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Der Nullpunkt : Über die Konstituierung der deutschen Nachkriegsliteratur (1945 - 1948) in den amerikanischen Kriegsgefangenenlagern.

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Deutschland ; Nachkriegszeit <Weltkrieg II> ; Kriegsgefangener ; Vereinigte Staaten ; Schriftsteller Wehdeking, Volker: Der Nullpunkt : Über die Konstituierung der deutschen Nachkriegsliteratur (1945 - 1948) in den amerikanischen Kriegsgefangenenlagern. Stuttgart : Metzler, 1971. Volker Christian Wehdeking Einband mit leichten Gebrauchsspuren. Deckel etwas lichtrandig umnd Laminierung am Rücken teilweise leicht gelöst, wenige dünne Bleistiftunterstreichungen. Sonst gutes Exemplar. BEILIEGEN : Umfangreiche REZENSION des Titels von Urs WIDMER. FERNER : PETER HÄRTLING : " Die Macht der Verdränger. Ein unbewältigtes Kapitel deutscher Nachkriegszeit ( 1980 ), ZEITMAGAZIN 11.11.1983 " Musik der Stunde Null." ( 24 Seiten mit zahlreichen dokumentarischen Fotos). Originalkarton. XI, 208 S.; ; 23 cm. Einband mit leichten Gebrauchsspuren. Deckel etwas lichtrandig umnd Laminierung am Rücken teilweise leicht gelöst, wenige dünne Bleistiftunterstreichungen. Sonst gutes Exemplar. BEILIEGEN : Umfangreiche REZENSION des Titels von Urs WIDMER. FERNER : PETER HÄRTLING : " Die Macht der Verdränger. Ein unbewältigtes Kapitel deutscher Nachkriegszeit ( 1980 ), ZEITMAGAZIN 11.11.1983 " Musik der Stunde Null." ( 24 Seiten mit zahlreichen dokumentarischen Fotos).
[SW: Deutschland ; Nachkriegszeit <Weltkrieg II> ; Kriegsgefangener ; Vereinigte Staaten ; Schriftsteller, deutsche Nachkriegsliteratur, Nachkrieg, Wiederaufbau, Trümmerzeit]
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Bestell-Nr.: 149216 - gefunden im Sachgebiet: Literaturgeschichte
Anbieter: Chiemgauer Internet Antiquariat GbR, DE-83352 Altenmarkt
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EUR 13,50
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Wir warnen - Die deutschen Revanchepolitiker bedrohen den Frieden. Herausgegeben vom Institut für internationale Politik und Ökonomik.

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Sudetenland, Böhmen, Mähren, Nachkriegszeit, Wir warnen - Die deutschen Revanchepolitiker bedrohen den Frieden. Herausgegeben vom Institut für internationale Politik und Ökonomik. Prag Orbis 1959. Einband etwas berieben, sonst guter und sauberer Zustand. ------------------------------------------- seltene alte sozialistische Propaganda-Schrift gegen die "deutsche" Politik der Nachkriegszeit. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Softcover/Paperback 85 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 1.Auflage, Einband etwas berieben, sonst guter und sauberer Zustand. ------------------------------------------- seltene alte sozialistische Propaganda-Schrift gegen die "deutsche" Politik der Nachkriegszeit.
[SW: Sudetenland, Böhmen, Mähren, Nachkriegszeit,]
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Bestell-Nr.: 115211 - gefunden im Sachgebiet: Geschichte, 2.WK
Anbieter: Antiquariat Deinbacher, AT-3142 Murstetten

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Schicksale, Nachkriegszeit, Böll, Heinrich: Und sagte kein einziges Wort. Berlin: Union Verlag, 1960. Roman. Innenseiten gebräunt. // Die Geschichte einer Ehe in der Nachkriegszeit // [Heinrich Böll: geboren 21. Dezember 1917 in Köln, gestorben 16. Juli 1985 in Langenbroich] // 1,7,3 20 cm, schwarzes Leinen, Schutzumschlag fehlt 205 S., Innenseiten gebräunt. // Die Geschichte einer Ehe in der Nachkriegszeit // [Heinrich Böll: geboren 21. Dezember 1917 in Köln, gestorben 16. Juli 1985 in Langenbroich] // 1,7,3
[SW: Schicksale, Nachkriegszeit,]
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Bestell-Nr.: 14257 - gefunden im Sachgebiet: Romane
Anbieter: Antiquariat Frank Dahms, DE-09456 Annaberg-Buchholz

EUR 6,00
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Trümmerzeit in München.

