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Foreman, Michael/Schindler, Regine Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe

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Foreman, Michael/Schindler, Regine Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe Bohem Press 2000 Hardcover 28 S. 285x252 mm ISBN: 9783855813612 mit leichten Gebrauchsspuren: etwas berieben am oberen und unteren Buchrücken sowie den Ecken! Mit einigen kleinen Druckstellen im vorderen Buchdeckel! Seiten sauber - wie neu! Absolute Rarität! Die Katze, die sich uns nicht namentlich vorstellt, lebt in einem Stall mit Kühen, Ziegen und einigem Federvieh. Die Kühe findet sie nur allzu plump und dümmlich. Aber sie haben, selbst aus Katzensicht, den unbestreitbaren Vorteil, dass sie sehr viel Wärme an ihre Umgebung abgeben. Besonders in jener so bitterkalten Nacht ist die Katze froh, dass die Kühe sie mit ihren warmen, dicken Bäuchen und ihrem Atem ein wenig wärmen. Die Katze legt sich stets in der Krippe nieder, denn sie möchte nicht die Fusstritte der anderen Tiere zu spüren bekommen. Doch sie schläft natürlich nicht, denn sie ist ja eine geübte Mäuse-Fängerin. Sie erzählt uns gerade wie unangenehm Esel sind und dass sie froh ist, dass ein solches Grautier nicht in ihrer Mitte lebt, da erfahren wir auch, warum die Katze uns eine ihrer weiteren Abneigungen mitteilt. Denn in dieser Nacht öffnet sich die Stalltür und ein Mann und eine Frau, die von einem Esel getragen wird, kommen aus der bitterkalten Winternacht zu ihnen. Die Katze traut dem traurigen Blick des Esels nicht über den Weg, als er zu der Frau hinüberblickt, die mit letzter Kraft auf das Stroh niedersinkt. Die Katze fragt sich, ob die Frau wohl krank ist. Doch dann begreift sie, dass die Frau ein Kind zur Welt bringt. Zunächst ist das getigerte Tier auch über das Schreien des Babys nicht gerade erfreut und als sie noch dazu aus ihrer Krippe „;komplimentiert“; wird, ist sie entrüstet. Dann ist in der feierlichen Stille des Stalls auch noch das Blöken von Schafen zu hören – nach Meinung der Katze die dümmsten Tiere der Welt. Die Schafhirten fallen vor dem Kind nieder, das nun in der Krippe liegt. Doch die „;plumpen“; Kamele, die ihre Köpfe durch die mit Sackleinen verhängten Fenster stecken, kündigen weiteren Besuch an: Drei Männer, gekleidet wie Könige, bringen kostbare Geschenke für das Kind mit. Alle blicken nun ehrfuchtsvoll zum dem winzigen Kind in der Krippe auf und fallen vor ihm nieder – sogar die schwerfälligen Kühe. Doch dann erstarrt die Katze vor Schreck: Mäuse tasten sich vorsichtig an ihr vorbei, sie wollen zum Kind. Immer mehr Mäuse kommen hinzu, bis sie in einem großen Kreis vor der Krippe stehen bleiben. Nach und nach geht schließlich der hohe Besuch – auch die junge Familie verlässt den Stall. Aber etwas merkwürdiges ist in dieser Nacht geschehen: Von diesem Tag an jagt die Katze keine Mäuse mehr und alles ist anders geworden. Ein wirklich intolerantes Exemplar von Katze finden wir in dieser Weihnachtsgeschichte vor. Es mag auch nicht so recht in die andächtige Stimmung dieser Nacht passen, wie das geschmeidige Tier so von anderen spricht: Die Kühe haben Glotzaugen (dabei „;glotzt“; sie den Betrachter auf besagtem Bild nicht minder an) , die „;Zappel-Ziegen“; streiten immerzu, die Esel sind scheinheilig und die Kamele geifern, spucken und stinken …Na, bravo! Man fragt sich, was so ein „;Miesepeter“; in einer Geschichte über die Heilige Nacht zu suchen hat. Alle Tiere scheinen die Besonderheit des Ereignisses zu erahnen, nur die Katze wundert sich. Oder doch nicht? Sitzt sie nicht ebenso andächtig wie die anderen Tiere dort, derartig gebannt, dass selbst die kleinen Mäuse, die sie doch sonst so unnachgiebig jagt, an ihr vorbeikommen können, um auch dem himmlischen Kind nahe zu sein? Sie beobachtet, so können wir auf den intensiven und stimmungsvollen Illustrationen stets entdecken, die Szenerie genau. Und auch als die Besucher die Tiere verlassen schaut sie ihnen neugierig nach. Ihr Katzenverstand scheint das Wunder nicht begriffen zu haben, ihr Herz aber umso mehr. Denn sie verschont nun jene, die am meisten auf sich genommen haben, um dem Kind nahe zu sein: Die Mäuse. Sie sind die „;geringsten“; und haben am meisten riskiert. Eine schöne Botschaft denn sie besagt, dass sie sich durch ihren Mut, „;Ihre kleinen Kugelaugen flatterten von mir zum Kindlein und wieder zurück“;, die Achtung der Katze verdient haben – so dass sie ihnen von da an wohl nachjagt, sie aber niemals mehr fängt. Es ist ein bekanntes Thema, dass die heilige Nacht Mensch und Tier in ihrem Wesen verändert. So wird in dieser Geschichte das Herz einer intoleranten Katze weiter und ihre Nächstenliebe zu den anderen, auch noch so kleinen Geschöpfen geweckt. Die dichten und stimmungsvollen Illustrationen, die ebenfalls von Michael Foreman stammen, scheinen diese Wahrheit, im Kontrast zu den subjektiven Beobachtungen der Katze, deutlich wiederzugeben. Mit keinem Wort wird jenes Wunder der Heiligen Nacht hervorgehoben, die Bilder jedoch sprechen eine ganz eigene, feierliche Sprache, die auch die ganz jungen Leser erahnen lassen, dass sich in diesen Momenten etwas sehr bedeutungsvolles ereignet. Die in Aquarell-Technik angelegten kräftigen und erdigen Farben, in denen aber geheimnisvolle Lichtinseln Intensität und Wärme abgeben, zeigen eindrucksvoll Momente des Innehaltens. Besonders schön wirkt da der Augenblick, da Maria ihr neugeborenes Kind in den Armen hält und es stillt. Das – im wahrsten Sinne des Wortes – erleuchtete Kind vermag auch die Tiere mit seinem Glanz zu erhellen und wir sehen deren wachsamen und erfurchtsvollen Blicke. Zum Ende der Geschichte hin, als auch die drei Weisen still dem Kind huldigen, scheint der gesamte Raum erhellt zu sein, als stünde in dessen Zentrum ein warmes, helles Feuer. Die farbigen Inseln zwischen den Erdtönen werden durch das warme Licht zu strahlendem Blau und leuchtendem Rot. Die Sprache ist knapp gehalten und wendet sich direkt an die Leser. Ganz aus „Katzensicht“; erzählt, erhalten wir eine auf Katzenverstand eingeschränkte Sichtweise, die andere Details außer Acht lassen. Das macht die Hauptdarstellerin glaubhaft und Kinder mögen die eine oder andere Spitze der kleinen „;Samtpfote“; ganz amüsant finden. Einige Ausdrücke aber wirken ein wenig irritierend im Erzählfluss wie zum Beispiel der Ausdruck „echt schön“, den wir eher aus dem Umgangssprachlichen kennen. Alles in allem aber ist es Regine Schindler, von der die Deutsche Fassung stammt, gelungen, eine lebendige und authentische Erzählung zu transportieren. Fazit: Eine ganz andere Weihnachtsgeschichte über die Geschehnisse im Stall zu Bethlehem: Die Heilige Nacht aus Katzensicht. Sehr stimmungsvolle Bilder zeigen eine andere Wahrheit, als jene, die die intolerante Katze uns zu erzählen scheint. Aber auch sie begreift mit ihrem Herzen, dass ihr etwas Wunderbares widerfahren ist. Vielleicht ein „Stoff“; über den so manches Kind ein wenig länger nachdenken wird.
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Original Autogramm Alfred Grosser Soziologe Publizist /// Autogramm Autograph signiert signed signee

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Grosser, Alfred : Original Autogramm Alfred Grosser Soziologe Publizist /// Autogramm Autograph signiert signed signee Postkarte Blankopostkarte mit aufmontiertem Zeitungsportrait Grossers von Alfred Grosser mit Widmung ("Für Tobias / mit herzlichen Wünschen 23.6.93" mit schwarzem Stift signiert.- Persönlich bei einem Vortrag Grossers gesammelt /// Wikipedia: Alfred Grosser (* 1. Februar 1925 in Frankfurt am Main) ist ein deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Sein Vater Paul Grosser (1880–1934) war Direktor einer Frankfurter Kinderklinik, Sozialdemokrat und jüdischer Herkunft, außerdem Freimaurer, nach den Angaben von Grosser, weshalb er 1933 mit seiner Familie nach Frankreich emigrierte. Durch eine Verordnung des Justizministers Vincent Auriol am 1. Oktober 1937 wurde seiner verwitweten Mutter Frau Lily Rosenthal und somit auch ihm die französische Staatsbürgerschaft verliehen, was sie davor bewahrte, von der Regierung Daladier im September 1939 wie die anderen von Hitler verfolgten Deutschen als „Feinde“ in französischen Lagern interniert zu werden. Er studierte Politikwissenschaft und Germanistik und war ab 1955 Inhaber eines Lehrstuhls am Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) in Paris. 1992 wurde er als Studien- und Forschungsdirektor an der Fondation nationale des sciences politiques emeritiert. Alfred Grosser, 1975 Alfred Grosser (1929/30) als Kind in Frankfurt. Grosser war ab 1965 Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen und Fernsehanstalten. Unter anderem schrieb er politische Kolumnen für die Tageszeitungen La Croix und Ouest-France. Er setzte sich sehr für die deutsch-französische Verständigung ein. Neben Joseph Rovan (1918–2004) ist Grosser ein herausragender französischer Intellektueller mit deutsch-jüdischen Wurzeln. Er hat sich in der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart für die deutsch-französischen Beziehungen eingesetzt und war einer der intellektuellen Wegbereiter im Vorfeld des Elysée-Vertrags. Bei zahlreichen Reisen und Vorträgen in Deutschland und Frankreich hat er an der Aussöhnung der Nachbarländer mitgewirkt und sie gefestigt.[2] Grosser definierte sich als „Atheist, der dem Christentum nahe steht“.[3] Haltung zu Israel Grosser ist bekannt als Gegner der israelischen sowie zum Teil auch der französischen Regierungspolitik. Seit einigen Jahren vertritt er die These, dass „Israelkritik“ in Deutschland nicht erlaubt sei und eine Keule gegen die Deutschen geschwungen werde, die besage „[...] ich schlage Dich mit Auschwitz [...]“. Er bekräftigte damit ausdrücklich die Position und Formulierung Martin Walsers, die 1998 zu einem Eklat geführt hatte. Grosser ist außerdem der Meinung, die Politik Israels fördere den Antisemitismus.[4] Aus Protest gegen die aus seiner Sicht unausgewogene Nahost-Berichterstattung verließ der Publizist im Jahr 2003 den Aufsichtsrat des französischen Magazins L’Express: „Die Chefredaktion hatte nur zögernd meine positive Rezension eines israel-kritischen Buches veröffentlicht. In der folgenden Nummer druckte man einen Sturm Leserbriefe, die mich beschimpften.“[5] Anlässlich der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises 2007 durch den Focus-Herausgeber Helmut Markwort an Henryk M. Broder kritisierte Alfred Grosser beide als des Börnepreises und einer Verleihung in der Frankfurter Paulskirche für nicht würdig.[6] Hintergrund war eine vom Focus nicht abgedruckte positive Rezension Grossers über ein Buch von Rupert Neudeck, in dem dieser Israel als Apartheidstaat bezeichnet. Grosser war Hauptredner bei der am 9. November 2010 von der Stadt Frankfurt am Main veranstalteten Gedenkfeier an die Pogromnacht in der Paulskirche, wofür Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth im Vorfeld von verschiedenen Seiten kritisiert worden war. Mitglieder des Zentralrats der Juden in Deutschland hatten gedroht, die Feier zu verlassen, sollte Grosser „ausfallend gegenüber Israel“ werden.[7] Roth erklärte daraufhin, einige Äußerungen Grossers seien ihr nicht bekannt gewesen, verteidigte jedoch dessen Einladung, da er sich „viele Jahrzehnte um die Aussöhnung der Völker bemüht“ habe.[8] Der befürchtete Eklat blieb aus. Sowohl Grosser als auch der Redner des Zentralrats der Juden, Vizepräsident Dieter Graumann, waren bei der Gedenkfeier um Mäßigung bemüht und gaben sich symbolisch die Hand.[9] In einer Rezension verteidigte Grosser die umstrittene Heinz-Berggruen-Biographie von Vivien Stein (Berggruens „Wille, keine Steuern zu zahlen [...] sollte ernst genommen werden.“).[10] Zugleich kritisiert er darin Michael Naumann, der als Staatsminister für Kultur den Kauf der Sammlung Berggruen seinerzeit betrieben hatte. Naumann wies den Vorwurf Grossers zurück, er sei „Antworten schuldig“ geblieben, und zeigte sich seinerseits verwundert darüber, dass Grosser als Rezensent nicht auf die „negativ-dialektische Variante jenes Antisemitismus“ einging, die in Vivien Steins Vorwurf zu erkennen sei, Berggruen habe sich nicht offensiv zu seinem Judentum bekannt.[11] In der Debatte um den Grass-Text Was gesagt werden muss verteidigte er dessen Autor. Grass habe zwar seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS zu lange verschwiegen, jedoch: „Es gab damals 900.000 junge Deutsche, die in der Waffen-SS waren, nicht aber in der SS.“ Er wiederholte seine Ansicht, dass sachliche Kritik an israelischer Politik in Deutschland tabuisiert sei: „Es heißt aber immer sofort, das sei Antisemitismus.“ Grosser sagte außerdem: „Die israelische Regierung provoziert.“ Und: „Um von der eigenen Politik etwa gegen die Siedler abzulenken, braucht man die Gefahr aus Iran.“[12] Arno Widmann bezeichnete es im Januar 2015 als grotesk, dass mehr als die Hälfte des Wikipedia-Artikels über Grosser dessen Kritik an der israelischen Politik und die Kritik an der Kritik einnehme. Grosser habe vor Langem deutlich gemacht, wie wenig wichtig ihm „seine Jüdischkeit ... im Gesamt seiner politisch-religiösen Überzeugungen“ sei, „wie er an der Seite Israels steht, wenn es bedroht ist, aber keinen Grund sieht, darüber hinwegzusehen, wie es das Leben, die Existenz der Palästinenser bedroht.“[13] An seinem 90. Geburtstag bestritt er am 1. Februar 2015 im Deutschlandfunk das „Interview der Woche“ mit Aufsehen erregenden Aussagen zu vielen aktuellen und nicht mehr ganz so aktuellen politischen Fragen, hauptsächlich zur französischen und zur deutschen Politik und Kultur, insbesondere zum deutsch-französischen Verhältnis. Z. B. bezeichnete er Merkel und Hollande als im Grunde beide sozialdemokratisch (nicht sozialistisch), äußerte sich zu Marine Le Pen und ihrem Vater und kritisierte die französische Gefängnispolitik, „weil sie Mörder produziere“. Dabei bezog er sich auf die Unruhen in den Vorstädten in Frankreich und auf die Morde an den Redakteuren von Charlie Hebdo (7. Januar 2015). (Dieses Interview ist im Abschnitt „Gespräche“ wiedergegeben. Ein Teil der Aussagen wurde vom Deutschlandfunk in den Tagesnachrichten explizit erwähnt.[14]) // Autogramm Autograph signiert signed signee /// Standort Wimregal PKis-Box1-U037
