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Doktor Angelo : Drei Novellen. 2., ÜBERARBEITETE Auflage.

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Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. 216 Seiten. Originalbroschur. 20 cm. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas gebräunt , sonst gutes Exemplar. Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Doktor Angelo : Drei Novellen. 2., ÜBERARBEITETE Auflage.

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Ebermayer, Erich: Doktor Angelo : Drei Novellen. 2., ÜBERARBEITETE Auflage. Frankfurt/M. : Dipa-Verlag, 1970. 216 Seiten. Originalbroschur. 20 cm. Einband etwas fleckig und lichtbedingt etwas stärker gebräunt sonst gutes Exemplar.Im Anhang 3 Blatt "VITA" Mit Porträtfotographien des Autors. SIGNIERT und datiert auf Innendeckel von EBERMAYER (datiert 14.9 1970) Zum AUTOR vgl. ausführlich WIKIPEDIA: (...) Kurz darauf, im Jahr 1924, veröffentlichte er seinen ersten Novellenband „Doktor Angelo“, in dem er bereits seine eigene Lebensproblematik, die Homosexualität, vorsichtig thematisierte. Das Buch hatte einen gewissen Erfolg, was ihn dazu motivierte, neben seinem Beruf als Strafverteidiger weiter als Schriftsteller tätig zu sein. Er verkehrte in den Kreisen um Klaus Mann und Ernst Toller, war befreundet mit Stefan Zweig und ließ sich stark von der „Lebenslehre“ Johannes Müllers, des Herrn von Schloss Elmau, beeinflussen. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenerfolg mit dem Schauspiel „Kaspar Hauser“, das an den Hamburger Kammerspielen mit Gustaf Gründgens in der Titelrolle aufgeführt wurde und dann über viele Bühnen ging. Mit dem Roman über Landerziehungsheime „Kampf um Odilienberg“ (1929),[2] in dem er seine Freundschaft mit dem Reformpädagogen Gustav Wyneken verarbeitete, wurde er auch im Ausland bekannt. Es folgten der Nachkriegsroman Jürgen Ried und das Schauspiel Professor Unrat, frei nach Heinrich Mann, das am Burgtheater aufgeführt wurde. Lustspiele Ebermayers, so Bargeld lacht und Sonne für Renate, gingen über viele Bühnen des In- und Auslands. Diese Stücke ohne literarischen Tiefgang zeigen seine Begabung für Konstruktion, Tempo und das Setzen von Pointen, die ihm später als Drehbuchautor zugutekam. Für die „Stückefabrik“ des jüdischen Verlegers und Produzenten Georg Marton bearbeitete er eigene und fremde Stoffe. Das brachte zwar Geld, ließ aber den literarischen Anspruch unbefriedigt. Deshalb schrieb er 1932 den großen Weltanschauungsroman Werkzeug in Gottes Hand, in dem er die Welt Johannes Müllers verarbeitete und der noch kurz vor der Machtergreifung der Nazis erscheinen konnte. Drittes Reich Von diesem Zeitpunkt bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs berichten seine beiden Tagebücher Denn heute gehört uns Deutschland … (1959) und … und morgen die ganze Welt (1966) mit zusammen über 1000 Seiten detailliert über sein Leben im Nazi-Regime. Zugleich sind sie eine anschauliche Darstellung der politischen Entwicklung dieser Jahre. Ebermayer geriet zwischen die ideologischen Fronten. Er lehnte das Regime ab und war zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt; doch seine Vettern Philipp Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, und Fritz Todt, Reichsminister und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, konnten ihn wiederholt schützen. Andererseits spielte er geschickt mit den verschiedenen Strömungen im Dritten Reich: Goebbels und Göring waren für ihn, Rosenberg und Streicher gegen ihn. Er ging auch Risiken ein: Jahrelang beschäftigte er seine jüdische Sekretärin Emilie Heymann, half ihr mit falschen Papieren zum Untertauchen und wurde daraufhin von der Gestapo verhört. Schon in der Weimarer Republik galt er in völkischen Kreisen als „Systemdichter“ und „Judenfreund“. Nach 1933 wurden die meisten seiner Bücher verboten und die nicht verbotenen von den Verlagen nicht mehr ausgeliefert; doch die Filmindustrie wollte auf seine Talente nicht verzichten. Der Jannings-Film Traumulus nach seinem Drehbuch erhielt 1936 von Joseph Goebbels den Staatspreis. Da Ebermayer, wie die Sicherheitspolizei notierte, „seinem Äußeren und seinem ganzen Wesen nach ein typischer Vertreter solcher [homosexueller] Kreise“ sei, kam es wiederholt zu „Ermittlungen über E.“ Einige seiner Schriften wurden wegen „homosexuellen Inhaltes verboten“. 1936 wurde er auch in einem Strafverfahren nach § 175 „staatspolizeilich vernommen“, was er in seinen Memoiren beschönigte. Während sich aus Archivmaterial ergibt, dass er als Beschuldigter vernommen wurde, schrieb Ebermayer 1966, er sei als der ehemalige Rechtsanwalt eines homosexuellen Paares befragt worden. Ebermayer bestritt damals die Vorwürfe – „das Gegenteil“ kann „ihm nicht nachgewiesen werden“. Seine späteren Bemühungen, in den Ehrenrat des deutschen Films berufen zu werden, scheitern dann aber an „seinen annormalen [sic!] Neigungen“.