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Svensson, Jón: Nonnis Abenteuer auf Island. Freiburg im Breisgau, Verlag Herder 1961. Nonni Volksausgabe, Band III, Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 284 Seiten, mit Illustrationen, farbig illustrierter Hochglanzpappband. leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. 36307AB EUR 18,00 Island 1 Buch de 0 1 0 0 0 1 0,350 Kinder- & Jugendbücher Svensson, Jón: Sonnentage. Nonnis Jugenderlebnisse auf Island. Freiburg im Breisgau, Verlag Herder 1951. 43. - 44. Auflage, 87. - 93. Tsd., Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 257 Seiten, Halbleinen. Lochfraß im Leinenrücken, Namenseinträge und Notizen von Kinderhand auf fliegendem Blatt, leichter Kellergeruch, mittelmässige Erhaltung. 34730AB EUR 11,00 Altdeutsche Schrift/Fraktur. Island 1 Buch de 0 1 44 0 0 1 0,310 Kinder- & Jugendbücher Svensson, Jón: ... und Nonni pfeift drauf. Eine Abenteuergeschichte aus den Bergen Islands. Freiburg im Breisgau, Herder 1959. Dritte Auflage, Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 94 Seiten, mit Illustrationen von Karl Horn, farbig illustrierter Hochglanzpappband. geringe Gebrauchsspuren, gut erhalten. 34734AB EUR 17,00 Island 1 Buch de 0 1 3 0 0 1 0,230 Kinder- & Jugendbücher Swift, Jonathan: Gullivers Reisen. Berlin, Meidinger's Jugendschriften Verlag o. Jahr. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 128 Seiten, mit Illustrationen in Farbendruck nach Originalen von Max Wulff, illustrierter Halbleinenband, blauer Kopfschnitt. Kanten und Ecken deutlich berieben, Einband gebrauchsspurig, akzeptabel erhalten. 4480AB EUR 6,00 Altdeutsche Schrift/Fraktur. 1 Buch de 0 1 0 0 0 1 0,300 Kinder- & Jugendbücher Syson, Lydia: Im dunklen Licht der Tage. Hamburg, Verlag Friedrich Oetinger 2014. 21 cm, 316 Seiten, farbig illustrierter Pappband. kaum gebraucht, sehr gute fast neuwertige Erhaltung. 31907AB EUR 5,00 Jugendbuch 1 Buch de 0 1 0 0 0 978-3-7891-4751-7 1 0,480 Kinder- & Jugendbücher Takeuchi, Naoko: Sailor Moon. Mondstab und Silberkristall. Köln, vgs verlagsgesellschaft 1999. 1. Auflage, 21 cm, 118 Seiten, mit Abbildungen, hellblauer Pappband, Original-Schutzumschlag. Schutzumschlag etwas berieben und gerändert, gut erhalten. 37517AB EUR 5,00 1 Buch de 1 1 1 0 0 3-8025-2653-8 1 0,240 Kinder- & Jugendbücher Tautenhahn, Renate: Alte und neue Kindergeschichten. München, Wilhelm Goldmann Verlag 1975. 18 cm, 101 Seiten, mit 22 Zeichnungen von Ilsegard Reiner, Taschenbuch. geringe Gebrauchsspuren, gute bis sehr gute Erhaltung. Goldmann JUGEND Taschenbücher Band Ju 135. 29307AB EUR 3,00 1 Buch de 0 1 0 0 0 3-442-20135-7 1 0,090 Kinder- & Jugendbücher Teckentrup, Britta: Meine kleine Eule. München, arsEdition 2014. 16 x 16 cm, unpaginiert, 16 Seiten, durchgängig illustriert von Britta Teckentrup, Pappbilderbuch. Kanten und Kapitale leicht berieben, gute Erhaltung. Alles Natur. spielen & wachsen. 35886AB EUR 5,00 Bilderbuch 1 Buch de 0 1 0 0 0 978-3-8458-0190-2 1 0,250 Kinder- & Jugendbücher Tekinay, Alev: Das Rosenmädchen und die Schildkröte. Märchen. Frankfurt am Main, Brandes & Apsel Verlag 1991. 1. Auflage, 25 cm, 122 Seiten, mit Zeichnungen von Barbara Rieder, farbig illustrierter Hochglanzpappband. Kapitale leicht bestoßen, gut erhalten. 30199AB EUR 6,00 Märchen 1 Buch de 0 1 1 0 0 3-925798-08-0 1 0,360 Kinder- & Jugendbücher Tenschert, Walter: Peppi, das Hosenmädchen. Göttingen, W. Fischer-Verlag ca. 1975. 21 cm, 68 Seiten, mit Illustrationen von Kurt Schmischke, illustrierter Pappband. leichte Gebrauchsspuren, gut bis sehr gut erhalten. Göttinger Fischer-Buch. 13999AB EUR 3,00 Jugendbuch; Mädchen 1 Buch de 0 1 0 0 0 3 439 00211 x 1 0,190 Kinder- & Jugendbücher Terhart, Franjo: Das Megaspiel. Gaggenau, Metz-Verlag 2002. 1. Auflage, 21 cm, 158 Seiten, mit Bildern von Pieter Kunstreich, blauer farbig illustrierter Pappband. geringe Gebrauchsspuren, sehr gut erhalten. 19804AB EUR 7,00 1 Buch de 0 1 1 0 0 3-927655-45-7 1 0,300 Kinder- & Jugendbücher Terhart, Franjo: Licht hinter dem Spiegel. Recklinghausen, Georg Bitter Verlag 1993. 19 cm, 200 Seiten, farbig illustrierter Pappband. minimal gebraucht, sehr gute Erhaltung. 17139AB EUR 5,00 1 Buch de 0 1 0 0 0 3-7903-0483-0 1 0,310 Kinder- & Jugendbücher Thaler, Dora: Erikas großer Wunsch. Wien, München, Zürich, Verlagsbuchhandlung Julius Breitschopf 1967. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 112 Seiten, weißer farbig illustrierter Hochglanzpappband. Schnitt etwas fleckig, Buch leicht schiefgelesen, ingesamt leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. 27237AB EUR 4,00 1 Buch de 0 1 0 0 0 1 0,200 Kinder- & Jugendbücher Theisen, Joachim: Festina Lente. Die wundersame Reise ins geheime Land. Reutlingen, Ensslin & Laiblin Verlag 1997. 22 cm, 303 Seiten, mit vielen Illustrationen von Milada Krautmann, farbig illustrierter Pappband, Karten auf den Vorsätzen, Original-Schutzumschlag. leichte Gebrauchsspuren, gute Erhaltung. 20139AB EUR 6,00 1 Buch de 1 1 0 0 0 3-7709-1131-8 1 0,710 Kinder- & Jugendbücher Theo: Doktor W. Wehchen und Federfant. Zürich, Frankfurt/Main, Baumhaus Verlag 2000. 28 cm, unpaginiert, 28 Seiten, durchgängig farbig illustriert von Ted Sieger, blauer farbig illustrierter Hochglanzpappband. Reste eines Preisschilds auf vorderem Buchdeckel, sonst sehr gut erhalten. 30396AB EUR 6,00 1 Buch de 0 1 0 0 0 3-909484-99-9 1 0,350 Kinder- & Jugendbücher Thiele, Colin: Schafdiebe in der Nacht. Bubenjahre auf einer australischen Farm. Zürich, Stuttgart, Rascher Verlag 1964. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 181 Seiten, orangemeliertes Leinen, goldgeprägter Rückentitel, Original-Schutzumschlag. Schutzumschlag leicht gerändert, gutes bis sehr gutes Exemplar. 13988AB EUR 4,00 1 Buch de 1 1 0 0 0 1 0,320 Kinder- & Jugendbücher Thomas, Frank: Sherlock Holmes. Der Massenmörder. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung 1987. 20 cm, 171 Seiten, schwarzes Leinen, geprägter Rückentitel und Deckelvignette, Original-Schutzumschlag. Schutzumschlag leicht berieben und abgegriffen, gut erhalten. 36860AB EUR 9,00 1 Buch de 0 1 0 0 0 3-440-05712-7 1 0,410 Kinder- & Jugendbücher Thomas, J. B.: Die merkwürdigen Gedanken der Ursel Brinkmann. Erzählung. Berlin-Charlottenburg, Verlag Deutsche Jugendbücherei. ca. 1957. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm, 47 Seiten, mit Bildern aus dem Film Geprägte Freiheit", kartoniert. Kanten leicht berieben, Eckknick in vorderem Buchdeckel, Seiten gebräunt, gut erhalten. Frei nach dieser Erzählung wurde ein farbiger Kulturfilm hergestellt, dem auch die Illustrationen dieser Schrift entnommen sind. Dieser Filme trägt den Titel "Geprägte Freiheit". In den Hauptrollen: Curt Vespermann, Brigitte Grothum und Helmut Rudolph.
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Bestell-Nr.: 5220AB - gefunden im Sachgebiet: Kinder- & Jugendbücher
Anbieter: Steamhead Records & Books, DE-63110 Rodgau-Nieder-Roden
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Schmidt-Kolmer, Eva;  Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche - Lehrbuch für die funktionsbezogene Qualifizierung zum Jugendarzt sowie die Fortbildung der Ärzte von Kinderkrippen und Mütterberatungen