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Original Autograph Trude Hesterberg (1892-1967) /// Autogramm Autograph signiert signed signee

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Hesterberg, Trude : Original Autograph Trude Hesterberg (1892-1967) /// Autogramm Autograph signiert signed signee Ufa, Photopostkarte Photopostkarte schwarzweiss, bildseitig von Trude Hesterberg mit schwarzem Stift signiert /// Gertrud Johanna Dorothea Helene Hesterberg, genannt Trude (* 2. Mai 1892 in Berlin; † 31. August 1967 in München), war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin, Kabarettistin, Chansonsängerin, Soubrette und Operettensängerin sowie Gründerin und Leiterin einer Kabarettbühne. Den Vornamen Gertrud änderte sie zu Beginn ihrer Gesangsausbildung in Gertrude ab, weil er so einen poetischeren Klang hatte. Trude Hesterberg wurde zunächst von ihrer Tante, einer Opernsängerin, privat unterrichtet. Zuerst sträubte sich ihr Vater gegen die Ambitionen seiner Tochter, stimmte dann aber dem kostenlosen Gesangsunterricht zu. Später übernahm Frau Brieger-Palm die Gesangsausbildung, deren Kosten der Vater nur widerwillig zustimmte. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im Rahmen einer Schüleraufführung im Beethoven-Saal in Berlin. Felix Robert Mendelssohn begleitete sie zu diesem Auftritt auf dem Cello. Ihre klassische Gesangsausbildung begann sie am 1. August 1911 bei Rotmühl am Stern’schen Konservatorium. Den begonnenen Unterricht musste Trude einige Zeit vor ihrem Vater geheim halten. Sie finanzierte die teuren Unterrichtsstunden mit dem Verkauf von selbstgezogenen Erdbeeren und Eiern ihrer Hühner. Obwohl ihr Vater gegen den Unterricht war, konnte Trude ihre Ausbildung fortsetzten. Durch ihre Freundschaft zu Suse Hollaender, der Tochter von Gustav Hollaender, dem Direktor des Stern’schen Konservatoriums, lernte Trude Suses Onkel Felix Hollaender kennen. Er verhalf ihr 1912 zu ihrem ersten Engagement in George Dandin von Molière, an der Seite von Alexander Moissi. Sie übernahm die Rolle der Climène und erhielt ein Jahresengagement an den Kammerspielen in Berlin, als Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin für eine Monatsgage von 115,00 Mark. Ihre erste Filmrolle in einem Stummfilm erhielt sie 1912 in dem Streifen Im Goldenen Käfig. Gleichzeitig hatte sie kleinere musikalische Auftritte am Deutschen Theater in Berlin und als Chansonnière in einem Café am Kurfürstendamm. Daneben wurde sie für Operettenrollen besetzt. Weitere Filmrollen und Kabarettauftritte wechselten sich ab. Sie trat im berühmten Berliner Wintergarten (1915) und im Kabarett Schall und Rauch (1919) mit Liedern nach Texten von Kurt Tucholsky, Friedrich Hollaender und auch Erich Kästner auf. 1921–1945 Im Jahr 1921, als Trude Hesterberg auch in dem Stummfilm Friedericus Rex eine Rolle erhielt, gründete sie die Wilde Bühne, eines der ersten politisch-literarischen Kabaretts. Als Hausautor fungierte Walter Mehring, ein ständiger Autor war auch Leo Heller, der ihr sein Buch Aus Kneipen und Kaschemmen (Delta-Verlag, Berlin 1921) widmete. Nach einem verheerenden Brand 1923 war sie gezwungen, wieder Operetten-Engagements anzunehmen. Obwohl sie nie eine Hauptrolle erhielt, war Trude Hesterberg auch im Tonfilm erfolgreich, unter anderem in Stürme der Leidenschaft (1931) und Ein blonder Traum (1932). Heinrich Mann hatte eigentlich daran gedacht, sie mit der Hauptrolle im Blauen Engel zu betrauen, doch dann setzten sich andere durch. Weiterhin trat sie im Kabarett und auf der Revuebühne auf: Im Kabarett der Komiker war sie ebenso zu sehen wie in verschiedenen Charell-Revuen im Großen Schauspielhaus. 1933/1934 gründete Trude Hesterberg in Berlin das Kabarett Musenschaukel im Pavillon Mascotte in der Behrenstraße, wo auch die junge Rotraut Richter zeitweilig auftrat, das jedoch nach kurzer Zeit vom Reichspropagandaministerium verboten wurde. Nach 1945 Nach dem Krieg zog Trude Hesterberg nach München. Dort hatte sie u. a. Gastengagements am Gärtnerplatztheater, beispielsweise in dem Musical Fanny an der Seite von Christine Görner. Die Künstlerin wirkte noch in einigen Nachkriegsfilmen mit, darunter Die Geschichte vom kleinen Muck (1953), Unter den Sternen von Capri (1953), Der Zigeunerbaron (1954) und an der Seite von Heinz Rühmann und Heli Finkenzeller im Briefträger Müller. In ihrem Testament stiftete sie den Hesterberg-Ring für die beste deutsche Chansonsängerin, der 1967 erstmals verliehen wurde. Trude Hesterberg wurde 1962 mit dem Filmband in Gold für „langjähriges und hervorragendes Schaffen im deutschen Film“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde hier zum ersten Mal vergeben. Ihr ist ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet. Im Alter von 75 Jahren starb Trude Hesterberg am 31. August nach längerem Herzleiden in München. Sie ist auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt (Grab Nr. 97-U-197).[2] Zitate „Groß, schlank und kapriziös steht sie da. Scharf, in jeder Bedeutung des Wortes, auf der Schneide zwischen Dame und „Dame“. Jede Bewegung sprüht Temperament. Die Hesterberg tanzt mit der Kehle, singt und trällert mit den Beinen, macht alles gleichzeitig, ist ausgelassen in Stimmung. Frech, gutmütig, schnippisch und voll Wärme - je nach Bedarf.“ – Pem[3] Filmografie 1912: Im Goldenen Käfig 1912: Die Tänzerin 1914: Die Hochstaplerin 1916: Die Reise ins Jenseits 1916: Ein Schwerenöter 1917: Die Eheschule 1917: Das Telephonkätzchen 1918: Der Fall Rosentopf 1921: Der Roman eines Dienstmädchens 1922: Fridericus Rex 1925: Varieté 1925: Vorderhaus und Hinterhaus 1926: Mädchenhandel – Eine internationale Gefahr 1926: Manon Lescaut 1927: Der Juxbaron 1927: Laster der Menschheit 1928: Zwei rote Rosen 1928: Die kleine Sklavin 1929: Der Sträfling aus Stambul 1929: Aufruhr im Junggesellenheim 1931: Stürme der Leidenschaft 1932: Ein blonder Traum 1934: Der Fall Brenken 1935: Der grüne Domino 1936: Der Raub der Sabinerinnen 1937: Der Unwiderstehliche 1941: Jakko 1943: Am Ende der Welt 1949: Um eine Nasenlänge 1949: Der blaue Strohhut 1949: Das Geheimnis der roten Katze 1950: Aufruhr im Paradies 1950: Die Nacht ohne Sünde 1951: Corinna Schmidt 1952: Alraune 1953: Unter den Sternen von Capri 1953: Die geschiedene Frau 1953: Briefträger Müller 1953: Die Geschichte vom kleinen Muck 1953: Jonny rettet Nebrador 1954: Der Zigeunerbaron 1955: Der fröhliche Wanderer 1955: Sonnenschein und Wolkenbruch 1955: Oh – diese „lieben“ Verwandten 1956: Der schräge Otto 1956: Das alte Försterhaus 1957: Nachts im Grünen Kakadu 1957: Es wird alles wieder gut 1958: Skandal um Dodo 1962: Auf Wiedersehn am blauen Meer /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Standort Wimregal HAA-Box4-U002
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Vick, Hans:  Sagen und volkskundliche Überlieferungen aus dem Kreise Hagenow.

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Vick, Hans: Sagen und volkskundliche Überlieferungen aus dem Kreise Hagenow. Schwerin, Petermänken Verlag, 1959. 134 S. Antikbuch24-SchnellhilfeOktav = Höhe des Buchrücken 18,5-22,5 cm , Halbleinen , Gutes Exemplar, Widmung Mit zahlreichen Fotos und einer Übersichtskarte. ; Darin: Sage und Geschichte, Von den Bergen der Heimat: Berge als Toten- und Geisterreich, Berge in christlicher Überlieferung, Der Fuchsberg bei Dodow, Ein Schulmeister wird in einen Fuchs verwandelt, Geistermusik und Geistertanz, Die Dame, die erlöst sein will, Hexen auf dem Fuchsberg, Dodow in der Vorgeschichte und in der frühen Kolonisalionszeit, Von den Peinigungen Bischof Ludolfs, Zwei Papedönkenberge, Der Granziner Paapedönkenberg als Totenreich, Papedönke am Ratzshurger See, Papedöneke in Düsterbeck, Der Knickebeinsbarg bei Bröthen, "Knickebein, kumm ruut!" , Kirchenbauten auf Bergen, Der Schutzpatron gibt den Ort an, wo die Kirche gebaut werden soll, Das Georgspferd in Camin, Von den heimischen Gewässern: Wie die Quelle von Klein-Zecher ihre Heilkraft verlor, Die Hand es Mörders wächst aus dem Grabe, Der See von Probst-Jesar, Die Rache der Tatern, Die Zarrentiner wollen die Tiefe ihres Sees ausmessen, Der Hecht mit dem goldenen Schlüssel, Das versunkene Schloß Stintenburg,Der Mäuseberg In Dargow, Raubritter am Schaalsee, Der Teufel im Bunde mit den Raubriuern, Der Seedorfer Hahn prellt den Teufel, Die kluge Bauernfrau, Die Maronen im Schaalsee, Der Stintenburger Müller sperrt den Teufel in ein Mauseloch,Klopstock am Schaalsee, Der "deutsche Gil Blas" verlebt seine Jugend am Schaalsee, Von den Bäumen im Kreisgebiet: Baumkult, Bäume im Volksbrauch, Ortsnamen, nach Bäumen genannt, Schöne Bäume im Kreisgebiet, Hingstenbäuk bei Greven, Tilly-Eiche bei Tripkau, Stutenbaum in der Wildbahn, Steinmale im Kreise Hagenow: Hünengräber, Riesenmauer von Gresse nach Valluhn, Der Schalenstein von Granin bei Boizenburg, Sprenglochstein von Boissow, Christentum und heidnische Sieinmale, Der Heinrichstein bei Waschow, Der Schäferstein von Dammereez, Der Kreuzstein von Horst, Der Stein mit der eingehauenen Hand in Boizenburg, Steinmale in Bennin, Der Lützowsche Grabstein in Toddin, "Es ist aber alles mit Sande verwehet": Erzengel Michael läßt die Griese Gegend, entstehen und der Teufel die Rittergüter, Von der großen Stadt Ramm, Der Hütter Krieg, Der Teufel mit den drei Bechern, Der Rammer Bulle, Die Geisterstadt an der Rammer Kirchstelle, Ein Toter holt seinen Grabpfahl zurück, Die Rammer Glocken wollen ans Licht, "Wenn de Pott vull is" , Der Weberberg bei Loosen, Wo Frielk geblieben ist, Der Drache von Hohen-Woos, Der Kirchversunk in Vielank, Sage und Spatenforschung, Von anderen untergegangenen Ortschaften: Flurnamen halten die Erinnerung an untergegangene Dorfer wach, Untergegangene Siedlungen im Kreisgebiet, Die ]ahnkenstadt bei Moraas, Der Kuhstorfer Pfänder an der Geistertafel, Strauchritter Jahnk und seine Bundesgesellen, Der Wode und die Wilde Jagd: Wauldriben, Wode als Führer der Wilden Jagd, Wode belohnt einen Galliner Bauern, Von der Wilden ]agd verschleppt, Bauer beschlägt Wodes Pferd, Tücke des Woden, Stintenburger Schäfer ahmt den Lärm der Wilden Jagd nach, Ungetaufte Kinder als Beute der Wilden Jagd, Jagd auf Unterirdische, Wode und weiße Frauen, Wilde Jagd am Kreuzweg, Hunde unter ein Sieb gebannt, Der Junge unter dem Braukessel, Wilde Jagd im Bauernhause, Deutung der Wilden Jagd und des Woden, Der Wode im Twölftenbrauch, Wode im Erntebrauch, Fru Waur: Hütejunge bessert die zerbrochene Deichsel, Sie bringt das Glück, ins Haus, Bauernmädchen pflegt einen ihrer Hunde, Sie beschenkt die Menschen, läßt sich aber nicht verspotten, Dorfschneider raubt ihr Horn, Bestrafte Faulheit, Fru Waur im Zwölftenbrauch, Der Teufel unter den Fru-Waur-Spielern, Vom Christentum verbannt, Die Königin aus Morgenland, Wo blieb Fru Waur? Vom Helljäger: Zum ewigen jagen verdammt, Zu Tode gehetzt, Teufelsbundner als Helljäger, Fru Waur als Helljäger, Anmerkungen, Literaturangaben, Ortsverzeichnis, Verzeichnis der Bilder. ; Hans Vick, geb.1893 in Güstrow, gest. 1966, war Lehrer, Heimatforscher und Gründer des Heimatmuseums Boizenburg. Zu seinen Publikationen gehören u. a. 2 Sagenbücher.
