiven insbesondere zu den 600 Jahre alten Akten des Heiligsprechungsprozesses in Rom öffnen. Es war eine langwierige und mühsame Arbeit und erforderte auch größere Reisen – nach Rom, Bamberg, Regensburg, Untersteiermark und Krain – sowie das Erlernen des mittelalterlichen Latein, um die Urkunden in den Archiven studieren zu können. Die Absicht Dr. Löws war wohl von Anfang an, Dolores Viesèr auf die Fährte dieses Romans zu setzen, um die dann 1936 erfolgte Heiligsprechung und vor allem die historische Gestalt der hl. Hemma populär zu machen und im religiösen Volksbewusstsein zu verankern, was ja für den Status einer Heiligen sehr wichtig, ja fast eine Voraussetzung ist. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte einer Heiligen, sondern auch die Geschichte einer letztlich doch glücklichen Ehe. Es entstand ein Zeitgemälde des frühen Mittelalters, in dem Heimat und Glaube, Natur und Volkstum eine wichtige Rolle spielen. Die Gestalten der Hemma und deren Familie musste sie dichterisch nachempfinden, da über sie nicht viele Urkunden vorhanden sind. 1952 wurde „Aelia. Eine Frau aus Rom“ publiziert. Der umfang- und personenreiche Roman spielt zur Zeit Diokletians in Kärnten, und wieder steht eine Frau im Mittelpunkt, die in Virunum Zugang zum Christentum findet. Es folgten 1953 der Roman „Licht im Fenster“, 1954 „Die Trauermesse“, 1956 der Roman „Kleiner Bruder“ sowie die Novelle „Der Bänderhut“ und 1971 der letzte große Roman „Nachtquartier“. Dieser Roman aus der Franzosenzeit verarbeitet Vorfälle, die sich in der Familie ihres Mannes so ähnlich zugetragen haben. Es ist die Geschichte von Leopold und Gertraud Rabensteiner – Gertraud betrügt ihren Mann mit einem französischen Besatzungsoffizier und bekommt von ihm ein Mädchen. Das traurige Ende hat ein Maler auf dem Altarsockel einer Wegkapelle verewigt, die von der Nachfolgegeneration zum Gedächtnis erbaut wurde, wobei das familiäre Ereignis etwa 80 Jahre vor der im Roman geschilderten Geschichte stattgefunden hatte. Eine fromme Inschrift bezeugt das seltsame Geschehen. „Im ,Nachtquartier‘ habe ich es mit einer gewissen Demut vermieden, für die großen Geheimnisse eine zu leichte Antwort zu finden. Man kann auch als Dichter nicht alles sagen, es muss vieles ungesagt und ungeklärt bleiben“ (Gespräch 1984). "Man beendet ein Buch mit dem Wissen, es hat so sein müssen. Ich wollte damit sagen, dass auch der Schriftsteller nicht hinter die Geheimnisse dringen kann, die Gott in unser Schicksal verwoben hat. Der letzte Satz des Buches, ,Ich seh` nicht weit genug. Das singen die Engel‘, sagt alles aus. Es wird daher keine Fortsetzung geben, der nachdenkliche Leser wird die Wege erkennen, die den Personen im ,Nachtquartier‘ vorbestimmt sind". In Wirklichkeit waren noch zwei Folgeromane als Trilogie geplant und vom zweiten war schon etwa ein Drittel geschrieben. Der Titel sollte "Die schöne Amai" (Amai, die Tochter einer Figur des ersten Teiles) heißen. „Ich habe immer sehr schwer und langsam geschrieben. Ich habe die Worte nicht vorher niedergeschrieben, bevor ich sie nicht durchschauen konnte, aber wenn ich sie geschrieben hatte, so durften sie nicht mehr geändert werden“. An dem Roman "Hemma von Gurk" hat Dolores Viesèr z. B. 6 Jahre gearbeitet und an "Aelia" mehr als vier Jahre. (Gespräch 1992). Sie war das älteste Mitglied des renommierten Kärntner Schriftstellerverbandes, mied ansonsten den Literaturbetrieb aber bewusst und pflegte kaum Kontakt zu anderen Künstlern. Ihr lagen Konflikte nicht, denn das Gefühl des Friedens mit sich selbst war ihr wichtiger als alle Publicity.
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Bestell-Nr.: 255438 - gefunden im Sachgebiet: Literatur
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Puck treibt Wintersport