[3] Zur Emigration konnte er sich nicht entschließen; er begründete das später genauso wie Erich Kästner: Er könne keine Fremdsprachen und er habe seine Mutter zu versorgen. Dafür nahm er den Begriff der Inneren Emigration für sich in Anspruch – wohl zu Unrecht. Denn obwohl er kein Nazi war, war er doch ein Gewinner, der gut durchkam und nicht schlecht verdiente: Nach seiner Steuererklärung (im Berliner „Document Center“) bekam er pro Drehbuch 20.000 Mark, und da er während des Krieges jährlich zwei bis drei Drehbücher schrieb, hatte er einen Jahresverdienst von ca. 50.000 Mark. Seine Werke entstanden dabei sehr schnell; die 350 Seiten von Liebe kann lügen schrieb er beispielsweise in sieben Tagen. Er hat später seine Rolle selten hinterfragt: Dass Goebbels Talente wie ihn brauchte, dass er das System bediente und damit stabilisierte, gestand er sich kaum ein. Einige seiner Texte kamen der Ideologie des Nationalsozialismus dabei direkt entgegen. Sein Drehbuch zu Hans Steinhoffs Spielfilm Ein Volksfeind (1937) entfernt sich sehr stark von der literarischen Vorlage, dem gleichnamigen Drama von Henrik Ibsen, und verspottet in der in das Jahr 1932 und nach Deutschland verlegten Handlung die demokratische Kultur der Weimarer Republik.[4] Ebermayer selbst schien sich in diesem Fall darüber im Klaren gewesen zu sein, dass er einem Propagandafilm zugearbeitet hatte; in sein Tagebuch notierte er: „Nun ja – Hitler selbst und auch Dr. Goebbels werden überzeugt sein, daß die Diktatur des einzelnen und sein Sieg über die Mehrheit ein Glück für Deutschland ist, und ich fürchte beinahe, daß dieser Film Chancen hat, den Herren zu gefallen. […] Verbohrte Nazi-Idealisten können möglicherweise in dem Stück eine Rechtfertigung der Ausschaltung des Parlaments sehen.“[5] Bis zum Kriegsausbruch genoss er den Lebensstil eines wohlhabenden Intellektuellen, unternahm alljährlich große Reisen, besuchte Thomas Mann in dessen Exil in der Schweiz und Gerhart Hauptmann in Rapallo. Als ihm im Sommer 1939 Görings Bankier van der Heyde den baldigen Kriegsausbruch verriet, suchte er sich ein Refugium auf dem Land und erstand das marode Schloss Kaibitz bei Bayreuth, das er mit viel Mühe und Kosten renovierte und im August 1939 bezog. Seine Villa in Berlin-Grunewald hatte er geschlossen. Der Krieg unterbrach seine Filmarbeiten nicht; allerdings wurden die Produktionen von Berlin mehr und mehr in die Studios nach Prag ausgelagert, wohin er immer wieder reisen musste. Kurz vor Kriegsende tauchten in Kaibitz überraschend einige Militärlastwagen auf: Sie brachten Gerhart Hauptmanns umfangreiches Archiv, das vor den anrückenden Russen aus Schlesien in Sicherheit gebracht wurde. Kurz darauf besetzten die Amerikaner das Schloss und plünderten einen Teil des Archivs. Mit Hauptmanns Liebesbriefen an seine erste Frau schürten sie ein Lagerfeuer. Der Rest konnte gerettet werden. Als kurz darauf sein Jugendfreund Klaus Mann, nun als Korrespondent der Soldatenzeitung The Stars and Stripes, im nahegelegenen Oberwarmensteinach Winifred Wagner interviewte, lud ihn Ebermayer zu sich aufs Schloss ein. Aber Klaus Mann lehnte ab. In der Nachkriegszeit betonte Ebermayer die Schwierigkeiten, die das Regime ihm zweifellos gemacht hatte, und verschwieg die Versuche seiner Anpassung. Dieses Selbstbild zeichnete er in seinen Tagebüchern: 1958 war die Vergangenheit so weit vergessen und verdrängt, dass er sie neu definieren konnte. Nachkriegszeit Im Juni 1945 – nach einem kurzen Zwischenspiel als Bürgermeister von Kaibitz – wurde er auf Ersuchen der Besatzungsmacht wieder Anwalt und trat als Verteidiger in einigen Entnazifizierungsprozessen auf, so in den Fällen Emmy Göring und Winifred Wagner. Zahlreiche seiner Bücher erschienen in Neuauflage, neue Romane entstanden, die z. T. als Serien in Illustrierten erschienen. Er schrieb Biographien über Magda Goebbels, Emmy Göring und Oscar Wilde, brachte eine Eckermann-Ausgabe heraus, und 1951 erschien zur Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele Magisches Bayreuth. Mit Winifred Wagner, die von ihren Söhnen „entmachtet“ worden war, verband ihn bis an sein Lebensende eine innige Seelenfreundschaft. Am 21. Oktober 1947 heiratete er Martina Hillebrand, von der er 1949 wieder geschieden wurde. Später adoptierte er zwei junge Männer, die auf Schloss Kaibitz aufwuchsen, und gab ihnen seinen Namen. Schließlich fasste Ebermayer auch im Nachkriegsfilm wieder Fuß: Er schrieb unter anderem die Drehbücher für Canaris, Die Mädels vom Immenhof und den großen Zarah-Leander-Film Der blaue Nachtfalter. Der Sammelband Sie waren unschuldig befasste sich mit „Fehlurteilen im Namen der Gerechtigkeit“. Zum 60. Geburtstag gab sein Freund und Lebenspartner Ernst Max Hacke (Pseudonym Peer Baedeker) (1912–1999) das Buch der Freunde heraus, das u. a. eine (lückenhafte) Bibliographie enthält. In Terracina bei Rom erbaute er sich ein Landhaus („Casa Ebermayer“), in dem er von nun an einen Teil des Jahres verbrachte. Er erkannte nun auch die zunehmende Bedeutung des Fernsehens und schrieb für dieses Medium Drehbücher über Aufsehen erregende Kriminalfälle (Der Fall Maria Schäfer und Der Fall Hau). Seine Komödie Zwei ahnungslose Engel lief erfolgreich an vielen Bühnen. Zehn Jahre lang war er Präsident des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Schriftstellerverbände und Verwaltungsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft Wort. Von der französischen Regierung erhielt er das „Offizierskreuz für zivile Verdienste“ und vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Einige Tage nach seinem 70. Geburtstag verstarb er während eines Autoausflugs (zum Tempel des Jupiter Anxur) in Terracina an einem Herzinfarkt. Auf der Fahrt in die Klinik verursachte der Fahrer einen Unfall, so dass jede Hilfe zu spät kam. Kurz darauf wurde in Kaibitz eingebrochen, zahlreiche wertvolle Antiquitäten und Bücher wurden gestohlen. Auf Betreiben von Peer Baedeker wurde 1979 ein Grabstein auf Schloss Kaibitz eingeweiht, der an den „Hauptmann-Freund“ Erich Ebermayer erinnert.[6]