[SW: Volkskunde Kulturgeschichte Mythologie Kreis Ludwigslust Albertinenhof Alteneichen Alt-Jabel Amholz Arkona Avelgunne Banekekow Bantin Banzin Belsch Bennin Benz Bergstorf Berkhude Bleckede Boddin Boissow Boize Boizenburg Bollbrücke Borgstorf Brahlstorf Bresegard Briest Bröthen Büchen Calimperowe Camin Campe Cerbecke Dametze Dammereez Dargow Döbbersen Doberan Dodow Dömitz Doytin Dreilützow Drönnewitz Düssin Düsterbeck Dutzow Eichhof Eickhof Eldena Farchau Fegetasch Friedrichshof Gallin Gansedorp Garlitz Goldenbow Goesslage Gößlow Gothmann Grabenisse Grabow Gramnitz Granzin Gresse Greven Groß-Bengerstorf Groß-Krams Groß-Woldhof Groß-Zecher Grünhof Gudow Gülze Hagenow Harst Helm Hinterhagen Hirschkrug Hitzacker Hohen-Woos Holthusen Holzhausen Holzkrug Horst Hülseburg Ivenack Jabel Jasnitz Jesow Jessenitz Karft Kattemarke Kladram Kladrum Klein-Wolde Klein-Woldhof Klein-Zecher Klemperow Kloddram Kogel Konau Körchow Krenzliner Hütte Kuhlendorf Kuhlenfeld Kuhstorf Kummer Kurow Kützin Lassahn Lauenburg Laupin Lehsen Lenteke Lieps Loosen Lübbendorf Lübeck Lübtheen Lüneburg Lüttow Malenteke Marienstedt Marsow Melkof Menkendorf Merchrade Metlitz Moraas Neibein Neuenkirchen Neufeld NeuhausNeuhof Neustadt Niendorf Pagakes Panitz Parchim Parum Pätow „Päul" Perdöhl Picher Pogreß Pozlin Presek Pritzier Probst-Jesar Püttelkow Putzelin Quassel Quast Radelübbe Raguth Rameltze Ramm Ratzeburg Redefin Rehna Rodenwalde Rögnitz Scarbenow Scherpenow Schild Schildfeld Schwanheide „Schwarenhof" Schwartow Schwechow Schwerin Seedorf Sekkevin Slavicalis Nienthorp Solkow Steder Stenfeld Sternsruh Stintenburg Stöllnitz Stoltenau Stoltenouwe Strohkirchen Sückau Techin Teldau Tews-Woos Toddin Tom Hale Tramm Trebs Tripkau Turkowe Tüschow Valluhn Vellahn Vielank Vietow Vitecowe Viez Volzrade Vorderhagen Wackerbeck Wakendorf Warlow Waschow Wendisch-Granzin Wendisch-Greven Wendisch-Lieps Wittenburg Wokendorp Wolde Wölzow Woez Wozlice Wusse Zahrensdorf Zarrentin Zühr Zweedorf]
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Religion - SYNDICUS, Eduard S.J. und P. Johannes HIRSCHMANN S.J. (Hrsg.) : Die frühchristliche Kunst : Der Christ in der Welt Eine Enzyklopädie XV. Reihe Die christliche Kunst 2. Band P. Eduard Syndicus SJ * 9. Januar 1915 † 18. April 2006 Eintritt 1934 - Priesterweihe 1942 - Letzte Gelübde 1951 Hergarten ist ein Dorf in der nördlichen Eifel zwischen Zülpich und der Rur-Talsperre, ganz nahe beim alten Wallfahrtsort Heimbach und dem Trapistenkloster Mariawald. Hier wurde Eduard am 9. Januar 1915 geboren als ältester Sohn des Landwirtes Peter Syndicus und seiner Frau Johanna geb. Bongard. Er hatte zwei ältere und zwei jüngere Schwestern, die beiden jüngeren Brüder sind im Krieg gefallen. Das Leben in der Eifel war karg, die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg hart, dennoch entschloss sich der Vater, seinen Ältesten zum Pfarrer in den Lateinunterricht zu geben, damit er nach einem verkürzten Gymnasiumbesuch studieren könne. 1934 machte Eduard in Erkelenz sein Abitur und trat am 25. April in 's-Heerenberg in Holland in das Noviziat der Jesuiten ein. Der Mitnovize Otto Syré schildert Eduard als stillen, meditativen Menschen, dessen lebendige Predigten und Kinderkatechesen große Freude bereiteten. Nach dem Noviziat wurde Eduard für sechs Monate zum RAD (Reichsarbeitsdienst) in die Altmark geholt und konnte anschließend in Pullach ungestört drei Jahre lang Philosophie studieren. Bei Kriegsausbruch wurde er sogleich zu den Gebirgsjägern eingezogen und als Funker ausgebildet. Sein Einsatzgebiet lag im hohen Norden in Norwegen. Nach Beginn des Russlandfeldzuges sollte er unter General Dietl mithelfen, den Russen den eisfreien Hafen Murmansk wegzunehmen. Die Offensive scheiterte unter großen Verlusten, und unser Funker, der inzwischen als Sanitäter arbeitete, wurde durch den bekannten Führerbefehl Anfang 1942 in die Heimat zurückgerufen. Zahlreiche junge Mitbrüder sahen sich in Frankfurt wieder. Um sie vor einem unmittelbaren Zugriff der Staatspolizei etwas mehr zu sichern, hatte der Mainzer Bischof Stohr den Mut, 26 von ihnen am 9. November 1942 hinter verschlossenen Türen im Priesterseminar zu weihen und zusammen mit dem Bischof von Limburg sofort als Kapläne einzusetzen. Drei Tage nach der Weihe war unser Held Kaplan in Seligenstadt am Main. Hier wurden ihm drei seiner schönsten Lebensjahre geschenkt, wie er immer wieder notiert. Ein mit Freunden aus dieser Zeit vollbesetzter Mercedes erschien am Tag der Beerdigung in Köln. "Pater Syndicus war der Gegenpol zur Hitlerjugend, er faszinierte uns durch seine charismatische Persönlichkeit und seine vorbildliche, überzeugende Glaubenshaltung", erklärte einer von ihnen. Nach dem Krieg wurden die fehlenden theologischen Studien in Büren in Westfalen nachgeholt und das Gesamtstudium mit dem Tertiat in Münster abgeschlossen. Weitere fünf Jahre Studium der Kunstgeschichte in München wurden angefügt und sollten seine Lehrtätigkeit an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt vorbereiten. "Diese Aufgabe litt daran, dass das Fach Christliche Kunst, von allen Päpsten unseres Jahrhunderts als Pflichtfach vorgeschrieben, im Studienplan keinen verpflichtenden Charakter erhielt. So konnte ich viel Seelsorgearbeit übernehmen: Exerzitien, Einkehrtage, Vorträge, Gefangenen- und Krankenhausseelsorge, ja sogar Religionsunterricht in Bad Godesberg. Alles in allem ein abwechslungsreiches, erfülltes Leben!" Schon Seligenstadt hatte in einer Würdigung zum 90. Geburtstag geschrieben, dass die Weihnachtskrippe aus den 40er Jahren im Kern bis heute erhalten geblieben sei. Alle Häuser, in denen P. Syndicus im Laufe seines Ordenslebens gewohnt hat, bewahren seine Krippe - eine besonders große finden wir im Bürener Kolleg. Seine Bilder auf den Fluren des Caritas-Altenzentrums in Köln-Mülheim begleiten uns auf dem Weg zur täglichen Eucharistiefeier. Pinsel und Feder lagen bis zum letzten Tag griffbereit auf seinem Tisch. Eigenes Schaffen und kunstgeschichtliche Arbeiten waren e i n Teil seines Lebens. Für mich stand der Mensch und der Priester im Vordergrund, und das hat mich auch veranlasst, seinen Nachruf zu schreiben. Ich wende mich dem letzten Abschnitt im Schaffen unseres Mitbruders zu, in dem der 'stille, meditative Seelsorger" wieder voll im Vordergrund steht. Sechzehn Jahre wirkte P. Syndicus als Pfarrvikar von St. Vitus und Leiter unseres Exerzitien- und Ferienhauses in Hochelten bei Emmerich. Hier habe ich ihn in meinen Jahresexerzitien öfter erlebt, besonders auch in seinen Sonntagsmessen, zu denen er seine Schwestern und Brüder aus dem Tal zum Verdruss des Ortspfarrers kräftig auf den Berg entführte. Dass wandernde Gesellen auf dem Eltenberg ein gutes Priesterherz entdeckten, ließ auch nicht lang auf sich warten. Das Essen war nicht mehr warm, das er auf einem Motorroller heranholte, wenn das Haus schwach besetzt war, und es krochen auch schon mal Spinnen über die Betten - doch sein Herz war warm, und sein Glaube war stark. In den letzten Lebensjahren brachte ihn das nachlassende Gehör in eine große Einsamkeit. Immer noch lagen neu erschienene spirituelle Taschenbücher auf seinem Tisch im Altenheim in Münster und Köln; so lange es ging schaute er nach den kranken Mitbrüdern. Den 90. Geburtstag konnte er noch im Kreise zahlreicher Nichten und Neffen einigermaßen feiern. Dann beschleunigte sich der allgemeine Kräfteabbau, und in der Nacht vom 17. zum 18. April 2005 gab er nach einem kurzen Infekt - aber für uns doch überraschend - seine Seele in die Hände seines Schöpfers zurück. R.i.p. P. Fritz Abel SJ Jesuiten/Nachrufe 2006, S. 40 f. (quelle:con-spiration.de) : Original-Ausgabe : Paul Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1963. Abbildungen, 14 Bildtafeln + 157 Seiten Taschenbuch mit Leinenrücken Mit Imprimatur. Aus dieser bedeutenden Serie christlicher Literatur können wir Ihnen zahlreiche Bände anbieten. Die Autoren sind hervorragende Kenner des behandelten Themas. Die Bände sind in tadellosem Zustand, z.T. im Einband etwas angestaubt. Mit einem Namen- und Sachregister und einem Literaturverzeichnis. gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : SEHR GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Christentum, Kunst, Sakralkunst, Theologie, evangelisch, katholisch, Kirche, Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher T]
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Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee

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Rothenberger, Anneliese : Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee Blatt Albumblatt / fragment mit aufmontiertem Schwarzweissfoto von Anneliese Rothenberger mit schwarzem Stift signiert; Klebspuren / Abriebe von Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Anneliese Rothenberger, auch Anneliese Dieberitz (* 19. Juni 1919[1][2][3] in Mannheim; † 24. Mai 2010 in Münsterlingen, Schweiz), war eine deutsche Opern- und Operettensängerin (lyrischer Sopran). Ihr Gesangsstudium absolvierte Anneliese Rothenberger an der Hochschule für Musik und Theater Mannheim unter anderem bei Professor Erika Müller-Seeger, die das Talent Rothenbergers sehr früh erkannte. Im Alter von 16 Jahren sang sie schon öffentlich in Konzerten. Sie begann ihre Karriere 1942 am Theater Koblenz als Christel im Vogelhändler von Carl Zeller. Hier trat sie auch als Schauspielerin auf und sang bereits große Partien wie die Gilda im Rigoletto und die Titelrolle im Christelflein von Hans Pfitzner.[4] Ihr Entdecker und Förderer war der dortige Musikdirektor Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf (1904–1990).[5] Nach Schließung des Theaters musste sie während des Krieges in einer Weißblechdosenfabrik in Weißenthurm am Fließband arbeiten. Wegen einer schweren Anämie wurde sie zur Erholung aufs Land geschickt und kam in das Dorf Hassenberg bei Mitwitz in Oberfranken, wo sie bis Kriegsende blieb. Dort begann sie auch wieder mit dem Singen und gab in Neustadt bei Coburg Hauskonzerte.[6] 1946 holte sie der Intendant Günther Rennert an die Hamburgische Staatsoper, wo sie 1947 als Oskar, Page in Giuseppe Verdis Ein Maskenball, debütierte. 1952/53 unternahm sie ihre ersten Auslandstourneen bis nach Nord- und Südamerika und trat zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen auf. 1954 debütierte Rothenberger bei den Salzburger Festspielen in Rolf Liebermanns Penelope unter dem Dirigenten George Szell und dem Regisseur Oscar Fritz Schuh (Ausstattung: Caspar Neher). 1957 folgte Liebermanns Die Schule der Frauen (Szell, Schuh, Neher), 1958 die Zdenka in Strauss' Arabella unter dem Dirigat von Joseph Keilberth und der Regie von Rudolf Hartmann. Zur Eröffnung des neuen Großen Festspielhauses war sie 1960 die Sophie in einer auch verfilmten Aufführung von Strauss' Der Rosenkavalier unter Herbert von Karajan (Regie: Hartmann; Bühnenbild: Teo Otto). 1965 sang sie in Salzburg an der Seite von Fritz Wunderlich die Konstanze in der Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail durch Giorgio Strehler (Regie) und Luciano Damiani (Ausstattung), die von Zubin Mehta dirigiert wurde. Rothenberger sang in Wiederaufnahmen dieser Produktion bis 1970. Ihre letzte Salzburger Partie war 1969 und 1970 die Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte unter Seiji Ozawa und Jean-Pierre Ponnelle. In den fünfziger Jahren debütierte Rothenberger auch bei den Festspielen in Edinburgh, München, Glyndebourne und den Berliner Festwochen; sie blieb lange Jahre mit all diesen Festspielen verbunden. 1956 wurde Rothenberger an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg engagiert und 1957 an die Wiener Staatsoper, deren Mitglied sie bis 1975 war. 1960 folgte ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Zdenka in Richard Strauss' Arabella. An der Metropolitan Opera zählte sie viele Jahre zu den Publikumslieblingen und sang neben der Zdenka außerdem die Partie des Oscar in einer Neuproduktion von Verdis Un ballo in maschera (mit Leonie Rysanek als Amelia und Carlo Bergonzi als Riccardo), Musetta in La Bohème (mit Renata Tebaldi als Mimi und Franco Corelli als Rodolfo), Susanna in Le nozze di Figaro (mit Lisa della Casa als Gräfin), Amor in Glucks Orfeo ed Euridice, Sophie in Der Rosenkavalier und Adele in Die Fledermaus. 1961 gab sie ihre Debüts an der Mailänder Scala (als Sophie in Richard Strauss' Der Rosenkavalier), in Kopenhagen (als Susanna in Le nozze di Figaro) und am Teatro Colón in Buenos Aires (als Sophie, und auch als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail). Zu dieser Zeit sang sie auch in Montreal, Zürich, Dortmund, Mannheim und bei den Festspielen in Aix-en-Provence und Florenz (Maggio Musicale). Auch als Interpretin klassischer Lieder gab Rothenberger Liederabende in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Schottland, Japan und in vielen Städten der USA und der Sowjetunion. Viele Jahre lang machte sie zweimal jährlich eine große Liedertournee. Auf Grund ihrer Beliebtheit, derer sie sich vor allem in Deutschland und Österreich erfreute, ließ sie sich zur Mitwirkung in mehreren erfolgreichen Musikfilmen bewegen. Der bekannteste dieser Filme ist wohl die englische Verfilmung der Operette Die Fledermaus von Johann Strauss aus dem Jahr 1955. Auch im Fernsehen war sie sehr viel tätig, wodurch sie einem breiten Publikum bekannt wurde. Sie erschien sehr oft im deutschen und auch im amerikanischen Fernsehen, bei der BBC und in Eurovision-Sendungen. 1967 hatte sie ihre erste eigene Sendung in Deutschland (Heute Abend: Anneliese Rothenberger). 1969 moderierte sie das große Live-Konzert in der Berliner Philharmonie aus Anlass des 90. Geburtstages von Robert Stolz; das Konzert wurde über 200 Sender live übertragen. Kurz danach bekam sie ihre eigene Unterhaltungsreihe im ZDF, Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre. Funkausstellung 1970 in Düsseldorf Später leistete sie mit ihrer ZDF-Sendung Anneliese Rothenberger präsentiert junge Künstler einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchses. Das tat sie auch mit ihrer Stiftung des Anneliese-Rothenberger-Preises im Rahmen des EuropäischenKulturForums Mainau. Alle zwei Jahre werden vielversprechenden jungen Sängertalenten zwei Anneliese-Rothenberger-Preise verliehen. Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahre 1999 war sie mit dem Journalisten, Redakteur und Lyriker Gerd Wendelin Dieberitz verheiratet, der auch ihr Manager war. Von der Opernbühne war sie 1983 zurückgetreten; Liederabende gab sie noch bis 1989. Wegen ihrer Krebserkrankung trat sie danach nicht mehr öffentlich auf. Anneliese Rothenberger war auch als Malerin erfolgreich. Bereits in den frühen 1960er-Jahren studierte sie in New York bei dem deutsch-amerikanischen Kunstmaler Alfred Zwiebel. 1963 hatte sie schon die erste Ausstellung eigener Bilder in Frankfurt am Main. Seitdem richtete sie etliche Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz aus. Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte war am 26. Oktober 2003 im ZDF, als sie im Konzerthaus Dortmund den ECHO Klassik-Preis für ihr Lebenswerk verliehen bekam.[7] Das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm Das Erste und Reinhold Beckmann konnten sie 2006 noch einmal bewegen, in der Sendung Beckmann vor die Kamera zu treten.[8] Dabei berichtete sie vom Plötzlichen Herztod des Vaters mit 36 Jahren und vom Unfalltod, beim Fangerle spielen, ihres fünfjährigen Bruders Heinz durch einen Postautobus.[9] Sie lebte bis zuletzt in Salenstein, am Schweizer Ufer des Bodensees. Sie war eng befreundet mit der Mainauer Grafenfamilie Bernadotte und Patentante von Björn Graf Bernadotte. Begraben wurde sie anonym im Familiengrab einer Freundin auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf[10] /// Standort Wimregal Pkis-Box22-U33