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Schmidt-Kolmer, Eva; Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche - Lehrbuch für die funktionsbezogene Qualifizierung zum Jugendarzt sowie die Fortbildung der Ärzte von Kinderkrippen und Mütterberatungen Berlin, VEB Verlag Volk und Gesundheit, 1986. 495 Seiten , 25 cm, Leinen das Buch ist ein Bibliotheksexemplar mit Stempel und Rückständen, gebräunt und fleckig, der Rücken ist ausgeblichen, aus dem Inhalt: Einfluß der Lebens- und Erziehungsbedingungen auf Gesundheit, Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen: Kind und Gesellschaft - Genetische Gesichtspunkte für die Beurteilung der Entwicklung - Persönlichkeitsentwicklung im Kindes- und Jugendalter - Körperliche Entwicklung und Wachstum - Die psychophysische Belastbarkeit der Kinder und Jugendlichen im Tätigkeitsprozeß - Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen - Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche m der DDR: Zielsetzung, Aufbau imd Funktion - Aufgaben der gesundheitlichen Überwachung und Betreuung - Gesundheitsfördernde Gestaltung der Lebens- und Erziehungsbedingimgen der Kinder und Jugendlichen: Aufgaben der Ärzte bei der gesundheitsfördernden Gestaltung der Lebens- und Erziehungsbedingungen sowie der hygienischen Kontrolle in Krippen, Kindergärten, Schulen und Horten - Hygienische Anforderungen an Bau, Räume und Freiflächen der Vorschuleinrichtungen - Gesundheitsfördernde Gestaltung des Lebens der Kinder in Einrichtungen der Vorschulerziehung - Hygienische Anforderungen an 10klassige allgemeinbildende poljrtechnische Oberschulen - Gesundheitsfördernde Gestaltung des Lebens der Kinder und Jugendlichen in der Schule - Ernährung im Kindes- und Jugendalter - Die Bedeutung des Sports für Kinder und Jugendliche und die sportärztliche Betreuung - Hygienische Anforderungen an Gebäude und Ausstattung von Fördenmgseinrichtungen, Einrichtungen des Sonderschulwesens, Kinder-Kureinrichtungen und Einrichtungen der organisierten Feriengestaltung - Kriterien und Methoden zur Beurteilung der Entwicklung der Organsysteme sowie zur Früherkennung von Fehlentwicklung, Störungen und Schäden: Stütz- und Bewegungsapparat - Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems - Atemsystem - Haut - Endokrines System - Sehorgan - Hörorgan - Stimme und Sprache - Gebiß - Erkrankungen des Verdauungssystems - Physisch-psychisch geschädigte Kinder und Jugendliche und ihre Rehabilitation: Begriffsbestunmung - Gruppierung geschädigter Kinder und Jugendlicher - Komplexe Rehabilitation - Anhang 1j6a Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche; Lehrbuch für die funktionsbezogene Qualifizierung zum Jugendarzt sowie die Fortbildung der Ärzte von Kinderkrippen und Mütterberatungen; Medizin; Eva Schmidt-Kolmer; 1
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Bestell-Nr.: 48692 - gefunden im Sachgebiet: Medizin & Pharmazie
Anbieter: Antiquariat Ardelt, DE-01983 Großräschen

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Kühn, Lotte  Das Lehrerhasser-Buch. Eine Mutter rechnet ab.

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Kühn, Lotte Das Lehrerhasser-Buch. Eine Mutter rechnet ab. Droemer Knaur München 2005 Taschenbuch Jeder kennt sie: die Lehrerin, die sich in alles einmischt, kontrolliert und beobachtet. Ihre Kollegin, die zehn Wochen lang krank feiert, weil sie sich bei der Gartenarbeit überanstrengt hat. Den Lehrer, der so freundlich tut, aber keine Sekunde zögern wird, einen vor der ganzen Klasse vorzuführen. Und alle haben sie immer Recht, hören nicht zu und sitzen im Zweifelsfall sowieso am längeren Hebel. Lotte Kühn zeigt unsere Lehrer, wie sie wirklich sind: unprofessionell, faul, ohne jede Ahnung von Kindern, hilflos, überfordert und total gestresst. Auszug aus dem Buch: Schule könnte so schön sein – mit guten Lehrern Mir blieb damals in den ersten Grundschulwochen meines ersten Sohnes Johannes wie den anderen Müttern nur eines: den Lehrern zu vertrauen und darauf zu hoffen, dass dieses neue Lernen, von dem da soviel die Rede war und das mir durchaus intelligenter erschien als die Paukerei, die ich durchgemacht habe, bei den Kindern den Wissensdurst wecken würde, ohne den nichts Großes erreicht und nichts Bleibendes geschaffen wird. Lust am Verstehen wecken, anstatt zum Lernen zu zwingen – ja, das hätten wir gerne gehabt. Meinetwegen im Projektunterricht, in Gruppenarbeit und nicht mehr frontal, ohne Noten, sondern mit verbalen Beurteilungen. Wie die Experten fürs Lernen das nun zu Wege bringen wollen, hätte ich getrost ihnen überlassen wollen. Ich war voller Hoffnung bei dem Gedanken, dass ich miterleben dürfte, wie mein Kind sich spielerisch den Zahlenraum bis hundert erobern und sich voller Schaffensfreude das Wunder des ganz eigenen schriftlichen Ausdrucks aneignen würde. Für diese Hoffnung gab es durchaus gute Gründe: Schließlich hatte ich in den Jahren vor der Schule sehr wohl mitbekommen, wie stark Neugier und Lernvermögen den Menschen angeboren sind und die Wissbegier höherer Primaten, besonders ihrer Kinder, geradezu ein Wesensmerkmal ist. Menschenkinder sind da keine Ausnahme, wenn man von älteren Schulkindern einmal absieht. Bevor sie in die Schule kommen, stellen sie Fragen wie: »Aber, Mama, wenn der Mond ganz trocken und steinig ist, warum leuchtet er dann?« Wenige Jahre später dann, der Erdkundelehrer hat gerade das Abfragen der uns umgebenden Planetennachbarn angeordnet, schnauben sie verächtlich und winken ab: Mir doch egal, wie die Dinger da oben heißen. Dass sie das Lernen lernen mögen – ein guter Plan, so schien mir, denn die Erfahrung, dass man auf einem Gebiet wirklich lernen kann, schien mir unendlich viel wichtiger als die Erfüllung der Normen, die dem Wasserkopf einer wirklichkeitsentwöhnten Schulbürokratie entsprungen sind. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass der Krieg zu gefährlich ist, als dass man ihn den Militärs überlassen könnte. Eine ähnliche Einsicht steht uns für die Schule noch bevor: Das Lernen ist zu wichtig, zu nahrhaft und als Prozess zu empfindlich und störanfällig, als dass man es nur der Schule und ihren beamteten Lehrern überlassen dürfte. Am liebsten würde ich mir meinen kleinen Jungen da vorne schnappen und weglaufen. Das ist natürlich ein sehr privater Gedanke – aber: Warum übernehme ich die Aufgabe, ihm Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen, nicht selbst? Dem Stoff der Grundschule darf man sich ja wohl noch intellektuell halbwegs gewachsen fühlen. Doch in Deutschland funktioniert die Schulpflicht ortsgebunden. Es kann einem von Geldstrafe bis Gefängnis ungefähr alles passieren, wenn man sich weigert, sein Kind in eine staatliche Schule zu schicken, weil man es vor Schaden bewahren will. In Dänemark, Frankreich und Großbritannien gibt es anstelle der staatlich verordneten Schulpflicht nur eine Bildungs- oder Unterrichtspflicht. Dort darf Hausunterricht an die Stelle des Schulbesuchs treten. Aber jetzt ist es für einen Umzug sowieso zu spät. Jedes zweite Schuljahr in dieser Grundschule beginnt mit der feierlichen, stets höflichen Beifall erntenden Aufführung der Drittklässler; die, als Einzelwesen entweder im Schuppen-Outfit oder als exotischer Vogel gewandet, allein in der afrikanischen Savanne zu einer Horde anderer Vögel stoßen und dann vom prachtvollen Einzelwesen zum unspektakulären Gruppenmitglied avancieren, sofern sie bereit sind, sich den herrschenden Regeln zu unterwerfen und etwas Eigenes, Einzigartiges von sich abzugeben. Diesbezügliche Unterweisung erhält der Paradiesvogel von einer alten Kröte, die aus dem Wasserloch heraus das muntere Treiben der Vögel beobachtet. Viel kostümschneidernder Aufwand engagierter Mütter wird alljährlich aufgeboten, um den Newcomern schon mal atmosphärisch klarzumachen, wo es in den Pausen und der Zeit dazwischen langgeht. Bloß nicht auffallen, sondern unauffällig mitfliegen im Schwarm und höchstens ab und zu mal ein bisschen leuchten. Aber nie so, dass die anderen neidisch werden könnten. Wenn ich nur ein bisschen mutiger wäre, würde ich vorschlagen, die Geschichte von Prokrustes, dem Prototypen aller Gleichmacher, im Grundschultheater zur Bühnenreife zu bringen. Prokrustes war zu den Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, ein alter Riese, der jeden Wanderer mit den schönsten Versprechungen in sein Haus lockte, um sich ihn dann zu schnappen und in sein Bett zu legen. Wer kurz war, den streckte und dehnte er so lange, bis er passte. War einer zu lang, hackte er ein Stückchen ab, damit er das Bett genau ausfüllte. Das ganze Schulsystem ist wie ein Prokrustesbett, in dem Kinder mit pseudopädagogischem Getue gleichgemacht werden. Das fängt schon mit der Bonbonfrage vor Klassenfahrten an. Da schreitet die Lehrerin mit der Miene eines Großinquisitors von Kind zu Kind und sammelt alle Süßigkeiten ein. Kinder, die schon längst höchst verantwortlich mit ihrem Konsum von Zuckerzeug umgehen und sich ihre Schätze vernünftig einteilen können, verstehen die Welt nicht mehr –und fühlen sich zu Recht düpiert. Was die Lehrerin natürlich nicht kapiert und streng verordnet, dass alles eingesammelt wird und hinterher in genauer Dosierung von ihr als Belohnung verabreicht wird. Von kreativer Ungleichheit, dem einzigen Pfad zur Gerechtigkeit, hat sie noch nie etwas gehört. Oder: Da hat man sorgsam und geduldig ein System der Taschengeldzahlung etabliert, das die wöchentliche Auszahlungssumme um zwei Euro erhöht – unter der Bedingung, dass die Ausgaben für Hefte, Spitzer und Stifte davon bestritten werden. Ein schöner Weg, um Kinder frühzeitig zum verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Budget anzuleiten. Und dann besteht die Lehrerin darauf, persönlich die Hefte für alle zu kaufen, und kassiert dafür monatlich fünf Euro von den Eltern. Schade eigentlich. Denn das Kind kauft fortan nur noch Zuckerzeug am Kiosk von seinem Geld. Jeder kriegt dasselbe, aber keiner kriegt, was er braucht. Weicht ein pfiffiges, quicklebendiges Kind vom statistischen Durchschnittswert ab, gilt es als auffällig und wird so lange mit pädagogischen Maßnahmen traktiert, bis es dem Durchschnittswert entspricht. Kinder, deren Éntwicklungsstand noch nicht den Normwert erreicht hat, werden in fürsorglicher Belagerung so lange gedehnt, bis sie mit Ach und Krach und achselzuckend an die Folgeschule weitergereicht werden, wo ihr weiterer Werdegang dann nicht mehr interessiert – jedenfalls nicht den, der bis dahin dafür verantwortlich war, was das Kind gelernt hat und was nicht. Aber auch wenn die Abweichung eines Kindes vom Normalen in Grenzen bleibt, wird ihm im Unterricht etwas aufgezwungen, das weder kindlichem Lernverhalten noch biologischen Lernvoraussetzungen entspricht. Allein schon das blödsinnige Sammelsurium von Fächern, das im Fünfundvierzig-Minuten-Rhythmus auf die Kinder einprasselt und das rund dreizehn Jahre lang sechs Stunden täglich in geschlossenen Räumen stattfindet – fast überall fehlt die notwendige tägliche Schulstunde für Sport und Bewegung. Warum es eigentlich kein Fördern für Sport gebe, hat mein Sohn einmal beim Zeugnisgespräch am Ende der zweiten Klasse seinen Sportlehrer gefragt. Eigentlich logisch, denn er hatte längst mitbekommen, dass alle Kinder, die irgend etwas nicht gut können, morgens in der nullten Stunde zum Förderunterricht gehen und da eine Extraportion Unterricht bekommen. »So wie Mustafa, damit der Deutsch lernt«, hatte er noch erläutert. Süffisant in meine Richtung grinsend, beugte sich Herr Stulle da ganz tief hinunter, um ihm tief und bedeutungsvoll in die Augen zu schauen. »Da musst du mal die Regierung fragen, warum sie den Lehrern kein Geld dafür gibt, dass sie mit euch Sport machen können«, mehr hat ihm dieser kindertümelnde Superpädagoge nicht antworten können. Jaja, die böse Regierung, die den armen Lehrern das Leben schwermacht, die ist für alles verantwortlich. Das jedenfalls erzählen sie schon in der Grundschule den Kindern zu jeder Gelegenheit. Ob die Kreide alle ist oder die Klassenfahrt ausfällt und die Fußball-AG gestrichen wird, weil der Lehrer das nicht mehr bezahlt bekommt – immer ist die böse Regierung schuld, die der Schule das Geld wegnimmt. Obwohl das höchstens die halbe Wahrheit ist, finden die Kinder die Regierung dann total gemein und sind sofort bereit, ihren Lehrern zuliebe etwas dagegen zu unternehmen. Eine Demo zum Beispiel, die dann ungefähr zweihundert Kinder zum Rathaus führt, wo sie auf Transparenten ihr Recht auf Bildung oder Religionsunterricht oder Nachmittagsbetreuung einfordern. Das vermeintlich hörbare Herzklopfen, mit dem die Schulleiterin zu Beginn ihrer Rede wirklich tief in die rhetorische Trickkiste gegriffen hat, ist von vorgestern. Seit Jahr und Tag hält sie denselben Vortrag. Außer mir merkt das wahrscheinlich kaum einer, weil die meisten nur ein Kind und deshalb auch nur einmal im Leben ersten Schultag haben – außer dem eigenen vor vielen, vielen Jahren. Sind es etwa Kinderherzen, die da so laut klopfen? Alle mal herhören: »Sie fragen sich jetzt ganz sicher«, strebt Frau Sonnenstich dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Rede entgegen, in den Augen ein bemüht verschmitztes Wohlwollen, das die Spannung noch ein klitzekleines bisschen steigern will, »ob Ihre Kinder sich hier wohl fühlen werden? Ob sie andere nette Kinder kennenlernen werden, ob sie Freunde finden werden? Ob ihnen das Lernen Spaß machen wird und sie sich an dieser Schule gut einleben werden? Ob die Lehrerin lieb sein wird? Ob sie hier wirklich Lesen, Schreiben und Rechnen lernen werden?« Was wie ein weiteres rhetorisches Mätzchen klingt, das die Schulleiterin mit routiniertem Charme an diesem großen Tag vorträgt, ist in Wirklichkeit eine verdammt gute Frage, die ihre ganz ureigene Berechtigung allerdings erst nach und nach offenbart. 219 180x115x22 mm ISBN: 9783426778340
[SW: Humor]
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Bestell-Nr.: BN9507 - gefunden im Sachgebiet: Humor/Satire
Anbieter: Antiquariat UPP, DE-93161 Sinzing