[SW: Homosexualität, Homoerotik, Biographie, leben Johannes Müller]
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Thyssen, Fitz (Fritz Thijssen nederl.vertaling van G.Borg): Ik financierde Hitler; Verbijsterende onthulligen door de grootindustieel; N. V. Roman-, Boek- en Kunsthandel H. Nelissen / Amsterdam; 1947. Auflage: EA; 320 S.; Format: 13x20 Fritz Thyssen (* 9. November 1873 in Styrum; † 8. Februar 1951 in Martínez bei Buenos Aires), deutscher Großindustrieller, zunächst Förderer, später entschiedener Gegnern der Nationalsozialisten. (frei nach wikipedia); - - - INHOUAntikbuch24-SchnellhilfeOU = Original-UmschlagD: Voorwoord van den Amerikaanschen uitgever ; Voorwoord van den schrijver; DEEL I MIJN BREUK MET HITLERS DUITSCHLAND: 1. Mijn ontsnapping uit Duitschland; 2. Volkomen breuk met Hitler; 3. Het einde van een politieke dwaling; DEEL II DE WEG NAAR HET DERDE RIJK: 1. Nederlaag en Resolutie; 2. Nationale vernedering; 3. Mijn eerste ontmoeting met Hitler; 4. De strijd tegen het Young-plan; 5. Mijn persoonlijke en financieele betrekkingen met de nazi-partij; 6. De weg van de nazis naar de macht; DEEL III MIJN ERVARINGEN MET HITLER EN HET NAZI-REGIME: 1. Pogingen tot samenwerking met de nazis; 2. Nazi-economie na de overgangsperiode; 3. Nazi kwakzalvers-economie; 4. Adolf Hitler heeft gefaald; 5. Het georganiseerd gekonkel der nazis; 6. De anti-joodsche campagne en de concentratiekampen; 7. De katholieke kwestie; DEEL IV DUITSCHLAND EN DE TOEKOMST DER WERELD: 1. Bedrieglijk financieel beleid der nazis; 2. Duitschland in den oorlog: De zwakke plekken in zijn bewapening; 3. De plaats van Duitschland in een Vereenigd Europa; APPENDIX Naschrift Nederlandsche uitgave; Korte levensbeschrijvingen van de minder bekende personen, die in.dit boek worden genoemd; - - - Nederl. vertaling van G. Borg; - - - Z u s t a n d: 3-, original illustriertes farbiges Halbleinen mit Deckel- + Rückentitel, + Abbildungen auf Kunstdruck-Tafeln, Inhaltsverzeichnis. Rücken eingerissen, Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, etwas unfrisch + berieben, Papier leicht gebräunt, etwas fleckig, insgesamt aber ordentlich
[SW: Adolf Hitler; NSDAP; Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei; Wirtschaft; Finanzierung; Geld; Finanzen; Großindustrie; Nationalsozialismus; NS.;]
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Barron, Stephanie: Entartete Kunst; Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland; Reihe: Ausstellungskatalog; Herausgeber: Los Angeles County Museum of Art, Deutsches Historisches Museum DHM.; Hirmer Verlag / München; 1992. Auflage: EA; 422 S.; Format: 24x30 [Eine Ausstellung des Los Angeles County Museum of Art übernommen vom Deutschen Historischen Museum; Altes Museum, Berlin 4. März - 31. Mai 1992]; --- Inhalt: Inhaltsverzeichnis; Vorwort; Grußwort; STEPHANIE BARRON: 1937: Moderne Kunst und Politik im Vorkriegsdeutschland; GEORGE L. MOSSE: Schönheit ohne Sinnlichkeit. Die Ausstellung >Entartete Kunst<; PETER GUENTHER: Drei Tage in München: Juli 1937; MARIO-ANDREAS VON LÜTTICHAU: Die Ausstellung >Entartete Kunst<, München 1937. Eine Rekonstruktion; CHRISTOPH ZUSCHLAG: "Es handelt sich um eine Schulungsausstellung". Die Vorläufer und die Stationen der Ausstellung >Entartete Kunst <; ANNEGRET JANDA: Die Berliner Nationalgalerie im Kampf um die moderne Kunst seit 1933; ANDREAS HÜNEKE: Spurensuche - Moderne Kunst aus deutschem Museumsbesitz; STEPHANIE BARRON: Die Auktion in der Galerie Fischer; MICHAEL MEYER: Eine musikalische Fassade für das Dritte Reich; WILLIAM MORITZ: Filmzensur während der Nazi-Zeit; DAGMAR GRIMM, PETER GUENTHER, PAMELA KORT: Die Kunstwerke in der Ausstellung >Entartete Kunst<, München 1937. Künstlerbiographien; Faksimile der Ausstellungs-Broschüre >Entartete Kunst<; Chronologie; Register mehrmals zitierter Namen und Organisationen; Materialien zur Ausstellung; >Entartete Künste Die Literatur; Auswahlbibliographie; Nachwort; Photonachweis; Leihgeberverzeichnis; Index; Editorische Notiz; --- Zustand: 2, original farbig illustrierte Broschur mit Deckel- + Rückentitel, mit unzähligen, meist farbigen Abbildungen. Beilagen: Eintrittskarte (Berlin) + "Lageplan" (mit rückseitigen handschriftlichen Brief mit Ausstellung-Bezug) ISBN: 3777458805
[SW: Entartete Kunst; Ausstellungen; Kunst; Kunstgeschichte; art; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Sittengeschichte; Moral; DHM;]
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Committee for German Unity , (Editor): We Accuse. - 800 bloodstained nazi judges uphold the Adenauer regime. Berlin - Friedrichstraße / Committee for German Unity, 1959. mit vielen fot. Abbildungen auf Tafeln. OKt., 182 S., Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm * propagandistische Schrift über die Nazi-Richter in westdeutschen Diensten. Mit alphabetischer Liste und Angabe der früheren und jetzigen Tätigkeiten. English text only / nur englischer Text. ** bestoßen, Rückenbroschur mit großen Fehlstellen. ANY QUESTIONS ?? Please don´t hesitate to ask for details !! ++ Visa & Mastercard accepted ++ Laden und Versand seit 1982 ++