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Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee

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Rothenberger, Anneliese : Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee Blatt Albumblatt / fragment mit aufmontiertem Illustriertenfoto von Anneliese Rothenberger mit schwarzem Stift signiert; umseitig Klebspuren / Abriebe von Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Anneliese Rothenberger, auch Anneliese Dieberitz (* 19. Juni 1919[1][2][3] in Mannheim; † 24. Mai 2010 in Münsterlingen, Schweiz), war eine deutsche Opern- und Operettensängerin (lyrischer Sopran). Ihr Gesangsstudium absolvierte Anneliese Rothenberger an der Hochschule für Musik und Theater Mannheim unter anderem bei Professor Erika Müller-Seeger, die das Talent Rothenbergers sehr früh erkannte. Im Alter von 16 Jahren sang sie schon öffentlich in Konzerten. Sie begann ihre Karriere 1942 am Theater Koblenz als Christel im Vogelhändler von Carl Zeller. Hier trat sie auch als Schauspielerin auf und sang bereits große Partien wie die Gilda im Rigoletto und die Titelrolle im Christelflein von Hans Pfitzner.[4] Ihr Entdecker und Förderer war der dortige Musikdirektor Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf (1904–1990).[5] Nach Schließung des Theaters musste sie während des Krieges in einer Weißblechdosenfabrik in Weißenthurm am Fließband arbeiten. Wegen einer schweren Anämie wurde sie zur Erholung aufs Land geschickt und kam in das Dorf Hassenberg bei Mitwitz in Oberfranken, wo sie bis Kriegsende blieb. Dort begann sie auch wieder mit dem Singen und gab in Neustadt bei Coburg Hauskonzerte.[6] 1946 holte sie der Intendant Günther Rennert an die Hamburgische Staatsoper, wo sie 1947 als Oskar, Page in Giuseppe Verdis Ein Maskenball, debütierte. 1952/53 unternahm sie ihre ersten Auslandstourneen bis nach Nord- und Südamerika und trat zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen auf. 1954 debütierte Rothenberger bei den Salzburger Festspielen in Rolf Liebermanns Penelope unter dem Dirigenten George Szell und dem Regisseur Oscar Fritz Schuh (Ausstattung: Caspar Neher). 1957 folgte Liebermanns Die Schule der Frauen (Szell, Schuh, Neher), 1958 die Zdenka in Strauss' Arabella unter dem Dirigat von Joseph Keilberth und der Regie von Rudolf Hartmann. Zur Eröffnung des neuen Großen Festspielhauses war sie 1960 die Sophie in einer auch verfilmten Aufführung von Strauss' Der Rosenkavalier unter Herbert von Karajan (Regie: Hartmann; Bühnenbild: Teo Otto). 1965 sang sie in Salzburg an der Seite von Fritz Wunderlich die Konstanze in der Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail durch Giorgio Strehler (Regie) und Luciano Damiani (Ausstattung), die von Zubin Mehta dirigiert wurde. Rothenberger sang in Wiederaufnahmen dieser Produktion bis 1970. Ihre letzte Salzburger Partie war 1969 und 1970 die Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte unter Seiji Ozawa und Jean-Pierre Ponnelle. In den fünfziger Jahren debütierte Rothenberger auch bei den Festspielen in Edinburgh, München, Glyndebourne und den Berliner Festwochen; sie blieb lange Jahre mit all diesen Festspielen verbunden. 1956 wurde Rothenberger an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg engagiert und 1957 an die Wiener Staatsoper, deren Mitglied sie bis 1975 war. 1960 folgte ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Zdenka in Richard Strauss' Arabella. An der Metropolitan Opera zählte sie viele Jahre zu den Publikumslieblingen und sang neben der Zdenka außerdem die Partie des Oscar in einer Neuproduktion von Verdis Un ballo in maschera (mit Leonie Rysanek als Amelia und Carlo Bergonzi als Riccardo), Musetta in La Bohème (mit Renata Tebaldi als Mimi und Franco Corelli als Rodolfo), Susanna in Le nozze di Figaro (mit Lisa della Casa als Gräfin), Amor in Glucks Orfeo ed Euridice, Sophie in Der Rosenkavalier und Adele in Die Fledermaus. 1961 gab sie ihre Debüts an der Mailänder Scala (als Sophie in Richard Strauss' Der Rosenkavalier), in Kopenhagen (als Susanna in Le nozze di Figaro) und am Teatro Colón in Buenos Aires (als Sophie, und auch als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail). Zu dieser Zeit sang sie auch in Montreal, Zürich, Dortmund, Mannheim und bei den Festspielen in Aix-en-Provence und Florenz (Maggio Musicale). Auch als Interpretin klassischer Lieder gab Rothenberger Liederabende in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Schottland, Japan und in vielen Städten der USA und der Sowjetunion. Viele Jahre lang machte sie zweimal jährlich eine große Liedertournee. Auf Grund ihrer Beliebtheit, derer sie sich vor allem in Deutschland und Österreich erfreute, ließ sie sich zur Mitwirkung in mehreren erfolgreichen Musikfilmen bewegen. Der bekannteste dieser Filme ist wohl die englische Verfilmung der Operette Die Fledermaus von Johann Strauss aus dem Jahr 1955. Auch im Fernsehen war sie sehr viel tätig, wodurch sie einem breiten Publikum bekannt wurde. Sie erschien sehr oft im deutschen und auch im amerikanischen Fernsehen, bei der BBC und in Eurovision-Sendungen. 1967 hatte sie ihre erste eigene Sendung in Deutschland (Heute Abend: Anneliese Rothenberger). 1969 moderierte sie das große Live-Konzert in der Berliner Philharmonie aus Anlass des 90. Geburtstages von Robert Stolz; das Konzert wurde über 200 Sender live übertragen. Kurz danach bekam sie ihre eigene Unterhaltungsreihe im ZDF, Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre. Funkausstellung 1970 in Düsseldorf Später leistete sie mit ihrer ZDF-Sendung Anneliese Rothenberger präsentiert junge Künstler einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchses. Das tat sie auch mit ihrer Stiftung des Anneliese-Rothenberger-Preises im Rahmen des EuropäischenKulturForums Mainau. Alle zwei Jahre werden vielversprechenden jungen Sängertalenten zwei Anneliese-Rothenberger-Preise verliehen. Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahre 1999 war sie mit dem Journalisten, Redakteur und Lyriker Gerd Wendelin Dieberitz verheiratet, der auch ihr Manager war. Von der Opernbühne war sie 1983 zurückgetreten; Liederabende gab sie noch bis 1989. Wegen ihrer Krebserkrankung trat sie danach nicht mehr öffentlich auf. Anneliese Rothenberger war auch als Malerin erfolgreich. Bereits in den frühen 1960er-Jahren studierte sie in New York bei dem deutsch-amerikanischen Kunstmaler Alfred Zwiebel. 1963 hatte sie schon die erste Ausstellung eigener Bilder in Frankfurt am Main. Seitdem richtete sie etliche Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz aus. Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte war am 26. Oktober 2003 im ZDF, als sie im Konzerthaus Dortmund den ECHO Klassik-Preis für ihr Lebenswerk verliehen bekam.[7] Das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm Das Erste und Reinhold Beckmann konnten sie 2006 noch einmal bewegen, in der Sendung Beckmann vor die Kamera zu treten.[8] Dabei berichtete sie vom Plötzlichen Herztod des Vaters mit 36 Jahren und vom Unfalltod, beim Fangerle spielen, ihres fünfjährigen Bruders Heinz durch einen Postautobus.[9] Sie lebte bis zuletzt in Salenstein, am Schweizer Ufer des Bodensees. Sie war eng befreundet mit der Mainauer Grafenfamilie Bernadotte und Patentante von Björn Graf Bernadotte. 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Rothenberger, Anneliese : Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee Blatt Albumblatt / fragment mit aufmontiertem Foto von Anneliese Rothenberger mit schwarzem Stift signiert mit eigenhändigem Zusatz "Ihre"; umseitig Klebspuren / Abriebe von Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Anneliese Rothenberger, auch Anneliese Dieberitz (* 19. Juni 1919[1][2][3] in Mannheim; † 24. Mai 2010 in Münsterlingen, Schweiz), war eine deutsche Opern- und Operettensängerin (lyrischer Sopran). Ihr Gesangsstudium absolvierte Anneliese Rothenberger an der Hochschule für Musik und Theater Mannheim unter anderem bei Professor Erika Müller-Seeger, die das Talent Rothenbergers sehr früh erkannte. Im Alter von 16 Jahren sang sie schon öffentlich in Konzerten. Sie begann ihre Karriere 1942 am Theater Koblenz als Christel im Vogelhändler von Carl Zeller. Hier trat sie auch als Schauspielerin auf und sang bereits große Partien wie die Gilda im Rigoletto und die Titelrolle im Christelflein von Hans Pfitzner.[4] Ihr Entdecker und Förderer war der dortige Musikdirektor Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf (1904–1990).[5] Nach Schließung des Theaters musste sie während des Krieges in einer Weißblechdosenfabrik in Weißenthurm am Fließband arbeiten. Wegen einer schweren Anämie wurde sie zur Erholung aufs Land geschickt und kam in das Dorf Hassenberg bei Mitwitz in Oberfranken, wo sie bis Kriegsende blieb. Dort begann sie auch wieder mit dem Singen und gab in Neustadt bei Coburg Hauskonzerte.[6] 1946 holte sie der Intendant Günther Rennert an die Hamburgische Staatsoper, wo sie 1947 als Oskar, Page in Giuseppe Verdis Ein Maskenball, debütierte. 1952/53 unternahm sie ihre ersten Auslandstourneen bis nach Nord- und Südamerika und trat zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen auf. 1954 debütierte Rothenberger bei den Salzburger Festspielen in Rolf Liebermanns Penelope unter dem Dirigenten George Szell und dem Regisseur Oscar Fritz Schuh (Ausstattung: Caspar Neher). 1957 folgte Liebermanns Die Schule der Frauen (Szell, Schuh, Neher), 1958 die Zdenka in Strauss' Arabella unter dem Dirigat von Joseph Keilberth und der Regie von Rudolf Hartmann. Zur Eröffnung des neuen Großen Festspielhauses war sie 1960 die Sophie in einer auch verfilmten Aufführung von Strauss' Der Rosenkavalier unter Herbert von Karajan (Regie: Hartmann; Bühnenbild: Teo Otto). 1965 sang sie in Salzburg an der Seite von Fritz Wunderlich die Konstanze in der Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail durch Giorgio Strehler (Regie) und Luciano Damiani (Ausstattung), die von Zubin Mehta dirigiert wurde. Rothenberger sang in Wiederaufnahmen dieser Produktion bis 1970. Ihre letzte Salzburger Partie war 1969 und 1970 die Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte unter Seiji Ozawa und Jean-Pierre Ponnelle. In den fünfziger Jahren debütierte Rothenberger auch bei den Festspielen in Edinburgh, München, Glyndebourne und den Berliner Festwochen; sie blieb lange Jahre mit all diesen Festspielen verbunden. 1956 wurde Rothenberger an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg engagiert und 1957 an die Wiener Staatsoper, deren Mitglied sie bis 1975 war. 1960 folgte ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Zdenka in Richard Strauss' Arabella. An der Metropolitan Opera zählte sie viele Jahre zu den Publikumslieblingen und sang neben der Zdenka außerdem die Partie des Oscar in einer Neuproduktion von Verdis Un ballo in maschera (mit Leonie Rysanek als Amelia und Carlo Bergonzi als Riccardo), Musetta in La Bohème (mit Renata Tebaldi als Mimi und Franco Corelli als Rodolfo), Susanna in Le nozze di Figaro (mit Lisa della Casa als Gräfin), Amor in Glucks Orfeo ed Euridice, Sophie in Der Rosenkavalier und Adele in Die Fledermaus. 1961 gab sie ihre Debüts an der Mailänder Scala (als Sophie in Richard Strauss' Der Rosenkavalier), in Kopenhagen (als Susanna in Le nozze di Figaro) und am Teatro Colón in Buenos Aires (als Sophie, und auch als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail). Zu dieser Zeit sang sie auch in Montreal, Zürich, Dortmund, Mannheim und bei den Festspielen in Aix-en-Provence und Florenz (Maggio Musicale). Auch als Interpretin klassischer Lieder gab Rothenberger Liederabende in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Schottland, Japan und in vielen Städten der USA und der Sowjetunion. Viele Jahre lang machte sie zweimal jährlich eine große Liedertournee. Auf Grund ihrer Beliebtheit, derer sie sich vor allem in Deutschland und Österreich erfreute, ließ sie sich zur Mitwirkung in mehreren erfolgreichen Musikfilmen bewegen. Der bekannteste dieser Filme ist wohl die englische Verfilmung der Operette Die Fledermaus von Johann Strauss aus dem Jahr 1955. Auch im Fernsehen war sie sehr viel tätig, wodurch sie einem breiten Publikum bekannt wurde. Sie erschien sehr oft im deutschen und auch im amerikanischen Fernsehen, bei der BBC und in Eurovision-Sendungen. 1967 hatte sie ihre erste eigene Sendung in Deutschland (Heute Abend: Anneliese Rothenberger). 1969 moderierte sie das große Live-Konzert in der Berliner Philharmonie aus Anlass des 90. Geburtstages von Robert Stolz; das Konzert wurde über 200 Sender live übertragen. Kurz danach bekam sie ihre eigene Unterhaltungsreihe im ZDF, Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre. Funkausstellung 1970 in Düsseldorf Später leistete sie mit ihrer ZDF-Sendung Anneliese Rothenberger präsentiert junge Künstler einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchses. Das tat sie auch mit ihrer Stiftung des Anneliese-Rothenberger-Preises im Rahmen des EuropäischenKulturForums Mainau. Alle zwei Jahre werden vielversprechenden jungen Sängertalenten zwei Anneliese-Rothenberger-Preise verliehen. Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahre 1999 war sie mit dem Journalisten, Redakteur und Lyriker Gerd Wendelin Dieberitz verheiratet, der auch ihr Manager war. Von der Opernbühne war sie 1983 zurückgetreten; Liederabende gab sie noch bis 1989. Wegen ihrer Krebserkrankung trat sie danach nicht mehr öffentlich auf. Anneliese Rothenberger war auch als Malerin erfolgreich. Bereits in den frühen 1960er-Jahren studierte sie in New York bei dem deutsch-amerikanischen Kunstmaler Alfred Zwiebel. 1963 hatte sie schon die erste Ausstellung eigener Bilder in Frankfurt am Main. Seitdem richtete sie etliche Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz aus. Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte war am 26. Oktober 2003 im ZDF, als sie im Konzerthaus Dortmund den ECHO Klassik-Preis für ihr Lebenswerk verliehen bekam.[7] Das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm Das Erste und Reinhold Beckmann konnten sie 2006 noch einmal bewegen, in der Sendung Beckmann vor die Kamera zu treten.[8] Dabei berichtete sie vom Plötzlichen Herztod des Vaters mit 36 Jahren und vom Unfalltod, beim Fangerle spielen, ihres fünfjährigen Bruders Heinz durch einen Postautobus.[9] Sie lebte bis zuletzt in Salenstein, am Schweizer Ufer des Bodensees. Sie war eng befreundet mit der Mainauer Grafenfamilie Bernadotte und Patentante von Björn Graf Bernadotte. Begraben wurde sie anonym im Familiengrab einer Freundin auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf[10] /// Standort Wimregal Pkis-Box22-U31
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Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee