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Scheiden tut auch Kindern weh : Welche Hilfe Kinder brauchen, wenn Eltern sich trennen. Orig.-Ausg.,

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Gloor Maung, Prisca: Scheiden tut auch Kindern weh : Welche Hilfe Kinder brauchen, wenn Eltern sich trennen. Orig.-Ausg.Antikbuch24-SchnellhilfeAusg. = Ausgabe, Freiburg im Breisgau ; Basel ; Wien : Herder, 1998. 157 S. ; kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert 19 cm, Softcover/Paperback, ISBN: 9783451046391 Zustand: Orig.-Ausg.Antikbuch24-SchnellhilfeAusg. = Ausgabe, 1998 , Exemplar in gutem Zustand, Ränder und / oder Cover etwas berieben. Eltern sind in einer Trennungs- und Scheidungssituation normalerweise so sehr mit sich beschäftigt, daß ihnen der Blick für die Kindernöte oft fehlt. Doch auch jetzt wollen sie noch möglichst gute Eltern sein. Das ist die beste Voraussetzung für konstruktives Elternverhalten. Sobald sich Eltern in der seelischen Welt der Kinder etwas umsehen gelernt haben und mehr von den inneren Nöten der Kinder verstanden haben, fällt es ihnen schon gar nicht mehr so schwer, die Dinge besser auseinanderzuhalten: also Partnerprobleme auf der Paarebene zu belassen und alle kindbezogenen Fragen auf der Elternebene zu klären. Viele Machtkämpfe und Erpressungsversuche auf dem Rücken der Kinder können so entfallen. Mit vielen authentischen und oft sehr bewegenden Äußerungen betroffener Kinder zeigt die Autorin, was Kinder wirklich brauchen. Wenn beide Elternteile gelernt haben, die wichtigen Vorgänge und Entscheidungen auch mit den Augen der Kinder zu betrachten, muß eine Scheidung nicht auf Kosten der Kinder geschehen. - Das ist die ermutigende Botschaft dieses praktischen Elternratgebers. 10412A ISBN 3451046393
[SW: Prisca Gloor Maung , Scheiden tut auch Kindern weh , Welche Hilfe Kinder brauchen, wenn Eltern sich trennen , Kind ; Ehescheidung ; Ratgeber, Psychologie, Recht, Soziologie, Gesellschaft, Erziehung, Bildung, Unterricht, Pädagogik, Ehe, Kinder, Trennung, Scheidung, Sorgerecht, Erziehungsrecht, Ratgeber]
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Bestell-Nr.: 36712 - gefunden im Sachgebiet: Ratgeber / Kinder , Familie , Partnerschaft
Anbieter: Antiquariat Peda, DE-06188 Landsberg
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Feng-Shui für Kinder : Kinderzimmer ideal gestalten. Kreativität, Intuition, Intelligenz fördern. Extra: Feng-Shui-Spiele, [mit Kinder-Bagua] 1. Aufl.,

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Sator, Günther: Feng-Shui für Kinder : Kinderzimmer ideal gestalten. Kreativität, Intuition, Intelligenz fördern. Extra: Feng-Shui-Spiele, [mit Kinder-Bagua] 1. Aufl., München : Gräfe und Unzer, 2000. 96 S. : Ill., graph. Darst. ; mit zahlr. farbigen Abbildungen / Fotos, kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert 22 cm, Softcover/Paperback, ISBN: 9783774244986 Zustand: geringe Gebrauchs- u. Lagerspuren, sehr gutes Exemplar. Feng-Shui für Kinder : Kinderzimmer ideal gestalten. Kreativität, Intuition, Intelligenz fördern. Extra: Feng-Shui-Spiele, [mit Kinder-Bagua] , Kinder typgerecht fördern. Kinder sind besonders empfänglich für äußere Einflüsse. Deshalb ist ein positives, unterstützendes Umfeld für Sie so wichtig. Aber auch Sie selbst und die Beziehung zu Ihrem Kind profitieren davon. Tests auf der Basis der Fünf-Elemente-Lehre sowie der 9-Sterne-Ki- Astrologie helfen Ihnen, Ihr Kind besser zu verstehen, es in seiner Einzigartigkeit zu schätzen und es gezielt zu fördern. Mit dem herausnehmbaren Kinder-Bagua können Sie selbst die idealen Schlaf-, Lern- und Kreativzonen im Kinderzimmer ermitteln. Viele Tips rund um Einrichtung und Gestaltung des Kinderzimmers machen es Ihnen leicht, das ideale, typgerechte Umfeld für Ihr Kind zu schaffen: So kann es sich frei entwickeln und seine Fähigkeiten voll entfalten. Spezielle Feng Shui-Spiele unterstützen diesen Weg. Für Kinder von 0 bis 12 Jahren. 11545A ISBN 3774244987
[SW: Günther Sator , Feng-Shui für Kinder , Kinderzimmer ideal gestalten, Kreativität, Intuition, Intelligenz fördern, Feng-Shui-Spiele, [mit Kinder-Bagua] Kind ; Feng-shui ; Ratgeber, Erziehung, Bildung, Unterricht, Grenzgebiete der Wissenschaft und Esoterik, Psychologie, Pädagogik]
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Bestell-Nr.: 37848 - gefunden im Sachgebiet: Ratgeber / Kinder , Familie , Partnerschaft
Anbieter: Antiquariat Peda, DE-06188 Landsberg
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Innenwelten hyperaktiver Kinder : Damit Eltern und Erziehende verstehen, wie Kinder mit "ADS / ADHS" sich und ihre Welt erleben.