[SW: Nachkriegsgeschicht Westdeutschland + Fünfziger Jahre + Propaganda + Nazi-Richter + Anklageschrift + Justiz + Kriegsverbrechen]
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LEO BAECK INSTITUTE: Year Book XXIX; Enlightenment and acculturation. Persecution under the Nazi Regime; Herausgeber: Arnold Paucker; Secker & Warburg / London, Published for the Institute London / Jerusalem / New York; 1984. Auflage: EA; VIII, 584 + Tafeln S.; Format: 16x24 An annual collection of essays on the history and activity of Jews in Germany during the past century; aus dem Inhalt (From the contents): Jacob Boas: German-Jewish internal politics under Hitler 1933-1938. Deborah E.Lipstadt: The American Press and the persecution of German Jewry. The early years 1933-1935. Anat Feinberg: Jewish fate in German drama 1933-1945. Bob Moore: Jewish refugees in The Netherlands 1933-1940. The structure and pattern of immigration from Nazi Germany. Michael Blakeney: Australia and the Jewish refugees from Central Europe. Government policy 1933-1939. Konrad Kwiet: The ultimate refuge - Suicide in the Jewish community under the Nazis. Sybil Milton: The expulsion of Polish Jews from Germany. October 1938 to July 1939. A documentation. Henry Friedlander: The deportation of the German Jews. Post-War German trials of Nazi criminals. And many more essays on German Jewish history; --- Zustand: 1-, original blauer Umschlag mit Deckel- + Rückentitel blaues Leinen mit goldenem Rückentitel, + Abbildungen auf Tafeln; --- Orig. cloth with dustjacket, VIII, 584 pp. and plates ---
[SW: Judaica; Judentum; Israel; Palästina; Antisemitismus; Judenverfolgung; Anti-Semitica; antisemitism; Holocaust; Shoa; Ghetto; Jahrbücher; Jahrbuch;]
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Freisler, Roland (Staatssekretär im Reichsjustizministerium Dr.): Das Rechtsdenken des jungen Europas; Herausgeber: Deutsche Informationsstelle; Selbstverlag des Herausgebers / Berlin; [1941]. Auflage: EA; 24 S.; Format: 12x19 Roland Freisler (* 30. Oktober 1893 in Celle; † 3. Februar 1945 in Berlin) war Jurist während der Zeit der Weimarer Republik und der Diktatur des Nationalsozialismus. Unter dem NS-Regime fand seine Karriere ihren Höhepunkt: Von August 1942 bis zu seinem Tod drei Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa war er Präsident des "Volksgerichtshofs", des höchsten Gerichts des NS-Staates für politische Strafsachen. (wikipedia); --- Selten!!! LaLit 119; --- Zustand: 2, original illustriert, farbig geheftet mit Deckeltitel. Letzter Absatz mit Bleistift angestrichen, Klammern zur Rostvorbeugung entfernt, wohlerhalten
[SW: Europa; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Rechtswissenschaften; Recht; Gesetz; Justiz; Law; Jura; Justice;]
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Kordt, Erich: Wahn und Wirklichkeit; Die Außenpolitik des Dritten Reiches, Versuch einer Darstellung; Herausgeber: Unter Mitwirkung von Karl Heinz Abshagen; Union Deutsche Verlagsgesellschaft / Stuttgart; 1947. Auflage: EA, 1. - 25. T.; 419 S.; Format: 15x22 Erich Kordt (* 10. Dezember 1903 in Düsseldorf; † 11. November 1969 ebenda), deutscher Gesandter im Auswärtigen Dienst, 1. November 1937 NSDAP. (Mitgliedsnummer 4.679.244), SS (Mitgliedsnummer 293.223), 1940 Obersturmbannführer (Oberstleutnant) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), Im Nürnberger Wilhelmstraßen-Prozess stellte er im Juni 1948 seine gegen das Regime gerichteten Aktivitäten als Initiativen des angeklagten Staatssekretärs Ernst von Weizsäcker dar, erneute Verwendung im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland. - - - Karl Heinz Abshagen (* 14. Juni 1895 in Stralsund; † 18. Februar 1976 in Schweinfurt), deutscher Jurist, Journalist, Reiseschriftsteller und Biograf. (frei nach wikipedia); - - - I N H A L T : (ausführliches) Inhaltsverzeichnis; Vorwort; Einleitung; Erstes Kapitel: Über die inneren Auseinandersetzungen in Deutschland bis zum 30. Januar 1933 (Belastung der inneren Entwicklung durch den Versailler Vertrag - Die These vom Dolchstoß - Die Revisionspolitik - Hitlers Aufstieg - Vergebliche Versuche Hitlers, in den Wahlen die Mehrheit zu erlangen - Intrigen gegen Brüning - "Präsidialkabinett Papen" - Schleicher wird Reichskanzler - Sturz Schleichers durch Papen); Zweites Kapitel: Vom 30. Januar 1933 bis zur Krise des Sommers 1934 (Der Reichspräsident läßt seine Wähler im Stich - Erneute Auflösung des Reichstages - Die "Gleichschaltung" und die Durchführung der Neuwahlen zum Reichstag - Das Ermächtigungsgesetz - Beseitigung aller nicht-nationalsozialistischen Parteien und Organisationen - Versuch, die christlichen Kirchen gleichzuschalten - Verfehlte Hoffnungen auf den Reichspräsidenten und die Reichswehr - Verschlechterung der außenpolitischen Lage - Der 30. Juni 1934 - Der nationalsozialistische Putsch in Österreich am 25. Juli 1934); Drittes Kapitel: Stabilisierung der Macht Hitlers. --- Der Tod des Reichspräsidenten - Hitler wird Staatsoberhaupt - Umwandlung der Reichswehr in ein Millionenheer); Viertes Kapitel: Über das innere