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Rothenberger, Anneliese : Original Autogramm Anneliese Rothenberger (1919-2010) /// Autograph signiert signed signee Blatt Albumblatt / fragment von Anneliese Rothenberger mit violettem Stift signiert mit eigenhändigem Zusatz "Ingeborg alle guten Wünsche Ihre"; dabei Postkartenfragment mit Portrait von Anneliese Rothenberger /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Anneliese Rothenberger, auch Anneliese Dieberitz (* 19. Juni 1919[1][2][3] in Mannheim; † 24. Mai 2010 in Münsterlingen, Schweiz), war eine deutsche Opern- und Operettensängerin (lyrischer Sopran). Ihr Gesangsstudium absolvierte Anneliese Rothenberger an der Hochschule für Musik und Theater Mannheim unter anderem bei Professor Erika Müller-Seeger, die das Talent Rothenbergers sehr früh erkannte. Im Alter von 16 Jahren sang sie schon öffentlich in Konzerten. Sie begann ihre Karriere 1942 am Theater Koblenz als Christel im Vogelhändler von Carl Zeller. Hier trat sie auch als Schauspielerin auf und sang bereits große Partien wie die Gilda im Rigoletto und die Titelrolle im Christelflein von Hans Pfitzner.[4] Ihr Entdecker und Förderer war der dortige Musikdirektor Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf (1904–1990).[5] Nach Schließung des Theaters musste sie während des Krieges in einer Weißblechdosenfabrik in Weißenthurm am Fließband arbeiten. Wegen einer schweren Anämie wurde sie zur Erholung aufs Land geschickt und kam in das Dorf Hassenberg bei Mitwitz in Oberfranken, wo sie bis Kriegsende blieb. Dort begann sie auch wieder mit dem Singen und gab in Neustadt bei Coburg Hauskonzerte.[6] 1946 holte sie der Intendant Günther Rennert an die Hamburgische Staatsoper, wo sie 1947 als Oskar, Page in Giuseppe Verdis Ein Maskenball, debütierte. 1952/53 unternahm sie ihre ersten Auslandstourneen bis nach Nord- und Südamerika und trat zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen auf. 1954 debütierte Rothenberger bei den Salzburger Festspielen in Rolf Liebermanns Penelope unter dem Dirigenten George Szell und dem Regisseur Oscar Fritz Schuh (Ausstattung: Caspar Neher). 1957 folgte Liebermanns Die Schule der Frauen (Szell, Schuh, Neher), 1958 die Zdenka in Strauss' Arabella unter dem Dirigat von Joseph Keilberth und der Regie von Rudolf Hartmann. Zur Eröffnung des neuen Großen Festspielhauses war sie 1960 die Sophie in einer auch verfilmten Aufführung von Strauss' Der Rosenkavalier unter Herbert von Karajan (Regie: Hartmann; Bühnenbild: Teo Otto). 1965 sang sie in Salzburg an der Seite von Fritz Wunderlich die Konstanze in der Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail durch Giorgio Strehler (Regie) und Luciano Damiani (Ausstattung), die von Zubin Mehta dirigiert wurde. Rothenberger sang in Wiederaufnahmen dieser Produktion bis 1970. Ihre letzte Salzburger Partie war 1969 und 1970 die Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte unter Seiji Ozawa und Jean-Pierre Ponnelle. In den fünfziger Jahren debütierte Rothenberger auch bei den Festspielen in Edinburgh, München, Glyndebourne und den Berliner Festwochen; sie blieb lange Jahre mit all diesen Festspielen verbunden. 1956 wurde Rothenberger an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg engagiert und 1957 an die Wiener Staatsoper, deren Mitglied sie bis 1975 war. 1960 folgte ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Zdenka in Richard Strauss' Arabella. An der Metropolitan Opera zählte sie viele Jahre zu den Publikumslieblingen und sang neben der Zdenka außerdem die Partie des Oscar in einer Neuproduktion von Verdis Un ballo in maschera (mit Leonie Rysanek als Amelia und Carlo Bergonzi als Riccardo), Musetta in La Bohème (mit Renata Tebaldi als Mimi und Franco Corelli als Rodolfo), Susanna in Le nozze di Figaro (mit Lisa della Casa als Gräfin), Amor in Glucks Orfeo ed Euridice, Sophie in Der Rosenkavalier und Adele in Die Fledermaus. 1961 gab sie ihre Debüts an der Mailänder Scala (als Sophie in Richard Strauss' Der Rosenkavalier), in Kopenhagen (als Susanna in Le nozze di Figaro) und am Teatro Colón in Buenos Aires (als Sophie, und auch als Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail). Zu dieser Zeit sang sie auch in Montreal, Zürich, Dortmund, Mannheim und bei den Festspielen in Aix-en-Provence und Florenz (Maggio Musicale). Auch als Interpretin klassischer Lieder gab Rothenberger Liederabende in Deutschland, Österreich, der Schweiz, England, Schottland, Japan und in vielen Städten der USA und der Sowjetunion. Viele Jahre lang machte sie zweimal jährlich eine große Liedertournee. Auf Grund ihrer Beliebtheit, derer sie sich vor allem in Deutschland und Österreich erfreute, ließ sie sich zur Mitwirkung in mehreren erfolgreichen Musikfilmen bewegen. Der bekannteste dieser Filme ist wohl die englische Verfilmung der Operette Die Fledermaus von Johann Strauss aus dem Jahr 1955. Auch im Fernsehen war sie sehr viel tätig, wodurch sie einem breiten Publikum bekannt wurde. Sie erschien sehr oft im deutschen und auch im amerikanischen Fernsehen, bei der BBC und in Eurovision-Sendungen. 1967 hatte sie ihre erste eigene Sendung in Deutschland (Heute Abend: Anneliese Rothenberger). 1969 moderierte sie das große Live-Konzert in der Berliner Philharmonie aus Anlass des 90. Geburtstages von Robert Stolz; das Konzert wurde über 200 Sender live übertragen. Kurz danach bekam sie ihre eigene Unterhaltungsreihe im ZDF, Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre. Funkausstellung 1970 in Düsseldorf Später leistete sie mit ihrer ZDF-Sendung Anneliese Rothenberger präsentiert junge Künstler einen Beitrag zur Förderung des Nachwuchses. Das tat sie auch mit ihrer Stiftung des Anneliese-Rothenberger-Preises im Rahmen des EuropäischenKulturForums Mainau. Alle zwei Jahre werden vielversprechenden jungen Sängertalenten zwei Anneliese-Rothenberger-Preise verliehen. Von 1954 bis zu seinem Tod im Jahre 1999 war sie mit dem Journalisten, Redakteur und Lyriker Gerd Wendelin Dieberitz verheiratet, der auch ihr Manager war. Von der Opernbühne war sie 1983 zurückgetreten; Liederabende gab sie noch bis 1989. Wegen ihrer Krebserkrankung trat sie danach nicht mehr öffentlich auf. Anneliese Rothenberger war auch als Malerin erfolgreich. Bereits in den frühen 1960er-Jahren studierte sie in New York bei dem deutsch-amerikanischen Kunstmaler Alfred Zwiebel. 1963 hatte sie schon die erste Ausstellung eigener Bilder in Frankfurt am Main. Seitdem richtete sie etliche Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz aus. Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte war am 26. Oktober 2003 im ZDF, als sie im Konzerthaus Dortmund den ECHO Klassik-Preis für ihr Lebenswerk verliehen bekam.[7] Das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm Das Erste und Reinhold Beckmann konnten sie 2006 noch einmal bewegen, in der Sendung Beckmann vor die Kamera zu treten.[8] Dabei berichtete sie vom Plötzlichen Herztod des Vaters mit 36 Jahren und vom Unfalltod, beim Fangerle spielen, ihres fünfjährigen Bruders Heinz durch einen Postautobus.[9] Sie lebte bis zuletzt in Salenstein, am Schweizer Ufer des Bodensees. Sie war eng befreundet mit der Mainauer Grafenfamilie Bernadotte und Patentante von Björn Graf Bernadotte. Begraben wurde sie anonym im Familiengrab einer Freundin auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf[10] /// Standort Wimregal Pkis-Box22-U28
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Original Autogramm Werner Bassler (1921-1999) FCK /// Autograph signiert signed signee

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Bassler, Werner : Original Autogramm Werner Bassler (1921-1999) FCK /// Autograph signiert signed signee Postkarte Kleinere Karte / Zettel von Werner Bassler mit schwarzem Edding signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Werner Baßler (* 2. Oktober 1921 in Trippstadt; † 21. Oktober 1999) war ein deutscher Fußballspieler. Als Stürmer des 1. FC Kaiserslautern gewann er im Jahre 1951 die deutsche Fußballmeisterschaft. In der Schülerelf des 1. FC Kaiserslautern begann 1930[1] gemeinsam mit Fritz Walter und Richard Schneider die fußballerische Laufbahn von Werner Baßler. Er war ein Multitalent, das Handball spielte, Leichtathletik betrieb und auch Radrennen fuhr. Bereits 1939/40 gehörte er zur ersten Mannschaft des FCK, die in dieser Saison Meister der Gauliga Südwest, Staffel Saarpfalz wurde. Zu seinen Teamkameraden gehörte damals auch der junge Fritz Walter. Als in den nächsten Jahren mit Ernst Liebrich (1923–2001), Werner Kohlmeyer (1924–1974) und Ottmar Walter (1924–2013) weitere herausragende Nachwuchsspieler aus der FCK-Jugend den Weg in die Seniorenmannschaft fanden, konnte 1941/42 nach dem Gewinn des Meistertitels in der Gauliga Westmark – 21[2] Tore von Werner Baßler – erstmals in die Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft eingezogen werden. Am 10. Mai 1942 besiegte Kaiserslautern den SV Waldhof Mannheim mit 7:1 Toren – ein Tor Baßler – und bezog dann bei Schalke 04 – die Mannen um Ernst Kuzorra und Fritz Szepan holten sich den sechsten Meistertitel – eine deutliche 3:9 Niederlage. Mit diesen zwei Begegnungen eröffneten die „Roten Teufel“ vom Betzenberg den Reigen ihrer Endrundenspiele, die erst im letzten Jahr der Fußball-Oberliga, 1962/63, endete. Werner Baßler wurde 1942 zur Marine einberufen und absolvierte als sogenannter Kriegsgastspieler in den zwei Runden 1942/43 und 1943/44 in der Gauliga Schleswig-Holstein Verbandsspiele für Holstein Kiel. Mit den „Störchen“ zog er 1944 durch den Meisterschaftsgewinn in seine zweite Endrunde um die deutsche Meisterschaft ein. Wiederum kam er aber nur zu zwei Einsätzen, da er auch mit Kiel nach dem 3:2-Sieg in Dessau – zwei Treffer durch „de Baas“ – im zweiten Spiel durch eine 2:4-Niederlage am 7. Mai 1944 bei Hertha BSC – mit dem späteren Neckarauer Fritz Balogh – aus dem Wettbewerb ausschied. In der Saison 1943/44 konnte Baßler als „Urlauber“ kurzzeitig wieder für den FCK spielen. Der in Marne (Holstein) internierte Baßler kam im Juli 1945 aus der Gefangenschaft wieder heim nach Kaiserslautern. Oberliga, bis 1960 Für den 1. FC Kaiserslautern begann am 13. Januar 1946 mit einem 10:0-Heimsieg über Phönix Ludwigshafen in einer sogenannten „Frühjahrsrunde“ die Fußball-Oberliga Südwest, Gruppe Nord 1945/46. Baßler, der torgefährliche Angreifer mit wuchtigem Schuss, traf dreimal in das Netz der Phönix-Elf. Am Rundenende landete die Mannschaft von Fritz Walter hinter Meister 1. FC Saarbrücken auf dem zweiten Rang und Werner Baßler hatte sich die Torschützenkrone mit 33 Treffern geholt. Speziell für ein einziges Spiel – dem vermeintlichen Endspiel um den Einzug in die Endrunde um die norddeutsche Meisterschaft gegen den Eckernförder SV – wurde Baßler wie auch Rudolf Jennewein im Juli 1946 nochmals in den Holstein-Kiel-Kader berufen; das Spiel endete 4:2 für Holstein – aber es zählte letztlich nicht, weil es von den Militärbehörden nicht genehmigt worden war. Bis zur Runde 1950/51 folgten noch vier weitere Meisterschaften in Serie für Baßler mit den Lauterern im Südwesten. In der Saison 1947/48 eroberte Kaiserslautern mit 151:18 Toren den Südwesttitel und Werner Baßler landete mit 28 Treffern auf dem vierten Rang der Torschützenliste, die von Vereinskamerad Ottmar Walter mit 51 Toren angeführt wurde. In der Endrunde zog die Walter-Elf nach klaren 5:1 Erfolgen gegen den TSV 1860 München – 2 Tore von Baßler – und TuS Neuendorf – ein Tor von Baßler – erstmals in das Finale um die deutsche Fußballmeisterschaft ein. Das Endspiel gewann der 1. FC Nürnberg in Köln mit 2:1 Toren. Zum Meisterschaftshattrick 1949 steuerte Werner Baßler die Rekordmarke von 54 Toren bei. Ottmar und Fritz Walter folgten mit 32 bzw. 30 Treffern auf den Plätzen. In der Endrunde scheiterte Lautern nach einer 1:4-Niederlage im Wiederholungsspiel an Borussia Dortmund. Baßler erzielte dabei in der 50. Minute den Ehrentreffer für die Pfälzer. In der Runde 1949/50 verteidigt Baßler mit 47 Treffern seine Torjägerkrone im Südwesten und feiert die vierte Meisterschaft in Serie. In der Endrunde scheiterte der Torjäger in der Zwischenrunde mit seiner Mannschaft nach einer 2:5-Niederlage am VfB Stuttgart, der am 25. Juni 1950 das Finale mit einem 2:1-Sieg gegen Kickers Offenbach für sich entscheiden konnte. 1951 wird Baßler in der Südwest-Oberliga mit 25 Treffern Zweiter hinter Ottmar Walter dem 28 Tore gelingen. In der Endrunde bewirken sechs Tore des stämmigen Torschützen den Einzug in das Finale am 30. Juni 1951 in Berlin gegen Preußen Münster. Beim 2:1-Erfolg im Endspiel kann sich der auf Halblinks spielende Baßler dann zwar nicht als Torschütze auszeichnen – zweimal Ottmar Walter –, das schmälert aber nicht seinen Anteil am Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft mit dem 1. FC Kaiserslautern. Im Jahre 1951 wurde er zusammen mit der Mannschaft des FCK mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[3] In den sechs Spielrunden im Südwesten von 1945/46 bis 1950/51 hat Werner Baßler 199 Tore erzielt. Zur Runde 1951/52 nahm er ein Angebot des VfR Mannheim aus der Oberliga Süd. Der 30-Jährige bestätigte mit seinen 22 Treffern im Süden in der Runde 1951/52 – er wurde damit Dritter in der Süd-Torschützenliste hinter Morlock und Preisendörfer – seine Torjägerqualitäten. Nach einem enttäuschenden zweiten Jahr – der VfR kämpfte um den Abstieg – kehrte er 1953 wieder nach Kaiserslautern zurück. Als „Torschütze vom Dienst“ kehrte der knapp 32-Jährige zur Weltmeisterschaftsrunde 1953/54 auf den Betzenberg zurück, aber ab dem Nachholspieltag am 13. Dezember 1953 – Lautern siegte deutlich mit 8:2 Toren gegen den 1. FC Saarbrücken – musste er sich mit der Position des rechten Verteidigers anfreunden. Die Meisterschaft entschieden die Lauterer am letzten Spieltag, den 11. April 1954, mit einem 4:0-Heimsieg gegen den FK Pirmasens, der mit einem Punkt Vorsprung als Tabellenführer in die Pfalz gekommen war. Der Rückkehrer Baßler bestritt 27 Einsätze und erzielte dabei dreizehn Tore. Nochmals konnte er mit seinen Kameraden vom 1. FCK vier Meisterschaftsgewinne in Serie feiern: Kaiserslautern errang die Südwestmeisterschaften der Jahre 1954 bis 1957 und zog 1954 und 1955 auch zwei weitere Male in das Finale um die deutsche Fußballmeisterschaft ein. Mit Kaiserslautern trat Baßler von 1942 bis 1957 in 38 Endrundenspielen an und erzielte dabei 15 Tore. In der Oberliga Südwest brachte er es von 1945 bis 1957 auf 215 Spiele und schoss dabei 226 Tore. Das letzte Pflichtspiel für die „Roten Teufel“ bestritt der Routinier in der Endrunde 1957 am 9. Juni in Hannover, gegen den Titelverteidiger Borussia Dortmund, als Lautern vor 75.000 Zuschauern mit 2:3 Toren verlor und er sich mit dem 23-jährigen Borussen-Linksaußen Helmut Kapitulski auseinanderzusetzen hatte. Im Sommer 1957 beendete Werner Baßler seine Laufbahn beim 1. FC Kaiserslautern. Vom Betzenberg zum Erbsenberg, 1958 bis 1960 Nach dem Oberligaabstieg des Lokalrivalen VfR Kaiserslautern in der Runde 1957/58 übernahm Werner Baßler den VfR in der Saison 1958/59 in der 2. Liga Südwest als Spielertrainer und feierte die Meisterschaft vor dem Ludwigshafener SC und die Rückkehr in die Oberliga. 28 Tore steuerte er dazu bei, den ungeliebten Verteidigerposten bekleidete er dabei aber nicht. Am letzten Spieltag der Oberligasaison 1959/60, am 24. April 1960, verabschiedete sich der 39-jährige Baßler mit zwei Toren endgültig als Aktiver. Beim 1. FSV Mainz 05 zeichnete er sich beim 2:2-Unentschieden als Doppeltorschütze aus, konnte aber damit nicht den Abstieg des VfR Kaiserslautern – einen Punkt hinter Eintracht Trier – verhindern. In 22 Spielen hatte er elf Tore erzielt und damit seine Gesamtmarke in den Oberligen auf 295 Spiele mit 263 Toren ausgebaut. Nach seinen eigenen Statistiken erzielte er aber bis zu 40 Oberligatore mehr – und Ottmar und Fritz Walter einige weniger – so dass er womöglich Torschützenkönig der deutschen Oberligageschichte ist. Werner Baßler erzielte 1948/49 bei den 14:0, bzw. 16:1 Siegen gegen Eintracht Trier und SpVgg Weisenau jeweils sieben Treffer, was Rekord der Oberliga-Ära nach den acht Toren von Ottmar Walter beim 13:0 Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen die SpVgg Andernach ist. Allerdings hat Ottmar Walter nach Baßlers Statistik in dem Spiel keine acht Tore geschossen. Beruf Beim Nähmaschinenhersteller Pfaff in Kaiserslautern war Baßler als Konstruktionsmechaniker angestellt und betrieb nach seiner Rückkehr aus Mannheim auch eine Lotto- und Totoannahmestelle. Nach eigenen Aufzeichnungen hat Baßler im Verlaufe seiner Karriere mindestens 1388[4] Tore erzielt. /// Standort Wimregal Pkis-Box21-U002