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Baer, Udo und Waltraut Barnowski-Geiser: Innenwelten hyperaktiver Kinder : Damit Eltern und Erziehende verstehen, wie Kinder mit "ADS / ADHS" sich und ihre Welt erleben. Neukirchen-Vluyn : Affenkönig, 2005. 174 S. ; Pp. 19 cm, gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, ISBN: 9783934933163 Zustand: geringe Gebrauchs- u. Lagerspuren, sehr gutes Exemplar. Innenwelten hyperaktiver Kinder : Damit Eltern und Erziehende verstehen, wie Kinder mit "ADS / ADHS" sich und ihre Welt erleben / Udo Baer , Waltraut Barnowski-Geiser / Würde-Bücher, Band 1 , Zahlreiche Bücher zum Thema "ADS/ADHS" gibt es - doch wo kommen die betroffenen Kinder selbst zu Wort? Was geht in einem Kind vor, das immer erregt ist, überall aneckt und von anderen hört, "falsch" und "unerträglich" zu sein? Die Therapeutin und Lehrerin Waltraut Barnowski-Geiser und der Therapeut und Diplom-Pädagoge Udo Baer zeigen uns die "Innenwelten" der Kinder mit "ADS/ADHS". Die Kinder kommen selbst zu Wort, in Interviews und Therapieausschnitten. Die Innenwelten der Kinder, die hier zugänglich werden, sind eine unverzichtbare Orientierungshilfe für Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen und Therapeut/innen. 13929A ISBN 9783934933163
[SW: Udo Baer , Waltraut Barnowski-Geiser , Innenwelten hyperaktiver Kinder , Damit Eltern und Erziehende verstehen, wie Kinder mit "ADS / ADHS" sich und ihre Welt erleben , Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom ; Erlebnisbericht, Medizin, Gesundheit, Kinder, Jugendliche, Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS)]
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Bestell-Nr.: 42686 - gefunden im Sachgebiet: Psychologie / Psychologische Ratgeber
Anbieter: Antiquariat Peda, DE-06188 Landsberg
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Spyri, Johanna;  Gritlis Kinder - Eine Geschichte für Kinder und solche, die Kinder lieb haben

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Spyri, Johanna; Gritlis Kinder - Eine Geschichte für Kinder und solche, die Kinder lieb haben Reutlingen, ENßlin & Laiblin, 1935. 224 Seiten , 22 cm, Hardcover/Pappeinband das Erscheinungsjahr ist geschätzt, die Seiten sind gebräunt und fleckig, die Einbandkanten sind stark bestoßen, der Einband ist fleckig, aus dem Inhalt: Wo Gritlis Kinder hingekommen sind - Gritlis Kinder kommen weiter 1j3b Johanna; Wo Gritlis Kinder hingekommen sind; Gritlis Kinder kommen weiter; Johanna Spyri; Gritlis Kinder; Eine Geschichte für Kinder und solche, die Kinder lieb haben; 1
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Bestell-Nr.: 27939 - gefunden im Sachgebiet: Geschichten & Erzählungen
Anbieter: Antiquariat Ardelt, DE-01983 Großräschen

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Gesammelte Schriften J. H. Wichens. Gesammelte Schriften J. H. Wichens. I. Band: Briefe udn Tagebuchblätter; II. Band: Briefe und Tagebuchblätter; Prinzipielles zur Inneren Mission. Die wichtigsten Aufsätze, Vorträge und Abhandlungen über Fragen und Aufgabe der Inneren Mission von Johann Hinrich Wichern. Herausgegeben von Pastor Friedrich Mahling (Vorsteher der Hamburger Stadtmission); IV Band: Zur Gefängnis-Reform. Reden, Denkschriften und Gutachten über das Gefängniswesen, speziell die Durchführung der Einzelhaft in Preusen von Johann Hinrich Wichern; V Band: Zur Erziehungs- und Rettungshausarbeit. Aufsätze, Berichte und Tagebuchblätter, Das Rauhe Haus, nebst Anhang; VI. Band: Zur Erziehungs- und Rettungshausarbeit. Aufsätze, Berichte udn Tagebuchblätter. Aufsätze über Rettungsanstalten aus dem Jahre 1833, Rettungsanstalten für Kinder im deutschen Sprachgebiet. Erste Auflage, sechs Bände