System (Von der Wiege bis zur Bahre - Das Bild des "Führers"; Fünftes Kapitel: Hitlers Außenpolitik bis zum 4. Februar 1938 (Die weltpolitische Lage zu Beginn der dreißiger Jahre - Das außenpolitische Programm - Die Abrüstungsfrage und Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund - Neue Rüstungsverhandlungen der Großmächte - Die Barthou-Note vom 17. April 1934 - Die Grundlagen der deutsch-sowjetischen Politik bis 1933 - Die deutsch-polnische Annäherung - Deutsch-sowjetische Entfremdung - Der Ostpakt - Französisch-italienische und französisch-britische Besprechungen Anfang 1935 - Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, in Deutschland - Besuch Simons und Edens in Berlin - Die Anti-Revisionsfront von Stresa - Reichstagsrede Hitlers vom 21. Mai 1935 - Das deutsch-britische Flottenabkommen - Abessinienfeldzug und Rheinlandbesetzung - Der britische Fragebogen vom 6. Mai 1936 - Aufkündigung der Versailler Bestimmungen über die deutschen Wasserstraßen - Deutschlands Beitritt zum U-Boot-Protokoll u.s.v.a.m.; Schlußbetrachtung; Zeittafel; Literaturverzeichnis; Personenverzeichnis; - - - Einband und Umschlag; Wilhelm Vogel; - - - Z u s t a n d : 3, original farbig gestalteter Umschlag mit Deckel- + Rückentitel Englisch-Broschur. Leichte Alters-, Gebrauchs- + Lagerspuren, Umschlag etwas lädiert, Papier leicht gebräunt, innen ordentlich
[SW: Außenpolitik; Politik; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte;]
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Bestell-Nr.: 1759 - gefunden im Sachgebiet: Nationalsozialismus
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LEO BAECK INSTITUTE: Year Book XXVII; From the Wilhelminian era to the Third Reich II; Herausgeber: Arnold Paucker; Secker & Warburg / London, Published for the Institute London / Jerusalem / New York; 1982. Auflage: EA; VIII, 512 + Tafeln S.; Format: 16x24 An annual collection of essays on the history and activity of Jews in Germany during the past century; aus dem Inhalt (From the contents): Peter Baldwin, Zionist and non-Zionist Jews in the last years before the Nazi Regime; Jacob Boas, Germany or diaspora? German Jewry`s shifting perceptions in the Nazi era (1933-1938); Jack Wertheimer, The Ausländerfrage at Institutions of higher learning - A controversy over Russian-Jewish students in Imperial Germany; M.Pelli, the attitude of the first Maskilim in Germany towards the Talmud; A.Jospe, The study of Judaism in German Universities before 1933. Extensive bibliography, and many more essays on German Jewish history; --- Zustand: 2+, original blauer Umschlag mit Deckel- + Rückentitel blaues Leinen mit goldenem Rückentitel, + Abbildungen auf Tafeln; --- Orig. cloth with dustjacket, VIII, 512 pp. and plates ---
[SW: Judaica; Judentum; Israel; Palästina; Antisemitismus; Judenverfolgung; Anti-Semitica; antisemitism; Holocaust; Shoa; Ghetto; Jahrbücher; Jahrbuch;]
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Bestell-Nr.: 300092 - gefunden im Sachgebiet: Jahrbücher
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Wir mahnen zum Frieden; Reihe: VVN-Abreißkalender 1950 (Wochenblätter mit Abb.Antikbuch24-SchnellhilfeAbb. = Abbildung(en) + Gedenktagen); Herausgeber: VVN-Vereinigung d.Verfolgten des Nazi-Regimes, Bund der Antifaschisten; VVN GmbH / Potsdam; 1949. Auflage: EA; Format: 15x22 Zustand: original farbig illustrierter Kalender mit Deckeltitel, 15 Blatt fehlen, dennoch gutes Exemplar des seltenen Kalenders
[SW: Widerstand; Widerstandskämpfer; NS.; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; VVN;]
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Bestell-Nr.: 34281 - gefunden im Sachgebiet: Kalender
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Adam, Christian: Lesen unter Hitler; Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich; Reihe: Fischer 19297; Fischer-Taschenbuch-Verlag / Frankfurt am Main; 2013. Auflage: Lizenz; 383, (1) S.; Format: 19 Christian Adam (geboren als Christian Härtel; * 1966 in Lörrach), deutscher Fotograf und Germanist, seit 2015 Schriftleiter im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam. (frei nach wikipedia); --- "Adam schreibt die Geschichte der Bestseller in der düstersten Epoche der deutschen Vergangenheit, zeigt, was damals oft gelesen wurde und öffnet damit einen neuen Blickwinkel auf die Mentalität der Deutschen zwischen 1933 und 1945. Ein aufschlussreicher Blick in deutsche Bücherregale, Buchhandlungen und Bibliotheken zwischen 1933 und 1945 Christian Adam hat erstmals untersucht, wie Bücher unter den Nazis entstanden und wie sie sich - manchmal auch gegen den Willen der Machthaber - zu Bestsellern entwickelten, und welche Bücher wirklich gelesen wurden. Er stellt die politischen Institutionen und Protagonisten vor, die um die Oberhoheit über die Bücher rangen - kurz: er schreibt die Geschichte der Bestseller in der düstersten Epoche der deutschen Vergangenheit, und öffnet damit einen neuen Blickwinkel auf die Mentalität der Deutschen zwischen 1933 und 1945."; --- Inhalt: Inhaltsverzeichnis; "Himmel lass mich nur kein Buch von Büchern schreiben!"; Sichten, vernichten - lenken, fordern. Literaturpolitik im Zeichen des Hakenkreuzes. Machtergreifung und Bücherverbrennung - Gleichschaltung des Kulturbetriebs: das Propagandaministerium