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Mode, Nachkrieg, Wiederaufbau, Stadtgeschichte, Nachkriegszeit, Alltag, 40er Jahre Prinz, Friedrich [Hrsg.]: Trümmerzeit in München. München : Beck, 1984. : Kultur und Gesellschaft einer deutschen Grossstadt im Aufbruch 1945 - 1949. Einband mit nur ganz leichten Gebrauchsspuren. Die Titelseite und die ersten 6 Blatt am oberen Seitenrand mit ganz kleiner Beschäddigung ( durch Verklebung) . Sonst gutes Exemplar. U.a.: Amerikanische Kulturpolitik in München. Die Münchner Bildhauerei von 1945-1949. Die Malerei der Nachkriegszeit. ZEN 49. Das Münchener Kunstgewerbe 1945-1949. Schule und Jugend in der Trümmerzeit. Wolfgang Koeppen: Walter Kolbenhoff..... Die Frau im Münchner Trümmeralltag. Trümmermode und New Look. Glossar. Register. BEILIEGT: Ganzseitiger BRIEFvon Professor FRIEDRICH PRINZ, SIGNIERT, vom 5.6.1984, MARTINA KRAUSS, die an diesem Band " als maßgebliche Autorin wie als Generalredakteurin mitgearbeitet hat", betreffend. Originalpappband. 459 Seiten, zahlreiche dokumentarische Abbildungen ; 28 cm ERSTAUSGABE. Einband mit nur ganz leichten Gebrauchsspuren. Die Titelseite und die ersten 6 Blatt am oberen Seitenrand mit ganz kleiner Beschäddigung ( durch Verklebung) . Sonst gutes Exemplar. U.a.: Amerikanische Kulturpolitik in München. Die Münchner Bildhauerei von 1945-1949. Die Malerei der Nachkriegszeit. ZEN 49. Das Münchener Kunstgewerbe 1945-1949. Schule und Jugend in der Trümmerzeit. Wolfgang Koeppen: Walter Kolbenhoff..... Die Frau im Münchner Trümmeralltag. Trümmermode und New Look. Glossar. Register. BEILIEGT: Ganzseitiger BRIEFvon Professor FRIEDRICH PRINZ, SIGNIERT, vom 5.6.1984, MARTINA KRAUSS, die an diesem Band " als maßgebliche Autorin wie als Generalredakteurin mitgearbeitet hat", betreffend.
[SW: Mode, Nachkrieg, Wiederaufbau, Stadtgeschichte, Nachkriegszeit, Alltag, 40er Jahre]
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Bestell-Nr.: 243352 - gefunden im Sachgebiet: Ortskunde / Ortsgeschichte / Landeskunde
Anbieter: Chiemgauer Internet Antiquariat GbR, DE-83352 Altenmarkt
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Doktor Angelo : Drei Novellen.

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Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas gebräunt , sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6] Originalbroschur. 20 cm. 216 Seiten. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas gebräunt , sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Bestell-Nr.: 255913 - gefunden im Sachgebiet: Literatur
Anbieter: Chiemgauer Internet Antiquariat GbR, DE-83352 Altenmarkt
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Doktor Angelo : Drei Novellen.

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Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas stärker gebräunt sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (datiert 14.9 1970) - Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6] Originalbroschur. 20 cm. 216 Seiten. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas stärker gebräunt sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (datiert 14.9 1970) - Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Die graue Gruft : Gedichte.