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Religion - Wichern, Johann Hinrich : Gesammelte Schriften J. H. Wichens. Gesammelte Schriften J. H. Wichens. I. Band: Briefe udn Tagebuchblätter; II. Band: Briefe und Tagebuchblätter; Prinzipielles zur Inneren Mission. Die wichtigsten Aufsätze, Vorträge und Abhandlungen über Fragen und Aufgabe der Inneren Mission von Johann Hinrich Wichern. Herausgegeben von Pastor Friedrich Mahling (Vorsteher der Hamburger Stadtmission); IV Band: Zur Gefängnis-Reform. Reden, Denkschriften und Gutachten über das Gefängniswesen, speziell die Durchführung der Einzelhaft in Preusen von Johann Hinrich Wichern; V Band: Zur Erziehungs- und Rettungshausarbeit. Aufsätze, Berichte und Tagebuchblätter, Das Rauhe Haus, nebst Anhang; VI. Band: Zur Erziehungs- und Rettungshausarbeit. Aufsätze, Berichte udn Tagebuchblätter. Aufsätze über Rettungsanstalten aus dem Jahre 1833, Rettungsanstalten für Kinder im deutschen Sprachgebiet. Erste Auflage, sechs Bände Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1901 bis 1908. 459+508+1275+491+569+267 Seiten : 8 Oktav (18,5-22,5 cm), Leinen, gebundene Ausgabe, Marmorschnitt : Johann Hinrich Wichern (geb. 21. April 1808 in Hamburg; gest. 7. April 1881 ebenda) war ein deutscher Theologe, Sozialpädagoge, Begründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche, des Rauhen Hauses in Hamburg und Gefängnisreformer. Er gilt als einer der Begründer der deutschen Rettungshausbewegung, die bereits auch bei Johann Daniel Falk Gestalt gewinnt. Das Erziehungskonzept bei Johann Hinrich Wichern Der genaue Inhalt und die Bedeutung dieses "Guten" des christlichen Glaubens, wie Wichern ihn verstand, wird explizit bei einer näheren Betrachtung seines Erziehungskonzepts. Entscheidend hierfür ist die theologische Entwicklung Wicherns, diese war geprägt von einem "Wiedergeburtserlebnis", das ihn zu einem überzeugten Vertreter der gerade erstarkenden evangelischen Erweckungsbewegung machte. Dieses Erlebnis wurde zu einem bestimmenden Moment seiner Erziehungskonzeption und eben derer Inhalte. Denn immer ging es Wichern, und hier unterschied er sich zumindest auf der sprachlichen Ebene nicht von August Hermann Francke, darum, den gottfernen Eigenwillen - die "verderbte Natur", den "alten Adam" - in den Kindern und Jugendlichen zu brechen und sie einem neuen Leben zuzuführen.[5] Von der ersten Anstellung nach dem Studium an bemühte sich Wichern um Kontakte zu solchen wohlhabenden Familien der Hamburger Oberschicht, die ihn aus ihrer christlichen Glaubensmotivation heraus unterstützen konnten. Mit deren Hilfe gelang Wichern bereits ein Jahr später, 1833, er war jetzt 25 Jahre alt, die Gründung des Rauhen Hauses. Von Anfang an lag es in seinem Interesse, seine Einrichtung möglichst unabhängig von staatlichen Einflüssen, also von Zuschüssen, zu wissen. Umso mehr gelang es ihm, seiner eigenen Überzeugung treu zu bleiben und seine Anliegen zu verwirklichen. 1839 erweiterte Wichern das Rauhe Haus um das "Brüderhaus" als Ausbildungsstätte für den Ev. Verein der "Inneren Mission", damit auch zugleich um die erste, und um eine bis heute bestehende, sozialpädagogische Ausbildungsstätte in Deutschland. Wichern und die Menschen, für die er sorgen wollte In erster Linie stand für Wichern fest, und das wird weiter unten noch erweitert belegt, dass das "innere Verderben die Ursache auch des äußeren Verderbens ist". Die Hauptursache für die Armut lag nach Wichern daher im "immer zunehmenden Sittenverderben des Volks, das einzig und allein aus der herrschenden Irreligösität, der Verachtung des wahren Christentums und dem gottlosen Unglauben entsteht". Von seinen christlichen, biblisch begründeten Vorstellungen von Ehe und Familie her urteilend sah Wichern denn auch in den zerrütteten Familienverhältnissen des Proletariats eine Ursache des Verderbens. "Aus diesen Familienverhältnissen (die Eltern haben oft keine Hausstände) geht zuallermeist das Geschlecht der sogenannten verwahrlosten Kinder, deren Zahl sich zu immer mehreren Tausenden steigert, hervor, hier ist die Pflanzschule des faulenden Proletariats, in dessen Behausung zugleich die weibliche Prostitution ihre erste Pflege, die Summe aller Laster und unbändiger Lust ihren Sammelplatz und das zahlreiche Verbrechen seine unmittelbare Vorschule findet." Wichern spricht in der Folge konsequenterweise von der "Entartung der untern Volksklassen". Der Erklärungsansatz für Armut bei Wichern ist also individualisierend: der Einzelne ist verantwortlich für das, was er aus seiner Lage macht. Und andererseits moralisierend: denn wenngleich arm sein an sich noch keine Sünde ist, so ist es doch moralisch verwerflich, sich in dieser Armut auch noch gänzlich sittenwidrig zu benehmen. Dieser Sittenwidrigkeit wollte Wichern mit seinem Rauhen Haus begegnen. Während Wichern also einerseits im Hinblick auf die soziale Frage den einzelnen verantwortlich machte und seine Kräfte mobilisieren wollte, sah er je länger je mehr auch die Verantwortung der Politik. Er forderte nachdrücklich die "Besserung der politischen Gesetzgebung und der Fürsorge des Staates für die sozialen Verhältnisse des Volkslebens als wesentliche Voraussetzung" für ein erfolgreiches Wirken der Inneren Mission (1847). Er verlangte ein Eingreifen des Staates in die sozialen Verhältnisse: "Hier eröffnet sich das ganze Gebiet der großen staatswirtschaftlichen Fragen, die sich auf geistige und ökonomische Verhältnisse der Bevölkerung beziehen". Er forderte die Untersuchung der Ursachen der Massennot und Vorschläge zur Beseitigung der Probleme ein. Die einzelnen Elemente seines Erziehungskonzepts Die Begrüßung Jedem neuen Kind sagte Wichern zu Beginn: "Mein Kind, dir ist alles vergeben. Sieh um dich her, in was für ein Haus du aufgenommen bist. Hier ist keine Mauer, kein Graben, kein Riegel, nur mit einer schweren Kette binden wir dich hier, du magst wollen oder nicht, du magst sie zerreißen, wenn du kannst, diese heißt Liebe und ihr Maß ist Geduld. Das bieten wir dir, und was wir fordern, ist zugleich das, wozu wir dir verhelfen wollen, nämlich, dass du deinen Sinn änderst und fortan dankbare Liebe übest gegen Gott und den Menschen!" Dieser Begrüßungssatz und die anschließende "Reinigung des Knaben", welche der "notwendigen gänzlichen Umkleidung" vorausging, erinnert sowohl an ein Aufnahmeritual in einem Kloster, als auch an ein christliches Taufritual und muss als Ausdruck der religiösen Zielsetzungen Wicherns verstanden werden, der sein Wiedergeburtserlebnis (Tod der alten und Geburt einer neuen Identität) mit seinen Zöglingen zu teilen hoffte. Das Noviziat Die individuelle Entwicklung nimmt ihren Ausgang unter "quarantäneähnlichen" Bedingungen. Alle Neuzugänge mussten als erstes, abgeschottet von allen anderen, das Noviziat durchlaufen. Eine Einrichtung in der Wichern sich in aller Ruhe des Zöglings und seiner Problematik annehmen konnte. Ein Ort erster anamnestischer und diagnostischer Bemühungen. Die Bedingungen des Noviziats waren nach Wichern nötig um, so Wichern selbst: "sittliche Ansteckungen" zu vermeiden. Das Familienprinzip Die Familien waren das Zentrum des Anspruchs der Förderung von Individualität. Das macht folgendes Zitat deutlich, in dem Wichern zuvor von der Notwendigkeit kleiner Gruppen spricht: "Wenn diese kleineren Kreise in der Hausordnung nicht etwa als Schul- oder Sittenklassen oder Kompanien oder als Arbeitsgruppen bezeichnet, sondern Familien genannt worden sind, so liegt dem wiederum die Überzeugung zu Grunde, dass das Eigentümliche der Familie, soweit dieselbe überhaupt nachgebildet werden kann, gerade darin besteht, dass in ihr … zugleich das individuelle und individuellste Leben … zu seinem vollen Rechte und jedes einzelne Glied der Familie … zu dem vollen Rechte einer persönlichsten, liebenden, fürsorgenden Pflege des inneren und äußeren Lebens gelangen muß." Eine Familiengruppe bestand aus dem Erzieher, dem sogenannten Familienvorsteher und maximal zwölf Zöglingen. Insgesamt wurden im Rauhen Haus nicht mehr als zehn Familiengruppen und 120 Zöglinge untergebracht. Nur unter diesen Bedingungen konnte sich die besonders effiziente Kontrolle herstellen, die Wichern selbst wie folgt beschreibt: "In einem solchen kleineren leicht und vollständig übersehbaren Kinderkreise muss es, wenn auch mit dem Aufgebot aller Kräfte, möglich zu machen sein, jene individualisierende Liebespflege über alle im Haus befindlichen Kinder gleichmäßig auszubreiten und namentlich auch über ein neu aufgenommenes Kind jene geforderte unerläßlich feine, zarte Führung und Beaufsichtigung zur Ausführung zu bringen". Gemäß bürgerlicher Familienvorstellungen, auf denen Wichern sein Erziehungskonzept aufbaute, war ihm die Trennung der Familien voneinander sehr wichtig. Daher durfte das Rauhe Haus auch nicht wie bei einer Kaserne oder anderen Fürsorgeeinrichtungen seiner Zeit ein einzelnes großes Haus sein. Wichern wünschte sich vielmehr viele kleine einfache Wohnhäuser: "Die einzelnen Häuser sind durch kleine Lustgärten, die den Kindern zur Freude dienen sollen, getrennt … Es ist … der größte sittliche Gewinn, welcher teils für die Anstalt, teils für die einzelnen Kinder aus dieser Anlage erwachsen muss, nicht zu verschweigen … die Kinder (bleiben) nun auch mehr in ihren natürlichen Verhältnissen, und das Familienbewusstsein kann auf diese Weise leichter in ihnen erhalten und durchweg in Reinheit wieder in ihnen geadelt werden". Berichtswesen Wichern führte 1839 einen standardisierten Aufsichtsbericht ein, der 44 von den Erziehern auszufüllende Unterabschnitte enthielt. Jeder Unterabschnitt wies auf die Möglichkeit einer besonderen, zu verhindernden Unordnung hin. Diese Daten waren sowohl geeignet, Auskunft über die spezifische Gruppenstruktur jeder einzelnen Familie bzw. Arbeitsgruppe zu geben, als auch über die individuellen Fort- und Rückschritte sämtlicher Zöglinge und Erzieher in Hinblick auf die Internalisierung bürgerlicher Normen und Werte. Das Wochengespräch Diese im Laufe der Woche erhobenen Daten wurden zu einem Gegenstand der den Familien zur Pflicht gemachten so genannten Wochengespräche. Hier fand ein pädagogischer Dialog statt. Es war Ziel dieser Gespräche, sowohl nebensächlichste Begebenheiten und unscheinbarste Vergehen, als auch verborgenste Absichten und heimlichste Begehren der Zöglinge in ein ungezwungenes pädagogisches Gespräch zu verwandeln, und damit in die Verfügungs- und Definitionsgewalt des Erziehers zu bringen. Vor allem wurde in den Wochengesprächen in "Erwägung des innern sittlichen Standes und Ganges der Familien" unter Leitung des Familienvorstehers: "Alles dasjenige, was diese 12 unter sich erlebt haben, zur Sprache gebracht. Wichtiges und Unwichtiges, Inneres und Äußeres, Erfahrungen bei der Arbeit wie beim Unterricht, Wünsche und Bitten, Gegenwärtiges und Zukünftiges, Hoffnungen und Befürchtungen. Erlebnisse untereinander und mit den Erwachsenen werden hier in bunter Reihe von den Kindern selbst zur Sprache gebracht. Selbstanklagen, Bekenntnisse, Schlichtung von Streitigkeiten, Untersuchungen über Recht und Unrecht bringen alles ans Licht, was bis dahin verborgen gewesen. Der Standpunkt jedes einzelnen wird dabei von selbst offenbar."[15] Blieben die Arbeitszeugnisse einzelner Familienmitglieder hinter den gestellten Anforderungen zurück, wurde in den Familiengruppen des Rauhen Hauses ein über das erzwungene Konkurrenzverhältnis vermittelter Kontroll- und Disziplinierungsmechanismus wirksam. Wichern schrieb hierzu: "Es wird nämlich von der Familie als eine große Schande angesehen, wenn eines ihrer Mitglieder zu den Nichtfleißigen gehört, und von den Kindern, die zu einer Familie gehören, wird unabhängig von aller Einwirkung der Gehülfen, ALLES aufgeboten, und den etwa nur mittelmäßig Fleißigen oder gar den Faulen zum Fleiße zu bewegen. Sie befürchten so sehr die Befleckung des guten Namens ihrer besonderen Familie durch einen trägen Cameraden, dass zum Beispiel bei Übergabe eines neuen Knaben aus dem Noviziat in diese Familie ihm von der Familie mit der Verwarnung und Ermahnung, fleißig und arbeitsam zu sein, entgegen gekommen wird. Ein, namentlich wiederholter, Träger würde von den übrigen Familienmitgliedern wegen seiner Faulheit sehr oft Strafe erlitten haben, wenn nicht Erwachsene als Vermittler dazwischen getreten wären. Und dass es unter unsern Kindern zu einer Schande geworden ist, nicht arbeiten zu wollen, ist doch gewiss ein zu beachtendes Ergebnis der Organisation, und ist ein um so erfreulicheres, als es entschieden in der wechselseitigen Erziehung der Zöglinge wurzelt; denn von den Erwachsenen ist unmittelbar nicht im Mindesten darauf hingewirkt." Die gegenseitige Erziehung Die Hoffnung darauf, dass "vornehmlich auch die gegenseitige Erziehung der Kinder gefördert wird" war ausschlaggebend für Wicherns Interesse an der Förderung der familialen Beziehungskonstellationen der Kleingruppen im Rauhen Haus. Es war das Ziel Wicherns, dass "alles von allen und jeder von jedem beaufsichtigt wird". Arbeitserziehung im Rauhen Haus Gearbeitet wurde im Rauhen Haus folgendermaßen: Im Sommer belief sich die tägliche Arbeitszeit auf neuneinhalb und im Winter auf sechseinhalb Stunden. Dazu kamen tägliche Unterrichtszeiten von zwei bzw. drei Stunden. Dass die Arbeit gegenüber dem Unterricht so viel mehr Zeit in Anspruch nahm, lag nicht zuletzt darin begründet, dass Wichern um die ermüdende, und damit subversiven Kräften einhaltgebietende Funktion von mit Konkurrenz und Leistungsdruck einhergehender Arbeit wusste. Diesen Umstand beschreibt er folgendermaßen: "Die Arbeit wurde der erste Ableiter der rohen Kräfte und führte bei den meisten dahin, dass die rohen verwüstenden Kräfte in heilsame verwandelt wurden." Denn das Ziel war die Herstellung von "fleißigen, ehrenhaften, treuen, geschickten, stillen, gewissenhaften Arbeitern um das tägliche Brodt" Pro Tag wurde dort, in Anwesenheit der Zöglinge, zwei- bis dreimal eine Fleißnote für diesen festgestellt und festgehalten. Die Bewertung geschah in Form eines entweder gar nicht, einmal oder zweimal eingerissenen Zettels, auf dem Namen des Bewerteten und des die Benotung Erteilenden vermerkt wurde. Einmal eingerissen stand für fleißig, zweimal für mittelmäßig und dreimal durchgerissen für träge. Diese Maßnahme war gedacht um Täuschungsversuche von Seiten der Zöglinge zu vermeiden. Dieser Zettel musste in der Familie wieder abgegeben werden, in der sich dann die oben beschriebene Situation auftat. Der, der seinen Zettel verloren hatte, bekam nicht eher wieder etwas zu essen, "bis er das Verlorene wiedergeliefert hat(te), so dass nach keiner Stelle ein Ausweichen aus der Ordnung möglich" war. Der Erfolg dieser Maßnahmen blieb nicht aus, innerhalb von zehn Monaten wurden von 85 Zöglingen 43084 solche Arbeitszeugnisse ausgestellt. Diese sind aber nicht mehr vorhanden. Zum Verhältnis von Disziplinierung und Individualisierung in Wicherns Erziehungskonzept Unter Bezugnahme auf das Disziplinverständnis bei Michel Foucault und vor dem Hintergrund einer kritischen Theorie der Gesellschaft (vgl. Karl Marx, Heinz Steinert) notierte Roland Anhorn in seiner Dissertation eine entsprechende Analyse dieses pädagogischen Wirkens Wicherns. Dieses ist demnach ein wohlorganisiertes Handeln gewesen, das herrschende bürgerliche Verhältnisse "elegant" zu reproduzieren imstande gewesen war. Eine ähnliche Erörterung des Konzepts findet sich auch bei Ernst Köhler. Es war demnach die Besonderheit Wicherns, die Bedürfnisse des einzelnen Zöglings zum Dreh- und Angelpunkt seiner eigenen Disziplinierung gemacht zu haben, ihn also - auf Einsicht und Dialog bauend - nützlich gemacht zu haben für fremde Zwecke. Dieser Fähigkeit wegen kann er als einer der ersten modernen Sozialpädagogen bezeichnet werden. Modern in dem Sinne, als er, im Gegensatz beispielsweise zu Francke in Halle, nicht mehr auf körperliche Züchtigung als erstes Mittel zum Zwecke der Anpassung an herrschende gesellschaftliche Verhältnisse setzte (ohne dieses jedoch gänzlich auszuschließen), sondern eben auf das pädagogische Gespräch ("Wochengespräch") und die Einsicht der zu Erziehenden. Sein Konzept steht an der Nahtstelle von (auch brutaler) Fremddisziplinierung bei eben zum Beispiel Francke, der von ihm geforderten Selbstdisziplinierung, hin zur Selbstbestimmung. Alles drei verweist aber auf das vom künftigen Bürger verlangte Funktionieren innerhalb der ihm vorgegebenen Verhältnisse. Als Funktionär derer ist er Herr seines Willens. Das wusste auch Wichern: "Wir schmieden unsere Ketten von inwendig und verschmähen die, so man von außen anlegt". Selbstdisziplinierung statt Schläge, bei absoluter Beibehaltung der Ziele - das kann demnach als das pädagogische Credo Wicherns gelten. Als "Interventionslegitimation" dienten Wichern zahlreiche seine Klientel degradierende Etiketten. Wichern beschrieb die Kinder, die ihm anvertraut werden sollten z. B. folgendermaßen: "Die Masse der Kinder ist der Pol des schlechten, des sittlich versunkenen, des verfaulten Lebens in der Christenheit, die verwilderte Sündenmasse, welche der Rettung bedürftig ist, ohne sie als notwendig erkannt zu haben." Und auch über das, was er mit diesen "Verfaulten Leben" vorhatte, und in wessen Interesse das geschah, machte er deutliche Aussagen: "Die Anstalt trachtet danach, dem Wohle des Staates in Umbildung solcher Personen, welche ihm ohne diese Hilfe wie einen Krebsschaden würden eingewohnt haben, förderlich zu sein, ohne ihm je lästig zu wollen". Zwar wurden den Kindern, im Gegensatz zu den üblichen damaligen Praktiken (Kaffee sortieren, Pferdehaar zupfen …) in anderen ähnlichen Einrichtungen, eine Ausbildung (zumeist als Bauer oder in einem Handwerk) angeboten, aber die Ordnung selbst, innerhalb dessen das geschah, stand für Wichern niemals zur Debatte. Diese galt vielmehr immer schon als die notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche "Wiedergeburt der Kinder in Christi Namen". Mögliche Widersprüche von Seiten der Kinder, sei es, dass sie sich auf den Zehn-Stunden-Tag, auf das Herausgerissen werden aus den bisherigen sozialen Beziehungen, auf das ihnen bevorstehende "Schicksal" als Unterschichts-Bürger bezogen hätten, konnte Wichern demnach nicht zulassen. Die "Freiheit" und "Schönheit", in der seine "krebsschadengleichen" Zöglinge aufgrund seiner Erziehung aufwuchsen, relativiert sich von einem solchen Hintergrund. Wichern ist nicht bloß Schöpfer eines auch humaneren und freundlicheren Erziehungskonzeptes. Er ist auch ein Pionier in Hinblick auf die Erfindung von, in aktueller Pädagogik nach wie vor angewendeten, Techniken für eine subtilere Disziplinierung von Mitgliedern nachwachsender Generationen. (quelle:wikipedia) : Schöne Exemplare, Ecken und Kanten altersbedingt sehr leicht berieben, ansonsten sehr saubere, gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : SEHR GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Eine Biografie, eingedeutscht von Biographie (bio = Leben, grafi = "ritzen, malen, schreiben") ist die Lebensbeschreibung einer Person. Die Biografie ist die mündliche oder schriftliche Präsentation des Lebenslaufes eines anderen Menschen. Person des evangelischen Namenkalenders Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert) Person (Diakonie) Person des Christentums (Hamburg) Person der sozialen Arbeit Gründer einer christlichen Organisation Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie) Evangelist Deutscher Johann Hinrich Wichern Geboren 1808 Gestorben 1881 Mann]
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Schlafenszeit oder Verhandeln mit Terroristen : aus meinem Leben als Vater von fünf Kindern / Jim Gaffigan. Aus dem Amerikan. übers. von Manfred Allié 1. Aufl.