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Religion - Alletz, Por Mr. : Principios Fundamentales de la Religion, O Catecismo de las Personas de juicio. metodo breve y facil para todos los Fieles, que no han tenido mas instrucciones sobre esta materia, que las de la infancia, y desean saber los motivos de su Fe. Por Mr. Alletz. Y TRADUCIDO DE FRANCES EN CASTELLANO: Por D. Francisco Mariano Nipho. En continuacion de las Obras del Marques Caracciolo. En Madrid: Por Miguel Escrieno . Ano de 1776. Se halara en la libreria de Josef Matias Escribano, Calle de Atocha A LOS M. RR. E ILUSTRISIMOS SEnORES ARZOBISPOS; Y OBISPOS DE LOS DOMINIOS DE ESPAnA ofrece humilde ESTE REVERENTE OBSEQUIO Francisco Mariano Nipho Madrid : Miguel Escribano 1778. 270 S. Kl.-8 Octav, gebundene Ausgabe Francisco Sebastián Manuel Mariano Nipho y Cagigal (Alcañiz, Aragón, 1719 - Madrid, 1803), periodista aragonés. Apodado como "el monstruo de la naturaleza", es considerado en España como uno de los mejores periodistas de todos los tiempos. Su figura brilló coincidiendo con el gobierno de Carlos III (despotismo ilustrado), época en la que se consagró como el fundador del periodismo moderno y el primer periodista profesional. Su verdadero nombre era Francisco Manuel Mariano Nipho y Cagigal. Nació en Alcañiz (Teruel), trasladándose cuando era muy joven a Madrid, donde murió. Nipho unió la idea de la modernidad con la tradición espiritual española. Fundó un número considerable de periódicos que dirigió bajo diferentes seudónimos: "Mariano de la Diga", "Manuel Ruiz de Uribe"... Nipho resaltó la faceta artística y de responsabilidad social de la profesión periodística, aunque le reportó muy pocos beneficios a nivel económico. Decía que el periodismo era "un oficio penoso y poco lucrativo", pero afirma que la verdadera tarea del periodismo es "educar y moralizar". No sería hasta sus últimos años cuando empezaría a asentar su situación económica y profesional, ejerciendo de censor a finales del S. XVIII. Concepción moderna del periodismo. Nipho creía que el libro quedaba fuera del alcance del gran público y que era necesaria la difusión de periódicos para la culturalización de la sociedad. Sus periódicos, más que noticiosos fueron críticos y eruditos, pero siempre buscando cauces divulgadores, intentando conectar con lectores poco cultos Con un criterio castizo, tradicional y cristiano, pretendió transmitir los nuevos saberes de la minoría ilustrada al resto del país, a pesar de que el racionalismo de la época chocaba con sus ideas religiosas. En cualquier caso, su visión teocéntrica se mantuvo intacta. Nipho dejó varias ideas acerca de su forma de entender el periodismo: Debía de contener tres notas fundamentales: variedad, exactitud y celeridad. Tenía que reportar una inmediata utilidad, en este caso, el saneamiento de la economía española. El periodista debía de cumplir dos objetivos: educación (especialmente del sistema francés) y desarrollo de la ciencia. Época e influencias. Las circunstancias del siglo XVIII tuvieron gran influencia en Nipho. Era una época donde estaban triunfando las ideas ilustradas, base del liberalismo en el próximo siglo. Los ilustrados tuvieron gran afán de reforma y fueron apoyados por la monarquía. Poseían un espíritu emprendedor. Sin embargo, los ilustrados no tuvieron en cuenta que sus medidas reformistas podían no coincidir con los auténticos deseos del país. Ciertos sectores tradicionalistas se opusieron y las transformaciones se desarrollaron con lentitud. Los problemas de la España del momento (pobreza, escasa movilidad social, sociedad estamentaria) hicieron que Carlos III junto con políticos e intelectuales decidiera llevar a cabo una serie de mejoras. Se intentó al mismo tiempo reducir el poder de la nobleza apoyándose en la burguesía. Por esto, las reformas no llegaron por la vía revolucionaria. La Ilustración tenía una serie de postulados básicos: deísmo (reducir los principios religiosos a la razón), naturalismo (la naturaleza es lo único real) y la fe en la potencia de la razón humana. Estos principios generales no se pudieron aplicar en España, ya que en nuestro país primaba una educación bajo la doctrina católica. Labor periodística. La producción de Nipho muy variada y numerosa, pero en toda ella refleja su concepción de periódico como medio de comunicación que llega a las masas, a diferencia del libro que según él no es asequible para un sector amplio de la población. Entre otras publicaciones: El Murmurador Imparcial. Nipho aplicó en el su sentido satírico junto a un propósito moralizante y una crítica literaria, social y de costumbres, basados en su preocupación por el progresivo proceso de descristianización de la sociedad. La Estafeta de Londres. Fue una obra periódica repartida en diferentes cartas en el que se explica el proceder de Inglaterra en diferentes costumbres, artes...Fue dirigido por Nipho bajo el nombre de "Mariano de la Giga". El Correo General, Histórico, Literario y Económica de la Europa. Recoge memorias útiles sobre diferentes países. Salía semanalmente, y constituye una ampliación de la Estafeta de Londrés, saliendo ya de Inglaterra para recorrer varios países europeos. El Bufón de la Corte. Un semario satírico bajo el seudónimo de "Joseph de la Serna". Su propósito fue reírse de aquello que mereciese la risa y ponerse serio ante los despropósitos. Por ello, aparece marcadamente la crítica social, irónica y amarga en un estilo muy variado. Diario de Madrid. Fue el primer diario que ha conocido España (1758). Utilizó el seudónimo de "Don Manuel Ruiz de Uribe", colaborando con Juan Antonio Lozano. Pudieron emprender esta tarea gracias al privilegio obtenido por parte de Fernando VI. El correo de Madrid o el Correo de los Ciegos. Una figura en perspectiva. La vida y obra de Nipho deja en evidencia su carácter inconstante, que se tradujo en el abandona de varias de sus publicaciones por uno u otro motivo. Sin embargo, merece elogio su espíritu innovador y su afán de superación, producto de su propia personalidad, amor al periodismo y la época que le tocó vivir. Podemos encontrar en sus escritos manifestaciones de un profundo espíritu crítico. Es pesimista debido a la descristianización y la desmoralización que atravesaba la sociedad española. Esta concepción pesimista es la que genera ese afán de arreglar y de mejorar. Demostró que el periodismo para él era un arte de una gran responsabilidad social, aunque encontraba en él pocas compensaciones como profesión retribuida. Nipho provocó una evolución en el periodismo: prensa diaria, prensa política, prensa moralizadora y de costumbres, además de perfeccionarse los conocidos periódicos literario-eruditos. Junto a la prensa diaria, trae consigo el establecimiento de la suscripción y de la información comercial o publicidad. También la venta de periódicos en la vía pública del modo que hoy concebimos. (Quelle Wikipedia) : Einband weist starke Lager/- und Gebrauchspuren nach. Einbandrücken stark abgerieben und Deckel fleckig und bestoßen. Vorsatz gemustert und beschädigt. Seiten stockfleckig und altersbedingt gebräunt. Textblock tadellos und gut lesbar. Rotschnitt. Gerne senden wir Ihnen weitere Fotos und Informationen : der Gesamteindruck dieses Buches ist GEBRAUCHT : GUT - Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Theologie allgemein, Kirche, Evangelisch, Katholisch, methodisten, freie Christen, junge Christen, Religion, Gott, Reformation, Luther, Papst, Geschichte, Kirchengeschichte, Studium, Bibelkunde, Bibelstudium, Glaube, Theologie, evangelisch, katholisch, Kirche]
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Isabelle Allende Eva Luna

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Isabelle Allende Eva Luna Deutscher Bücherbund 1988 Leinen 391 S. Klappentext: »Ich heiße Eva, das bedeutet Leben, wie in einem Buch zu lesen war, in dem meine Mutter nach einem Namen für mich suchte. Ich wurde geboren im hintersten Zimmer eines düsteren Hauses und wuchs auf zwischen alten Möbeln, lateinischen Büchern und menschlichen Mumien, aber das alles konnte mich nicht schwermütig machen, denn ich kam zur Welt mit einem Hauch Urwald in der Erinnerung.« Ihre Mutter hat sie Eva genannt, damit sie Lust aufs Leben habe; und weil ihr Vater, ein Indio mit gelben Augen, zum Stamm der Söhne des Mondes gehörte, heißt sie Eva Luna. In Isabel Allendes jüngstem Roman erzählt Eva Luna uns ihre abenteuerliche Geschichte. Ihr Lebensweg führt sie aus dem Haus des exzentrischen Ausländers Professor Jones in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Turbulente Ereignisse katapultieren das Mädchen in ein entlegenes Nest in tropischer Stille, wo sie äußeren Frieden, bald aber auch sinnliche Unruhe erlebt. Sie muss zurück in die Stadt und gerät in eine Welt, worin bunte Gestalten und krause Ereignisse an ihr vorbeiwirbeln. Bemerkenswerte Frauen und Männer kreuzen ihren Weg, und obwohl sie sich, neben der Liebe, eigentlich nur zum Erzählen berufen fühlt, wird sie schließlich handelnd mitten in die Sphäre politischer Gewalt hineingezogen. Eva Luna ist vielleicht Isabel Allendes persönlichster Roman, denn so bewegt der Lebensweg der Eva Luna auch ist, er spiegelt deutlich Isabel Allendes Auseinandersetzung als Frau und Schriftstellerin mit ihrem eigenen Werdegang wider. Es ist die Geschichte einer Frau, die eine geborene Erzählerin ist und für die Geschichtenerzählen zum Überlebens- und Hoffnungsprinzip wird. Vor allem aber ist der Roman die farbig geschilderte Lebensgeschichte eines ungewöhnlichen, so eigensinnigen wie liebenswürdigen Menschenkindes. Kurzbeschreibung Aus dem Haus des exzentrischen Professor Jones führt der Lebensweg der Eva Luna in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Turbulente Ereignisse katapultieren das junge Mädchen in ein entlegenes Nest in tropischer Stille, wo es endlich Frieden, bald aber auch sinnliche Unruhe erlebt. Eigentlich fühlt sich Eva, neben der Liebe zu den drei Männern ihres Lebens, nur zum Erzählen von Geschichten berufen. Doch zurück in der Stadt, wird sie hineingezogen mitten in die Sphäre politischer Gewalt. Autorenportrait Isabel Allende wurde 1942 in Lima/Peru geboren. Ihr erster Roman "Das Geisterhaus" wurde weltweit zu einem fast einzigartigen Erfolg. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Rezension: Isabel Allende hat mit ihrer „Eva Luna" eine Romanfigur geschaffen, deren Namensgebung ansich so sagenumwoben und märchenhaft ist wie die Geschichten, von denen sie erzählt. Jede Episode ihres turbulenten Lebens erscheint schon für sich allein genug Zündstoff für einen ganzen Roman zu beinhalten, aber Eva Luna versteht es, ihre zum Teil sehr skurrilen Begegnungen mit Menschen und Geistern in so selbstverständlicher Weise zu erzählen, als wäre ihr Mysterium etwas ganz Alltägliches. Man gewinnt sie augenblicklich lieb, die Kleine, findet sich schnell in ihre poetische Sprache und in ihre Vorstellungswelt ein, bestehend aus Erinnerungen, Figuren und der Menschheit längst bekannten Romanzen. Ihr Selbstbewusstsein, ihre Unbekümmertheit, die sich aus dem Vertrauen auf erwünschte Zufälligkeiten nährt, ihre Hingabe an ihr liebgewordene Wesen - und handele es sich dabei um einen einbalsamierten Tiger - verleihen Eva Luna ihr unverwechselbares Profil. In diesem Buch wird die chilenische Geschichte, welche sich aus einem Mosaik aus unterschiedlichsten Perspektiven und Erfahrungswelten zusammensetzt, so einzigartig mit Orten und Seelen verbunden, fernab von jeglichem politischen Geschehen existierend, dass man sich als LeserIn in einen Strudel von Makro- und Mikrokosmos, Realität und Phantasie, Normalität und Außergewöhnlichkeit gerissen sieht. Mit Rafinesse führt Allende diese Pole am Ende zu einer Verbindung zusammen, die sich trotz ihrer Vorhersehbarkeit nicht mit Unabänderlichkeiten zufrieden geben wird. Der Roman wirkt wie ein Aphrodisiakum, keine Leidenschaft und keine Wehmut wird ausgelassen, bis das letzte Wort seinen Bestimmungsort gefunden hat. Was bleibt, ist ein Durst nach mehr Geschichten wie aus Tausendundeiner Nacht! Rezension: Das vorliegende Buch präsentiert auf den ersten Blick eine herrlich eingängige Geschichte, so anschaulich und kurzweilig erzählt, so leicht zu verstehen, dass alle jene literarischen Flagellanten unruhig werden, die ein Buch nur dann zu würdigen wissen, wenn sie vorher von ihm auch poetologisch gehörig gegeißelt wurden. Weil man diese Geißelung in keinem der Bücher von Isabel Allende finden wird, gilt sie der Literaturkritik als eine Art gehobener Unterhaltungsschriftstellerin, deren Bücher sich zwar in der ganzen Welt hervorragend verkaufen, literarisch aber ohne sonderlichen Wert sein sollen. Stimmt das? Nach den ersten hundert Seiten geht die Geschichte der "Eva Luna" weiter wie sie begann - neue Figuren tauchen auf, plastisch beschriebene Szenen und Schauplätze wechseln in kunterbunter Folge, leidlich Erschröckliches würzt die Handlung - man hat eigentlich keinen rechten Grund zu meckern, und doch entwickelt sich ab etwa aber der Hälfte des Buches ein gewisses Unbehagen. Denn so meisterhaft es der Autorin auch gelingt, Atmosphären zu erzeugen und Stimmungen darzustellen, so behaglich die Sprache auch wie ein begradigter Strom seiner voraussehbaren Mündung entgegenplätschert - es passiert eigentlich nichts in dem vorliegenden Buch. So oft die kleine Eva auch aus bürgerlichen Haushalten herausfliegt, so oft finden sich immer schnell barmherzige Männer und Frauen, die das Kind aufnehmen und hüten. So wechseln sich die Mutter, die Patin, die Köchin Elviria, die Transvestitin Mimi, die gütige Puffmutter, der kessen Huberto Naranjo und der liebenswürdige Araber Riad Halabi einander ab wie die Varianten einer einzigen Kunstfigur, deren Zweck nur in der Hege und Pflege einer lateinamerikanischen Waisen zu bestehen scheint. Alles vollzieht sich auf der nicht näher beschriebenen Bühne eines karibischen Staates, in dem die Studenten selbstverständlich demonstrieren, Geheimpolizisten natürlich foltern, Diktatoren mauscheln und die anständigen Leute mehr schlecht als recht über die Tage kommen. Es ist eine eindimensionale Welt ohne Tiefe, die sich wie ein Kreisel nur um sich selber dreht, ohne dass sich auch nur ein Jota verändert. Noch nicht einmal die kleine Eva wird eine andere. Sie, die schon von Jugend an ihre Umgebung durch Geschichtenerzählen zu unterhalten wusste, wird am Ende des Buches, nach allerlei Wirrungen und einem politischen Aufstand zur Schriftstellerin und damit entgültig zur Herrin ihrer eigenen Geschichte. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schreibt sie noch heute für eine dankbare Lesergemeinde. PS: Einwand von meiner Partnerin zu dieser Rezension: "Das ist ein Frauenbuch, deshalb verstehst du das nicht!" (Matka Hagen) Rezension: "Eva Luna" ist die Lebensgeschichte eines Mädchens und einer Frau in Chile, das einen starken politischen und gesellschaftlichen Wechsel erfährt. Schon die Umstände ihrer Zeugung - ihre Mutter schläft mit einem Indio, der im Sterben liegt - lassen eine ungewöhnliche Biographie mit viel südamerikanischer Mystik erahnen. Eva Luna ist ein armes Kind, die Mutter stirbt früh, sie wird Hausmädchen, ihr einziger Besitz sind ihre reichen Geschichten, mit denen sie alle Menschen zu fesseln vermag. Die einzelnen Stationen ihrer Lebensgeschichte stellen jede für sich eine eigene Welt dar, die Isabel Allende wunderbar zu beschreiben versteht. Neben dem Leben der Eva Luna wird die Geschichte von Chile erzählt, aber aus der Sichtweise der Figuren des Romans. Dieser Roman ist - wie alle Bücher von Isabel Allende - fesselnd, so daß man nicht aufhören möchte, bis man die ganze Geschichte von Eva Luna erfahren hat.