entsteht - Berufsverband mit Anschlusszwang: die Reichsschrifttumskammer - Dauerclinch um die Kulturhoheit: Rosenberg, Bouhler, Rust, Ley - Die Indizierung des unerwünschten Schrifttums - Verbote und Empfehlungen: Die Lenkungsinstrumente - Eine Zensur findet (nicht) statt - Die Folgen für die Verlagslandschaft - Prinzipien totalitären Handelns: Vom Verbot der Kunstkritik bis zur Reglementierung der Leihbücherei; Bestseller in finsterer Zeit Ihre Geschichte und ihre Leser: Vom Bookman zum Spiegel: Eine kleine Geschichte der Bestsellerliste - "Volkhafte Dichtung" vs. Bestseller: Was gut ist, setzt sich durch - "Über 1 Million": Die Wiedergeburt des Bestsellergedankens aus dem Geist des Kriegs - Leserwünsche unterm Hakenkreuz: Ansätze zu einer Marktforschung - Vom individuellen Lektüreerlebnis zur Leihbücherei; Hitlers und Goebbels` Bettlektüre. Der bevorzugte Lesestoff der Nazi-Prominenz: Ein Besuch beim >Führer< und seine Folgen: Karl-May-Fieber - Hitlers Lesehunger im Spiegel seiner Zeitgenossen - Der >Führer< tankt auf: Lesefrüchte einer Jugend - Heinrich Himmlers education sentimentale - Alfred Rosenberg, Hermann Göring, Albert Speer: Ideologe, Machtmensch, Technokrat - Hanns Johst, Barde der SS und Präsident der Reichsschrifttumskammer, empfiehlt - "Das tut so gut!": Dr. Goebbels entspannt sich; Die 10 erfolgreichsten Buchtypen im Dritten Reich. 1. Auf dem Boden der Tatsachen: Populäre Sachbücher; Beispielloser Erfolg eines Rohstoffromans: Schenzingers Anilin - Propaganda par excellence: Anton Zischka - Denkmal für einen Helden: Robert Koch - Diesel: "Eines der aufregendsten Bücher der letzten Zeit!" - Beinhorn-Rosemeyer, Traumpaar des NS-Jetset - "Könige der Herzen": die Görings - Von Kneipp-Kur bis FKK: Lebenshilfe auf Erfolgskurs - Wunschkonzert: Bücher im Medienverbund; 2. Die Farbe des Geldes: Das NS-Propaganda-Schrifttum. Das Buch der Bücher Hitlers Mein Kampf - Vom Konkurrenten zum >Vordenker<: Rosenbergs Mythus - Die >Nummer 12< der NSDAP: Philipp Bouhler - Dr. med. Ahlswede: Geister-Schreiber im Dollar-Paradies - >Unser Doktor Joseph Goebbels als Journalist und Buchautor - Weiche Propaganda in Reinkultur: Die Reemtsma Cigaretten-Bilderalben - Von Auflagenmillionären und "gewerblicher Bienenzucht"; 3. Im Westen was Neues: Konjunktur der Kriegsbücher. Vom Schützengraben an den Schreibtisch - Frontkämpfer in Hitlers Diensten: P. C. Ettighoffer, Werner Beumelburg, Hans Zöberlein - Über die Fronten hinweg: Die deutsch-französische Liebesgeschichte von Andre und Ursula - Geschäfte mit dem Heldentod: Von Kaisers Korvettenkapitän Fritz Otto Busch zu Hitlers U-Boot-Kommandant Günther Prien; 4. Lachendes Leben, lustiges Volk: Humor und Komik. Maulkorb für den >Führer<? Die Bestseller von Heinrich Spoerl - Amüsantes von der Stange: Banzhafs lustige Sammlungen aus dem Hause Bertelsmann - Harmlose Unterhaltung? Wilhelm Busch, Ludwig Thoma oder O. E. Plauen im Kriegseinsatz -Vom KZ-Insassen zum Erfolgsautor: Ehm Welk und die Heiden von Kummerow; 5. Von A(rzt) bis Z(ukunft): Das moderne Unterhaltungsbuch, seine Themen und Autoren. Geschichte einer jungen Ärztin: Angela Koldewey - Bilderbücher für Verliebte: Reinhold Conrad Muschler, Dinah Nelken - Gesellschaftsromane am Abgrund: Hans Fallada - Georg von derVring: Die Spur der Kriminalromane - Zurück in die Zukunft: Hans Dominik und Co.; 6. Wa(h)re Volksliteratur: Karl May, Courths-Mahler und die Helden der Schmökerhefte. Sogar der >Führer< liest Karl May! - Die literarische Halbwelt von Hedwig Courths-Mahler bis Ludwig Ganghofer - Feindbild >Pulp Fiction< - Jugendgefährdung anno 33: Sun Koh, der Erbe von Atlantis - Ein >Neger< verschwindet: Die schleichende Anpassung an den Zeitgeist - Im Auftrag von Partei und Wehrmacht: Schmökerhefte als Propagandavehikel - Biene Maja, Heidi, Lederstrumpf: Kleiner Ausflug zum Kinder- und Jugendbuch; 7. Fremde Erzählkunst: Bestseller aus dem Ausland. Auf der schiefen Bahn: Der Schweizer John Knittel und seine Via Mala - "Erschreckend hohe Zahl von Übersetzungen" - Ein schottischer Arztroman: A. J. Cronins Zitadelle - "Bucherfolge wie einen Motor konstruieren": Vom Winde verweht - Nordische Autoren: Trygve Gulbranssen und Knut Hamsun - Der Tod des kleinen Prinzen: Antoine de Saint-Exupery; 8. Im Schatten der Klassiker: Die gehobene Literatur. Zwischen Herrschaftssicherung und Anarchie: Von Lichtenberg zu Goethe - Kultbücher der Kriegsgenerationen: Rilkes Cornet und Flex` Wanderer zwischen beiden Welten - Hesse, Frisch, Bergengruen: Aus dem Dritten Reich in den Literaturkanon der Nachkriegszeit - Fin-de-siecle: Bindings Opfergang, Carossas Das Jahr der schönen Täuschungen - Vom "Wunsch-" zum "Glückwunschkind": Ina Seidel - Die Königsdisziplinen: Dramatik und Lyrik im Bestsellerformat von Hanns Johst bis Eugen Roth; 9. Blut ohne Boden: Die Erfolge nationalsozialistischer Autoren, Einmal Großstadt und zurück - das Leben der Kuni Tremel-Eggert - Barb. Roman einer deutschen Frau oder Wie der typische NS-Bestseller entstand - Die Vorgeschichte: Gustav SchröersWeg vom Heimatroman zum Blubo-Epos - Der Stichwortgeber: Hans Grimm mit Volk ohne Raum - Dichter und Deuter der >Bewegung<: Hanns Johst, Hans Friedrich Blunck, Will Vesper - Der Nachruhm der Heimatdichter: Josefa Berens-Totenohl, Felicitas Rose; 10. Feldgrau