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Gaffigan, Jim: Schlafenszeit oder Verhandeln mit Terroristen : aus meinem Leben als Vater von fünf Kindern / Jim Gaffigan. Aus dem Amerikan. übers. von Manfred Allié 1. Aufl. München : riva, 2014. 224 S. : Ill. ; 21 cm brosch. ISBN: 9783868834017 Guter Zustand. Jim Gaffigan konnte es sich nie vorstellen, selbst einmal Kinder zu haben. Obwohl er in einer großen irisch-katholischen Familie aufgewachsen ist und fünf Geschwister hat, zog er es vor, das nomadische und vor allem nachtaktive Leben eines Comedians zu führen – und war damit äußerst zufrieden.<br /> All dies änderte sich, als er heiratete und herausfand, dass seine Frau Jeannie eine Person ist, »die allein vom Anschauen schwanger wird«. Fünf Kinder später fing der Comedian, dessen Videos auf YouTube Millionen Mal angeklickt wurden, an, über seine Fehler und Triumphe bei der Kindererziehung zu tweeten. Diese Tweets trafen offensichtlich einen Nerv: Innerhalb kürzester Zeit hatte er mehr als 1 Million Follower auf Twitter. Doch bald kristallisierte sich heraus, dass 140 Zeichen nicht genug sind, um alle Freuden und Schrecken eines Lebens mit fünf Kindern zum Ausdruck zu bringen, daher schrieb er Schlafenszeit oder Verhandeln mit Terroristen. Von jungen Eltern bis zu denen, deren Kinder bereits ausgezogen sind – alle werden sich und ihre Familien wiedererkennen. Ein wunderbares Buch, das nur ein wenig wie ein Hilfeschrei eines Mannes klingt, der erkannt hat, dass er und seine Frau in ihrem eigenen Zuhause in der Minderzahl sind. DG1328
[SW: eltern und kind,kinder richtig erziehen,was ist erziehung,Schlafenszeit,tyrann,Erziehungsratgeber,wie erziehe ich mein kind richtig,erziehungstipps,kinder erziehen,eltern kind,gewaltfreie erziehung,trotzphase,kindererziehung tipps,ratgeber kinder,humor,elternratgeber,kindheit,kleinkind erziehung,erziehungsstile,bücher,liberale erziehung,ratgeber für eltern,religiöse erziehung,erziehungsberatung,erziehung früher und heute,Jim Gaffigan,kindergarten,erziehungsprobleme,ausbildung,elternberatung,eltern,erziehungshilfe,unterhaltung,elternschaft,fünf Kinder,ratgeber kindererziehung,familie kinder,ratgeber,kinder,strenge erziehung,bildung und erziehung in der kindheit,erziehung kleinkind,kind,Kindererziehung,hilfen zur erziehung,erziehung jungen,pädagogik,erziehung,konsequente erziehung,wie erziehe ich mein kind,ratgeber erziehung,erziehungsratgeber kleinkind,was bedeutet erziehung,gute erziehung,erziehung kinder,baby erziehen,bildung und erziehung,erziehung heute,erziehung pädagogik,erziehungsmethoden,erziehung baby,hilfe zur erziehung,beziehung,buch,bestrafung,familie,frühkindliche erziehung,bücher kindererziehung,]
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Der Tannenkindergarten (Kinderkreativprojekt, Kinder malen für Kinder)