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Der Fall Maurizius : Roman : Mit einem Nachwort von Peter de Mendelssohn Taschenbuchausgabe

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Wassermann, Jakob : Der Fall Maurizius : Roman : Mit einem Nachwort von Peter de Mendelssohn Taschenbuchausgabe Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1997. 563 Seiten Taschenbuch Jakob Wassermann 10. März 1873 Fürth - 1. Januar 1934 Altaussee. Einst viel gelesener Autor, befreundet mit Richard Dehmel, Ferruccio Busoni, Moritz Heimann, Hugo Hofmannsthal und Thomas Mann. Seine Werke erschienen im Samuel Fischer Verlag, aus politischen Gründen, da er Jude war, trat er aus der der Preussischen Akademie der Künste 1933 aus. Sein letzter Roman "Joseph Kerkhovens dritte Existenz" musste 1933 im holländische Exilverlag Querido erscheinen. Mit einem Nachwort von Peter de Mendelssohn. Minimale Schnittflächenbräunung. Der Fall Maurizius ist ein zwischen 1925 und 1927 entstandener und 1928 bei S. Fischer in Berlin erschienener Roman von Jakob Wassermann. Er erzählt die Aufklärung eines Justizirrtums. Handlung Zwei Familienkonflikte Wassermanns Roman verknüpft zwei Handlungsstränge thematisch und personell miteinander: die Auseinandersetzungen in der Familie des Frankfurter Oberstaatsanwalts Andergast, v. a. den Vater-Sohn-Konflikt, und die im Stil einer Detektivgeschichte im Wettbewerb zwischen dem Juristen und seinem Sohn gestaltete Aufrollung eines ca. 19 Jahre zurückliegenden Gerichtsprozesses, der mit der Verurteilung des Kölner Privatdozenten Otto Leonhart Maurizius endete, obwohl dieser kein Geständnis ablegte. Der 16-jährige Gymnasiast Etzel Andergast lebt in Frankfurt am Main im Hause seines Vaters, des Oberstaatsanwalts Wolf Freiherr von Andergast, der im Volk seiner Prinzipientreue und Unerbittlichkeit wegen der blutige Andergast genannt wird. Auch im privaten Bereich vermeidet er Emotionen, so dass seine Frau Sophia in der gefühlskalten Ehe vereinsamte und Ehebruch beging. Seit dessen Aufdeckung muss sie im Ausland leben und auf Verbindungen zu ihrem Sohn verzichten. Im Haus wird in Gegenwart Etzels nicht über seine Mutter gesprochen. Ausgelöst wird die Haupthandlung durch die Versuche des ehemaligen Ökonomen und Gutsbesitzers Peter Paul Maurizius aus Hanau, den Staatsanwalt, der im Prozess auf Todesstrafe plädierte, für die Begnadigung seines Sohnes zu gewinnen. Dadurch erfährt Etzel von dem Fall. Der zu lebenslanger Haft Verurteilte sitzt seit mehr als 18 Jahren im Zuchthaus Kressa, weil er seine Ehefrau Elli erschossen haben soll. Da Etzel vom Vater keine Informationen erhält und dadurch, in einer Phase der Auflehnung gegen den autoritären Erziehungsstil, der Anreiz entsteht, einem Geheimnis nachzugehen, nimmt er mit dem alten Maurizius Kontakt auf und fährt heimlich nach Hanau. Dieser erzählt ihm die Vorgeschichte des Mordes: Sein lebenslustiger und verschuldeter 23-jähriger Sohn heiratete die vermögende 38-jährige Witwe Elli Hensolt, geborene Jahn - in Erwartung von achtzigtausend Mark geerbtem Vermögen. Er verschwieg ihr seine Tochter Hildegard aus der vorehelichen Beziehung mit der Schweizer Tänzerin Gertrud Körner. Als diese starb, beauftragte er seine 19-jährige Schwägerin Anna Jahn, in die er sich verliebte, hinter dem Rücken seiner Frau das nunmehr zweijährige Kind nach England zu einer Pflegefamilie zu bringen. Etzel erfährt weiter, dass der Kronzeuge Gregor Waremme, auf dessen Aussage die Verurteilung basierte, inzwischen als Privatlehrer Georg Warschauer in Berlin in der Usedomstraße, Ecke Jasmunder Straße Schüler unterrichtet. Die ebenfalls beim Mord anwesende Anna erbte Ellis Vermögen und lebt inzwischen als Frau Duvernon und Mutter von zwei Kindern in der Nähe von Trier. Etzel ist nach dem Studium der ihm vom alten Maurizius übergebenen Zeitungsartikel über den Prozess von der Unschuld Maurizius' überzeugt. Da er "über einen auffallenden Scharfsinn oder Spürsinn, eine Art Indianerinstinkt [verfügt], wenn es gilt, verborgene Dinge oder Umstände ans Licht zu bringen",[2] hat er Lücken im Indiziengefüge entdeckt und will herausfinden, wer den Mord begangen hat. So erbittet er von seiner Großmutter Cilly von Andergast, der "Generalin", dreihundert Markt und fährt heimlich nach Berlin. Das Mosaikbild vom Fall Maurizius Angeregt durch Etzel beginnt auch der Vater mit einer Untersuchung des Falles. Im Roman werden die konkurrierenden Recherchen, v. a. im mit Zwischenreich überschriebenen zweiten Teil (Kap. 8-13), abwechselnd erzählt. Sie führen zum selben Ergebnis, allerdings beabsichtigt der Sohn die Rehabilitierung, der Vater dagegen die Begnadigung des unschuldig Verurteilten. Der auktoriale Erzähler lässt die Protagonisten, und damit indirekt den Leser, aus verschiedenen Perspektiven auf die Vorgeschichte des Mordes blicken: aus den Prozessprotokollen, zeitgenössischen Zeitungsartikeln, den Meinungen von Etzels Gesprächspartnern und v. a. den Darstellungen von Vater und Sohn Maurizius sowie des Zeugen Waremme. Dadurch entsteht ein sich immer mehr verfeinerndes Mosaikbild. Die Fragen nach der irdischen Gerechtigkeit und der Persönlichkeitserziehung In den Gesprächen werden neben der Klärung der Geschehnisse, des Beziehungsnetzes der am Fall Beteiligten und ihrer Motive die Fragen nach der Gerechtigkeit in der Welt und der Rolle des Justizwesens thematisiert. Dabei vertreten die Protagonisten unterschiedliche Positionen: Der Staatsanwalt verfolgt anfangs entsprechend seiner autoritären Persönlichkeit die strenge Linie der strafenden Gerechtigkeit, als deren Organ er sich sieht. Ein Gerichtsurteil ist für ihn unumstößlich. Im Angeklagten erblickt er einen Repräsentanten der leichtsinnigen, unmoralischen und verantwortungslosen Jugend (Kapitel 9, Abschnitt 6). Durch seine Erziehung will er Etzel vor solchen Verirrungen bewahren. Im enttäuschten Vater von Leonhart Maurizius erkennt er sich selbst wieder und in Leonhart seinen eigenen Sohn. Dadurch wird er unbewusst sensibilisiert, die Handlungen der Personen nachzuvollziehen. Für Waremme gibt es in der Welt keine Gerechtigkeit, sondern nur psychologische Labyrinthe. (11,2). Der Einzelne ist zufälligen gesellschaftlichen Konstellationen ausgesetzt. Aus seinen Erlebnissen, einmal war er Opfer, dann wieder Täter, folgert er sein Überlebensrecht. Etzel lehnt beide Auffassungen ab. Die des Vaters ist dogmatisch und deshalb unbarmherzig, da sein Denken von der abstrakten Regel und nicht vom lebendigen Individuum ausgeht. Die Sichtweise Waremmes dagegen ist triebhaft egozentrisch und rücksichtslos (14,4-5). Leonhart Maurizius spürt in sich die Ambivalenz des Menschen zwischen edlen Gefühlen und Verbrechen, beides ist möglich (9,7). In der entseelten Maschinerie der Justiz und ihrer despotischen Willkür verliert er seine Menschenwürde und wird zum Automaten ohne Lebenskraft, wie sein Ende zeigt (9,8; 13,7-8). Der Autor greift damit eine zeitgenössische Diskussion über autoritäre staatliche und familiäre Strukturen und die Erziehung der Jugendlichen zu eigenverantwortlichen Persönlichkeit auf. Etzels Lehrer Dr. Camill Raff (3,1; 4,5) repräsentiert im Die Kostbarkeit des Lebens betitelten ersten Romanteil (Kap. 1-7) Gedanken der Reformpädagogik. Bezeichnenderweise bewertet ihn Andergast nach einem Gespräch als Gefahr für die Entwicklung seines Sohnes, erkennt ihn als seinen Rivalen und veranlasst dessen Versetzung in die Provinz (5,5-6). Die Untersuchungen des Oberstaatsanwalts von Andergast Vor seiner Abreise hat Etzel seinem Vater einen Brief geschrieben, in dem er ihm den Hauptgrund seines Verschwindens nennt: "Ich will die Wahrheit finden". Als der Staatsanwalt seine Mutter als Mitwisserin der Pläne seines Sohnes verdächtigt, wirft sie ihm vor, sein "Kasernenregiment" habe die Nacht- und Nebel-Aktion des Jungen verschuldet und er habe damals seine Gattin, "die arme Sophia wie einen Hund hinausgejagt in die Welt" und deren Liebhaber in den Tod getrieben. Andergast ist durch die Vorwürfe und das Vorhaben Etzels verunsichert, lässt die Akten Maurizius nach Hause kommen und überprüft Tathergang und Zeugenaussagen (5,7-8; 6,3-9). Zuerst bewundert er seine "meisterhafte[] Arbeit", doch muss er "einen Schönheitsfehler" zugeben: "das fehlende Geständnis". Beim Weiterlesen bemerkt er Unstimmigkeiten in den Aussagen. Er vermutet, dass das Unheil mit der Auseinandersetzung um Leonharts Kind Hildegard und Annas Rolle dabei zusammenhängt, da Elli ihre Schwester verflucht und gedroht hatte, sie und dann sich umzubringen. Weitere Fragen stellen sich zu Annas Verhältnis zu Waremme, sie war zeitweise seine Sekretärin, und zu Leonhart Maurizius, der oft mit ihr zusammen war und ihr sein Bild mit einem Liebesbekenntnis schenkte, sowie zur Freundschaft zwischen Leonhart und Waremme (7,2). Der Oberstaatsanwalt betrachtet die Angaben zum Tathergang noch einmal genauer. Sie bauen auf Waremmes Beobachtungen auf, dass Maurizius den Revolver aus der Manteltasche geholt und seine Frau erschossen habe. Die Tatwaffe wurde allerdings nie gefunden. Jetzt wundert sich Andergast, dass er damals die Ungereimtheiten zu Ungunsten von Leonhart Maurizius ausgelegt und die Angaben der Zufallszeugen nicht überprüft hatte. Herr von Andergast sucht den Zuchthaussträfling Leonhart Maurizius im Zuchthaus Kressa auf (9,5-9) und fragt ihn, warum er während des Prozesses und die vielen Jahre danach geschwiegen habe. Dieser erwidert: "Weil ich nicht einen Mord begehen wollte". Der Besucher mutmaßt, dass Anna geschont werden sollte. Maurizius erzählt dem Staatsanwalt bei seinen Besuchen nach und nach die Geschichte seiner unglücklichen Ehe und der Verstrickungen (12,1-7; 13,6-10). Dadurch erhält Andergast aufschlussreiche Hintergrundinformationen, z. B. dass der Kronzeuge Waremme sich bei der Einstudierung eines Theaterstücks in die 17-jährigen Anna verliebte und sie in der Garderobe vergewaltigte. Als dann die arbeitslose Anna bei der um 20 Jahre älteren Schwester Elli Schutz suchte, war ihr Waremme gefolgt, und er, ein "Polyglott, ein neuer Winckelmann, ein Poet, ein Kerl von Gottes Gnaden", hatte sich mit Maurizius befreundet. Waremme, ein despotischer Mensch, liebte den Freund, dann hasste er ihn. In der Vierergruppe mit dem komplizierten Beziehungs- und Eifersuchtsgeflecht steigern sich die Auseinandersetzungen, die wegen Leonharts Kind Hildegard begannen und mörderisch endeten. Leonhart reflektiert diesen Konflikt: "Es war eine perfekte Zermalmungsprozedur, wo jeder zugleich Rad und Geräderter war. Anna zwischen mir und Waremme, Elli zwischen mir und Anna, Anna zwischen Elli und mir, ich zwischen Anna und Waremme und Elli zwischen allen dreien. Das ging Tag für Tag, Woche um Woche, bis ans entsetzliche Ende." Elli konnte die Hinwendung ihres Gatten zu der Schwester nicht ertragen. "Eine blutgierige reißende Wölfin brach aus ihr heraus, als sie sich gegen die Schwester kehrte." "In den Erzählungen des Häftlings treten nach und nach jene bis zur Undurchschaubarkeit verflochtenen Beziehungen der Prozeßbeteiligten an den Tag, ein Chaos von Konvention, Leidenschaft, Verlogenheit und Promiskuität. Andergast erkennt, daß die Grundlagen allen juristischen Urteilens, Kategorien wie Verantwortung, Gerechtigkeit, Schuld und Bestrafung, die auch die Basis seiner eigenen Existenz sind, in diesem Labyrinth ihre Geltung einbüßen, daß die Grenze zwischen Recht und Unrecht verwischt, ja ganz aufgehoben zu werden droht." Der Oberstaatsanwalt überdenkt nach dem Zuchthausbesuch alle Fakten aus den Akten wie auch die Eröffnungen des Inhaftierten und schlussfolgert, Waremme müsse einen Meineid geschworen haben. Er fasst die Entlassung von Maurizius auf dem Gnadenweg ins Auge, besucht Maurizius noch einmal und legt dem Justizminister in einer Depesche die sofortige Begnadigung des Strafgefangenen Maurizius dringend nahe. Die Recherchen Etzel Andergasts Etzel schleicht sich ins Berliner Wohnumfeld Waremmes als dessen Englischschüler und Famulus ein (8,1-6). Obwohl der Junge ihm bald den Grund seines Besuchs nennt, bricht Waremme die Verbindung nicht ab, sondern der Vereinsamte benutzt ihn als Zuhörer, dem er seine Erlebnisse und Weltanschauungen vorträgt (10,1-5;11,1-4). Er findet Gefallen an dem naiven und idealistischen Jungen, lädt ihn in die Konditorei und zu Jazz-Veranstaltungen ein und will ihm die Augen für die seiner Auffassung nach korrupte Wirklichkeit öffnen. Dabei behandelt er Etzel herablassend, dosiert spielerisch seine Informationen und geht lange Zeit nicht auf dessen Kernfrage nach dem Meineid ein. Unbeirrt breitet jedoch der Junge Details aus, die er vom alten Maurizius erfahren hat: Der Alte wolle nicht eher sterben, als bis sein Sohn Leonhart aus dem Zuchthaus entlassen sei. Allmählich offenbart Waremme seine Beziehung zu Maurizius und Anna. Etzel insistiert: "Das Urteil ist falsch, das Urteil ist ein Justizmord… Dem Menschen muß Gerechtigkeit widerfahren". und stellt dem "Kronzeugen" die Gewissensfrage: "Wer hat geschossen? Hat sie geschossen, die Anna Jahn?" Schließlich gesteht Waremme in einer emotionalen Situation, als er vom schlanken Jünglingskörper Etzels fasziniert ist: "Nu ja, sie hat geschossen", und erklärt das Motiv der Mörderin: "Daß sie [Anna] ihn [Maurizius] so über alles Maß liebte, verzieh sie ihm nicht und verzieh sie sich selber nicht. Dafür mußte er seine Strafe leiden. Er durfte nicht mehr auf der Welt sein. Daß sie die Schwester erschossen hatte um seinetwillen, durfte niemals ein Weg von ihm zu ihr werden." Seine Falschaussage rechtfertigt er mit dem "Duell" mit Maurizius um die Geliebte und dem "Schimmer der Hoffnung" auf Anna, aber Etzel könne mit seinem Geständnis nichts anfangen, öffentlich würde er nichts zugeben und der Meineid sei verjährt. Damit hatte Etzel allerdings gerechnet und Melitta, die Tochter der Zimmerwirtin Schneevogt, als Zeugin hinter der Tür lauschen lassen. Die Unwiderruflichkeit des Todes Leonhart Maurizius wird aus dem Zuchthaus entlassen (15,1-3). Der Freigelassene erkennt die Welt nicht wieder: Die Damen tragen kurze Röcke und helle Seidenstrümpfe. Daheim in Hanau hat sein Vater Peter Paul alles für den Sohn vorbereitet: Wäsche, alle möglichen Utensilien für den feinen Herrn und Geld. Dann setzt er sich in den "Kanapeewinkel" und stirbt (15,4). Maurizius ist durch die lange Isolation vereinsamt. Seine Träume lassen sich nicht realisieren und die Kontaktversuche enden desillusionierend. Zuerst will er seine Tochter Hildegard in Kaiserswerth besuchen, aber sie wurde rechtzeitig ins Ausland geschickt (15,5). Darauf sucht Maurizius seine Schwägerin in Echternach auf. Anna Duvernon hat alles verdrängt und mit der Vergangenheit abgeschlossen. Sie ist heilfroh, dass Maurizius nicht auf ihre Tat zu sprechen kommt. Die Jahre haben ihre Schönheit zerstört. "Wunderlosigkeit" ist übrig geblieben (15,6). Auch er ist durch die lange Haft seelisch entkernt, ohne Zukunftsperspektiven und nicht mehr lebensfähig, wie die Überschrift des dritten Teils Die Unwiderruflichkeit des Todes (Kap. 14 und 15) signalisiert. Nach Fahrten in die Schweiz und nach Berlin mit einer unbefriedigenden Affäre tötet sich Maurizius durch einen Sprung von einem Viadukt in die Tiefe (15,7). Auch das Leben des Oberstaatsanwalts hat, durch das stille Eingeständnis seines Irrtums und seiner Voreingenommenheit, wodurch er nur in einer Richtung ermittelte, seinen Sinn verloren. Er ersucht um seine Pensionierung. Die private Niederlage folgt: Als Etzel mit seiner vermeintlichen Erfolgsmeldung von Berlin zurückkommt und von der Begnadigung erfährt, schreit er den Vater an: "Wenn er unschuldig ist, braucht er doch die Gnade nicht!" und bricht die Beziehung ab: "Ich will nicht dein Sohn sein!" Andergast erleidet darauf einen Schlaganfall und muss, halb offenen Mundes, in eine Heilanstalt gebracht werden. Etzel schließt die Romanhandlung mit den Worten: "Man soll meine Mutter holen." Was auch [geschieht]" Sophia ist bereits vor einigen Tagen nach Frankfurt zurückgekehrt (13,1), nachdem ihre Schwiegermutter sie über das Verschwinden Etzels benachrichtigt hatte. In der Abrechnung mit ihrem Mann (13,3-5) wird der Staatsanwalt zum Angeklagten im Fall Maurizius wie im Fall Andergast: Sie wirft ihm, dem prinzipientreuen Gerechtigkeitsfanatiker, Anstiftung zum Meineid vor, gibt ihm sowohl die Schuld am Tod ihres Liebhabers als auch an der Flucht des Sohnes, bezeichnet ihren Ehebruch sie "als misslungenen Fluchtversuch aus einem Kerker" und erinnert Andergast daran, dass sie an die Schuld Maurizius' nie glauben konnte. (quelle:wikipedia) Bitte beachten Sie, dass es sich um gebrauchte Bücher handelt. Bei den Preisen haben wir den Zustand des Buches berücksichtigt.