schafft Dividende: Lesefutter für den Krieg. Zielgruppe Wehrmacht: Die Feldpost des Völkischen Beobachters - Lesehunger und Bücherboom im Krieg - Wie kam das Buch zum Landser? Von der Bücherspende der NSDAP bis zur Zentrale der Frontbuchhandlungen - Lesestoff für den Vernichtungskrieg: Autoren und Themen - Verkaufsschlager mit versteckter Botschaft: Ernst Jüngers Auf den Marmorklippen; Die Spur der Bestseller. Vom Schulbuch zur Heimatdichtung -Taschenbuch und Normvertrag: Schritte zu einem modernen Buchmarkt -Von Literaturverfilmungen und Fernseh-Rezensionen: Das Buch im Spiegel der Medien - Sieg oder Niederlage: NS-Literaturpolitik vom Ende her betrachtet - Stiller Triumph der Aufmüpfigkeit?; Anhang: Ausgewählte Bestseller und ihre Auflagen - Anmerkungen - Bibliografie - Abbildungsnachweis - Register der Personen, Titel und Institutionen - Danksagung; --- Zustand: original illustriertes kartoniertes Taschenbuch mit Deckel- + Rückentitel, mit einigen Abbildungen. Mängelexemplar, 5cm Einschnitt im hinteren Deckel, sauber überklebt, sonst wohlerhalten ISBN: 9783596192977
[SW: TB; Bücher; Lesen; Leseverhalten; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte;]
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Bestell-Nr.: 66762 - gefunden im Sachgebiet: Nationalsozialismus
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Der Volkssport-Prozess; Ein Tatsachenbericht nach den stenographischen Protokollen und den Zeitungsmeldungen über die Brünner Gerichtsverhandlungen vom 8. August bis 14. September 1932; N.S.P.-Verlag / Aussig, Gr. Wallstr. 15; 1932. Auflage: 2; 472 S.; Format: 16x23 Nach der Beschlagname 2. Auflage. Inhalt: Vorwort; Kurze Inhaltsangabe; Das Vorspiel; Das Verbot des Volkssportverbandes; Rudolf Jung: Reichspräsidentenwahl, Hitler und die Tschechoslowakei; Innenminister Slawik über die VS.-Verhaftungen; Auflösung des nat.-soz. Jugendverbandes; Das Hakenkreuz verboten; Maforyk und der Nationalsozialismus; Volksverrat der Regierungsdeutschen; Die Erhebung der Anklage: Die Anklage nach § 2 des Schutzgesetzes; Einsprüche gegen die Anklage; Dr. Davids Beweisantrag für Metzner; Der Innenminister und die Verfolgung der Nazi; Hans Krebs: Abrechnung mit Spinas Neustädter Rede; Hitler und die Tschechen; Verhandlung vor dem Prager Gericht; Der Prozeß in Brünn: Vorberichte der Presse; 1. Verhandlungstag, 8. August; 2. Verhandlungstag, 9. August; 3. Verhandlungstag, 10. August; 4. Verhandlungstag, 11. August; 5. Verhandlungstag, 12. August; Die Presse nach der 1. Prozeßwoche; Hetzarbeit der tschechischen Presse; 6. Verhandlungstag, 16. August; 7. Verhandlungstag, 17. August; Auffallendes vom Brünner Prozeß; 8. Verhandlungstag, 19. August; 9. Verhandlungstag, 20. August; Die Haft der Fünf; 10. Verhandlungstag, 22. August; 11. Verhandlungstag, 23. August; 12. Verhandlungstag, 24. August; Beitrag zur Funkreform; 13. Verhandlungstag, 25. August; 14. Verhandlungstag, 26. August; 15. Verhandlungstag, 29. August; 16. Verhandlungstag, 30. August; 17. Verhandlungstag, 31. August; 18. Verhandlungstag, 1. September; 19. Verhandlungstag, 2. September; 20. Verhandlungstag, 3. September; Pressestimmen; 21. Verhandlungstag, 8. September; Zwei Volkssportleute in Warnsdorf freigesprochen; 22. Verhandlungstag, 9. September; 23. Verhandlungstag, 10. September; Wortlaut der §§ 2 und 17 des Schutzgesetzes; 24. Verhandlungstag, 12. September; 25. Verhandlungstag, 13. September; 26. (letzter) Verhandlungstag, 14. September; Stimmen der Presse; Dem Urteil entgegen; Das Urteil: Verkündung in Brünn am 24. September 1932; Zeitungsstimmen zum Urteil; DNSAP. und der Volkssportprozeß; Ausführliches Inhaltsverzeichnis. --- Extrem selten!; --- Zustand: 2--, original farbig illustrierte Broschur, mit Zeichnungen im Text + Abbildungen auf Tafeln, Bücherwerbung, geringe Altersspuren, kleiner Einriß am oberen Kapital, sonst ordentlich
[SW: Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Protektorat Böhmen; Mähren; Tschechoslowakei; Diplomatie; Presse; Medien; press; Rechtswissenschaften]
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Bestell-Nr.: 43239 - gefunden im Sachgebiet: Politik
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IB - Illustrierter Beobachter: Frankreichs Schuld; Reihe: Illustrierter Beobachter (Sondernummer); Franz Eher Nachf. / München + Bibliographisches Institut / Leipzig; 1940. Auflage: EA; 48 S.; Format: 27x37 Nazi-Propaganda-Hetzschrift gegen Frankreich; --- Aus dem Inhalt: Der Feind deutscher Einheit; Frankreichs Drang nach Osten; Das Kesseltreiben gegen das Reich; Frankreich im Weltkrieg; Die Sadisten am Rhein; Frankreichs Krieg an der Ruhr; Der Volkstod; Verjudung und Verniggerung; Elend im reichen Frankreich; Skandale und Korruption; --- Verantwortlich: Chef der Zentralschriftleitung des Eher-Verlages SA.-Obergruppenführer Wilhelm Weiß. Hauptschriftleiter des "IB." Dietrich Loder, Stellvertreter: Dr. Hans Diebow; --- Des Heft besteht aus dem eigentlichen 48seitigen Heft + als zusätzlicher Umschag 1 farbig illustrierte großformatige Faltkarte mit verschiedenen Karten); --- LaLitZ 473; --- Zustand: 3+, original illustriertes Heft mit Deckeltitel, mit Zeichnungen, Abbildungen + Karten. Alters- + Gebrauchsspuren, Einriß am letzten Blatt ordentlich geklebt, insgesamt recht ordentlich.