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Hartwig, Renate: Der Tannenkindergarten (Kinderkreativprojekt, Kinder malen für Kinder) Nersingen : Direct Verlag, 2005. 19 Blatt, farbige Abbildungen, Kinder-Zeichnungen, quer, 28 x 22 cm, Hardcover/Pappeinband, Zustand: geringe Lagerspuren, sehr gutes Exemplar. Diese Mutmachgeschichte handelt von kleinen Tannenbäumen, die davon träumen einmal große Weihnachtsbäume zu sein. Sie erfahren von Frühjahr bis zum Winter, von den verschiedenen Waldbesuchern, die bei ihnen vorbei kommen, dass aus ihnen viel mehr werden kann, als sie sich selbst vorstellen können. Dabei lernen sie sich selbst mehr zuzutrauen. Illustriert wurde das Buch vom Kath. Kindergarten "St. Ambrosius" in Hergensweiler "Kinder malen für Kinder", Ein Kreativprojekt der Autorin Renate Hartwig in Zusammenarbeit mit dem dv-Verlag "Lasst die Kinder in ihrer Phantasie fliegen, und sie werden lernen, im Leben aufrecht zu gehen." Renate Hartwig, Für die Bestsellerautorin Renate Hartwig ist das Ziel ihrer publizistischenArbeit, die allgemeine Sprachlosigkeit zu durchbrechen. Dazu gehört ihre intensive Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Das Kreativprojekt Kinder malen für Kinder" fördert nicht nur die Phantasie, sondern gibt Kindern Raum, die Welt aus ihrem Blickwinkel sichtbar zu machen. 13466
[SW: Renate Hartwig, Der Tannenkindergarten, Kinderkreativprojekt, Kindergarten, Kinder malen für Kinder]
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Robert Westall  Yaxleys Katze

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Robert Westall Yaxleys Katze Alibaba Frankfurt 1993 Paperback Kurzbeschreibung Um Abstand von zu Hause zu gewinnen, mietet Rose mit ihren Kindern in dem entlegenen Dorf Wallney die primitive Hütte des alten Yaxley, der seit sieben Jahren weg ist. Schon bald merken sie, daß ihre Anwesenheit in diesem Haus von den Dorfbewohnern unerwünscht ist. Rezension: Ich finde schon, dass das Buch interessant ist. Besonders ist mir eingefallen, dass in diesem Buch die Spannung Ständig intensiv steigt und wieder sinkt. Außerdem verrät Westall uns nicht, was die Personen im Buch manchmal denken und was für eine Charakter sie besitzen. Man muss schon bisschen raten anhand den genauen Beschreibungen und den vielen Adjektiven, die Westall verwendet. In manchen Textstellen hat es mir richtig zum Lachen gebracht, z.B. bei dem Szene, als Rose Mr Gotobed in Angst und Schrecken versetzte. Denn Westall hat die passenden Adjektiven geschrieben, und hat die Geste vom Gotobed sehr lebhaft beschrieben. Aber es gibt auch vieles , die ich in dem Buch nicht mag. Die Charakter von Rose entwickelt zu schnell, so dass ich die Charakter von Rose kaum wieder erkenne. Man weiß, dass Rose oft abhängig von anderen Leuten ist und ihr Gefühl immer nicht kontrollieren kann. Doch es geht zu weit, als Timothy sie wie ein Kind herumkommandiert und tröstet. Denn sie ist zwar schüchtern , doch sie will auch alleine was handeln, deshalb hat sie den Vorschlag von dem Priester abgelehnt. So sieht ihre Charakter gar nicht ähnlich. Und Westall hat uns nicht erklärt, warum die Dorfbewohner gegen Rose gewandelt haben. Aus Angst, dass sie die Polizei verraten wird, was mit Sepp war oder finden sie Rose einfach eine Hexe? Der Angriff der Dorfbewohner war so abrupt, so plötzlich und hat auch ein schnelles Ende gefunden. Eigentlich habe ich wirklich mehr erwartet als das, was im Buch steht. Und dass die Polizei so rechtzeitig eingetroffen hat, ist auch ein bisschen unrealistisch und langweilig. letztendlich wissen wir auch nicht , was mit den Dorfbewohnern wird und ob Rose und Phillip wieder so werden wie früher. Also, allgemein finde ich, dass Westall anfangs viel besser geschrieben hat als das Ende. Rezension: In dem von Robert Westall verfasstem Buch Yaxleys Katze , geht es um die sensible Rose, die ihre beiden neugierigen Kinder Timothy und Jane schnappt und nach Wallney, an die Küste Norfolks fährt, um vor ihrem immerzu verplanten und hektischen Mann Philip zu fliehen. Dort mieten sie ein heruntergekommenes Ziegelhäuschen, welches Sepp Yaxley gehört haben soll. Doch der sei seit sieben Jahren fort. Jedoch den Grund für sein verschwinden wollen die Dorfbewohner Rose nicht nennen. Als sie dann erfahren, was mit dem alten Yaxley geschah, droht ihnen das gleiche Schicksal. Doch sie werden von dem Gärtner, Mr. Gotobed, vor dem Verbrechen der Dorfbewohner, bewahrt. Plötzlich verschwindet auch die mysteriöse Katze, welche zuvor tot auf dem Boden gelegen hatte. Nun fragt es sich, ob es sich nicht um die Katze, sondern den Geist des alten Sepp Yaxleys gehandelt haben könnte, welcher seinen Mord auf diese Art und Weise rächen wollte. Eine, meiner Meinung nach, gut gelungene Story von Robert Westall, in der er die Leser mit eigenen Kommentaren und Verteilungen der Spannung Stück für Stück gruselt. Auch gut gelungen sind die Charaktere, welche sich im Laufe des Buches ändern, wie zum Beispiel Roses. Aus einer nachdenklichen und sensiblen Frau, wird eine aufgewühlte und unüberlegene Person. Auch Timothy wird von einem abenteuerlustigen und neugierigen Jungen mit Beschützerinstinkt, ein nahezu brutaler und herzloser Killer. Leider konnte man feststellen, dass die Spannung am Ende des Buches, sprunghaft nachgelassen hat, zum Bedauern der Leser. Trotz allem ist dieses Buch gut und empfehlenswert. Rezension: Das von Robert Westall geschriebene Buch Yaxleys Katze handelt von der emotional sehr aufgebrachten Rose, die mit ihren beiden abenteuerlustigen Kindern Jane und Timothy auf der Flucht vor ihrem Mann ein Haus in Norfolk mietet. Dort geschehen merkwürdige Dinge, die sich um den vorherigen Hausbesitzer Yaxley drehen. Rose flüchtet mit ihren beiden Kindern Timothy und Jane vor ihrem ehrgeizigen Mann Philip und mietet ein Haus, welches sie, als sie sich im Nebel verlaufen , an der angsteinflößenden Küste Norfolks finden. Alles scheint so, als ob das Haus seit sieben Jahren verlassen steht, aber die Schwester von Mr. Yaxley behauptet, dass sie das Haus erst vor kurzem geerbt hat. Rose und die Kinder scheren sich nicht weiter darum und ziehen ein. Doch schon nach zwei Tagen fangen an merkwürdige Dinge zu geschehen und die Dorfbewohner scheinen weder etwas mit den jetzigen Hausbewohnern, noch mit dem Haus zu tun haben zu wollen, aber es besteht trotzdem ein reges Interesse, was Rose und ihre Kinder machen und vor allem im und am Haus finden und anstellen. Als Rose eines Abends vom Dorf zurückkehrt, findet sie ihre Kinder, nach Verwesung stinkend, im Wohnzimmer vor. Sie sagen, dass sie im Garten gegraben hätten, weil eine Katze, die anscheinend zum Haus gehört, wie verrückt dort gescharrt hatte und erst Ruhe gegeben hatte, als die Kinder einen alten gammeligen Stiefel gefunden hatten, der aber in der Erde feststeckte. Rose weiß sofort, dass es sich bei dem Fund nur um die Leiche des alten Yaxley handelnd kann, doch sie wird beschattet und wird gezwungen zum Haus zurückkehren, als sie sich an die Polizei wenden will. Wenig später hat sich vor dem Haus die gesamte Dorfbevölkerung versammelt um Rose und ihre Kinder umzubringen, weil sie vermuten, dass diese auch Cunnings*, genauso wie der alte Sepp Yaxley einer war, seien. Doch durch die Hilfe eines alten Mannes, der auch im Dorf wohnt, werden sie noch rechtzeitig von der Polizei gerettet. Am Ende werden die Dorfbewohner festgenommen, weil Timothy gegen sie aussagt. Außerdem ist die Familie, als Philip auftaucht, endlich wieder vereint. *Ein Cunning ist Quacksalber, der in England tätig war. Allmählich verschwanden die Cunnings jedoch, weil sie entweder auf natürlichem Weg oder durch Mord starben. Man wollte nie ein Cunninghaus betreten, weil man glaubte, dass der Geist des Cunnings noch immer dort lebte und denjenigen, der es wagte seine Ruhe zu stören, verhexte. Abschließende Beurteilung: Ich finde, dass Buch interessant, weil man selbst mit überlegen muss und erst am Ende erfährt, warum Yaxley verschwand. Leider übertreibt Westall viel zu viel, was die Geschichte, in meinen Augen, unglaubwürdig erscheinen lässt. Er arbeitet mit vielen Adjektiven und erhält die Spannung, indem er nur nach und nach Informationen preisgibt. Negativ daran ist allerdings, dass er zu viele, sehr genaue, Beschreibungen macht und dadurch den genau umgekehrten Effekt erzielt, nämlich den, dass die Spannung nahezu auf den Nullpunkt sinkt. Rezension: Yaxleys Katze Autor: Robert Westall Inhaltsangabe: Rose läuft mit ihren beiden Kindern Timothy und Jane vor ihren Mann Philip weg, als in ein kleines Dorf namens Wallney kommt finden sie ein altes verlassenes Haus welches sie mieten. In diesem Haus findet sie Wertsachen von denen die Vermieterin wusste aber sie nie holte. Mr. Gotobed der Gärtner, der sich eines Tages einfach vorstellte, legte ohne sie zu fragen einen Steingarten an und legte Hasenfallen aus. Als Rose ihn fragen wollte warum er das gemacht hat hatte sie ein Buch in der Hand, das sie im Haus gefunden hat, vor dem Mr. Gotobed anscheinend Angst hat und wegläuft. Später fuhr Rose zu einem Pfarrer nach Clay, von dem sie erfuhr das der Vorbesitzer des Hauses ein Cunning (eng. Hexer) war. An diesen Abend wurden sie von einer Katze geweckt, als sie dieser öffneten lief diese zu einem Schrank und kratzte an ihm. Als die Kinder ihn öffneten fanden sie tote Tiere und einen Embryo in Gläsern. Rose wird jetzt immer mehr von den Bewohnern des Dorfes beschimpft und ausgegrenzt. Als sie nach Hause geht sieht sie ihre Kinder die in der Küche sitzen und stinken. Sie haben ihr dann erzählt dass sie im Garten gegraben haben, und einen alten nach Verwesung riechenden Stiefel, den sie nicht lösen konnten gefunden haben. Im Haus haben sie dann ein Buch gefunden in dem Mr. Yaxley, der Vorbesitzer des Hauses; aufschrieb was für Hexereien er den Dorfbewohnern verkaufte. Am nächsten Tag wurde Rose von drei Männern bedroht, und als sie nach Hause wollte folgten sie ihr. Vor ihrer Haustür schlug einer der Männer Rose ins Gesicht, so das sie Blutete. Im Haus erklärte ihr Tim dann das die Dorfbewohner Sepp Yaxley getötet haben weil er bei einer seiner Behandlungen einen Fehler gemacht hat, und nun wollen die Dorfbewohner sie Töten weil sie denken das wir auch Cunnings sind. Nach einem missglückten Fluchtversuch von Jane, kommt die Polizei gerade in dem Augenblick wo die Dorfbewohner das Haus anzünden wollen, und verhaftet sie. Beurteilung: Ich finde das Buch ist nicht das beste Buch das ich kenne aber auch nicht das schlechteste. Die Story ist gut, mit viel Spannung aber auch mit langweiligen Teilen in den gar nichts passiert, an diesen hätte es für meinen Geschmack etwas mehr Horror vertragen. Der Autor benutzt viele längere Sätze die aber immer gut zu verstehen sind, dies macht das Buch interessanter für den Leser. An manchen Stellen schafft es Westall aber auch eine solche Spannung zu erzeugen das der Leser unbedingt weiter lesen will wie an der Stelle mit dem Schrank und dem Embryo. Je weiter man liest desto mehr erkennt man das Rose mit ihren Kindern nicht klarkommt weil diese sie nur herum Scheuchen und ihr Befehle geben. Aber ich finde dieses Buch ist für Kinder die Spannende aber nicht gruselige Bücher lesen wollen. Auszug aus dem >Buch: Sie lugten durch das staubbedeckte Küchenfenster, schirmten die Augen mit der Hand ab. Keine Wasserhähne, sagte Timothy. Nur so eine Art Dorfpumpe. Meinst du, man muss das Wasser hochpumpen? Ich glaube schon, sagte Jane. Hier hat jemand den Abwasch liegen gelassen! Auf dem Küchentisch konnte Rose so etwas wie einen Becher erkennen, dazu einen Teller mit Messer und Gabel, auf dem noch etwas Pelziges lag. Ob vielleicht..., sagte Timothy. und im nächsten Augenblick machte er sich am Hintereingang zur Küche zu schaffen. Die Tür hatte zwei langgestreckte Scheiben aus Kristallglas und einen braunen Farbanstrich, der Blasen warf. Zu Roses Entsetzen schwang die Tür knarrend auf, und Tomthy verschwand im Inneren des Hauses. Gemeinsam mit ihren Kindern hatte sich Rose auf eine Reise begeben, die als Flucht vor ihrem Mann und seiner Welt des Geldes, der Rücksichtslosigkeit und des effektiven Funktionierens gedacht ist. In einem entlegenen Dorf mieten sie sich die Hütte des Yaxley und merken bald, dass ihre Anwesenheit in diesm Haus sie zu Feinden des Dorfes werden läßt. 175 ISBN: 9783860421420
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Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche. Stand und Perspektiven der Jugendhilfe in Deutschland. Veranstaltungsdokumentation Band 1