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Lyrik Gerold, Karl (: Die graue Gruft : Gedichte. Aarau : Verl. d. AZ-Presse, 1945. Einband mit etwas stärkeren Gebrauchsspuren. Die Seiten papierbedingt gebräunt. Sonst gutes Exemplar der ERSTAUSGABE. Zu Gerold vgl. WIKIPEDIA : Karl Gerold trat 1922 der Sozialistischen Arbeiterjugend bei. Parallel entwickelte er als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen seine journalistischen Kompetenzen. 1933 geriet er aufgrund seiner aktiven Rolle in der Sozialistischen Arbeiterjugend unter der Nationalsozialistischen Herrschaft in „Schutzhaft“, konnte jedoch bald in die Schweiz fliehen (Sommer 1933). Hier traf er mit der Gruppe um Karl Retzlaw, einem deutschen Exil-Kommunisten, zusammen, wurde Mitbegründer des Bundes deutscher föderativer Sozialisten und unterstützte den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft (unter anderem unterstützte er von der Schweiz aus die britische Spionage). In der Schweiz veröffentlichte Gerold mehrere Bücher, schrieb für Zeitungen und nahm als deren Korrespondent am Spanischen Bürgerkrieg teil.[1][2] Während des Exils in der Schweiz wurde er 1943 wegen „Neutralitätsbruch“ angeklagt, kam in ein Arbeitslager und erhielt schließlich eine Gefängnisstrafe auf Bewährung. Unmittelbar nach dem Krieg war er als Korrespondent für Schweizer Zeitungen in Wiesbaden tätig. Karl Gerold stieß nach dem Gründungsjahr der Frankfurter Rundschau im April 1946 zu deren Herausgebern, die am 1. August 1945 die erste Lizenz zur Herausgabe einer Zeitung von der amerikanischen Besatzungsmacht erhalten hatten. 1952 trat er im Interesse seiner journalistischen Unabhängigkeit aus der SPD aus. Als 1954 Arno Rudert starb, der als letzter der ursprünglich sieben Herausgeber in der Frankfurter Rundschau geblieben war, wurde Karl Gerold zum alleinigen Herausgeber und übernahm gleichzeitig die Aufgabe eines Chefredakteurs. Die Frankfurter Rundschau entwickelte sich in der Folge zu einer angesehenen überregionalen Zeitung mit nationaler Bedeutung, die im eher konservativen politischen Klima der Nachkriegszeit entschlossen linke Positionen vertrat. Als 1969 dem Innenminister des franquistischen Spanien, Manuel Fraga Iribarne, das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, gab Gerold das ihm 1967 verliehene Große Bundesverdienstkreuz zurück. Er gab dazu am 13. Februar 1969 eine Erklärung ab.[3] Diese Geste führte zu erheblichem Aufsehen und einer Debatte des Deutschen Bundestags. Karl Gerold gilt als eine der außergewöhnlichen journalistischen und Herausgeberpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.[ Originalbroschur. 42 S. ; 21 cm ERSTAUSGABE. Einband mit etwas stärkeren Gebrauchsspuren. Die Seiten papierbedingt gebräunt. Sonst gutes Exemplar der ERSTAUSGABE. Zu Gerold vgl. WIKIPEDIA : Karl Gerold trat 1922 der Sozialistischen Arbeiterjugend bei. Parallel entwickelte er als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen seine journalistischen Kompetenzen. 1933 geriet er aufgrund seiner aktiven Rolle in der Sozialistischen Arbeiterjugend unter der Nationalsozialistischen Herrschaft in „Schutzhaft“, konnte jedoch bald in die Schweiz fliehen (Sommer 1933). Hier traf er mit der Gruppe um Karl Retzlaw, einem deutschen Exil-Kommunisten, zusammen, wurde Mitbegründer des Bundes deutscher föderativer Sozialisten und unterstützte den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft (unter anderem unterstützte er von der Schweiz aus die britische Spionage). In der Schweiz veröffentlichte Gerold mehrere Bücher, schrieb für Zeitungen und nahm als deren Korrespondent am Spanischen Bürgerkrieg teil.