[SW: Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung; Zeitungen; Newspapers; Zeitschriften; Periodicals; Zeitungswesen; Journalismus; Frankreich; France; Europa; 2. II. Weltkrieg; Militaria; Militärgeschichte; Krieg; Kriegsgeschichte; Wehrmacht; Military History; 2. II. Second World War; WW II;]
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Bestell-Nr.: 50061 - gefunden im Sachgebiet: Zeitungen - Zeitschriften - Periodicals
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McClatchie, Stanley (USA): Sieh: Das Herz Europas; Verlag Heinrich Hoffmann / Berlin; [1937]. Auflage: EA; 252 S.; Format: 24x30 Selten!; --- Propagandawerk des Amerikaners (deshalb vermutlich auch nicht in der "Liste der auszusondernden Literatur" aufgeführt) McClatchie, der das blühende Deutschland unter Hitler vorstellt. Die Erfolge Deutschlands bei den Olympischen Spielen, der Autobahnbau, die Erfolge in der Luftfahrt einschließlich der Zeppeline und das soziale Klima werden als vorbildlich dargestellt; --- Inhalt: Vorwort; Heil Hitler; Adolf Hitlers Lebensweg; Weltkrieg!; Versailles; SA.; Deutschlands Wahl: Moskau oder Adolf Hitler; Aufschwung; Die Straßen Adolf Hitlers; Partei-Bauten; Verkehr; Olympische Spiele; Hitler-Jugend; Stadt und Land; Arbeitsdienst; Volksgemeinschaft; KdF.-Reisen; Familie; Juden; Nazi-Greueltaten (nur ironisch, da es so etwas nicht gibt); Das Herz Europas; Herzhaftes Volk; Kinder usw.; Verzeichnis der Bilder; --- Zustand: 3+, original farbig illustriertes Halbleinen mit rotem Deckel- + goldenem Rückentitel, mit unzähligen, teils ganzseitigen sw.-Abbildungen in Kupfertiefdruck. Einband etwas fleckig + berieben, Ecken gestaucht, Papier gebräunt, Vor- + Nachsatz sauber herausgetrennt, Block nicht ganz fest, Bücherei-Stempel, innen ordentlich
[SW: Fotografie; Fotographie; Photographie; Fotos; Lichtbilder; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Nazi-Regime; Deutschland; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Zeitgeschichte; Propaganda; Agitation; Weltanschauung;]
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Bestell-Nr.: 52857 - gefunden im Sachgebiet: Photographie
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WK II - 2. Weltkrieg: Nachrichten für die Truppe, Nr. 330, 12. März 1945. Leitartikel: Alle Gegenangriffe zerbrechen. Amerikaner erweitern Remagen-Brückenkopf; Reihe: Nachrichten für die Truppe; 1945. 4 S.; Format: 22x31 "Feindpropaganda"; Von April 1944 bis Kriegsende fabrizierten die englischen und amerikanischen Geheimdienste eine deutschsprachige Tageszeitung, die per Flugzeug über den deutschen Truppen abgeworfen wurde. Da die Zeitung nicht offen antifaschistisch verfaßt wurde, sondern recht nüchtern über den Vormarsch der Alliierten berichtete und auch andere Nachrichten aus Nazi-Deutschland enthielt, war sie bei den deutschen Landsern recht beliebt, da dies zumeist ihre einzige Informationsquelle war - meist wurden sie jedoch auf dem "stillen Örtchen" verbraucht; --- Inhalt: Frauen und Kinder retten! Stettin, Kolberg und Danzig rufen um Hilfe; Die letzte Hoffnung des Führers; Heldengedenkfeier diesmal nur mit dem Reichsmarschall; Eichenlaubträger; Was kraucht denn dort im Busch? Ein Kamerad zur Lage; Granatsplitter: SS-OGruF. Paul Hausser; Auf den Seehund gekommen; Weltanschauung auch unter Wasser; Abgeschnitten und abgeschrieben; Vorsichtsmassnahme; Die letzten 21 Tage; Führerwort; Brandpäckchen legen fünf Parteiführer-Höfe in Asche; Was Dr. Goebbels in Rheydt vergass; Werk-Stillegung schwächt Abwehr; Parteiführer finden neue Wege für Devisenschiebung; 290 Kranke werden evakuiert, denn: Frau Himmler braucht Luftveränderung; Ganze HJ-Einheit bekam Sturmabzeichen; Stettin und Danzig in Not; Essen geht in Flammen auf. Der schwerste Tages-Angriff des Krieges; Brennende "Robert Ley" abgeschrieben; 20. Schnellbomber-Angriff auf Berlin; Portugal - Spanien 2: 2; Berlin bietet Riesensumme für Alfieri-Memoiren; Bombardement der Ruhr führt zu Massenflucht; Tschechen-Regierung von Schweiz anerkannt; Westfront. 21000 ergeben sich; --- Zustand: 3+, original Faltblatt mit Karte + Abbildungen
[SW: 2. II. Weltkrieg; Militaria; Militärgeschichte; Kriegsgeschichte; Geschichte; Wehrmacht; Military History; 2. II. Second World War; WW II; Nationalsozialismus; NS.; Drittes 3. III. Reich; Deutsche Geschichte; Politik; 1933 - 1945; Nazi-Regime; Zeitgeschichte; Propaganda; Feindpropaganda; Periodicals;]
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Bestell-Nr.: 55250 - gefunden im Sachgebiet: WK II - 2. Weltkrieg
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