[SW: Roman]
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Original Autogramm Antoine Monot, Jr. /// Autogramm Autograph signiert signed signee

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Monot, Jr., Antoine : Original Autogramm Antoine Monot, Jr. /// Autogramm Autograph signiert signed signee Postkarte Postkarte von Antoine Monot, Jr. bildseitig mit schwarzem Edding signiert mit eigenhändigem Zusatz "Für Marcel! Viele Grüße" und einer Strichmännchenzeichnung bzw. "Viele Grüße" (Mehrere Exemplare von diesem Motiv vorrätig)/// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Antoine Monot, Jr. (* 22. Juni 1975 in Rheinbach) ist ein deutsch-schweizerischer Schauspieler und Filmproduzent; er besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit und das Schweizer Bürgerrecht. Seinen Durchbruch hatte er 1999 mit dem Kinofilm Absolute Giganten. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Arbeit als Testimonial für die Technikmarktkette Saturn bekannt. In der Neuauflage der Serie Ein Fall für zwei spielt er seit 2014 die Rolle des Rechtsanwalts. Als Sohn des Komponisten und Dirigenten Jean-François Monot und der Schauspielerin Gisela Monot wurde er in Rheinbach geboren. Bedingt durch die Berufstätigkeit der Eltern zog die Familie bis zu seinem siebten Lebensjahr mehrfach um. Als er sieben Jahre alt war, nahm seine Mutter eine Stelle als Erzieherin im Waldorf-Internat Loheland bei Fulda an und Monot wurde ebenfalls im Internat aufgenommen, in dem er auch blieb, bis er mit 14 Jahren zuerst nach Hochstadt umzog, dort die Freie Waldorfschule in Frankfurt am Main besuchte und schließlich nach Unterägeri bei Zug in die Schweiz umzog. Monot hat zwei Schwestern, Elise Hofner und Jeanne Monot. Werdegang als Schauspieler Mit knapp 16 Jahren verließ er die Waldorfschule und begann 1991 ein Regiestudium an der Schauspielakademie Zürich. Während seiner letzten Schultage bestand er das Casting zu dem Kinofilm Tschäss. Unter der Regie von Daniel Helfer fanden die Dreharbeiten in Zürich und Wuppertal statt. Im Anschluss spielte Monot Jr. bis 1996 ausschließlich Theater. Anfänglich in der freien Szene unter Volker Lösch, der als Schauspieler aus dem Ensemble des Theater am Neumarkt Zürich ausstieg, um als Regisseur mit Gerettet 1994 sein Regiedebüt zu geben. Es folgten ebenfalls zusammen mit Monot Jr. die beiden Lösch-Inszenierungen Vatermord und Der große B. Daraufhin wurden auch die etablierten Häuser auf Monot aufmerksam und er spielte u. a. am Schauspielhaus Zürich (Der Krüppel von Inishmaan), am Theater am Neumarkt Zürich (Raststätte oder sie machens alle) und am Theater Basel. 1996 versuchte Monot Jr., der bis dahin mit Ausnahme von Tschäss (1993) ausschließlich in der Schweiz Theater gespielt hatte, im Deutschen Film- und Fernsehgeschäft Fuß zu fassen. Seine erste Episodenrollen bekam er in den deutschen Fernsehproduktionen SK-Babies und als Patient im Alphateam. 1997 wurde er zum Casting für den deutschen Kinofilm Absolute Giganten eingeladen, mit dem der junge Schauspieler Sebastian Schipper sein Regiedebüt geben wollte. In Stefan Arndt und Tom Tykwer fand er auch zwei Produzenten, die zusammen mit ihrer Firma X-Filme Creative Pool den Stoff realisierten. Das Casting zog sich über ein Jahr hin und nach der zweiten Runde bekam Monot im Frühjahr 1998 die Zusage, neben Frank Giering, Florian Lukas und Julia Hummer die Rolle des „Walter“ spielen zu dürfen. Am 10. August 1998 begannen die Dreharbeiten in Hamburg. Dieser Film gilt als sein Durchbruch. Antoine Monot, Jr. (2015) Daraufhin folgten weitere Fernseh- und Kinoproduktionen, wie Oliver Hirschbiegels Das Experiment (2001), Lammbock (2001) von Christian Zübert oder Robert Schwentkes Eierdiebe (2003). Im Fernsehen war er in Hat er Arbeit? von Kai Wessel ebenso zu sehen wie in Wolfsheim von Nicole Weegmann. 2004 drehte er in Prag zusammen mit Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe, Olli Dittrich, Anke Engelke und Christoph Maria Herbst Der Wixxer. 2005 spielte er in Till Franzens Filmdebüt Die blaue Grenze neben Hanna Schygulla und Dominique Horwitz die Hauptrolle „Momme Bief“. 2006 war er in der Komödie Schwere Jungs von Marcus H. Rosenmüller zu sehen. 2011 folgte Resturlaub, die Romanverfilmung von Tommy Jaud. Von 2013 bis 2017 verkörperte Antoine Monot Jr. in einer Werbekampagne der Technikmarktkette Saturn den meist schweigenden Verkäufer „Tech-Nick“. [2] Am 6. September 2014 hatte der Thriller Who Am I – Kein System ist sicher Weltpremiere am Toronto International Film Festival. Seit 2014 spielt Monot Jr. neben Wanja Mues in der Serie Ein Fall für zwei den Rechtsanwalt Benjamin „Benni“ Hornberg. 2014 spielte Antoine Monot Jr. als Gian im Film Der Kreis mit. 2015 war er in einer Hauptrolle in der Krimireihe Tatort in der Folge Ihr werdet gerichtet zu sehen, die vom SRF in Schweizerdeutsch gedreht wurde. Seine Rolle wurde von ihm für die Ausstrahlung in der ARD und den ORF nachträglich auf Hochdeutsch synchronisiert. Für seine Darstellung des Täters wurde Antoine Monot, Jr. am 24. Januar 2016 im Rahmen der 51. Solothurner Filmtage der Schweizer Fernsehfilmpreis überreicht.[3] Knallerkerle ist eine deutsche Sketch-Comedy-Serie, die erstmals im April 2017 bei Sat.1 ausgestrahlt wurde. Sie ist die erste eigene Sketch-Comedy von Antoine Monot, Jr. und gilt als männliches Gegenstück zu Martina Hills Knallerfrauen. Neben der Hauptrolle führt Monot, Jr. bei Knallerkerle auch Regie und ist ebenfalls als Produzent tätig. Werdegang als Unternehmer 1998 gründete Monot die Creative Artists Management GmbH und vertrat, bis 2000 aktiv als Agent, dann das Unternehmen beratend, Schauspieler aus der deutschsprachigen Filmbranche. Im Jahr 2005 wurde die Creative Artists Management liquidiert. Am 18. August 2004 gründete Antoine Monot, Jr. TYPO3forumnet, das sich mit dem Content-Management-System (CMS) TYPO3 auseinandersetzt. Es gehört mit 150.000 Besuchern im Monat (Stand August 2010) zu den größten Communitys um TYPO3. 2013 gab er die Führung des Forums ab. Im Frühjahr 2005 gründete er gemeinsam mit Karl Spoerri und Nadja Schildknecht das jährlich stattfindende Zurich Film Festival, für das er bis 2009 die künstlerische Leitung übernahm. Von 2008 bis 2009 war Antoine Monot, Jr. bei Condor Films als Produzent für die Spielfilmproduktion zuständig. 2009 gründete Monot, Jr. zusammen mit dem Regisseur Daniel Krauss und Franz Meiller die Zuckerfilm GmbH mit Sitz auf dem Bavariafilmgelände in Grünwald bei München. Die erste gemeinsame Produktion Wo es weh tut wurde 2009/2010 in Mombasa, Kenia gedreht. Der zweite Spielfilm, die Komödie Kaiserschmarrn, wurde vom 20. September bis 31. Oktober 2010 am Wörthersee, Österreich und in München, Deutschland gedreht. Der erste Dokumentarfilm der von Zuckerfilm produziert wurde war 2011 Scissors&Glue unter der Regie von Helmut Schuster. Der Film lief auf dem FLIFF Festival in Fort Lauderdale/USA. Der 2012 erstmals verliehene Deutsche Schauspielerpreis geht auf eine Idee Monots aus dem Jahr 2010 zurück.[4] Er wird seitdem jährlich vom Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler in sechs Kategorien verliehen. Bei der ersten Verleihung führte er zusammen mit Stefanie Sick als Moderator durch den Abend und gehörte der Jury an. Als Moderator fungierte Monot zuvor bei vielen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen im Rahmen der Zurich Film Festivals. Außerdem moderierte er mehrmals die Nacht der Nominierten bei der jährlich anlässlich der Solothurner Filmtage die Nominierten des Schweizer Filmpreises Quartz bekannt gegeben werden. Engagement Antoine Monot, Jr. ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Schauspiel (BFFS) und dort zuständig für das Marketing; ferner ist er Mitglied der Deutschen Filmakademie sowie der Europäischen Filmakademie. Seit 2012 moderiert Monot, Jr. zusammen mit Heinz Badewitz die Berlinale Sektion LOLABerlinale, die die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die Deutsche Filmakademie und German Films seit 2010 durchführen. Das Programm dieser Reihe besteht aus den Filmen, die von den Kommissionen der Deutschen Filmakademie (Spielfilm, Dokumentarfilm und Kinderfilm) für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis vorausgewählt wurden. Persönliches Antoine Monot, Jr. lebt mit der Journalistin und HSE24-Moderatorin Stefanie Sick und deren drei Töchtern zusammen in München. Beide kannten sich vor ihrer Beziehung schon 17 Jahre. Kennengelernt hatten sie sich im Mai 1998 bei Dreharbeiten zu der ARD Sitcom Biggi. 2015 erschien Monots erstes Buch Vertrauen Sie mir, ich tu's ja auch!, das er mit David Denk verfasste /// Standort Wimregal PKis-Box13-U013ua
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Mark Twain & Ana Maria Brock (deutsch. Übersetzung) Reise um die Welt 1. Aufl.

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Mark Twain & Ana Maria Brock (deutsch. Übersetzung) Reise um die Welt 1. Aufl. Aufbau-Verlag 1984 Paperback 384 S. Im D-Zug durch Nordamerika; Wiedersehen mit Hawaii; Cholera in Honolulu; Ein Baby ohne Geburtstag; Verbrecherkolonie Sydney; Der Ornithorhynchus; Rum als Währung; Haifischangeln; Die Leiche stand auf und tanzte; Der große Goldfund; Mehr Zollhäuser als Katzen; Tigerbesprecher, Hagelbeschwörer; Die Türme des Schweigens; Bengalische Beleuchtung; Autogramm eines lebenden Gottes; Witwenverbrennung; Ein Gemälde auf dem Wasser; Tyrannei des Straßenkehrers; Die Betten der Arche Noah; Die Affen von Mauritius; Zulus, Buren, Briten; Cecil Rhodes: Verbrecher, Held?; Englische Verluststrategie; Wo die Diamanten liegen. Heiter und bitter, kritisch und satirisch beschreibt Mark Twain die Erlebnisse seiner Reise durch Australien, Indien und Südafrika. Der Autor: Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens wurde am 30. November 1835 in Florida, Missouri, geboren und verstarb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut, er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er war ein Vertreter des amerikanischen Realismus und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen und aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus, seine „Helden" durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den „American Way of Life" scharfzüngig kritisierte, strebte sein ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und Anerkennung in den höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der selbst vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg nach Westen floh, erlebte seinen größten Erfolg als Geschäftsmann mit der Biographie des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Der Chronist des amerikanischen Westens verbrachte den größten Teil seines Lebens an der Ostküste und in Europa. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Konsistenz. Privat firmierte er mal als Samuel Clemens, mal als Mark Twain; die literarische Figur des Mark Twain weist, analog dazu, von Buch zu Buch erhebliche charakterliche Unterschiede auf. Samuel wurde durch eine Frühgeburt im Winter 1835 als fünftes Kind von Jane Lampton Clemens und John Marshall Clemens geboren. Seine Familie versuchte sich in den Vereinigten Staaten eine wohlhabende Existenz aufzubauen, rutschte im Laufe der Zeit jedoch immer weiter sozial ab. Ihre einzige Sklavin, Jenny, verkaufte die Familie im Jahr 1842. Schließlich musste die Familie 1846 bei einem Apotheker einziehen, dem sie im Ausgleich für die Miete das Haus richteten. Als Samuel 13 Jahre alt war, starb sein Vater. Der Junge fing eine Ausbildung als Schriftsetzer bei der Zeitung Missouri Courier an. Sein Bruder Orion kaufte das Hannibal Journal, in dem Samuel erste kurze Artikel veröffentlichen konnte. 1852 veröffentlichte er „The Dandy Frightening the Squatter" unter seinem ersten Pseudonym W. Epaminondas Adrastus Perkins. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte Samuel Clemens mit seiner Familie in Hannibal, Missouri, einer kleinen Gemeinde am Mississippi River. 1851 arbeitete er für die seinem Bruder gehörende Zeitung „Hannibal Journal" später in San Francisco für „Morning Call" „The Californian". Von 1852 an reiste er als wandernder Schriftsetzer durch den Osten und Mittleren Westen. Aus St. Louis, Philadelphia, New York und Washington D. C. schrieb er Reiseberichte für die Zeitung seines Bruders, in New York City verbrachte er viele Abende in der dortigen öffentlichen Bibliothek. Ab 1855 lebte Clemens in St. Louis und versuchte erstmals, Lotse auf einem Mississippidampfer zu werden. 1857 begann er eine Ausbildung zu diesem Beruf, 1859 erhielt er eine Lotsenlizenz und arbeitete vollzeitig in diesem Beruf. In der dortigen Freimaurerloge „Polar Star" wurde er 1861 aufgenommen, wo er auch zum Meister erhoben wurde. Der Ausbruch des Sezessionskriegs 1861 brachte die Flussschifffahrt zum Erliegen und Clemens wurde arbeitslos. Nach zweiwöchiger Militärzeit bei der Missouri State Guard setzte er sich mit seinem Bruder Orion nach Westen ab. Sie betätigten sich als Goldgräber in Nevada. Da dies erfolglos blieb, sattelte er 1862 wieder auf den Journalismus um, diesmal als Reporter für den Virginia City Territorial Enterprise in Nevada. Am 3. Februar 1863 nutzte er erstmals das Pseudonym „Mark Twain" und begann seine schriftstellerische Karriere. Mark Twain ist ein Ausdruck aus der Seemannsprache, der Zwei Faden (Wassertiefe) bedeutete und der möglicherweise ein Überbleibsel aus seinem Lebensabschnitt als Lotse ist. Ab 1864 zog Twain nach San Francisco, später wieder nach Nevada, zurück nach Kalifornien, nach Hawaii und wieder nach Nevada. Zwischenzeitlich arbeitete er ebenfalls kurzfristig als Reisekorrespondent aus Europa und dem Nahen Osten. Die 1865 veröffentliche Geschichte „Jim Smiley and His Jumping Frog" brachte Twain erstmals in das Rampenlicht der US-amerikanischen Öffentlichkeit. Danach hielt er erstmals Reden auf professioneller Basis und begann für Zeitschriften aus New York zu schreiben. Sein erstes Reisebuch, „The Innocents Abroad" (1869), basierte auf einer fünfeinhalb-monatigen Schiffsreise nach Europa, die er 1867 unternahm. In diesem Buch veröffentlichte er im Anhang auch den berühmten Aufsatz „The awful German Language" (dt. „Die schreckliche deutsche Sprache"). Auch in „A Tramp Abroad" (1879) verarbeitete Twain Erlebnisse und Erfahrungen seiner Europa-Reise. 1870 heiratete Twain Olivia Langdon. Im selben Jahr starb sein Schwiegervater. Samuels und Olivias erstes Kind, Langdon Clemens, kommt als Frühgeburt zur Welt. 1872 wird ihre Tochter Susy Clemens geboren, Langdon stirbt im selben Jahr. 1871 ließ er sich in Hartford nieder, wo er 17 Jahre lang als erfolgreicher und bekannter Autor lebte. Er wohnte dort in der unmittelbaren Nachbarschaft von Harriet Beecher Stowe, die seine Meinung zur Sklaverei zweifelsohne stark beeinflusste. In dieser Zeit schrieb er einige seiner besten Werke: „Roughing It" (1871), „The Adventures of Tom Sawyer" (1876), „Life on the Mississippi" (1883) und sein Meisterwerk „The Adventures of Huckleberry Finn" (1884). 1874 erstand Mark Twain in Boston eine Remington-Schreibmaschine und lieferte mit „Tom Sawyers Abenteuer" als erster Autor seinem Verlag ein maschinengeschriebenes Buchmanuskript ab. Seine schriftstellerischen Aktivitäten verband er mit ausgiebigen Reisen. 1891 kehrte er nach Europa zurück, wo er neun Jahre blieb. Als Wohnsitz wählte er anfangs für einige Monate Berlin, das ihm gut gefiel (luminous centre of intelligence. .. a wonderful city.). Twain unternahm seine ersten größeren geschäftlichen Versuche ab 1869, als er einen Anteil an der Zeitung Buffalo Express kaufte. Erfolgreichstes Geschäft von Twain war neben seinen eigenen Büchern der Verlag Charles L. Webster & Co. Insbesondere die Biographie des Bürgerkriegsgenerals und späteren Präsidenten Ulysses S. Grant. 1894 wurde Mark Twain seine Beteiligung an einer Druckerei und einem Verlagshaus zum finanziellen Verhängnis. Deren Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine trieb auch ihn in den Bankrott. Um seine Finanzen zu ordnen, begann er eine weltweite Promotion-Tour mit Lesungen seiner Werke. Während dieser Reise starb Twains Tochter Suzy an Meningitis. Zu Twains Glück erklärte sich der Vizepräsident von Standard Oil, Henry Huttleston Rogers, bereit, Twain in seinen finanziellen Problemen auszuhelfen. Von seinen vier Kindern starben drei vorzeitig. Und auch seine Frau Olivia überlebte er. In seinen späteren Werken verarbeitete er diese Schicksalsschläge mit zunehmender Ironie und Sarkasmus. Mark Twain starb 1910 als gefeierte Persönlichkeit. Nach einem Master of Arts Titel ehrenhalber (1888) verlieh ihm die Yale University 1901 einen Ehrendoktortitel. Sein Werk hat viele amerikanische Autoren beeinflusst.
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