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Jordan, Erwin und Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche. Stand und Perspektiven der Jugendhilfe in Deutschland. Veranstaltungsdokumentation Band 1 Münster : Votum, 2000. 367 S. : Ill., graph. Darst., mit zahlr. farbigen Abbildungen / Fotos, brosch., 24 cm , Softcover / Paperback, ISBN: 9783933158383 Zustand: geringe Gebrauchs- u. Lagerspuren, sehr gutes Exemplar. Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche. Stand und Perspektiven der Jugendhilfe in Deutschland. Veranstaltungsdokumentation Band 1 , Unsere Gesellschaft wird bestimmt durch rapiden Wandel und tiefgreifende Umbrüche. Diese Entwicklungen sind von großer Bedeutung für die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen in dieser Gesellschaft. Kinder und Jugendliche sollen sich zu "eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten" (§ 1 KJHG) entwickeln. Staat und Gesellschaft haben hierfür positive Rahmenbedingungen zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist auch die Kinder- und Jugendhilfe gefordert. Es geht um die Zukunftsfähigkeit dieses wichtigen Feldes öffentlich verantworteter Förderung und Unterstützung, um die Frage, ob die Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Arbeit den neuen Herausforderungen Rechnung trägt. Mit dem hier angesprochenen Themenbereich hat sich die Veranstaltungsreihe "Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche - Stand und Perspektiven der Jugendhilfe in Deutschland" beschäftigt. Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse der ersten drei Veranstaltungen: Erziehung in der Krise - Aufwachsen in der Moderne als Risiko und Chance vom 22.-23. November 1999 in Potsdam - Über den Tellerrand schauen - Kinder und Jugendhilfe in der Gesellschaft vom 01.-02. Dezember 1999 in Hannover - Wenn es zu Hause nicht mehr geht - Kinder in Heimen und Pflegefamilien vom 09.-10. Dezember 1999 in Hannover 13838A ISBN 3933158389
[SW: Mehr Chancen für Kinder und Jugendliche, Stand und Perspektiven der Jugendhilfe in Deutschland, Veranstaltungsdokumentation, Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)]
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Kuhn, Dörte:  Abnehmen für Kinder GU Ratgeber Kinder

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Kuhn, Dörte: Abnehmen für Kinder GU Ratgeber Kinder München: Gräfe und Unzer Verlg GmbH, 2003. 128 Seiten , 21 cm, Pappeinband neuwertiger Zustand, So finden dicke Kinder Spaß an Bewegung - So erlernen sie das richtige Essverhalten - Wie Eltern ihre Kinder motivieren können. (vom Einband) 1f5a ISBN-Nummer: 3774260478 Abnehmen für Kinder; Dörte Kuhn; Ratgeber; Kinder; Abnehmen; Diät; dicke Kinder; Bewegung; richtiges Essverhalten; Kinder motivieren; 1 ISBN: 3774260478
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Gritlis Kinder - Teil 1: wo Gritlis Kinder hingekommen sind, Teil 2: Gritlis Kinder kommen weiter (schwarz-weiß illustriert)

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Johanna Spyri, Herta Müller-Schönbrunn (Zeichnerin): Gritlis Kinder - Teil 1: wo Gritlis Kinder hingekommen sind, Teil 2: Gritlis Kinder kommen weiter (schwarz-weiß illustriert) Boje-Verlag 1969. S. 204 Hardcover/Pappband Hardcover/Pappband, illustrierte Ausgabe, Boje-Verlag 1969, 204 Seiten, Papier innen leicht nachgedunkelt - Textteil innen sonst sauber und gut erhalten, Buchschnitt nachgedunkelt, Einband aussen sauber und in sehr gutem Zustand (intern: 55P/GRüN/Kinder- und Jugenbuch/HC-3)
[SW: Gritlis,Kinder,-,Teil,1:,wo,Gritlis,Kinder,hingekommen,sind,,Teil,2:,Gritlis,Kinder,kommen,weiter,(schwarz-weiß,illustriert)]
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