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Bosch, J./Baille M.-A. (Illustr.) Puck treibt Wintersport Hemma 1960 Hardcover/gebunden altersgemäß sehr guter Zustand, Ecken/unterer Buchrücken leicht berieben! Rares Sammlerstück! Hemma S. 2273/2 20 21,5 x 29,5 cm
[SW: Hemma Verlag/Rarität/Altes Kinderbuch/Bosch/Puck-Geschichten]
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Bestell-Nr.: BN32751 - gefunden im Sachgebiet: Alte Kinderbücher
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Die Bremer Stadtmusikanten/Das tapfere Schneiderlein

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José Luis Macias S. (Illustr.) Die Bremer Stadtmusikanten/Das tapfere Schneiderlein Hemma 1960? Hardcover/gebunden mit deutlichen Gebrauchsspuren: nur wenig bestoßen, mit Namensstempel, Seiten fleckig, Bleistiftkritzeleien konnten nicht spurenfrei entfernt werden; Klebebindung des hinteren Buchblockes gelockert (mit Filmoplast fixiert!)! Sehr seltenes Sammlerstück! Hemma Serie 2573-8 n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 24 x 32 cm
[SW: Hemma Verlag/Rarität/Altes Kinderbuch/Macias]
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Schneeweißchen und Rosenrot/Der Wolf und die sieben Geißlein

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José Luis Macias S. (Illustr.) Schneeweißchen und Rosenrot/Der Wolf und die sieben Geißlein Hemma 1960? Hardcover/gebunden mit deutlichen Gebrauchsspuren: Ecken nur wenig berieben, nicht bestoßen, mit Namensstempel, Seiten fleckig (die ersten Blätter an der oberen/unteren Ecke mit Stockflecken?); Klebebindung stellenweise gelockert (mit Filmoplast fixiert!)! Sehr seltenes Sammlerstück! Hemma Serie 2573-7 n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 24 x 32 cm
[SW: Hemma Verlag/Rarität/Altes Kinderbuch/Macias]
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Bestell-Nr.: BN34826 - gefunden im Sachgebiet: Alte Kinderbücher
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Der gefräßige Bär/Der Holzfäller und der Wolf/Die Katze und die Tigerin

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ohne Angaben Der gefräßige Bär/Der Holzfäller und der Wolf/Die Katze und die Tigerin Hemma Verlag 1979 Hardcover/gebunden auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels wurde ein Etikett entfernt (jetzt mit Abriebstelle!), sonst sehr guter Zustand! Seiten sauber - wie neu! Rares altes Kinderbuch! Hemma S 2750/1 n.pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 21 x 29 cm
[SW: Hemma/Rarität/Altes Kinderbuch]
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Den Tieren auf der Spur: Tiere auf dem Bauernhof

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ROEX (Illustr.)/Wilfried Carstens Den Tieren auf der Spur: Tiere auf dem Bauernhof Hemma Verlag 1980? Hardcover/gebunden auf dem Vorsatzblatt großflächiger, kindlicher Namenseintrag; Ecken leicht gestaucht, am hinteren Buchdeckel mit Kratzspuren und Folienanhebung, dort wo ein Etikett entfernt wurde! Seiten sauber! Rar! ISBN 280064317X Hemma 26.230/3 28 21 x 27 cm ISBN: 9782800643175
[SW: Hemma/Rarität/Altes Kinderbuch]
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Jip und Julia als Retter in der Not

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J.L. Macias S. (Illustr.) Jip und Julia als Retter in der Not Hemma Verlag 1995 Hardcover/gebunden wie neu! ISBN 9783811213562 Zum Glück kann sich Julia auf ihren treuen Hund Jip immer verlassen. Das ist auch notwendig, denn die beiden erleben einige rasante Abenteuer... Julia und ihr kleiner Hund Jip zeigen in dieser Geschichtensammlung, dass das Landleben immer wieder Überraschungen birgt. Ein liebenswert erzähltes Buch mit fröhlichen Illustrationen. Inhalt: - Jip und das Kätzchen - Jip und das Gespenst - Jip und die Gänse - Jip und der wilde Fuchs - Jip und der Drachen 80 195x266 mm
[SW: Hemma/Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma]
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Puck treibt Wintersport