[1][2] Während des Exils in der Schweiz wurde er 1943 wegen „Neutralitätsbruch“ angeklagt, kam in ein Arbeitslager und erhielt schließlich eine Gefängnisstrafe auf Bewährung. Unmittelbar nach dem Krieg war er als Korrespondent für Schweizer Zeitungen in Wiesbaden tätig. Karl Gerold stieß nach dem Gründungsjahr der Frankfurter Rundschau im April 1946 zu deren Herausgebern, die am 1. August 1945 die erste Lizenz zur Herausgabe einer Zeitung von der amerikanischen Besatzungsmacht erhalten hatten. 1952 trat er im Interesse seiner journalistischen Unabhängigkeit aus der SPD aus. Als 1954 Arno Rudert starb, der als letzter der ursprünglich sieben Herausgeber in der Frankfurter Rundschau geblieben war, wurde Karl Gerold zum alleinigen Herausgeber und übernahm gleichzeitig die Aufgabe eines Chefredakteurs. Die Frankfurter Rundschau entwickelte sich in der Folge zu einer angesehenen überregionalen Zeitung mit nationaler Bedeutung, die im eher konservativen politischen Klima der Nachkriegszeit entschlossen linke Positionen vertrat. Als 1969 dem Innenminister des franquistischen Spanien, Manuel Fraga Iribarne, das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, gab Gerold das ihm 1967 verliehene Große Bundesverdienstkreuz zurück. Er gab dazu am 13. Februar 1969 eine Erklärung ab.[3] Diese Geste führte zu erheblichem Aufsehen und einer Debatte des Deutschen Bundestags. Karl Gerold gilt als eine der außergewöhnlichen journalistischen und Herausgeberpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.[
[SW: Lyrik]
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Internationaler Kindertag, Tag des Kindes, 1. Juni, Nachkriegszeit, Europa, Kinder, Wie geht´s Peter? Berlin: Deutscher Frauenverlag GmbH, 1950. ... und wie leben Pjotr und Pierre, Pedro und Pit? Zum Internationalen Kindertag bei den Kindern vieler Völker. Herausgegeben vom DFD. Mit Abbildungen. Berichte aus der Nachkriegszeit. Einband gebräunt, fleckig. Innenseiten gebräunt. // tr,k10 21 cm, Broschiert 99 S., Einband gebräunt, fleckig. Innenseiten gebräunt. // tr,k10
[SW: Internationaler Kindertag, Tag des Kindes, 1. Juni, Nachkriegszeit, Europa, Kinder,]
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Presse/Medien - Rahms, Helene: Die Clique. Journalistenleben in der Nachkriegszeit. Bern : Scherz 1999. 1. Auflage. 188 S. , Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , OPp., Schutzumschlag ISBN: 3502186081 Umschlag minimal unfrisch, Name auf Vorsatz, sonst wie neu (I-II) * Deutscher Journalismus in der Nachkriegszeit. Die Anfänge der "Welt" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 1361 ISBN 3502186081 Photos können erstellt und zugesandt werden.
[SW: Presse, Medien, Nachkriegszeit, Zeitungswesen]
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Deutschland heute. Der Mensch der Nachkriegszeit.

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Politik, Wirtschaft, Geschichte, Gegenwart, Nachkriegszeit, Bildung, Kunst, Architektur, Deutschland, Heute, Mensch - SCHULZ, EBERHARD.: Deutschland heute. Der Mensch der Nachkriegszeit. Ullstein Verlag 1958. 188 Seiten Taschenbuch Ullstein Verlag 1958, Taschenbuch mit 188 Seiten, Buchschnitt und Seiten innen: papier- und altersbedingt stark nachgedunkelt sonst sauber, wirkt wie kaum gelesen, Cover: berieben, Ecken leicht bestoßen,- (intern: 18C/Politik/grau/TBA/Gewicht: ca. 250 g)
[SW: Politik, Wirtschaft, Geschichte, Gegenwart, Nachkriegszeit, Bildung, Kunst, Architektur, Sachbuch]
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Vom Reich zu Österreich : Kriegsende u. Nachkriegszeit in Österreich, erinnert von Augen- u. Ohrenzeugen Salzburg ; Wien : Residenz-Verlag, 1983. 386 S. ; 21 cm kart.Antikbuch24-Schnellhilfekart. = kartoniert gutes Exemplar mit minimalen Gebrauchsspuren ISBN: 3701703329
[SW: Österreich ; Nachkriegszeit <Weltkrieg II> ; Österreich / Geschichte ; Nachkriegszeit (Zweiter Weltkrieg), Geschichte und Historische Hilfswissenschaften]
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Nachkriegszeit, Kinderschicksale, Bastian, Horst: Die Moral der Banditen. Berlin: Der Kinderbuchverlag, 1981. Eine Erzählung aus der Nachkriegszeit. Illustrationen von Kurt Klamann. Für Leser von 13 Jahren an // Innenseiten gebräunt. Schutzumschlag berieben. // tr,k28 22 cm, Leinen mit Schutzumschlag 532 S., 11. Aufl., Für Leser von 13 Jahren an // Innenseiten gebräunt. Schutzumschlag berieben. // tr,k28
[SW: Nachkriegszeit, Kinderschicksale,]
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Karl Valentin, Literatur, Cassette, Hörbücher, Lyrik, MC, Lesungen, Cotta`s Hörbühne, Nachkriegszeit Valentin, Karl: Karl Valentin-Geschichten aus der Nachkriegszeit . Cotta`s Hörbühne (MC) Stuttgart, Klett, 1986. Cotta`s Hörbühne neuwertiger Zustand, original eingeschweisst Hörkassette neuwertiger Zustand, original eingeschweisst
[SW: Karl Valentin, Literatur, Cassette, Hörbücher, Lyrik, MC, Lesungen, Cotta`s Hörbühne, Nachkriegszeit]
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Bade, Klaus J. (Hrsg.):  Deutsche im Ausland - Fremde in Deutschland. Migration in Geschichte und Gegenwart.

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Bade, Klaus J. (Hrsg.): Deutsche im Ausland - Fremde in Deutschland. Migration in Geschichte und Gegenwart. München, Beck, 1992. 542 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Pappeinband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar ISBN: 9783406359613 Mit zahlr. Fotos. ; "Klaus J. Bades grundlegendes Buch umfaßt Beiträge von 33 Fachwissenschaf tlern. Es informiert umfassend und anschaulich über das Thema "Migration", ein Thema, das wie kein anderes politischen und sozialen Sprengstoff enthält - und es zeigt Perspektiven für eine Lösung der aktuellen Probleme auf. Der erste Teil rückt die historische Perspektive der Deutschen zurecht. Er folgt den deutschen Auswanderern in Europa und nach Übersee. Es geht um die Auswanderung nach Osten, von den Siebenbürger Sachsen und den Ba-nater und Sathmarer Schwaben bis zu den unter Stalin nach Westsibirien deportierten Wolga-Deutschen; und es geht um die überseeische Auswanderung, die im 19. Jahrhundert zum Massenexodus anschwoll, vor allem in die Vereinigten Staaten, aber auch nach Kanada, Lateinamerika, Australien und Neuseeland. Der zweite Teil behandelt die Wanderungsbewegungen in umgekehrter Richtung. Hier reicht die historische Spannweite .vom Schicksal der Sinti und Roma in Deutschland über die Glaubensflüchtlinge der Frühen Neuzeit bis zu den "Ostjuden" im Kaiserreich, von den "Ruhrpolen" und "ausländischen Wanderarbeitern" über den Ausländereinsatz im nationalsozialistischen Deutschland bis hin zu jenen Arbeitssklaven der NS-Kriegsmaschi-nerie, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Masse