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Bosch, J./Baille M.-A. (Illustr.) Puck treibt Wintersport Hemma Verlag 1960 Hardcover/gebunden obere Ecken leicht gestaucht, Seiten sauber! Rares Sammlerstück! Hemma S. 2273/2 20 21,5 x 29,5 cm
[SW: Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma]
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Die fröhlichen Kinder

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Die fröhlichen Kinder Hemma Verlag 1979 Hardcover/gebunden untere Ecken gestaucht, Seiten sauber! Aus der Kollektion Fröhliche Kinder S. 2622/1 n.pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 22 x 29 cm
[SW: Hemma/Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma]
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Der kleine Däumling/Die Schneekönigin

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Jose Luis Macias S. (Illustr.) Der kleine Däumling/Die Schneekönigin Hemma 1960 Hardcover/gebunden untere Ecken minimal gestaucht, Seiten wie neu; sehr gut erhalten! Hemma Serie 2112/1 n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 24 x 32 cm
[SW: Hemma Verlag/Rarität/Altes Kinderbuch/Jose Luis Macias S.]
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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.)  Sabine - die schönsten Geschichten  (Sammelband 1)

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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.) Sabine - die schönsten Geschichten (Sammelband 1) Hemma Verlag 1982 Hardcover sehr gut erhalten! Inhalt: - Sabine und das Hündchen - Sabine bei Onkel Franz - Sabine am See - Sabine auf dem Markt - Sabine und der Umzug - Sabine auf dem Jahrmarkt Hemma 2567/1, aus der Kollektion Sabine, die schönsten Geschichten ISBN 9782800628981 n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 21 x 26 cm
[SW: Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma Verlag]
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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.)  Sabine - die schönsten Geschichten (Sammelband 1)

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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.) Sabine - die schönsten Geschichten (Sammelband 1) Hemma Verlag 1982 Hardcover/gebunden mit Namenseintrag und Kinderstempel, mit kleiner Kerbe am unteren Buchrand! Inhalt: - Sabine und das Hündchen - Sabine bei Onkel Franz - Sabine am See - Sabine auf dem Markt - Sabine und der Umzug - Sabine auf dem Jahrmarkt Hemma 2567/1, aus der Kollektion Sabine, die schönsten Geschichten ISBN 9782800628981 n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 21 x 26 cm
[SW: Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma Verlag]
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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.)  Sabine - die schönsten Geschichten  (Sammelband 1)

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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.) Sabine - die schönsten Geschichten (Sammelband 1) Hemma Verlag 1982 ungekürze Fassung Hardcover wie neu! Inhalt: - Sabine und das Hündchen - Sabine bei Onkel Franz - Sabine am See - Sabine auf dem Markt - Sabine und der Umzug - Sabine auf dem Jahrmarkt Hemma 2567/1, aus der Kollektion Sabine, die schönsten Geschichten n. pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 21 x 26 cm ISBN: 2800628987
[SW: Rarität/Altes Kinderbuch/Hemma Verlag]
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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.)  Sabine - die schönsten Geschichten  (Sammelband 1)

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Bettina Weber (Text)/Pierre Couronne (Illustr.) Sabine - die schönsten Geschichten (Sammelband 1) Hemma Verlag 1982 Hardcover/gebunden fast wie neu! Inhalt: - Sabine und das Hündchen - Sabine bei Onkel Franz - Sabine am See - Sabine auf dem Markt - Sabine und der Umzug - Sabine auf dem Jahrmarkt Hemma 2567/1, aus der Kollektion Sabine, die schönsten Geschichten n.pag.Antikbuch24-Schnellhilfepag. = paginiert (Seitennummerierung) 20 x 26 cm ISBN: 9782800628981
[SW: Rarität/Altes Bilderbuch/Hemma/Sabine-Geschichten]
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(Zeltach, Hemma von) Biographie, Familie und Ahnen der Hemma von Zeltach. Tv Gf Wilhelm v Friesach und Zeltschach (Plain) ud Heiligen Hemma *c1000 - 1045 jun 29 - sonst gute Kopie - Verschiedene Auflagen und Verlage, (2005). Ca. 50 Blatt, geheftet, quart, (Namensstempel auf Titel/mit privaten Papierrückenschildchen versehen/teils einige Anstreichungen mit Textmarker)
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Bestell-Nr.: 2J11226 - gefunden im Sachgebiet: Biografien
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