der "Displaced Persons" stellten. Auch die Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit werden hier bilanziert: die Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge der Nachkriegszeit, der Wandel von der "Gastarbeiterfrage" der 6oer Jahre zum Einwanderungsproblem der 8oer Jahre und die neue Einwanderungssituation im vereinten Deutschland. Schließlich wird die aktuelle Lage untersucht. Die Konturen einer multikulturellen Gesellschaft werden dabei ebenso eingehend erörtert wie die Grundlinien einer tragfähigen Einwanderungspolitik. Ein abschließender Beitrag fragt nach den Zukunftserwartungen in Deutschland bis zum Jahr 2030. Niemand, der kompetent über die hier behandelten Fragen mitreden will, wird künftig an diesem unentbehrlichen Standardwerk vorbeigehen können." ; Inhalt: orwort. Von Klaus J. Bade, Einführung: Das Eigene und das Fremde - Grenzerfahrungen in Geschichte und Gegenwart. Von Klaus J. Bade, Erster Teil: Deutsche im Ausland. 1. Ostströme: kontinentale Auswanderung, 1.1. Von der mittelalterlichen zur frühneuzeitlichen Ostsiedlungsbewegung - ein Rückblick. Von Volker Press, 1.2. Deutsche in Rumänien. Von Holm Sundhaussen, 1.3. Die Deutschen in Jugoslawien. Von Holm Sundhaussen, 1.4. Die Deutschen in Ungarn. Von Günter Schödl, 1.5. Die Deutschen in Rußland und der Sowjetunion. Von Detlef Brandes, 1.5.1. In den Großstädten des Reiches, 1.5.2. Das Wolgagebiet, 1.5.3. Das Schwarzmeergebiet., 1.5.4. Die Landfrage, 1.5.5. Kirche, Schule und Presse, 1.5.6. Von Rußland- zu Sowjetdeutschen: Krieg, Revolution und Bürgerkrieg, 1.5.7. Autonomie und Repression: die Zwischenkriegszeit, 1.5.8. Im Schatten des Zweiten Weltkriegs, 1.5.9. Autonomiebestrebungen und Aussiedlerbewegung, 2. Westströme: überseeische Auswanderung, 2.1. Deutsche in den USA, 2.1.1. Mit Bibel, Pflug und Büchse: deutsche Pioniere im kolonialen Amerika. Von Agnes Bretting, 2.1.2. Massenexodus: die Neue Welt des 19. Jahrhunderts. Von Horst Rößler, 2.1.3. Lebensformen im Einwanderungsprozeß. Von Christiane Harzig, 2.1.4- /Deutsch-Amerika` in Bedrängnis: Krise und Verfall einer /Bindestrichkultur`. Von Monika Blaschke, 2.1.5. Fremde in der Alten Welt: die transatlantische Rückwanderung. Von Karen Schniedewind, 2.2. Deutsche in Kanada. Von Udo Sautter, 2.3. Deutsche in Lateinamerika. Von Walther L. Bernecker und Thomas Fischer, 2.4. Deutsche in Australien und Neuseeland. Von Johannes H. Voigt, 3. Gegenbilder: zu Gast im europäischen Ausland, 3.1. Grenzgänger: Gesellen, Vaganten und fahrende Gewerbe. Von Hans-Ulrich Thamer, 3.2. In Europa zu Hause: großbürgerliche Kultur und höfisches Leben. Von Hans-Ulrich Thamer, 3.3. Flucht und Exil: Demagogen und Revolutionäre. Von Hans-Ulrich Thamer, 3.4. ,Dickköpfe und Leichtfüße`: Deutsche im niederländischen Kolonialdienst des 19. Jahrhunderts. Von Martin Bossenbroek, 3.5. Torfgräber, Grasmäher, Heringsfänger... - deutsche Arbeitswanderer im ,Nordsee-System`. Von Franz Bölsker-Schlicht, 3.6. Subproletariat auf Zeit: deutsche ,Gastarbeiter` im Paris des 19. Jahrhunderts. Von Wilfried Pabst, Zweiter Teil: Fremde in Deutschland: Wege nach Deutschland: Entwicklungslinien und Beispiele, 4.1. "... jederzeit gottlose böse Leute" - Sinti und Roma zwischen Duldung und Vernichtung. Von Rainer Hehemann., 4.2. Glaubensflüchtlinge und Entwicklungshelfer: Niederländer, Hugenotten, Waldenser, Salzburger. Von Heinz Duchhardt, 4.3. Bei Hofe und als Pomeranzenhändler: taliener im Deutschland der Frühen Neuzeit. Von Anton Schindling, 5. Zwischen Auswanderungsland und ,Arbeitseinfuhrland`: das Reich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, 5.1. Transitland Kaiserreich: ost- und südosteuropäische Massenauswanderung über deutsche Häfen. Von Michael Just, 5.2. Einwanderungsprobleme im Auswanderungsland: das Beispiel der,Ruhrpolen`. Von Christoph Kleßmann, 5.3. ,Billig und willig` - die , ausländischen Wanderarbeiter` im kaiserlichen Deutschland. Von Klaus J. Bade, 5.4. " ... nirgends eine Heimat, aber Gräber auf jedem Friedhof": Ostjuden in Kaiserreich und Weimarer Republik. Von Inge Blank, 6. Massen in Bewegung: Nationalsozialismus, Weltkrieg, Nachkriegszeit, 6.1. Feindschaft gegen Fremde und moderner Rassismus: Robert Ritters ,Rassenhygienische Forschungsstelle`. Von Michael Zimmermann, 6.2. Die Emigration aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Von Werner Räder, 6.3. ,Ausländer-Einsatz` in der deutschen Kriegswirtschaft, 1939 -1945- Von Ulrich Herbert, 6.4. Ortlos am Ende des Grauens: ,Displaced Persons` in der Nachkriegszeit. Von WoIfgang Jacobmeyer, 6.5. Fremde in der Heimat: Flucht - Vertreibung - Integration. Von Wolfgang Benz, 6.6. Drehscheibe Westdeutschland: Wanderungspolitik im Nachkriegsjahrzehnt. Von Johannes-Dieter Steinert, 7. Paradoxon Bundesrepublik: Einwanderungssituation ohne Einwanderungsland, 7.1. Einheimische Ausländer: /Gastarbeiter - Dauergäste -Einwanderer. Von Klaus J. Bade, 7.2. Fremde Deutsche: ,Republikflüchtige` - Übersiedler - Aussiedler. Von Klaus J. Bade, 7.3. "Politisch Verfolgte genießen...": Asyl bei den Deutschen - Idee und Wirklichkeit. Von Klaus J. Bade, 7.4. ,Stolz, ein Deutscher zu sein...` - die neue Angst vor den Fremden. Von Claus Leggewie, 7.5. Konturen der Einwanderungsgesellschaft: Nationale Identität, Multikulturalismus und ,Civil Society`. Von Micha Brumlik und Claus Leggewie, 7.6. Politik in der Einwanderungssituation: Migration -Integration - Minderheiten. Von Klaus J. Bade, 7.7. Deutschland im Jahr 2030: Modellrechnungen und Visionen. Von Wolfgang Klauder, Anhang, 8.1. Anmerkungen, 8.2. Abbildungsverzeichnis, 8.3. Mitarbeiterverzeichnis, 8.4. Register. 9783406359613
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  Erftkreis. Erlebte Vergangenheit (2). Erftkreisveröffentlichung 121.

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Erftkreis. Erlebte Vergangenheit (2). Erftkreisveröffentlichung 121. Bergheim, Erftkreis, 1987. 237 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Paperback , Gutes Exemplar Inhalt: Jahrzehnte, Evi Merke; Kindheit: Schöne Ferien - wir fahren ins Heu, Anna Prieß; Kinder anno dazumal, Käthe Kyrion; Leev Chriskind loß et räne! Käthe Kyrion; Da grißte Wunsch, Martha Meißner; Schöne Erlebnisse aus meiner Kindheit, Ursula Bauer; Märchenstunde, Olga Skrodzki; Frühling läßt sein blaues Band, Olga Skrodzki; Und das Pünktchen ...? Gertrud Hausmann; Das Geweih, Käthe Balkheim; Schadenfreude, Ernst Schweinberger; Meine Erlebnisse aus der Vergangenheit, Anton Fuß; Großmama, kauf mir doch eine saure Gurke, Evi Merke; Aus der Zeit von Kaiser Wilhelm II., Evi Merke; Krähen-Nester, Clemens Pohl; Wir, der Drachen und der Wind, Pia Esser; Meine Kindheit, Elisabeth Demming; Wieder Junge Thata verzaubert wurde, Pia Esser; Die Heimkehr, Margarete Bludau; Geburtstag meiner Schwester, Maria Heinrichs; Kirmes anno dazumal, Käthe Kyrion; Die Genovevaburg, Margarete Schmilz; Heimat und Familie: Heimatstolz, Heinrich Lessenich; Weihnachten 1963, Maria Freischem; Ming Kölle, Maria Freischem; Wie`s daheim einst war, Helene Daubner; Die ehemaligen Märkte in Wittlich, Philipp Bungen; Erhalte Gott dich, schönes Brühl! Adam Niederehe; Eine wahre Geschichte, Anna Prieß; Hansel, Margarethe Schmitz; Hermann Meuser aus Pütz, Hans Schumacher; Kirmes im Dorf, oder der entführte Kirmesbock, Anna Spelter; Der Erste Weltkrieg und die Nachkriegszeit, Anna Feuser; Zwischen zwei Kriegen, Anna Feuser; Das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg, Anna Feuser; Wie aus dem Entlein ein Schwan wurde, Olga Skrodzki; Gott hör auf mit Deinem Segen, Käthe Kyrion; So kam ich an Verwandte in Hawaii, Lotte Deitert; Unsere Bitburger Zeit, Maria Leurs; Aus der Arbeitswelt: Der Bauer anno dazumal, Käthe Kyrion; Über das Stricken, Martha Meißner; Das Handtuch, Hedwig Graeber; Ming Niehmaschin, Maria Freischem; Die Pumpe, Clemens Pohl; Gründung der Freiwilligen Feuerwehr, Reiner Esser; Die Zeiten haben Sich geändert, Reiner Esser; Erinnerungen aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, Hans Schumacher; Erlebnisse und Geschichten aus dem Alltag; Eine kleine Tiergeschichte, Anna Prieß; Der Geburtstag, Josef Vogel; Von der Schwanenfamilie, Gertrud Kandier; Der mißglückte Überfall; Erlebtes und Erlauschtes aus vergangener Zeit, Anna Spelter; Das beschmutzte Denkmal, Clemens Pohl; Zimbi und die Welt, Sofie Esser; Tierfreuden, Reiner Esser; Flaschenpost brachte Glück, Reiner Esser; Reich, Kriegs- und Nachkriegszeit: Eiferen nach dem schrecklichen Bombenangriff am 31. Oktober 1944, Käthe Kyrion; Meine Erlebnisse im 3. Reich, Adam Moll; Unsere Lage war damals nicht rosig, Käthe Over; Hochzeitsreise 1945, Konrad Honings; Erinnerungen an einen Tunnel, Konrad Honings; Knolly Brandy, Jakob Schauff; Wie und wann das erste Motorrad nach Geyen kam, Jakob Schauff; Das Unternehmen ,Seelöwe`, der Major - und ein bißchen Glück, Peter Ditscheid; Ein guter Kamerad, Annemarie Lübeck; Meine Erlebnisse in den letzten Kriegsmonaten, Helmut Parnow; Eine Reise in der Nachkriegszeit, Kläre Förster; Keine besonderen Vorkommnisse, 2. Teil, Ludwig Claes; Erinnerungen, Elisabeth Hartkopf; Der Denunziant, Clemens Pohl; Reichs-Arbeitsdienst, Clemens Pohl; Weihnachten auf der Krim, Adam Niederehe; Die Umsiedlung, Hildegard Rosenmund; Ein Wiedersehen nach 38 Jahren, Gerhard Allnoch; Fliegeralarm - Zweiter Weltkrieg, Adele Martin; Mein unheimlichstes Erlebnis, Christine Friedrich; Die richtige Einstellung zum „1000jährigen Reich", Philipp Bungert; Beim vierten Anlauf wurde ich Erftkreisbürger, Rudolf Briske; Gedichte: Zur Begrüßung neuer Heimgäste, Gertrud Kandier; Beunruhigte Idylle, Olga Skrodzki; Makaber, aber wahr, Maria Maltry; Schön war es, ein Kind noch zu sein, Erna Schweinberger. Ein Lied von derSchmitzeen Kölleam Rhein, Anton Fuß; Der Mann im Hemd, Maria Maltry; Hoffnung, Maria Maltry; Die unfruchtbare Ziege, Maria Maltry; Die Kirchenmaus, Maria Maltry; Ich ging durch einen schneeweißen Wald, Sofie Esser; Was hilft das Stöhnen, Sofie Esser; Es ist alles nur geliehen, Erika Dase; Kernspruch, Adele Martin; Danke für Alles, Adele Martin; Erinnerungen, Agnes Müller; Zum Muttertag, Heinz Nüsser; Unsere Schwarzwaldfahrt, Gerhard AIlnoch; Eine schöne Fahrt in den Schwarzwald, Margret Räcke; Es können Menschen dich verlassen, Katharina Krüppel.
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